Als Stu­dent ei­ne Web­site über dein Hob­by er­stel­len

Ga­ming, De­sign, Mu­sik, Mo­de, Sport, Hand­ar­beit & Co.: Ein be­son­de­res Hob­by kann der per­fek­te Aus­gleich zum Uni-Le­ben sein. Du hast ei­ne Lei­den­schaft, die du ger­ne mit an­de­ren teilst?  Wir zei­gen dir, wie du als Stu­dent mit ei­ner Web­site und an­de­ren Platt­for­men dein Hob­by im In­ter­net prä­sen­tie­ren kannst. Da­zu gibt es Tipps, wor­auf da­bei zu ach­ten ist und wie du da­mit in dei­ner Frei­zeit so­gar et­was Geld ver­die­nen lässt. 

Wel­che Hob­bys las­sen sich gut im Netz prä­sen­tie­ren?

Möch­test du als Stu­dent auf ei­ner Web­site er­folg­reich dein Hob­by prä­sen­tie­ren, soll­te es im bes­ten Fall zwei Kri­te­ri­en er­fül­len: Ers­tens soll­te dei­ne Pas­si­on nicht ganz all­täg­lich sein und zwei­tens soll­te sie sich gut eig­nen, um mit Fo­to- oder Vi­deo­ka­me­ra do­ku­men­tiert zu wer­den. Dann steht dei­nem Plan ein Con­tent Crea­tor, al­so ein:e Er­stel­ler:in von span­nen­den On­line-In­hal­ten, zu wer­den nichts mehr im We­ge. Wir ha­ben ein paar Ide­en zu­sam­men­ge­fasst:

Mu­sik

Studentin spielt Ukulele und filmt sich mit Handy

Mu­sik hat gro­ßes Po­ten­zi­al, um on­line Men­schen zu be­geis­tern. Egal ob du Gi­tar­re oder Schlag­zeug spielst, singst, rappst oder Beats pro­du­zierst. Da­bei kannst du vor al­lem Vi­deo­platt­for­men da­zu nut­zen, um dein Ta­lent zu zei­gen. 

Mo­de

Du bist fit an der Näh­ma­schi­ne und ent­wirfst selbst Klei­dung? Vie­le Mo­de-Fans fin­den be­reits die ers­ten Skiz­zen zu ei­nem Klei­dungs­stück in­ter­es­sant und freu­en sich, wenn du den ge­sam­ten Pro­duk­ti­ons­pro­zess on­line do­ku­men­tierst. Schnitt­mus­ter kön­nen zum Bei­spiel an ei­ner Mo­de­pup­pe ge­zeigt wer­den.

Du hast ei­nen Sinn für stil­vol­le Kom­bi­na­tio­nen? In dei­ner Wohn­ge­mein­schaft bist du der oder die ge­frag­tes­te Stil­be­ra­ter:in? Du zeigst dich ger­ne selbst im­mer wie­der in neu­en Out­fits? Auch die­ses Hob­by lässt sich per­fekt mit Fo­tos und Vi­de­os fest­hal­ten.

Kunst

Krea­ti­ves Schaf­fen fas­zi­niert vie­le Men­schen – da­bei ist der Ent­ste­hungs­pro­zess oft­mals min­des­tens ge­nau­so fes­selnd, wie das fer­ti­ge Werk. Ein idea­les Hob­by al­so, um es auch als Stu­dent auf ei­ner Web­site zu prä­sen­tie­ren und dei­ne Be­su­cher:in­nen zu in­spi­rie­ren.

Ganz gleich, ob du gro­ße Lein­wän­de be­malst, auf ei­nem Gra­fik­ta­blett am PC ar­bei­test oder Co­mics zeich­nest – mit sol­chem künst­le­ri­schen Out­put kannst du on­line vie­le Men­schen an­spre­chen.

Ko­chen

Du kochst ger­ne und hast ein gu­tes Ge­spür für span­nen­de Kom­bi­na­tio­nen aus Le­bens­mit­teln? Du kannst be­son­ders le­cke­re Ge­rich­te zau­bern oder ent­deckst gern neue, recht un­be­kann­te Zu­ta­ten? Dann kannst du auch mit „Koch­vor­füh­run­gen“ on­line Er­folg ha­ben. Sie las­sen sich et­wa in Li­vestreams oder Vi­deo­mit­schnit­ten prä­sen­tie­ren.

Al­ter­na­tiv kannst du als Stu­dent und Hob­by­koch ei­ne Web­site oder ei­nen Blog mit ei­ge­nen Re­zep­ten und Koch­tipps er­stel­len.

Ga­ming

Ga­ming-Streams im In­ter­net wer­den im­mer be­lieb­ter. Nam­haf­ten Ga­mer:in­nen ge­lingt es mit­un­ter, Tau­sen­de Zu­schau­er:in­nen vor dem Bild­schirm fes­seln. Ob­wohl die Kon­kur­renz in die­sem Be­reich in­zwi­schen groß ist, kannst du mit Cha­ris­ma und be­son­de­ren Skills bei Spie­len selbst als Stu­dent:in er­folg­rei­che:r Ga­ming-Strea­mer:in wer­den.

Sport

Wäh­rend sich Team­sport oft nur mit sehr gro­ßem Auf­wand on­line zei­gen lässt, sieht das bei In­di­vi­du­al­sport ganz an­ders aus: Du bist bei­spiels­wei­se ein ech­ter Fit­ness­freak und trai­nierst zu­hau­se aus­schließ­lich mit Kör­per­ge­wicht oder den Din­gen, die ei­nem im Haus­halt zur Ver­fü­gung ste­hen? Mit un­ter­halt­sa­mer und pro­fes­sio­nel­ler Prä­sen­ta­ti­on so­wie nütz­li­chen Tipps hast du gu­te Chan­cen, vie­le Fol­lo­wer zu ge­win­nen.

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Web­site oder so­zia­le Netz­wer­ke: Wel­che Me­di­en eig­nen sich?

Je­de:r übt sein oder ihr Hob­by ganz in­di­vi­du­ell aus. Dem­ent­spre­chend lässt sich nicht all­ge­mein sa­gen, wel­che Me­di­en und Platt­for­men am bes­ten zur Prä­sen­ta­ti­on von Hob­bies im In­ter­net ge­eig­net sind. Oft­mals emp­fiehlt es sich, ein­fach los­zu­le­gen und Er­fah­run­gen zu sam­meln. Fol­gen­de Me­di­en sind grund­sätz­lich gut für Stu­den­ten die ei­ne Web­site er­stel­len wol­len, ge­eig­net:

Ein Blog

Ein Blog ist ei­ne Art On­line-Ta­ge­buch, bei dem die neu­es­ten Bei­trä­ge in al­ler Re­gel ganz oben er­schei­nen. Die­ses For­mat ist aus­ge­spro­chen po­pu­lär: Sta­tis­ta zu­fol­ge wur­den al­lein mit Word­Press, ei­nem bei An­fän­ger:in­nen be­son­ders be­lieb­ten Tool, rund 70 Mil­lio­nen Bei­trä­ge in nur ei­nem Mo­nat ver­öf­fent­licht
Student baut eigene Website für sein Hobby
Blogs eig­nen sich für ver­schie­de­ne Frei­zeit­ak­ti­vi­tä­ten wie Ko­chen, Mo­de, aber auch Kunst. Text­las­ti­ge In­hal­te, die hier und da mit ei­nem Fo­to un­ter­stri­chen wer­den, funk­tio­nie­ren be­son­ders gut.

Ei­ne ei­ge­ne Web­site

Im Ver­gleich zu ei­nem Blog bie­tet dir ei­ne ei­ge­ne Web­site noch mehr Frei­hei­ten bei der Ge­stal­tung. Wäh­rend Blogs meist nur aus ei­ner Sei­te be­ste­hen, er­mög­licht es dir die Struk­tur ei­ner Web­site, dei­ne In­hal­te et­was kom­ple­xer zu glie­dern. Du kannst et­wa ver­schie­de­ne Un­ter­sei­ten und Ru­bri­ken an­le­gen.

Möch­test du bei­spiels­wei­se dei­ne Lei­den­schaft zum Mo­dell­bau ver­öf­fent­li­chen, so kannst du ei­nen Be­reich dei­ner Web­site für Fo­tos dei­ner Mo­del­le nut­zen – al­so ei­ne Ga­le­rie an­le­gen. Ei­nen an­de­ren Be­reich nutzt du wie­der­um da­zu, über ak­tu­el­le Ent­wick­lun­gen im Mo­dell­bau zu be­rich­ten oder wich­ti­ge Ter­mi­ne wie Mes­sen und Ähn­li­ches vor­zu­stel­len. Ei­nen wei­te­ren Be­reich kannst du in dein ei­ge­nes klei­nes Fo­rum ver­wan­deln, in dem sich Le­ser:in­nen an­mel­den und mit dir und un­ter­ein­an­der kom­mu­ni­zie­ren kön­nen. Als Stu­dent eig­net sich ei­ne Web­site be­son­ders gut, um ein viel­sei­ti­ges Hob­by aus­führ­lich im Netz zu prä­sen­tie­ren.

Vi­deo­platt­for­men

Wenn du ei­ne be­kann­te Vi­deo­platt­form nutzt, sind dir die ers­ten Zu­schau­er:in­nen oft­mals so gut wie si­cher. YouTube, Vimeo, Ve­vo, Dai­ly­mo­ti­on & Co. ha­ben täg­lich welt­weit Mil­lio­nen Nut­zer:in­nen. Da­bei liegt YouTube an der Spit­ze – und schlägt laut AGF-Stu­die, was die Nut­zer­zah­len an­be­langt, so­gar Strea­m­ing­diens­te wie Net­flix oder Pri­me Vi­deo. Ge­ra­de YouTube, das zum Such­ma­schi­nen­be­trei­ber Goog­le ge­hört, hat sich da­bei schon für vie­le Con­tent-Crea­tor als Sprung­brett für ei­ne spä­te­re Kar­rie­re er­wie­sen.

Li­ve-Streams

Li­ve-Streams im In­ter­net ha­ben den Vi­deo­platt­for­men zwar noch nicht ganz den Rang ab­ge­lau­fen, sind aber zu­neh­mend be­liebt. Ei­ne Strea­m­ing-Platt­form wie et­wa Twitch ist vor al­lem bei jün­ge­ren User:in­nen schon ge­nau­so eta­bliert wie zum Bei­spiel YouTube.

Ga­ming-Streams ha­ben die­sen Trend an­ge­kur­belt, sind aber längst nicht die ein­zi­ge Mög­lich­keit. So fil­men sich bei­spiels­wei­se vie­le Out­door-Fans bei ih­ren Aben­teu­ern im Frei­en. An­de­re wie­der­um strea­men, wie sie das Zeich­nen ler­nen, Ko­chen oder Skulp­tu­ren aus Bims­stein er­schaf­fen: Der Krea­ti­vi­tät sind kaum Gren­zen ge­setzt. Wenn es dir liegt, li­ve vor ei­ner Ka­me­ra zu agie­ren, kann die­ses Me­di­um ge­nau rich­tig für dich sein.

Pod­cast

Pod­casts er­freu­en sich zu­neh­men­der Be­liebt­heit, nicht zu­letzt weil sie sich so gut da­zu eig­nen, ne­ben an­de­ren Ak­ti­vi­tä­ten kon­su­miert zu wer­den: Egal ob beim Ko­chen, Bü­geln oder Bahn­fah­ren – wenn du User:in­nen in ge­nau sol­chen Si­tua­tio­nen er­rei­chen möch­test, über­le­ge doch mal, ei­nen Pod­cast zu star­ten. Vor­aus­set­zung ist, dass du ger­ne re­dest und et­was Mo­de­ra­ti­ons­ta­lent mit­bringst. Ab und zu kannst du dir ei­nen in­ter­es­san­ten Gast als Ge­sprächs­part­ner:in ein­la­den. Zum Bei­spiel auf Platt­for­men wie Spo­ti­fy und Sound­cloud kannst du dei­ne In­hal­te ver­öf­fent­li­chen.

So­ci­al Me­dia

Un­ter dem Be­griff So­ci­al Me­dia sind ver­schie­dens­te Me­di­en von Ins­ta­gram über Face­book, Tik­Tok und Twit­ter bis hin zu Pin­te­rest zu­sam­men­ge­fasst. Al­len ge­mein­sam ist, dass ne­ben den In­hal­ten die Com­mu­ni­ty ei­ne gro­ße Rol­le spielt. Hier wer­den In­hal­te be­son­ders stark ge­li­ked, kom­men­tiert und ge­teilt. Ak­tu­ell nut­zen rund 4,62 Mil­li­ar­den Men­schen welt­weit die so­zia­len Me­di­en

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Ei­ge­ne Web­site für dein Hob­by: Wor­auf es an­kommt

Hast du dich da­zu ent­schlos­sen, dein Hob­by auf ei­ner ei­ge­nen Web­site dar­zu­bie­ten, soll­test du da­bei die Art der Prä­sen­ta­ti­on ge­nau­so be­rück­sich­ti­gen wie das De­sign. Nicht zu ver­ges­sen sind auch ei­ni­ge ju­ris­ti­sche As­pek­te. Ne­ben gu­ten In­hal­ten sind ein an­spre­chen­des De­sign und ei­ne pro­fes­sio­nel­le Auf­ma­chung wich­ti­ge Vor­aus­set­zun­gen, um An­hän­ger:in­nen dei­nes Hob­bys als lang­fris­ti­ge Zu­schau­er:in­nen oder Le­ser:in­nen zu ge­win­nen.

Student mit Laptop im Café

Möch­test du dich mit ent­spre­chen­den Bau­käs­ten oder gar Pro­gram­mier­spra­chen be­schäf­ti­gen, kannst du dei­ne Web­site voll­kom­men ei­gen­stän­dig ge­stal­ten. Willst du dich da­ge­gen wei­ter­hin lie­ber haupt­säch­lich auf dein Hob­by kon­zen­trie­ren, kannst du die Er­stel­lung in frem­de Hän­de ge­ben.

Es gibt pro­fes­sio­nel­le Web­de­si­gner:in­nen, von de­nen du dir dei­ne Web­site er­stel­len las­sen kannst. Das läuft in der Re­gel nach ei­nem fes­ten Mus­ter ab: Meist be­ginnt es da­mit, dass du dein Pro­jekt in ei­nem Erst­ge­spräch kurz vor­stellst. An­schlie­ßend wird mit­hil­fe von dei­nem ei­ge­nen oder bran­chen­spe­zi­fi­schen Bild­ma­te­ri­al und Text­bau­stei­nen ei­ne Web­site nach dei­nen Wün­schen er­stellt. Der oder die De­si­gner:in über­nimmt da­bei nicht im­mer nur die Ge­stal­tung. Auch um die Op­ti­mie­rung für Mo­bil­ge­rä­te und Ähn­li­ches musst du dich in die­sem Fall nicht mehr küm­mern.

Zu­dem soll­test du bei der Er­stel­lung auf ei­ni­ge ju­ris­ti­sche Punk­te ach­ten. Um in Deutsch­land ei­ne Web­site si­cher be­trei­ben zu kön­nen, müs­sen ver­schie­de­ne recht­li­che Grund­la­gen er­füllt sein. Sonst läufst du Ge­fahr, Ab­mah­nun­gen zu er­hal­ten, die dich Geld kos­ten kön­nen.

Hin­weis: 
Wich­tig ist, dass du be­reits bei der Do­main-Re­gis­trie­rung dar­auf ach­test, kein Mar­ken­recht und kei­ne Un­ter­neh­mens­kenn­zeich­nung zu ver­let­zen. Nur, weil ei­ne Do­main viel­leicht noch nicht ver­ge­ben ist, be­deu­tet das nicht gleich, dass du die­se auch sor­gen­frei le­gal nut­zen kannst.

Au­ßer­dem braucht dei­ne Web­site ein rechts­si­che­res Im­pres­sum. Hier müs­sen sich ver­schie­de­ne In­for­ma­tio­nen fin­den, die ge­mäß § 5 Abs. 1 TMG (Te­le­me­di­en­ge­setz), „leicht er­kenn­bar, un­mit­tel­bar er­reich­bar und stän­dig ver­füg­bar“ sind.

Hin­zu kom­men Din­ge, wie ein Dis­clai­mer, in­dem du Haf­tun­gen für In­hal­te klärst oder je­ne der Links deut­lich machst. Da­ten­schutz­hin­wei­se und So­ci­al Me­dia But­tons be­dür­fen in Sa­chen recht­li­che Vor­schrif­ten eben­falls ein we­nig Ein­ar­bei­tung, die du auf kei­nen Fall ver­nach­läs­si­gen soll­test. Üb­ri­gens kön­nen dir auch hier Ex­pert:in­nen hel­fen oder die­se Ar­beit über­neh­men, wenn du ih­nen die Er­stel­lung dei­ner Web­site an­ver­traust.

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So­ci­al Me­dia: Auch er­gän­zend zur ei­ge­nen Web­site als Stu­dent sinn­voll

Je­de:r kennt sie und (fast) je­de:r nutzt sie: die so­zia­len Me­di­en. Auch als Stu­dent mit ei­ge­ner Web­site stel­len die Netz­wer­ke oft­mals ei­ne sinn­vol­le Er­gän­zung dar, zum Bei­spiel um mehr Be­su­cher:in­nen auf dei­ne Web­site zu zie­hen.

Frau surft mit Smartphone in sozialen Netzerken

Das ge­lingt vor al­lem, wenn du selbst nicht nur re­gel­mä­ßig ak­tiv bist, in­dem du im­mer wie­der In­hal­te pos­test und ent­spre­chen­de Hash­tags zu dei­nem Hob­by setzt. Viel­mehr soll­test du auch an­de­ren Ac­counts fol­gen, bei de­nen ähn­li­che Ak­ti­vi­tä­ten im Fo­kus ste­hen und durch Kom­men­ta­re und Li­kes auf dich und dei­ne Be­geis­te­rung auf­merk­sam ma­chen.

Ab­schlie­ßend da­her noch ein Blick auf ver­schie­de­ne Netz­wer­ke und wie du die­se zur Prä­sen­ta­ti­on ei­nes Hob­bies nut­zen kannst.

Ins­ta­gram

Hier kannst du Tä­tig­kei­ten, die sich über Fo­tos ver­mit­teln las­sen, be­son­ders gut prä­sen­tie­ren. Das be­deu­tet aber nicht, dass du hier al­lein als Fo­to­graf er­folg­reich sein kannst. Auch Mo­dels, Mo­de­schöp­fer, Künst­ler oder Sport­ler nut­zen Ins­ta­gram häu­fig.

Tik­Tok

Die­se Platt­form eig­net sich wie­der­um be­son­ders gut für kur­ze, be­weg­te In­hal­te – wenn­gleich du hier­mit auf Ins­ta­gram eben­falls Er­folg ha­ben kannst. Auf Tik­Tok kannst du et­wa als Mu­si­ker oder als Fil­me­ma­cher in ir­gend­ei­nem Be­reich schnell ein gro­ßes Pu­bli­kum ge­win­nen. Ge­nau­so kannst du mit Akro­ba­tik oder lus­ti­gen In­hal­ten punk­ten. Zu be­ach­ten ist, dass Tik­Tok in der Re­gel ein deut­lich jün­ge­res Pu­bli­kum an­zieht, als an­de­re so­zia­le Me­di­en.

Face­book

Hier kannst du bei­spiels­wei­se zu­sätz­lich zu dei­ner Prä­senz in an­de­ren so­zia­len Me­di­en ei­ne „Fan­page“ er­stel­len. Hier las­sen sich Fo­tos oder Vi­de­os so­wie Tex­te pos­ten und Fans kön­nen dar­auf re­agie­ren und un­ter­ein­an­der in­ter­agie­ren. Auch wenn ge­ra­de jun­ge Ziel­grup­pen mitt­ler­wei­le bes­ser auf an­de­ren Platt­for­men er­reich­bar sind, ist Face­book nach wie vor ei­nes der meist­fre­quen­tier­ten so­zia­len Me­di­en über­haupt.
Ne­ben den ge­nann­ten so­zia­len Me­di­en kannst du dein Hob­by mit­un­ter auch auf Snap­chat, Pin­te­rest oder Twit­ter dar­bie­ten. Je­de die­ser Platt­for­men hat in der Re­gel ih­re ei­ge­nen Be­son­der­hei­ten, die man am bes­ten ein­fach durch aus­pro­bie­ren ent­deckt.

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Als Con­tent Crea­tor Geld ver­die­nen

Zu­sätz­lich zu lu­kra­ti­ven Stu­den­ten­jobs kannst du auch als Stu­dent mit ei­ner ei­ge­nen Web­site Geld zu ver­die­nen. 

Führst du et­wa ei­nen Blog, kannst du zum Bei­spiel Af­fi­lia­te-Links zu ver­schie­de­nen Pro­dukt­sei­ten set­zen. Klickt dann ein Le­ser auf ei­nen die­ser Links und kauft an­schlie­ßend ein Pro­dukt auf der Sei­te, wirst du an­tei­lig be­zahlt oder er­hältst ei­ne Pro­vi­si­on. 

Auf dei­ner ei­ge­nen Web­site kannst du eben­falls mit Af­fi­lia­te-Links ar­bei­ten. Du kannst aber ge­nau­so ein Ge­wer­be an­mel­den und ei­nen ei­ge­nen On­line-Shop er­öff­nen. Hier kannst du bei­spiels­wei­se dei­ne Mu­sik, Hand­ar­bei­ten, Kunst oder Mer­chan­di­se, al­so Fan-Ar­ti­kel, ver­trei­ben.

Auf Vi­deo­platt­for­men wie YouTube kann es sich fi­nan­zi­ell loh­nen, Wer­bung vor den Vi­de­os zu schal­ten. Hier­für zahlt dir die Platt­form ei­nen Be­trag aus, der in der Re­gel ab­hän­gig ist von der An­zahl dei­ner mo­nat­li­chen Zu­schau­er:in­nen und Abon­nent:in­nen.

Als Li­ve-Strea­mer mit ei­ner ge­wis­sen Reich­wei­te kannst du dich von Spon­so­ren un­ter­stüt­zen las­sen. Blen­dest du de­ren Lo­go per­ma­nent in dei­nen Streams ein, zah­len sie dir mit­un­ter ei­nen or­dent­li­chen Be­trag.

In so­zia­len Me­di­en kannst du bei­spiels­wei­se Ko­ope­ra­tio­nen mit ver­schie­de­nen Fir­men ein­ge­hen und mit­tels Pro­dukt­plat­zie­run­gen oder Re­zen­sio­nen rund um dein Hob­by Geld ver­die­nen.
Je mehr Men­schen dir fol­gen, des­to mehr loh­nen sich sol­che Deals. Bei all­dem ist aber wich­tig, dass kein Stress auf­kommt, son­dern dir dein Hob­by wei­ter­hin Spaß macht und dir ei­nen gu­ten Aus­gleich bie­tet.

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Zu­sam­men­fas­sung

  •  Vie­le Hob­bies eig­nen sich, um on­line prä­sen­tiert zu wer­den. Da­zu zäh­len zum Bei­spiel Mu­sik Mo­de, Kunst, Ko­chen, Ga­ming, Sport
  • Mit ei­nem be­son­ders über­ra­schen­den Hob­by oder be­son­de­rem Ta­lent hast du die bes­ten Chan­cen, vie­le User:in­nen zu er­rei­chen
  • Um ei­ge­ne In­hal­te zu ver­öf­fent­li­chen, ste­hen dir vie­le ver­schie­de­ne For­ma­te und Platt­for­men zur Aus­wahl: Blog, Pod­casts, Li­ve-Streams, Vi­deo­platt­for­men, So­ci­al Me­dia.
  • Mit ei­ner ei­ge­nen Web­site hast du in der Re­gel die größ­te Ge­stal­tungs­frei­heit
  • Wenn du dich für ei­ne ei­ge­ne Web­site ent­schei­dest, kannst du die­se ent­we­der selbst bau­en oder dies von pro­fes­sio­nel­len Web­de­si­gner:in­nen er­le­di­gen las­sen.
  • Ne­ben an­spre­chen­dem De­sign und Be­nut­zer­freund­lich­keit sind ei­ni­ge ju­ris­ti­sche As­pek­te zu be­ach­ten: EIn rechts­si­che­res Im­pres­sum, Dis­clai­mer, Da­ten­schutz und Co. sind The­men, in die du dich di­rekt zu Be­ginn ein­ar­bei­ten soll­test. Auch hier­bei kön­nen Ex­pert:in­nen hel­fen.
  • Auch als Er­gän­zung zur ei­ge­nen Web­site kann es sinn­voll sein, in So­ci­al Me­dia ak­tiv zu sein. Auf ins­ta­gram, Face­book, Tik­Tok & Co. kannst du be­son­ders gut mit dei­nen User:in­nen in Kon­takt blei­ben und wei­te­re Fans fin­den.

 

Bild­quel­len (v.o.n.u.):
Ver­öf­fent­licht am: 22.11.2022
Über­ar­bei­tet am: 24.11.2022