Spa­ren als Stu­dent

Wäh­rend der Zeit dei­nes Stu­di­ums ist es nicht un­ge­wöhn­lich, dass du öf­ter mal knapp bei Kas­se bist. Da­her kann es sinn­voll und not­wen­dig sein, dass du mit dei­nen fi­nan­zi­el­len Mit­teln be­son­ders acht­sam haus­hal­test. Wenn du da­mit kei­ne Er­fah­rung hast, kann die­ses Vor­ge­hen in ei­ni­gen Mo­men­ten et­was kom­pli­zier­ter sein. Wir ge­ben dir ei­ne Rei­he von Tipps, Ide­en und An­re­gun­gen, wie du in dei­nem All­tag als Stu­dent spa­ren kannst.

Not­wen­dig­keit und Vor­tei­le des Spa­rens im Stu­di­en­all­tag

Das Spa­ren als Stu­dent ist be­son­ders dann not­wen­dig, wenn du ein ge­rin­ges Bud­get hast, weil auf­grund dei­nes um­fang­rei­chen Uni-All­tags kei­ne Mög­lich­keit be­steht, vie­le Stun­den zu ar­bei­ten, son­dern nur ne­ben­bei Stu­den­ten­jobs nach­ge­hen kannst. Vie­le Stu­den­ten sind in die­ser Si­tua­ti­on.

Das oft­mals ge­rin­ge Bud­get, wel­ches Stu­den­ten zur Ver­fü­gung steht, lässt sich an­hand von Zah­len be­le­gen. Im Jahr 2018 zum Bei­spiel hat­ten Stu­den­ten durch­schnitt­lich mo­nat­li­che Ge­samt­ein­nah­men von 1060 Eu­ro.

Gleich­zei­tig stei­gen in vie­len Be­rei­chen die Le­bens­hal­tungs­kos­ten. Un­ter an­de­rem die Mie­ten sind in den letz­ten Jahr­zehn­ten stark ge­stie­gen, wie sich bei­spiels­wei­se an­hand des Miet­preis­in­dex für Ba­den-Würt­tem­berg er­ken­nen lässt.

Ver­mei­den von Pro­ble­men im All­tag

Ge­ra­de auf­grund die­ser Zah­len und Ent­wick­lun­gen gilt: Je spar­sa­mer du mit dei­nem Geld um­gehst, des­to we­ni­ger fi­nan­zi­el­le Sor­gen wirst du ha­ben. Zu sol­chen Pro­ble­men könn­te ge­hö­ren, dass dein Geld am Mo­nats­en­de re­gel­mä­ßig sehr knapp wird. Die­se Si­tua­ti­on kannst du mit ei­ner sinn­vol­len Fi­nanz­pla­nung und klei­nen Spart­ricks um­ge­hen.

Zu­dem ist die Not­wen­dig­keit zum Spa­ren ge­ge­ben, wenn du ei­ne hö­he­re Rech­nung be­zah­len musst, die dein mo­nat­li­ches Bud­get über­schrei­tet. Dies könn­te un­ter an­de­rem ei­ne Ne­ben­kos­ten­nach­zah­lung für dei­ne Woh­nung oder die An­schaf­fung teu­rer und gleich­zei­tig not­wen­di­ger Bü­cher sein. Das gibt dir ne­ben an­de­ren Mög­lich­kei­ten zur Stu­di­en­fi­nan­zie­rung wie Bafög und die fi­nan­zi­el­le Un­ter­stüt­zung durch die El­tern ein si­che­res Ge­fühl.

In die­sem Fall musst du in an­de­ren Be­rei­chen we­ni­ger aus­ge­ben, um die­se be­glei­chen zu kön­nen. Gleich­zei­tig kannst du vor­sor­gen, in­dem du grund­sätz­lich mit dei­nen fi­nan­zi­el­len Mit­teln spar­sam um­gehst und so für ei­nen sol­chen Fall klei­ne Rück­la­gen schaffst.

Rück­la­gen und Trai­ning für die Zu­kunft

Vie­le Stu­den­ten sind mit dem Be­ginn des Stu­di­ums zum ers­ten Mal in ih­rem Le­ben selbst für ei­nen ei­ge­nen fi­nan­zi­el­len Haus­halt ver­ant­wort­lich. Da­her kann es sinn­voll sein, von Be­ginn an den spar­sa­men Um­gang mit Geld zu üben.

In spä­te­ren Le­bens­pha­sen wirst du dar­aus vie­le Vor­tei­le zie­hen kön­nen. Dies gilt im Be­son­de­ren, wenn du nach dei­nem Stu­di­um grö­ße­re Ver­pflich­tun­gen hast, wo­zu ge­hö­ren kön­nen:

  • das Ver­sor­gen ei­ner Fa­mi­lie
  • Kre­di­te für ein Haus oder Au­to
  • mög­li­cher­wei­se das Haus­hal­ten im Rah­men ei­ner Selbst­stän­dig­keit

Je frü­her du das Spa­ren ver­in­ner­lichst, des­to we­ni­ger wird es dir zu ei­nem spä­te­ren Zeit­punkt schwer­fal­len. Gleich­zei­tig kannst du dir wo­mög­lich im Rah­men des Stu­di­ums auf die­se Wei­se be­reits klei­ne, aber wich­ti­ge Rück­la­gen schaf­fen.

Die­se wer­den bei dei­nem Ein­stieg ins Be­rufs­le­ben re­le­vant sein. So be­nö­tigst du in ei­nem ge­ho­be­nen Job von Be­ginn an die pas­sen­de Klei­dung, die oft­mals teu­er ist. Mit Rück­la­gen er­sparst du dir Pro­ble­me in die­ser Si­tua­ti­on. Glei­ches gilt, wenn du zum Er­rei­chen dei­nes Ar­beits­plat­zes ein Au­to be­nö­tigst. Er­spar­nis­se kön­nen dir da­bei hel­fen, die­ses oh­ne gro­ße Sor­gen an­schaf­fen zu kön­nen.

Gleich­zei­tig kannst du das an­ge­spar­te Geld als Start­ka­pi­tal nut­zen. Dies gilt im Be­son­de­ren, wenn du planst, nach dem Stu­di­um kein An­ge­stell­ten­ver­hält­nis, son­dern ei­ne Selbst­stän­dig­keit zu be­gin­nen.

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Spa­ren bei der Woh­nung

Ei­ne gu­te Mög­lich­keit zum Spa­ren bie­tet dir die Woh­nung. Dies liegt vor al­lem dar­in be­grün­det, dass die­se in vie­len Fäl­len be­son­ders ho­he re­gel­mä­ßi­ge Aus­ga­ben ver­ur­sacht. Um hier Kos­ten zu spa­ren, gibt es gleich meh­re­re We­ge.

Spa­ren bei De­tails

Zu­nächst hast du die Mög­lich­keit, bei klei­nen De­tails be­züg­lich dei­ner Woh­nung zu spa­ren. Da­zu ge­hö­ren un­ter an­de­rem:

  • die Ne­ben­kos­ten
  • dei­ne Ein­rich­tungs­ge­gen­stän­de

Dei­ne Woh­nungs-Ne­ben­kos­ten kannst du auf ver­schie­de­nen We­gen re­du­zie­ren. Da­für bie­ten sich bei­spiels­wei­se En­er­gie­spar­lam­pen an. Des Wei­te­ren kannst du dar­auf ach­ten, dei­nen Strom- und Was­ser­ver­brauch durch be­wuss­tes Han­deln mög­lichst ge­ring zu hal­ten.

Strom sparen durch Licht ausschaltenSchal­te da­für das Licht und die Ge­rä­te, die du zum ak­tu­el­len Zeit­punkt nicht be­nö­tigst, um­ge­hend nach der Nut­zung aus. Oft wird auch im Stand-by-Mo­dus noch um­fang­reich En­er­gie be­nö­tigt, die du so ein­sparst.

Ver­brau­che gleich­zei­tig nur so viel Was­ser wie un­be­dingt nö­tig. Üb­ri­gens hat dies nicht nur für dei­nen Spar­plan Vor­tei­le. Gleich­zei­tig kannst du durch ein sol­che spar­sa­mes Ver­hal­ten ei­nen klei­nen Bei­trag zum The­ma Nach­hal­tig­keit leis­ten.

Zu gu­ter Letzt kannst du ei­nen ge­nau­en Blick auf dei­ne Be­triebs­kos­ten­ab­rech­nung wer­fen. Mit et­was Hin­ter­grund­wis­sen fin­dest du so wo­mög­lich ty­pi­sche klei­ne Feh­ler, die in ei­ni­gen Fäl­len ba­res Geld wert sind.

Zu­sätz­lich kannst du bei dei­nen Ein­rich­tungs­ge­gen­stän­den spa­ren. Statt auf Neu­wa­re zu set­zen, kann es sinn­voll sein, ge­ra­de bei ei­ner um­fang­rei­chen Erstein­rich­tung dei­ner Woh­nung auf gut er­hal­te­ne Se­cond­hand-Mö­bel zu­rück­zu­grei­fen.

Wenn ein Ein­rich­tungs­stück be­schä­digt ist, kannst du zu­dem Geld spa­ren, in­dem du es re­pa­rierst oder re­pa­rie­ren lässt, statt ei­nen neu­en Ge­gen­stand als Er­satz zu kau­fen. Falls du selbst hand­werk­lich be­gabt ist, kannst du dies selbst über­neh­men und zu­sätz­lich die Kos­ten für die Ar­beits­zeit ei­nes Pro­fis ein­spa­ren.

Wenn du ei­nen Ex­per­ten be­nö­tigst, soll­test du dir un­be­dingt vor­her ei­nen klei­nen Kos­ten­vor­an­schlag für die Re­pa­ra­tur ge­ben las­sen, um zu über­prü­fen, ob sie sich im Ver­gleich zu ei­nem Neu­kauf ren­tie­ren wür­de. So­wohl durch die Se­cond­hand-Käu­fe als auch durch das Re­pa­rie­ren sparst du Geld und er­reichst, ähn­lich wie bei der Re­du­zie­rung dei­nes Strom- und Was­ser­ver­brauchs, ei­nen klei­nen Ef­fekt für die Nach­hal­tig­keit.

Spa­ren bei der Mie­te

Vor al­lem die Kos­ten, die dei­ne Mie­te ver­ur­sacht, sind der Grund für re­gel­mä­ßi­ge ho­he Aus­ga­ben. Um hier ein we­nig zu spa­ren, kannst du auf ei­ne be­son­ders klei­ne Woh­nung zu­rück­grei­fen oder in ei­ne WG zu grün­den.

Al­ler­dings kann es auf­grund des Woh­nungs­man­gels in ei­ner grö­ße­ren Stadt schwie­rig sein, die­se Mög­lich­kei­ten um­zu­set­zen. Dies gilt be­son­ders dann, wenn du dein Stu­di­um ge­ra­de be­ginnst und drin­gend ei­ne Un­ter­kunft be­nö­tigst.

Hier be­steht die Ge­fahr, dass du ent­we­der hö­he­re Kos­ten in Kauf neh­men musst oder nicht son­der­lich zen­tral lebst. Bei­des wür­de vie­le Nach­tei­le für dei­nen All­tag als Stu­dent mit sich brin­gen.

Da­her kann es dir ei­ne Hil­fe sein, auf ei­ne krea­ti­ve­re Al­ter­na­ti­ve zu­rück­zu­grei­fen. Hier­zu ge­hö­ren un­ter an­de­rem An­ge­bo­te ver­schie­de­ner Hos­tels für Lang­zeit­auf­ent­hal­te, die sich ex­pli­zit an Stu­den­ten rich­ten und da­her ei­ne sinn­vol­le Mög­lich­keit mit ei­ner Rei­he von Vor­tei­len bie­ten kön­nen.

Da­zu zählt in vie­len Fäl­len ein im Ver­gleich zu Woh­nun­gen ge­rin­ge­rer Preis bei gleich­zei­ti­ger zen­tra­ler La­ge. Zu­dem wird dein Zim­mer re­gel­mä­ßig ge­rei­nigt, was dir Zeit und Auf­wand spart – ein wich­ti­ger Fak­tor in dei­nem si­cher­lich oft stres­si­gen Uni­ver­si­täts­all­tag.

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Ra­bat­te und Son­der­kon­di­tio­nen: Vor­tei­le des Stu­den­ten­sta­tus nut­zen

Ähn­lich wie bei der Op­ti­on ei­nes Hos­tels als Un­ter­kunft kann dir dein Sta­tus als Stu­dent in vie­len wei­te­ren Be­rei­chen Vor­tei­le brin­gen und Ein­spa­run­gen er­mög­li­chen. Dies gilt un­ter an­de­rem für Käu­fe und all­täg­li­che Aus­ga­ben in ver­schie­de­nen Si­tua­tio­nen. Vie­le An­bie­ter und Un­ter­neh­men ha­ben spe­zi­el­le Stu­den­ten­ra­bat­te.

Um von sol­chen An­ge­bo­ten pro­fi­tie­ren zu kön­nen, ist es wich­tig, dass du nach­wei­sen kannst, dass du an ei­ner Uni­ver­si­tät oder Hoch­schu­le ein­ge­schrie­ben bist. Meist ge­schieht dies durch den Stu­den­ten­aus­weis, den du un­ter an­de­rem aus die­sem Grund je­der­zeit bei dir tra­gen soll­test. Ent­spre­chen­de Ra­bat­te kön­nen ne­ben wei­te­ren Be­rei­chen gel­ten für:

  • Clubs, Dis­ko­the­ken und Par­tys
  • On­line-Käu­fe
  • Mo­bi­li­tät
  • Be­stel­lun­gen bei Lie­fer­diens­ten

Menschen beim Feiern in einer DiskothekVie­le Clubs und Dis­ko­the­ken bie­ten Ra­bat­te beim Vor­zei­gen ei­nes Stu­den­ten­aus­wei­ses. Dies kann so­wohl den Ein­tritt als auch ver­schie­de­ne Ge­trän­ke be­tref­fen. Zu­dem gibt es Dis­ko­the­ken, die an be­stimm­ten Wo­chen­ta­gen spe­zi­el­le Par­tys für Stu­den­ten ver­an­stal­ten, bei de­nen es grund­sätz­lich vie­le Ver­güns­ti­gun­gen gibt.

Des Wei­te­ren kannst du beim On­line-Shop­ping spa­ren, in­dem du be­son­de­re Ra­bat­te er­hältst oder An­ge­bo­te für Stu­den­ten wahr­nimmst. Auch bei der Mo­bi­li­tät kann es Ra­bat­te für Stu­den­ten ge­ben, bei­spiels­wei­se in Form ei­nes be­son­de­ren Stu­den­ten­ti­ckets. An vie­len Uni­ver­si­tä­ten be­kommst du zu­dem ein Se­mes­ter­ti­cket, wel­ches in der Zah­lung dei­nes Se­mes­ter­bei­tra­ges ent­hal­ten ist.

Man­che Lie­fer­ser­vices bie­ten eben­falls die Mög­lich­keit, als Stu­dent beim Be­stel­len be­stimm­ter Ge­rich­te oder ganz grund­sätz­lich bei je­der Be­stel­lung von ei­nem Preis­nach­lass zu pro­fi­tie­ren. Hal­te al­so die Au­gen auf und tau­sche dich zu­sätz­lich mit dei­nen Kom­mi­li­to­nen aus, wo es sol­che An­ge­bo­te gibt.

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Spa­ren beim Es­sen - und gleich­zei­tig ge­sund er­näh­ren

Ne­ben den Spar­mög­lich­kei­ten bei ei­nem Lie­fer­ser­vice gibt es vie­le wei­te­re Va­ri­an­ten, beim The­ma Er­näh­rung Geld zu spa­ren. Mit et­was Ge­schick kannst du die­se um­set­zen, oh­ne da­bei voll­stän­dig auf hoch­wer­ti­ge und ge­sun­de Nah­rung ver­zich­ten zu müs­sen. Zu den Op­tio­nen ge­hö­ren un­ter an­de­rem:

  • Es­sen in der Men­sa
  • der Be­such von Re­stau­rants oder Bis­tros, das sich auf die Ziel­grup­pe der Stu­den­ten spe­zia­li­siert hat
  • frisch ko­chen, statt Fer­tig­ge­rich­te auf­wär­men
  • kei­ne Le­bens­mit­tel ver­schwen­den

Es­sen in der Men­sa und in Re­stau­rants für Stu­den­ten

Das Es­sen in der Men­sa ist in den al­ler­meis­ten Uni­ver­si­tä­ten so ge­stal­tet, dass durch die ent­spre­chen­den Ta­ges- bzw. Mit­tags­ge­rich­te bis zu ei­nem ge­wis­sen Grad ei­ne ge­sun­de und aus­ge­wo­ge­ne Er­näh­rung mög­lich ist. Gleich­zei­tig sind die Prei­se der Spei­sen weit­aus güns­ti­ger als in an­de­ren Gas­tro­no­mie­be­trie­ben. Aus bei­den Grün­den kann es sinn­voll sein, wenn du dich sehr re­gel­mä­ßig in der Men­sa mit dei­nen Kom­mi­li­to­nen zum Es­sen triffst.

Ein Ver­gleich aus dem Jahr 2017 er­gab, dass das Mit­tags­es­sen in deut­schen Men­sen zum da­ma­li­gen Zeit­punkt durch­schnitt­lich 2,20 Eu­ro kos­te­te - für Stu­den­ten al­so durch­aus er­schwing­lich. Al­ler­dings gab es zwi­schen den kon­kre­ten Prei­sen der Men­sen ver­schie­de­ner Uni­ver­si­tä­ten sehr deut­li­che Un­ter­schie­de.

Aus die­sem Grund soll­test du dich ge­nau über die Prei­se in der Men­sa dei­ner Uni­ver­si­tät in­for­mie­ren. Falls die­se deut­lich über dem Durch­schnitt lie­gen, kannst du über­le­gen, ob du doch auf an­de­re Mög­lich­kei­ten zu­rück­greifst.

Des Wei­te­ren gibt es si­cher­lich in dei­ner Stadt ei­ni­ge klei­ne Re­stau­rants und Bis­tros, die ih­re Spei­sen und Prei­se auf die fi­nan­zi­el­len Mög­lich­kei­ten von Stu­den­ten zu­ge­schnit­ten ha­ben. Hier kannst du Geld spa­ren und gleich­zei­tig neue Kon­tak­te knüp­fen und ver­tie­fen, was be­son­ders in der An­fangs­pha­se dei­nes Stu­di­ums wich­tig ist.

Selbst ko­chen und Ver­schwen­dung ver­mei­den

Zu­dem ist es sinn­voll, wenn du selbst kochst, an­statt auf Fer­tig­ge­rich­te zu set­zen. Mit ver­hält­nis­mä­ßig we­nig Auf­wand senkst du so dei­ne Auf­wen­dun­gen für Le­bens­mit­tel. Fer­tig­ge­rich­te kön­nen je nach kon­kre­tem Pro­dukt un­ge­sün­der sein als frisch ge­koch­tes Es­sen. Auf die ent­spre­chen­de Por­ti­on ge­rech­net sind sie au­ßer­dem oft­mals deut­lich teu­rer. Pro­bier doch zum Bei­spiel die­ses le­cke­re Re­zept für Viet­na­me­si­sche Herbst­rol­len aus

Des Wei­te­ren kannst du Geld spa­ren, in­dem du kei­ne Le­bens­mit­tel ver­schwen­dest. Pro Jahr wirft je­der Deut­sche laut ei­ner Stu­die durch­schnitt­lich 55 Ki­lo an Le­bens­mit­teln weg. Ab­ge­se­hen von der Ver­schwen­dung ent­steht hier­durch gleich­zei­tig ein mo­ne­tä­rer Ver­lust, den du dir als Stu­dent nicht leis­ten kannst und möch­test.

Da­her soll­test du beim Ein­kau­fen dar­auf ach­ten, nur so viel mit­zu­neh­men, dass die Le­bens­mit­tel nicht schlecht wer­den, be­vor du sie ver­brauchst. Er­stel­le dir hier­für am bes­ten ei­ne kon­kre­te Lis­te, was dein Haus­halt ak­tu­ell be­nö­tigt, um ein­fa­cher ei­nen Über­blick zu be­hal­ten.

Frau beim Einkaufen im SupermarktPla­ne viel­leicht zu­sätz­lich die Ge­rich­te der kom­men­den Ta­ge so kon­kret wie mög­lich vor und kau­fe nur die Zu­ta­ten ein, die du für dei­nen Spei­se­plan be­nö­tigst. Den Spar­ef­fekt kannst du noch stei­gern, wenn du dei­ne Ge­rich­te nach den ak­tu­el­len An­ge­bo­ten des Su­per­mark­tes, in dem du ein­kaufst, zu­sam­men­stellst. Gleich­zei­tig kannst du beim Ko­chen dar­auf ach­ten, dass du nur so viel zu­be­rei­test, wie du wirk­lich es­sen kannst.

Denn: Auch Res­te dei­ner Mahl­zei­ten, die du weg­wirfst, zäh­len zur Le­bens­mit­tel­ver­schwen­dung. Al­ter­na­tiv hast du die Mög­lich­keit, die üb­rig ge­blie­be­nen Teil­por­tio­nen im Kühl­schrank zu la­gern und am nächs­ten Tag auf­zu­wär­men – so sparst du gleich­zei­tig das er­neu­te Ko­chen.

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Spa­ren bei der Mo­bi­li­tät

Dass du durch ein Stu­den­ten- oder Se­mes­ter­ti­cket bei der Mo­bi­li­tät spa­ren kannst, ha­ben wir be­reits er­läu­tert. Dar­über hin­aus gibt es je­doch noch ei­ne Rei­he von wei­te­ren Mög­lich­kei­ten, dei­ne Mo­bi­li­täts­aus­ga­ben zu sen­ken. Da­zu ge­hö­ren un­ter an­de­rem:

  • Nut­zen ei­nes Fahr­ra­des
  • Car-Sharing
  • Mit­fahr­ge­le­gen­hei­ten oder Fern­bus­se für län­ge­re Stre­cken

Das Nut­zen ei­nes Fahr­ra­des spart dir sämt­li­che Mo­bi­li­täts­kos­ten für die ent­spre­chen­den We­ge. Gleich­zei­tig bleibst du fit und schonst die Um­welt. Na­tür­lich musst du dir ein sol­ches Fort­be­we­gungs­mit­tel zu­nächst an­schaf­fen. Die In­ves­ti­ti­on wird sich auf die ge­sam­te Dau­er dei­nes Stu­di­ums ge­rech­net je­doch mit Si­cher­heit loh­nen.

Falls du ger­ne mit dem Au­to un­ter­wegs bist oder zwin­gend ei­nen Pkw im All­tag be­nö­tigst, kann es sinn­voll sein, auf Car­sha­ring zu set­zen. Ne­ben den pri­va­ten Op­tio­nen für die­ses Kon­zept gibt es mitt­ler­wei­le in vie­len Städ­ten ent­spre­chen­de ge­werb­li­che An­bie­ter, die dies er­mög­li­chen.

Durch das Car­sha­ring sparst du dir gro­ße Tei­le der Kos­ten, die ein ei­ge­nes Au­to ver­ur­sa­chen wür­de. Da­zu zäh­len un­ter an­de­rem ver­schie­de­ne Ver­si­che­run­gen und Steu­ern. Al­ler­dings soll­test du dir be­wusst sein, dass du je nach An­ge­bots­mo­dell in ei­nem Scha­dens­fall ei­ne Selbst­be­tei­li­gung tra­gen musst. Über­prü­fe da­her ge­nau, wie hoch die­se beim je­wei­li­gen An­bie­ter ist.

Wenn du län­ge­re Stre­cken reist und kein ei­ge­nes Au­to be­sitzt, kannst du als Stu­dent auf den Fern­bus oder ei­ne Mit­fahr­ge­le­gen­heit zu­rück­grei­fen. Die­se Op­tio­nen sind in vie­len Fäl­len güns­ti­ger als al­ter­na­ti­ve Ver­kehrs­mit­tel.

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Spa­ren bei der Klei­dung

Frau probiert Kleidung in Geschäft anBei dei­ner Klei­dung hast du eben­falls viel­fäl­ti­ge Mög­lich­kei­ten, Geld zu spa­ren. Zum ei­nen kannst du auf be­son­ders güns­ti­ge Klei­dungs­stü­cke set­zen. Dies hat je­doch den Nach­teil, dass die­se oft­mals un­ter für die Ar­bei­ter nach­tei­li­gen Be­din­gun­gen her­ge­stellt wer­den.

Zu­sätz­lich kön­nen in sol­chen Klei­dungs­stü­cken un­ge­sun­de Stof­fe ver­ar­bei­tet sein. Des Wei­te­ren ha­ben die zur Her­stel­lung ver­wen­de­ten Ma­te­ria­li­en und Che­mi­ka­li­en häu­fig ne­ga­ti­ve Aus­wir­kun­gen auf die Um­welt. Schluss­end­lich ha­ben Klei­dungs­stü­cke von ge­rin­ge­rer Qua­li­tät oft ei­ne kür­ze­re Le­bens­dau­er, was für dich zur Kon­se­quenz hat, dass du wei­te­re Aus­ga­ben tä­ti­gen musst.

In­fol­ge­des­sen kann es sinn­voll sein, wenn du ein­mal ei­nen ge­wis­sen Be­trag in hoch­qua­li­ta­ti­ve Klei­dung in­ves­tierst. Da­bei kommt es nicht un­be­dingt auf die Mar­ke, son­dern eher auf die Stof­fe und die Ver­ar­bei­tung an.

Zu­dem hast du die Mög­lich­keit, ähn­lich wie bei der Grund­aus­stat­tung dei­ner Woh­nung, auf gut er­hal­te­ne Se­cond­hand-Klei­dungs­stü­cke zu set­zen. Die­se sind oft güns­ti­ger und kön­nen bei ei­ner ho­hen Qua­li­tät und gu­ten Pfle­ge durch den Vor­be­sit­zer auch für dich ei­ne län­ge­re Zeit nutz­bar sein.

Falls doch mal ein Klei­dungs­stück ei­ne Be­schä­di­gung hat, kannst du Geld spa­ren, in­dem du statt ei­nes Neu­kau­fes zu­nächst ver­suchst, es selbst zu re­pa­rie­ren oder re­pa­rie­ren zu las­sen. Schluss­end­lich be­steht die Mög­lich­keit, dass du aus dei­ner aus­sor­tier­ten Klei­dung durch das Up­cy­cling an­de­re Ge­gen­stän­de wie bei­spiels­wei­se Ta­schen fer­tigst. Auf die­se Wei­se han­delst du im Sin­ne der Nach­hal­tig­keit und sparst gleich­zei­tig die Kos­ten für ein sol­ches Ac­ces­soire.

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Prei­se auf­merk­sam ver­glei­chen

Zu­sätz­lich zu die­sen in­di­vi­du­el­len Ide­en be­züg­lich ein­zel­ner Be­rei­che soll­test du grund­sätz­lich im­mer die Prei­se ver­glei­chen. So kannst du die Si­tua­ti­on ver­mei­den, im Nach­hin­ein den glei­chen oder ei­nen ähn­li­chen Ar­ti­kel für ei­nen güns­ti­ge­ren Preis zu fin­den und dich in­fol­ge­des­sen über dei­nen Kauf zu är­gern.

Zur Um­set­zung hast du meh­re­re Mög­lich­kei­ten. Zum ei­nen kannst du die Prei­se selbst ver­glei­chen. Um hier­bei ei­ne rich­ti­ge Ein­schät­zung vor­zu­neh­men, soll­test du dich um­fas­send über die ent­spre­chen­den Pro­duk­te so­wie üb­li­che Prei­se in­for­mie­ren, al­so die Hin­ter­grün­de ken­nen.

Frau sitzt lächelnd vor einem LaptopEi­ne wei­te­re Op­ti­on be­steht dar­in, dass du Ar­ti­kel über den Pro­dukt­typ liest, in de­nen meh­re­re kon­kre­te An­ge­bo­te ver­gli­chen wer­den. Hier­bei ist oft­mals der Preis ei­ne re­le­van­te Grö­ße. Sol­che Be­rich­te fin­dest du so­wohl auf all­ge­mei­nen Ver­gleich­spor­ta­len als auch auf Fach­por­ta­len, die sich mit dem The­ma aus­ein­an­der­set­zen. Mit et­was Re­cher­che wirst du mer­ken, dass sich ge­nau­es Hin­se­hen vor ei­nem Kauf loh­nen kann und häu­fig ba­res Geld wert ist.

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Fa­zit

Um als Stu­dent zu spa­ren, hast du die ver­schie­dens­ten Mög­lich­kei­ten. Zum ei­nen ist hier­für ein ge­nau­es Hin­ter­grund­wis­sen in di­ver­sen Be­rei­chen not­wen­dig. Gleich­zei­tig kannst du auf all­ge­mei­ne Ra­bat­te so­wie An­ge­bo­te, die sich spe­zi­ell an Stu­den­ten rich­ten, zu­rück­grei­fen. Zwar kann dich das In­for­mie­ren hier­über in dei­nem All­tag et­was Zeit kos­ten. Wenn du es kon­se­quent an­wen­dest, wirst du al­ler­dings schnell mer­ken, dass du auf die­se Wei­se we­ni­ger Geld aus­gibst und wo­mög­lich so­gar für dei­ne mit­tel­fris­ti­ge Zu­kunft Rück­la­gen schaf­fen kannst.

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Ver­öf­fent­licht am: 30.04.2021
Über­ar­bei­tet am: 04.05.2021
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