Nie wieder frieren 6 brandheiße Tipps gegen Kälte

Tipps gegen Kälte

6 brandheiße Tipps gegen Kälte

Schmuddelwetter und kalter Wind, tagelanger Regen. Das spätwinterliche Wetter lässt so manchen ordentlich bibbern. Doch warum friert man eigentlich, wenn draußen doch gar keine Minusgrade herrschen? Das erklären wir dir und geben wirksame Tipps gegen die Kälte und das Frieren im Spätwinter.

Warum dir auch bei milden Temperaturen manchmal kalt ist

Dein subjektives Kälteempfinden steht in engem Zusammenhang mit dem eigenen Wärmehaushalt. Jeder Mensch produziert Körperwärme, die er größtenteils wieder über die Haut abgibt. Optimalerweise geben wir genauso viel Wärme ab, wie wir produzieren – dann ist uns wohlig warm. Will unser Körper überschüssige Wärme loswerden, schwitzen wir. Und wenn wir mehr Wärme abgeben, als wir produzieren können, ist uns kalt.

Stehst du also bei 10 Grad im Regen und die Luftfeuchtigkeit entzieht deinem Gesicht zusätzlich Wärme, kommt es dir kälter vor als bei 2 Grad und trockener Witterung. Auch Wind kann dazu führen, dass dein körpereigener Wärmehaushalt durcheinander kommt und du schneller auskühlst.

Aufgeklappter RegenschirmVerstärkt wird der Effekt noch dadurch, dass die meisten Menschen sich mit steigender Außentemperatur oft zu dünn anziehen und dadurch schneller auskühlen, als wenn man mit isolierender Winterjacke gut vorbereitet bei -5 Grad das Haus verlässt.

Die folgenden Tipps gegen Kälte zeigen dir, wie du dich schnell wieder aufwärmen kannst und Auskühlen verhinderst.

Tipp 1: Im Zwiebel-Look kleiden

Wetterkapriolen sind in den letzten Jahren keine Seltenheit mehr. Wenn die Außentemperatur mal wieder von -1 auf 14 Grad in 24 Stunden springt, sind viele – gewöhnt an die Temperaturen der letzten Tage – falsch angezogen. Deshalb empfiehlt sich mittlerweile für die meiste Zeit des Jahres der Zwiebel-Look.

Mit Unterhemd, T-Shirt und dünner Weste oder Sweatshirt angezogen kannst du zur Not eine Lage abpellen oder wieder drüber ziehen, wenn du schwitzt bzw. frierst. Bei windigem Wetter empfiehlt sich zudem eine atmungsaktive Jacke mit Windblocker.

Tipp 2: Die richtige Gesichtscreme verwenden

Gesichtscremes sind vor allem bei Frauen sehr beliebt. Viele davon sind feuchtigkeitsspendend und sollten deswegen bei kalten Temperaturen nicht aufgetragen werden. Die enthaltenen Wasserpartikel tragen in Kombination mit den frischen Außentemperaturen zu einem unerwünschten Kühleffekt im Gesicht bei.

Besser sind bei dieser Witterung fettende Cremes, die die Gesichtshaut isolieren. Mittlerweile gibt es im Fachhandel auch spezielle Kälteblocker, die man allerdings eher für Ausflüge in alpine Regionen verwendet. Wenn du gar nicht auf deine Feuchtigkeitscreme verzichten möchtest, kannst du einfach mit dem Auftragen warten, bis du zuhause oder an der Uni bist.Geringelte Zehensocken

Tipp 3: Füße immer warm halten

Die Extremitäten kühlen besonders schnell aus, da sie als „Randgebiete“ des Körpers nicht so gut die Wärme speichern wie der Rumpf. Besonders kalte Füße sorgen dafür, dass die gefühlte Temperatur schnell sinkt. Doch was tun gegen kalte Füße und Hände?

In der Mikrowelle aufwärmbare Hot Socks oder ein warmes Fußbad schaffen schnelle Abhilfe. Ansonsten solltest du immer dafür sorgen, dass deine Füße sich wohl fühlen. Atmungsaktive Schuhe mit guter Fütterung sind genauso wichtig wie genügend Freiraum zum Bewegen der Zehen. Denn unbeweglich festgeschnürte Füße in dicken Socken kühlen wegen der schlechteren Durchblutung sehr schnell aus.

Auch deine Hände solltest du mit Handschuhen – am besten Fäustlinge – schützen, damit sie bei Schmuddelwetter schön warm bleiben.

Tipp 4: Ab in die Schwitzkammer

Eine gute Durchblutung ist Grundvoraussetzung für einen funktionierenden Wärmehaushalt. Das warme Blut wird schneller in Füße und Beine transportiert, und diese bleiben somit länger warm.

Regelmäßiges Saunieren mit anschließendem kaltem Abduschen regt die Durchblutung an und härtet ab. Deine Kälteempfindlichkeit nimmt ab, und die gefühlte Temperatur wird nicht mehr als so kalt empfunden.

Ein weiterer positiver Nebeneffekt: Saunieren hebt die Stimmung und kann einer handfesten Winterdepression vorbeugen. Zwei Saunagänge pro Woche sind optimal, mehr als drei Mal in sieben Tagen solltest du aber nicht in die Schwitzkammer.

Hinweis:
Bei Herz-Kreislauf-Beschwerden oder Erkältung solltest du auf keinen Fall saunieren. Zur Vorbeugung von Erkältungen sind Saunagänge aber sehr gut geeignet.

Tipp 5: Fleißig Tee trinken

Tee und TeekanneBei Schmuddelwetter hilft manchmal nur Abwarten und Teetrinken! Heißgetränke wärmen den Magen und führen dem Körper Wärme zu, die er selbst nicht produzieren muss. So kannst du aktiv das Aufwärmen beschleunigen.

Verzichte allerdings auf heiße alkoholische Getränke. Alkohol weitet die Gefäße, was zunächst zwar als Wärmegefühl wahrgenommen wird, aber vielmehr zur schnelleren Auskühlung beiträgt. Glühwein und Co. also am besten mit einem heißen Tee als Nachschub kombinieren.

Tipp 6: Sport bei Wind und Wetter

Auch ein gutes Sportprogramm für den Winter bringt deinen Kreislauf auf Vordermann und hilft beim Abhärten. Dabei muss es nicht immer Aerobic, Schwimmen oder Kraftsport sein. Gerade mit Outdoor-Sportarten wie Joggen, Fußball oder Schlittschuhlaufen, die du bei jedem Wetter gnadenlos durchziehst, kannst du dein Immunsystem trainieren und deinen Wärmehaushalt gegen die Witterung abhärten.

Vielleicht einer der wichtigsten Tipps gegen Kälte: Die heiße Dusche nach dem Training draußen ist ein Muss. So entlastest du deinen Körper und beugst Schnupfen vor.

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Auch anstrengende körperliche Arbeiten, bei denen man ordentlich ins Schwitzen kommt, können das ständige Frieren beenden. Wenn du gerne anpackst und dich auspowern möchtest findest du bei JOBRUF passende Jobangebote mit fairen Stundenlöhnen in deiner Umgebung. Anmeldung, Bewerbung sowie die Übernahme unserer Jobangebote sind für dich natürlich vollkommen kostenfrei.
 

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