Ar­bei­ten als Ni­ko­laus und Weih­nachts­mann

Arbeiten als NikolausKaum zu glau­ben, aber bald steht schon wie­der Weih­nach­ten vor der Tür. Die Zeit, in der die Eb­be im Porte­mon­naie durch Weih­nachts­märk­te und Weih­nachts­ge­schen­ke oft­mals ra­pi­de an­steigt. Aber in die­ser Zeit gibt es ei­ne Mög­lich­keit, die et­was Licht ins Dunk­le bringt: das Ar­bei­ten als Ni­ko­laus bzw. Weih­nachts­mann. Kaum Vor­be­rei­tung, da­für aber ei­nen ho­hen Ver­dienst und strah­len­de Kin­der­au­gen – was will man mehr?! Wir be­ant­wor­ten die wich­tigs­ten Fra­gen zu ei­nem zu­ge­ge­be­ner­ma­ßen nicht ge­ra­de all­täg­li­chen Ne­ben­job.

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Was muss ich als Ni­ko­laus ma­chen?

Haupt­auf­ga­be ei­nes Ni­ko­lau­ses ist es na­tür­lich, die Au­gen der an­we­sen­den Kin­der und Gäs­te auf pri­va­ten oder ge­schäft­li­chen Weih­nachts­fei­ern zum Leuch­ten zu brin­gen. Am ehes­ten er­reicht man dies durch das Ver­tei­len von Ge­schen­ken. Aber eben­falls über das Vor­le­sen von Lob aus dem gol­de­nen Buch er­freu­en sich die An­we­sen­den – auch wenn manch­mal ein we­nig Ta­del da­bei ist. Au­ßer­dem wer­den beim Ar­bei­ten als Weih­nachts­mann häu­fig Ge­dich­te vor­ge­le­sen und Lie­der ge­sun­gen.

Als Ni­ko­laus kann man au­ßer­dem für un­ter­schied­lichs­te Pro­mo­ti­onjobs zur Ver­fü­gung ste­hen. Die­se wer­den z.B. in Kauf­häu­sern oder auf dem Weih­nachts­markt oder auf be­son­de­ren Events aus­ge­führt. Auch hier wer­den Ge­schen­ke ver­teilt, kur­ze An­spra­chen ge­hal­ten, Wunsch­zet­tel ent­ge­gen ge­nom­men oder für Fo­tos po­siert.

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Was muss ein Ni­ko­laus mit­brin­gen?

Das Ar­bei­ten als Ni­ko­laus er­leich­tert ei­ne ge­hö­ri­ge Por­ti­on Freund­lich­keit, Spon­ta­ni­tät, der Spaß am Um­gang mit Men­schen – vor al­lem Kin­dern – und na­tür­lich ein Kos­tüm.

Nikolauskostüm als wichtigstes UtensilDas Kos­tüm be­steht da­bei meist aus ei­nem ro­ten Man­tel (am bes­ten mit ei­ner Ka­pu­ze und ei­nen wei­ßen Pelz­be­satz), ei­ner Müt­ze, Stie­feln, ei­nem Ju­te­sack, ei­ner Glo­cke und ei­nem Bart. In je­dem Kos­tüm-Ge­schäft gibt es An­ge­bo­te für Ni­ko­laus­kos­tü­me oder auch on­line kön­nen vie­le Uten­si­li­en be­stellt wer­den, z.B. un­ter http://www.kar­ne­val-me­gas­to­re.de/html/pro­duct_in­fo.php?pro­ducts_id=9969. Gu­te Kos­tü­me gibt es schon für ca. 20 €.

Und kei­ne Angst: Die An­schaf­fungs­kos­ten be­kommt man in der Weih­nachts­mann-Hoch­kon­junk­tur lo­cker wie­der raus.

Wer als Weih­nachts­mann ar­bei­ten möch­te, kann sich dar­über hin­aus noch ein gol­de­nes Buch an­le­gen, aus dem gu­te und schlech­te Ta­ten vor­ge­le­sen wer­den. Die­sen Text er­hält man in der Re­gel im Vor­feld von den El­tern. Ein gol­de­nes Buch lässt sich ganz ein­fach sel­ber her­stel­len: Hier­für reicht ein ein­fa­ches No­tiz­buch, et­was Gold­pa­pier und ein Pritt-Stift (al­les zu­sam­men für we­ni­ge Eu­ro in ei­nem Schreib­wa­ren­la­den er­hält­lich). Nun wird le­dig­lich der Um­schlag mit gol­de­nem Pa­pier be­klebt und u. U. durch Klebsti­cker in Stern­form noch et­was ge­pimpt – der Krea­ti­vi­tät sind hier­bei kaum Gren­zen ge­setzt.

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Wie läuft ei­ne Ni­ko­laus-Auf­tritt ab?

Ein Ni­ko­laus kün­digt sich üb­li­cher­wei­se mit ei­ner Glo­cke an, stampft da­bei mit den Fü­ßen auf den Bo­den und klopft an die Tür. Dann fal­len die ers­ten Be­grü­ßungs­sprü­che. Wich­tig ist hier­bei vor al­lem auch die Stimm­la­ge. Um zu ver­hin­dern, dass man mit ei­ner ho­hen Pieps­stim­me eher zur Lach­num­mer wird, macht es durch­aus Sinn, im Vor­feld schon ein­mal ei­ne tie­fe Ton­la­ge zu üben.

Geschenke werden natürlich immer verteiltBeim Be­tre­ten des Zim­mers bei ei­ner Pri­vat­fei­er ist oft so­fort spür­bar, wie die Kin­der re­agie­ren. Ha­ben sie Angst und ver­ste­cken sich? Dann soll­te man mit Ge­duld ver­su­chen, das Kind zu be­ru­hi­gen. Ist ein Kind da­bei, das sich als frech her­aus­stellt? Hier kann man auch ru­hig et­was stren­ger vor­ge­hen – na­tür­lich mit ei­nem Au­gen­zwin­kern. Vor den vie­len neu­gie­ri­gen Fra­gen der Kin­der braucht man kei­ne Angst ha­ben, denn mit et­was Phan­ta­sie kann je­de lo­cker be­ant­wor­tet wer­den.

Nun wer­den aus dem gol­de­nen Buch die gu­ten und eher schlech­ten Din­ge vor­ge­le­sen, die Ge­dich­te oder Lie­der an­ge­hört und als Be­loh­nung die Ge­schen­ke ver­teilt. Nach ei­ner kur­zen Zeit ist der Auf­tritt auch schon be­en­det und der Weih­nachts­mann kann sich mit sei­nem ima­gi­nä­ren Ren­tier­schlit­ten auf den Weg nach Hau­se ma­chen – bis zum nächs­ten Jahr.

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Wie kann ich mich auf das Ar­bei­ten als Ni­ko­laus vor­be­rei­ten?

Ne­ben dem rich­ti­gen Kos­tüm kann der ein oder an­de­re Ever­green das Ar­bei­ten als Weih­nachts­mann er­leich­tern und Text­hän­gern vor­beu­gen. Hier ein paar be­währ­te Stan­dard­sprü­che und ty­pi­sche Fra­gen, auf die man sich gut vor­be­rei­ten kann:

Zur Be­grü­ßung:

  • Ho, ho, ho, der Weih­nachts­mann ist da.
  • Von drau­ßen vom Wal­de, da komm ich her.

Vor der Ge­schen­küber­ga­be:

  • Warst du auch schön brav?
  • Ich ha­be ge­hört, Du kannst ganz toll… (vor­her über gu­te Ei­gen­schaf­ten in­for­mie­ren)
  • In mei­nem Sack ha­be ich ei­ne klei­ne Über­ra­schung für dich ver­steckt

Zur Ver­ab­schie­dung:

  • Lei­der muss ich mich jetzt schon wie­der ver­ab­schie­den, denn die an­de­ren war­ten­den Kin­der möch­te ich nicht ent­täu­schen
  • Mei­ne Ren­tie­re war­ten drau­ßen in der Käl­te, des­we­gen muss ich sie jetzt schnell nach Hau­se brin­gen

Mög­li­che Fra­gen und Ant­wor­ten:

  • Wo kommst du her? - Ich bin mit mei­nem Ren­tier­schlit­ten aus dem Him­mel an­ge­reist
  • Wo­her weißt du, dass ich nicht brav war? - Vom Him­mel aus kann ich al­les be­ob­ach­ten
  • Wo­her weißt du, was ich mir ge­wünscht ha­be? - Das ha­ben mir mei­ne Hel­fer, die En­gel, ge­flüs­tert
  • Wie schaffst du es, die gan­zen Ge­schen­ke ein­zu­pa­cken? - Da­bei hel­fen mir auch die En­gel
  • Ich dach­te, der Ni­ko­laus kommt im­mer durch den Ka­min!? - Da ich bei al­len mei­nen Be­su­chen Plätz­chen na­schen muss, ist mein Bauch schon so dick, dass ich nicht mehr durch den Ka­min pas­se

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Wie viel kann ich als Ni­ko­laus ver­die­nen?

Arbeiten als Weihnachtsmann ist sehr lukrativDie­ser Ne­ben­job ist äu­ßerst lu­kra­tiv: Für ei­nen 30-mi­nü­ti­gen Auf­tritt in ei­nem Pri­vat­haus­halt oder auf ei­ner Weih­nachts­fei­er win­ken min­des­tens 50 €, am 24.12. so­gar 80 €. Je­de wei­te­re Stun­de wird mit 15 € ent­lohnt. Auf­grund der Kür­ze der Auf­trit­te kön­nen i.d.R. meh­re­re Jobs an ei­nem Tag aus­ge­führt und so ca. 200 - 300 € an ei­nem Nach­mit­tag/Abend ver­dient wer­den. Ei­ne su­per Ge­le­gen­heit al­so, teu­re Ge­schen­ke oder noch ei­nen kurz­fris­ti­gen Weih­nachts­ur­laub zu fi­nan­zie­ren.

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Wo kann ich mich be­wer­ben?

Bei JOB­RUF gibt es ei­ne Men­ge Ni­ko­laus-Jobs, bei de­nen es sich um ei­nen der best­be­zahl­ten und be­gehr­tes­ten Jobs han­delt. Da­her soll­te man schnell die Ge­le­gen­heit nut­zen, sich ei­nen die­ser be­lieb­ten Ne­ben­jobs schnap­pen und schon bald mit dem Ar­bei­ten als Ni­ko­laus be­gin­nen. Hier­für ein­fach nur ein Pro­fil an­le­gen und hier be­wer­ben:

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Bild­quel­len (v.o.n.u.):
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