All­ge­mei­ne Ge­schäfts­be­din­gun­gen für die Ver­mitt­lung von Stu­den­ti­schen Ar­beits­kräf­ten


A. All­ge­mei­nes

(1) Die­se Ge­schäfts­be­din­gun­gen re­geln das Ver­trags­ver­hält­nis zwi­schen der JOB­RUF GmbH, Grü­ner Weg 28, 50825 Köln (nach­fol­gend „JOB­RUF“ ge­nannt), und dem je­wei­li­gen Auf­trag­ge­ber (nach­fol­gend auch „Kun­de“ ge­nannt). So­fern nicht schrift­lich ver­ein­bart, fin­den ab­wei­chen­de Ge­schäfts­be­din­gun­gen kei­ne An­wen­dung.

(2) JOB­RUF un­ter­hält ei­ne Be­wer­ber-Da­ten­bank mit Ar­beits­kräf­ten, die Kun­den ih­re Ar­beits­leis­tun­gen für un­ter­schied­li­che Tä­tig­kei­ten an­bie­ten. Die Dienst­leis­tung steht Un­ter­neh­men, öf­fent­li­chen oder pri­va­ten Ein­rich­tun­gen und na­tür­li­chen Per­so­nen zur Ver­fü­gung. Ziel von JOB­RUF ist es, dem Kun­den ei­ne Platt­form zu bie­ten, über die er für sei­nen Be­darf ge­eig­ne­te stu­den­ti­sche Ar­beits­kräf­te fin­det. JOB­RUF stellt stets nur den Kon­takt zwi­schen dem Kun­den und Be­wer­bern her. JOB­RUF ver­leiht und ent­sen­det kei­ne Ar­beits­kräf­te.

(3) JOB­RUF bie­tet zwei Diens­te an. Zum ei­nen ist JOB­RUF ei­ne Platt­form zur Schal­tung von Job­an­zei­gen, die sich an stu­den­ti­sche Ar­beits­kräf­te rich­ten (im Fol­gen­den „An­zei­gen­sys­tem“, s. Ab­schnitt B). Zum an­de­ren ver­mit­telt JOB­RUF Be­wer­ber ak­tiv (im Fol­gen­den „Ver­mitt­lungs­sys­tem“, s. Ab­schnitt C).

B. An­zei­gen­sys­tem

Für Jobs, bei de­nen der Er­folg der Zu­sam­men­ar­beit von per­sön­li­chen Kom­po­nen­ten wie Sym­pa­thie, Ver­trau­en und fach­li­chen Kom­po­nen­ten ab­hän­gig ist (z. B. bei Bü­ro­jobs, Mes­se­hos­ting, Ba­by­sit­ting, Nach­hil­fe, Sprach- und Mu­sik­un­ter­richt), gilt das An­zei­gen­sys­tem, in dem der Kun­de nach Schal­tung ei­ner Stel­len­an­zei­ge die Aus­wahl der Ar­beits­kraft für den Job selbst vor­nimmt. Es liegt im al­lei­ni­gen Er­mes­sen von JOB­RUF, ob ein Auf­trag un­ter das An­zei­gen­sys­tem fällt.

I. Leis­tun­gen und Ab­lauf

(1) Der Kun­de kann JOB­RUF te­le­fo­nisch, per Email oder über die Home­page von JOB­RUF mit der Schal­tung ei­ner An­zei­ge be­auf­tra­gen. JOB­RUF wird evtl. wei­te­re Rück­spra­che mit dem Kun­den hal­ten, um De­tails zu klä­ren und die Chan­cen ei­ner er­folg­rei­chen Job­be­set­zung zu er­hö­hen.

(2) JOB­RUF ver­sucht, ei­ne ho­he An­zei­gen­qua­li­tät si­cher­zu­stel­len. Aus die­sem Grund be­hält sich JOB­RUF vor, An­zei­gen­tex­te zu ver­än­dern so­wie dop­pel­te An­zei­gen­schal­tun­gen oder so­gar das mas­sen­haf­te Schal­ten von An­zei­gen, die nicht er­kenn­bar ei­nen Mehr­wert bie­ten, zu un­ter­bin­den.

(3) JOB­RUF schal­tet die Stel­len­an­zei­gen auf der Stu­den­ten­job­sei­te von JOB­RUF und in­for­miert zu­sätz­lich in­ter­es­sier­te Ar­beits­kräf­te über die An­zei­ge per Email so­wie über de­ren Be­wer­ber­por­tal. Der Kun­de wird per E-Mail in­for­miert, so­bald JOB­RUF sei­ne An­zei­ge ver­öf­fent­licht hat.

 (4) JOB­RUF stellt ein Kun­den­por­tal zur Ver­fü­gung, über das der Kun­de den Be­wer­bungs­stand zu sei­nen An­zei­gen er­se­hen bzw. Be­wer­ber über­sicht­lich ver­glei­chen, kon­tak­tie­ren und aus­wäh­len kann.

 (5) Ei­ne An­zei­ge hat ei­ne Lauf­zeit von sechs Wo­chen, d. h., sie wird über die­sen Zeit­raum ver­öf­fent­licht. Der Kun­de hat je­der­zeit die Mög­lich­keit, die An­zei­ge zu de­ak­ti­vie­ren.

 (6) JOB­RUF ist nicht zur Schal­tung von An­zei­gen ver­pflich­tet. JOB­RUF wird u. a. An­zei­gen ab­leh­nen, die ge­gen ge­setz­li­che Vor­schrif­ten oder die gu­ten Sit­ten ver­sto­ßen oder die Re­pu­ta­ti­on von re­gis­trier­ten Mit­glie­dern, der Web­site, an­de­ren Kun­den oder von JOB­RUF selbst ein­schrän­ken. Fer­ner kann JOB­RUF An­zei­gen­schal­tun­gen von Per­so­nal­dienst­leis­tun­gen und Agen­tu­ren ab­leh­nen, wenn JOB­RUF den Ein­druck hat, die Schal­tung die­ne ins­be­son­de­re dem Zweck des Per­so­nal­dienst­leis­ters oder Agen­tur, ei­ne ei­ge­ne Da­ten­bank mit Be­wer­bern auf­zu­bau­en. Es liegt im al­lei­ni­gen Er­mes­sen von JOB­RUF, ob die Schal­tung ei­ner An­zei­ge ab­ge­lehnt wird.

II. Kos­ten

(1) Die Schal­tung ei­ner An­zei­ge so­wie die Un­ter­rich­tung der Ar­beits­kräf­te über die An­zei­ge per E-Mail sind kos­ten­los. Eben­so sind die Nut­zung des Kun­den­por­tals so­wie die Über­sicht über die Be­wer­ber zu ei­ner An­zei­ge mit ers­ten In­for­ma­tio­nen zu den Be­wer­bern (z. B. evtl. An­schrei­ben, Bil­der und Kurz­pro­fi­le) kos­ten­los.

 (2) So­bald der Kun­de Kon­takt­da­ten von Be­wer­bern in sei­nem Kun­den­por­tal erst­ma­lig an­se­hen will, muss er die Be­wer­bun­gen frei­schal­ten. Ihm ste­hen hier­zu zwei Mög­lich­kei­ten zur Ver­fü­gung. Er kann ei­ne An­zei­ge frei­schal­ten (a.) oder ei­ne Flat­rate bu­chen (b.).

a. An­zei­ge frei­schal­ten

i. Die Frei­schal­tung ei­ner An­zei­ge selbst ist für den Kun­den kos­ten­los. Er wird bei der Frei­schal­tung al­ler­dings dar­auf hin­ge­wie­sen, dass die An­zei­ge im Er­folgs­fall mit Kos­ten ver­bun­den ist. Über die Kos­ten wird er eben­falls zu die­sem Zeit­punkt (bei der Frei­schal­tung) hin­ge­wie­sen. Nach Frei­schal­tung er­hält der Kun­de ei­ne Be­stä­ti­gung per E-Mail.

ii. Er­folgs­fall: Ei­ne An­zei­gen­schal­tung gilt als er­folg­reich, wenn der Kun­de nicht in­ner­halb der Lauf­zeit der An­zei­ge mit­teilt, dass er kein zu­frie­den­stel­len­des Per­so­nal ge­fun­den hat. Für die Mit­tei­lung, dass er kein zu­frie­den­stel­len­des Per­so­nal ge­fun­den hat, ist es hin­rei­chend, die An­zei­ge in­ner­halb ih­rer Lauf­zeit im Kun­den­por­tal zu stor­nie­ren. Bis­he­ri­gen Be­wer­bern wird dann per E-Mail ab­ge­sagt. In­ner­halb der An­zei­gen­lauf­zeit kann der Kun­de so­mit Kon­takt zu Be­wer­bern auf­neh­men, sie ken­nen ler­nen und evtl. so­gar ein Pro­be­ar­bei­ten ver­ein­ba­ren.

iii. So­fern der Kun­de die An­zei­ge nicht stor­niert hat, er­hält er nach Ab­lauf der An­zei­ge ei­ne Rech­nung per E-Mail.

b. Flat­rate bu­chen

i. Der Kun­de kann zu je­dem Zeit­punkt ei­ne Flat­rate ab­schlie­ßen. Die Flat­rate hat die Lauf­zeit von 1 Jahr und wird nicht au­to­ma­tisch ver­län­gert. Ent­schei­det sich der Kun­de für die Flat­rate, sind Be­wer­bun­gen zu al­len An­zei­gen, die von dem Kun­den in­ner­halb des Jah­res ge­schal­tet wer­den, au­to­ma­tisch für den Kun­den frei­ge­schal­tet. Aus­ge­nom­men sind An­zei­gen, die nach dem Ver­mitt­lungs­sys­tem nach Ab­schnitt C ab­ge­wi­ckelt wer­den.

ii. Wenn sich der Kun­de für die Flat­rate ent­schie­den hat, kann er sei­ne Zah­lungs­wei­se wäh­len und die Zah­lung durch­füh­ren.

iii. Für Agen­tu­ren oder Per­so­nal­dienst­leis­ter, de­ren Ge­schäfts­zweck der Ein­satz von Per­so­nal ist und die Per­so­nal für die­se Zwe­cke su­chen, gel­ten ge­son­der­te Prei­se für die Flat­rate. Sie wer­den über die­se Prei­se über ei­nen Hin­weis für Agen­tu­ren und Per­so­nal­dienst­leis­ter hin­ge­wie­sen. Als Agen­tur oder Per­so­nal­dienst­leis­ter in die­sem Sin­ne gel­ten z. B. Agen­tu­ren für Pro­mo­ti­on, Ser­vice­dienst­leis­tun­gen oder Per­so­nal­ver­mitt­lung so­wie In­sti­tu­te/Schu­len für Sprach- Nach­hil­fe- oder Mu­sik­un­ter­richt.

III. Gel­tungs­be­reich

Der Zu­gang zu An­zei­gen so­wie die Frei­schal­tung der Be­wer­bun­gen ei­ner An­zei­ge oder Flat­rate gilt nur für das je­wei­li­ge Kun­den­pro­fil, das ei­ner be­stimm­ten E-Mail-Adres­se zu­ge­ord­net ist. Bei­spiels­wei­se ist in der Flat­rate nicht das Recht an­de­rer Per­so­nen (z.B. des­sel­ben Un­ter­neh­mens) um­fasst, mit ih­rem ei­ge­nen Kun­den­pro­fil auf die An­zei­gen ei­nes an­de­ren Kun­den­pro­fils (z.B. ei­nes Kol­le­gen) zu­zu­grei­fen oder auf Kon­takt­da­ten von Be­wer­bern zu­zu­grei­fen aus An­zei­gen, die die­ser (Kol­le­ge) ge­schal­tet hat oder neue An­zei­gen mit des­sen Pro­fil zu schal­ten.

C. Ver­mitt­lungs­sys­tem

Bei Jobs, bei de­nen i. d. R. ei­ne per­sön­li­che Be­zie­hung zum Kun­den nicht ent­schei­dend ist (z. B. Um­zugs­hel­fer, hand­werk­li­che Ar­bei­ten), son­dern ar­beits­spe­zi­fi­sche Fä­hig­kei­ten (z. B. Er­fah­rung, Kraft, Zu­ver­läs­sig­keit) ent­schei­den­de Fak­to­ren ei­ner Job­be­set­zung sind, schlägt JOB­RUF dem Kun­den Be­wer­ber vor, die den Job aus­füh­ren wer­den. JOB­RUF greift bei der Aus­wahl auf sei­ne Er­fah­rung und ein Be­wer­tungs­sys­tem zu­rück, mit dem frü­he­re Kun­den Be­wer­ber be­wer­tet ha­ben. Es liegt im al­lei­ni­gen Er­mes­sen von JOB­RUF, ob ein Auf­trag über das Ver­mitt­lungs­sys­tem ab­ge­wi­ckelt wird. JOB­RUF wählt die­ses Ver­fah­ren, weil es für den Kun­den ei­nen ge­rin­gen Auf­wand bei der Per­so­nal­aus­wahl be­deu­tet. Den­noch kann der Kun­de Be­wer­ber ab­leh­nen. Ab­schnitt D IV. bleibt un­be­rührt.

I. Leis­tun­gen und Ab­lauf

Der Kun­de kann ei­ne kos­ten­lo­se An­fra­ge nach Hel­fern über das Kon­takt­for­mu­lar von JOB­RUF oder per Te­le­fon stel­len. Neu­kun­den, die über das Kon­takt­for­mu­lar an­fra­gen, wer­den in der Re­gel von JOB­RUF zu­rück­ge­ru­fen, da­mit JOB­RUF den Ab­lauf er­läu­tern und De­tails be­spre­chen kann. Ei­ne Aus­nah­me be­steht le­dig­lich dann, wenn Kun­den be­son­ders drin­gend oder au­ßer­halb der Bü­ro­zei­ten von JOB­RUF an­fra­gen. In dem Fall hat JOB­RUF für Kun­den ei­ne Mög­lich­keit ge­schaf­fen, die Per­so­nal­su­che selbst zu star­ten.

(1) Stan­dar­dab­lauf: Der Kun­de kann JOB­RUF te­le­fo­nisch oder in elek­tro­ni­scher Form (z.B. per E-Mail) mit der ver­bind­li­chen Su­che nach Per­so­nal be­auf­tra­gen. Nimmt JOB­RUF den Such­auf­trag an, er­hält der Kun­de im An­schluss ei­ne Auf­trags­be­stä­ti­gung per E-Mail, in der die be­ab­sich­tig­te Tä­tig­keit so­wie die Kon­di­tio­nen und die Ver­mitt­lungs­ge­bühr zu­sam­men­ge­fasst sind. So­bald JOB­RUF den Auf­trag mit der ge­wünsch­ten An­zahl an Hel­fern be­setzt hat, er­hält der Kun­de ei­ne E-Mail von JOB­RUF. Zu die­sem Zeit­punkt gilt der Auf­trag als er­folg­reich ver­mit­telt.

(2) Be­stands­kun­den oder drin­gen­de An­fra­gen: Kun­den, die den Ab­lauf der Per­so­nal­su­che bei JOB­RUF be­reits ken­nen oder Kun­den, die be­son­ders drin­gend oder au­ßer­halb der Bü­ro­zei­ten von JOB­RUF an­fra­gen, ha­ben die Mög­lich­keit, die Per­so­nal­su­che über das Kun­den­por­tal von JOB­RUF selbst zu star­ten. Hier­zu ge­ben sie al­le re­le­van­ten In­for­ma­tio­nen zum Job so­wie ih­re Kon­takt- und Rech­nungs­da­ten an. Der je­wei­li­ge Kun­de er­hält im An­schluss ei­ne Auf­trags­be­stä­ti­gung per E-Mail, in der die be­ab­sich­tig­te Tä­tig­keit so­wie die Kon­di­tio­nen und die Ver­mitt­lungs­ge­bühr zu­sam­men­ge­fasst sind. Über die Soft­ware von JOB­RUF wird die Per­so­nal­su­che ge­star­tet und ge­eig­ne­te Hel­fer aus­ge­wählt. So­bald der ers­te Hel­fer ge­fun­den wur­de, er­hält der Kun­de ei­ne SMS von JOB­RUF. Bis zu die­sem Zeit­punkt ist die Su­che für den Kun­den un­ver­bind­lich. Er hat dann die Mög­lich­keit, über das Kun­den­por­tal die Bu­chung zu be­stä­ti­gen. Hier­bei be­stä­tigt er eben­falls sei­ne Rech­nungs­adres­se, den Treff­punkt für die Hel­fer so­wie die Ver­mitt­lungs­ge­bühr pro ver­mit­tel­ter Per­son. Mit der Bu­chungs­be­stä­ti­gung gilt die Ver­mitt­lung als er­folg­reich. Mit der Be­stä­ti­gung wil­ligt der Kun­de ein, dass bis zu der ge­such­ten Per­so­nal­an­zahl Hel­fer von JOB­RUF aus­ge­wählt und über Ort und Zeit in­for­miert wer­den.

II. Kos­ten

(1) JOB­RUF fi­nan­ziert sich im Ver­mitt­lungs­sys­tem über Ge­büh­ren, die bei er­folg­rei­cher Ver­mitt­lung pro ver­mit­tel­ter Per­son an­fal­len und von der Dau­er der Be­schäf­ti­gung ab­hän­gen. Die Ge­bühr wird dem Kun­den te­le­fo­nisch so­wie in der Auf­trags­be­stä­ti­gung mit­ge­teilt, die ihm per E-Mail zu­geht.

(2) Be­nö­tigt der Kun­de ei­ne von JOB­RUF ver­mit­tel­te Ar­beits­kraft län­ger als von dem ver­ein­bar­ten Ta­rif ab­ge­deckt („An­schluss­be­schäf­ti­gung“) und teilt er dies JOB­RUF un­ver­züg­lich mit, be­rech­net JOB­RUF ins­ge­samt nur die Ver­mitt­lungs­ge­bühr, die an­ge­fal­len wä­re, wenn der Kun­de so­fort Kennt­nis von der län­ge­ren Be­schäf­ti­gung ge­habt hät­te. Er­fährt JOB­RUF erst spä­ter von ei­ner An­schluss­be­schäf­ti­gung, be­rech­net JOB­RUF zu­sätz­lich zur bis­her fäl­li­gen Ver­mitt­lungs­ge­bühr den Ta­rif für ei­nen un­be­fris­te­ten Ein­satz (99 Eu­ro pro ver­mit­tel­ter Per­son).

D. All­ge­mei­ne Re­ge­lun­gen

I. Ver­trags­ver­hält­nis

(1) Ein Ver­trags­ver­hält­nis zwi­schen dem Kun­den und JOB­RUF kommt zu­stan­de, wenn sich der Kun­de durch An­ga­be sei­ner E-Mail-Adres­se auf der Platt­form von JOB­RUF oder te­le­fo­nisch re­gis­triert und er in der dar­auf von JOB­RUF an ihn ge­rich­te­ten Be­stä­ti­gungs-E-Mail den Ak­ti­vie­rungs­link be­tä­tigt, mit dem er un­ter An­ga­be ei­nes in­di­vi­du­el­len Pass­wor­tes sein Nut­zer­pro­fil ak­ti­vie­ren kann.

(2) Das Ver­trags­ver­hält­nis ist zeit­lich nicht be­grenzt. Der Ver­trag kann je­doch beid­sei­tig je­der­zeit ge­kün­digt wer­den. Hier­für ge­nügt ei­ne schrift­li­che Mit­tei­lung an bzw. von JOB­RUF (z. B. per Email) bzw. für den Kun­den die Lö­schung des Kun­den­kon­tos in sei­nem Kun­den­por­tal. Be­rech­tig­te Ge­büh­ren kann JOB­RUF auch im An­schluss noch in Rech­nung stel­len.

II. Haf­tung

(1) Für den Fall der fahr­läs­si­gen Ver­let­zung von ver­trags­we­sent­li­chen Pflich­ten ist die Haf­tung von JOB­RUF auf die Hö­he der an­fal­len­den Ge­bühr für die Ver­mitt­lung bzw. An­zei­ge oder Flat­rate be­schränkt. Im Üb­ri­gen ist ei­ne Haf­tung von JOB­RUF aus­ge­schlos­sen.

(2) JOB­RUF haf­tet in kei­nem Fall für nicht vor­her­seh­ba­re Schä­den, man­geln­den wirt­schaft­li­chen Er­folg, mit­tel­ba­re Schä­den und Fol­ge­schä­den – ins­be­son­de­re Ver­mö­gens­schä­den – so­wie Schä­den aus An­sprü­chen Drit­ter, so­weit ei­ne der­ar­ti­ge Haf­tung ge­setz­lich nicht zwin­gend vor­ge­schrie­ben ist, al­so ins­be­son­de­re bei Vor­satz oder gro­ber Fahr­läs­sig­keit. Die­se Re­ge­lun­gen gel­ten ent­spre­chend für den Fall des Ver­zu­ges, des Scha­dens­er­sat­zes we­gen des Vor­lie­gens ei­nes Man­gels so­wie für den Er­satz ver­geb­li­cher Auf­wen­dun­gen.

(3) JOB­RUF haf­tet nicht für sol­che Um­stän­de, die in der Per­son des Kun­den oder ei­nes Be­wer­bers be­grün­det sind. JOB­RUF über­nimmt kei­ne Haf­tung für ver­mit­tel­te Be­wer­ber und ei­ne da­mit im Zu­sam­men­hang ste­hen­de Qua­li­tät und Gü­te so­wie ei­nen Aus­fall der Ar­beits­leis­tung. Dies gilt ins­be­son­de­re für man­gel­haf­te Ar­beits­leis­tung auch auf­grund man­geln­der Qua­li­fi­ka­ti­on, ei­nen evtl. Ar­beits­aus­fall bei Krank­heit oder ei­nem Nicht­er­schei­nen aus an­de­ren Grün­den. Kommt ein Job, für den JOB­RUF ei­nen Ver­mitt­lungs­auf­trag vom Kun­den er­hal­ten hat, nicht zu­stan­de, über­nimmt JOB­RUF kei­ne Haf­tung. Dies gilt auch, wenn sich für ei­nen Auf­trag nicht hin­rei­chend Be­wer­ber fin­den.

(4) JOB­RUF haf­tet nicht für die Voll­stän­dig­keit und Rich­tig­keit der von Be­wer­bern oder Drit­ten ge­mach­ten An­ga­ben. Die Über­prü­fung der von den Be­wer­bern oder Drit­ten ge­mach­ten An­ga­ben ob­liegt al­lein dem Kun­den. Auch wenn JOB­RUF sich mit Job­an­ge­bo­ten in ers­ter Li­nie an Stu­den­ten wen­det, über­nimmt JOB­RUF kei­ne Ga­ran­tie für die Stu­den­ten­ei­gen­schaft.

(5) Der Kun­de stellt JOB­RUF von An­sprü­chen Drit­ter im Zu­sam­men­hang mit der Leis­tungs­er­brin­gung frei.

III. Teil­nah­me­be­din­gun­gen für das Kun­den­por­tal

(1) JOB­RUF be­müht sich, den Be­trieb des Kun­den­por­tals stö­rungs­frei auf­recht zu er­hal­ten, ist je­doch nicht ver­pflich­tet, ei­ne je­der­zei­ti­ge Ver­füg­bar­keit oder Er­reich­bar­keit des Por­tals si­cher­zu­stel­len. Ei­ne Ge­währ für die stän­di­ge Ver­füg­bar­keit und Män­gel­frei­heit wird nicht über­nom­men.

(2) Der Kun­de si­chert zu, die Zu­gangs­da­ten zum Kun­den­por­tal ge­heim zu hal­ten und kei­nem Drit­ten, der nicht in sei­nem Na­men be­fugt ist, Job­auf­trä­ge zu er­tei­len, Zu­gang zu sei­nem Nut­zer­kon­to zu ge­wäh­ren.

(3) Die In­for­ma­tio­nen und Da­ten, die ein Kun­de in sei­nem Kun­den­por­tal hin­ter­legt, müs­sen wahr­heits­ge­mäß und voll­stän­dig sein.

(4) Der Kun­de ist ver­pflich­tet, al­les zu un­ter­las­sen, was die Ver­füg­bar­keit des Kun­den­por­tals, die Sys­tem- und Netz­werk­si­cher­heit oder die Se­rio­si­tät der Job­an­ge­bo­te, von JOB­RUF oder der Be­wer­ber be­ein­träch­tigt.

(5) Der Kun­de räumt JOB­RUF an al­len In­hal­ten und Tex­ten, wel­che er in das Kun­den­por­tal ein­stellt oder wel­che er JOB­RUF im Rah­men der Aus­schrei­bung von Job­an­ge­bo­ten zur Ver­fü­gung stellt (aus­ge­nom­men per­sön­li­che Da­ten), ein un­ent­gelt­li­ches, zeit­lich, in­halt­lich und räum­lich un­be­schränk­tes Nut­zungs­recht ein. U. a. zum Zwe­cke der Be­kannt­ma­chung und at­trak­ti­ven Dar­stel­lung ei­nes Job­an­ge­bots des Kun­den darf JOB­RUF In­hal­te und Tex­te ver­öf­fent­li­chen, ver­brei­ten so­wie Än­de­run­gen vor­neh­men.

(6) Ein Fir­men­kun­de räumt JOB­RUF das Recht ein, sein Fir­men­lo­go zum Zwe­cke der Dar­stel­lung re­prä­sen­ta­ti­ver Kun­den in der Ru­brik „Un­ter­neh­men bei JOB­RUF“ auf sei­nen In­ter­net­sei­ten nicht ex­klu­siv zu ver­wen­den. Der Kun­de kann al­ler­dings je­der­zeit hier­ge­gen Ein­spruch ein­le­gen.

IV. Be­schäf­ti­gungs­ver­hält­nis

(1) Dem Kun­den ist be­kannt, dass JOB­RUF le­dig­lich den Kon­takt zu Be­wer­bern her­stellt und die Be­wer­ber we­der An­ge­stell­te noch freie Mit­ar­bei­ter noch sons­ti­ge Be­schäf­tig­te von JOB­RUF sind. Aus die­sem Grun­de kommt ei­ne Ver­ein­ba­rung be­züg­lich der aus­zu­füh­ren­den Tä­tig­kei­ten in dem Job und der Ver­gü­tung auch nur zwi­schen der ver­mit­tel­ten Ar­beits­kraft und dem Kun­den, je­doch nicht mit JOB­RUF zu­stan­de.

(2) Der Kun­de ist al­lein für die Be­schäf­ti­gung der Ar­beits­kräf­te und der sich dar­aus er­ge­ben­den Pflich­ten, ins­be­son­de­re die ord­nungs­ge­mä­ße An­mel­dung bei den So­zi­al­ver­si­che­rungs­trä­gern, die Ab­füh­rung et­wai­ger Steu­ern und Ab­ga­ben etc. so­wie die Be­zah­lung der Ar­beits­kraft ver­ant­wort­lich. JOB­RUF über­nimmt kei­ne Haf­tung für jed­we­de dem Kun­den aus dem ver­mit­tel­ten Be­schäf­ti­gungs­ver­hält­nis er­wach­sen­de Ver­pflich­tun­gen.

(3) JOB­RUF trägt kei­ne Kos­ten und/oder Aus­la­gen der Be­wer­ber oder des Kun­den, wie z. B. Fahrt­kos­ten oder ärzt­li­che Vor­un­ter­su­chun­gen usw.

V. In­for­ma­ti­ons­pflich­ten

(1) Der Kun­de ver­pflich­tet sich, wahr­heits­ge­mäß an­zu­ge­ben, ob er die Dienst­leis­tun­gen von JOB­RUF als Pri­vat- oder als Ge­schäfts­kun­de nutzt. Bei feh­ler­haf­ten An­ga­ben darf JOB­RUF hö­he­re Ge­büh­ren be­rech­nen. Fer­ner hat JOB­RUF das Recht, im Fal­le ei­nes schuld­haf­ten Ver­sto­ßes bei feh­ler­haf­ter An­ga­be ei­ne Ver­trags­stra­fe in Hö­he von 200 Eu­ro zu for­dern.

(2) Ist ein Ge­schäfts­kun­de Agen­tur oder Per­so­nal­dienst­leis­ter, der im An­zei­gen­sys­tem (Ab­schnitt B) die Flat­rate ab­schlie­ßen will, ist er ver­pflich­tet, den Ta­rif für Agen­tu­ren und Per­so­nal­dienst­leis­ter ab­zu­schlie­ßen, so­fern er zur Er­fül­lung sei­nes ori­gi­nä­ren Ge­schäfts­zwecks Per­so­nal sucht, z. B. ein Nach­hil­fein­sti­tut, das Nach­hil­fe­leh­rer sucht, ei­ne Mu­sik­schu­le, die Mu­sik­leh­rer sucht, ein Ser­vice­per­so­nal­dienst­leis­ter, der Ser­vice­kräf­te sucht etc. Sucht das Un­ter­neh­men aus­schließ­lich für ge­schäfts­in­ter­ne Zwe­cke (z. B. Bü­ro­kräf­te für den ei­ge­nen Bü­ro­ab­lauf oder Ser­vice­kräf­te für die ei­ge­ne Ge­schäfts­er­öff­nung), kann der Ge­schäfts­kun­de die Stan­dard-Flat­rate ab­schlie­ßen. Schließt ein Ge­schäfts­kun­de, der Agen­tur oder Per­so­nal­dienst­leis­ter ist, die Stan­dard-Flat­rate ab und stellt sich zu ei­nem spä­te­ren Zeit­punkt in­ner­halb der Lauf­zeit der Flat­rate her­aus, dass er nicht aus­schließ­lich für ge­schäfts­in­ter­ne Zwe­cke Per­so­nal sucht, hat JOB­RUF das Recht, sei­ne Stan­dard-Flat­rate mit so­for­ti­ger Wir­kung zu be­en­den. Ein An­spruch auf (an­tei­li­ge) Rück­erstat­tung der bis­her ge­buch­ten Flat­rate be­steht nicht.

(3) Der Kun­de teilt JOB­RUF stets die ak­tu­el­le Rech­nungs­adres­se mit. Soll­te sich die Rech­nungs­an­schrift ver­än­dern, ver­pflich­tet sich der Kun­de, JOB­RUF dies un­ver­züg­lich an­zu­zei­gen. Sämt­li­che Kos­ten, die JOB­RUF bei der Er­mitt­lung der ak­tu­el­len Adres­se des Kun­den ent­ste­hen, trägt der Kun­de. Zu­sätz­lich darf JOB­RUF ei­ne Be­ar­bei­tungs­pau­scha­le be­rech­nen.

VI. Ver­trau­lich­keit

Der Kun­de ver­pflich­tet sich, sämt­li­che In­for­ma­tio­nen über Be­wer­ber, die er von JOB­RUF be­kommt, streng ver­trau­lich zu be­han­deln. Ei­ne Wei­ter­ga­be von Da­ten der Be­wer­ber an Drit­te ist un­ter­sagt.

VII. Zah­lungs­mo­da­li­tä­ten

(1) Im Fal­le des An­zei­gen­sys­tems er­folgt die Be­zah­lung bei Pri­vat­kun­den über ei­nen Zah­lungs­dienst­leis­ter, im Fal­le von Un­ter­neh­mens­kun­den steht zu­sätz­lich die Op­ti­on „Über­wei­sung“ zur Ver­fü­gung. Im Ver­mitt­lungs­sys­tem ha­ben die Kun­den eben­falls die Mög­lich­keit, die Ver­mitt­lungs­ge­bühr über den Zah­lungs­dienst­leis­ter zu be­zah­len oder al­ter­na­tiv per Über­wei­sung zu be­zah­len. Er­folgt die Zah­lung über den Zah­lungs­dienst­leis­ter, er­teilt der Kun­de JOB­RUF die Er­laub­nis, über den Zah­lungs­dienst­leis­ter den Be­trag ein­zu­zie­hen.

(2) Im Ver­mitt­lungs­sys­tem so­wie im An­zei­gen­sys­tem bei Aus­wahl der Op­ti­on „Über­wei­sung“ (nur für Un­ter­neh­men mög­lich) sind nach Rech­nungs­zu­gang Rech­nungs­be­trä­ge in­ner­halb von 14 Ta­gen oh­ne Ab­zug fäl­lig.

(3) Sämt­li­che Be­trä­ge ver­ste­hen sich für Pri­vat­haus­hal­te brut­to, d.h. inkl. der ge­setz­li­chen Mehr­wert­steu­er, für Un­ter­neh­men net­to, d.h. zu­züg­lich der ge­setz­li­chen Mehr­wert­steu­er. Bei Zah­lungs­ver­zug ist JOB­RUF be­rech­tigt, ei­ne Mahn­ge­bühr zu er­he­ben. Die­se be­trägt für die ers­te und zwei­te Zah­lung­s­er­in­ne­rung (Mah­nung) je­weils 5 Eu­ro, die je­weils zu dem fäl­li­gen Rech­nungs­be­trag ad­diert wer­den. Fer­ner ist JOB­RUF be­rech­tigt, ab dem ers­ten Ver­zugs­tag Zin­sen in Hö­he von 8 Pro­zent­punk­ten über dem Ba­sis­zins­satz zu ver­lan­gen. Fer­ner trägt der Kun­de wei­te­re Kos­ten, die mit der Gel­tend­ma­chung ei­nes aus­ste­hen­den Rech­nungs­be­tra­ges (u. a. Ver­wal­tungs-, Be­ar­bei­tungs­kos­ten) ent­ste­hen.

(4) Der Kun­de ist zur Auf­rech­nung, Zu­rück­be­hal­tung oder Min­de­rung, auch wenn Rü­gen oder Ge­gen­an­sprü­che gel­tend ge­macht wer­den, nur be­rech­tigt, wenn die Ge­gen­an­sprü­che rechts­kräf­tig fest­ge­stellt wor­den oder un­strei­tig sind.

E. Recht­li­che Hin­wei­se

I. Wi­der­rufs­be­leh­rung

(1) Wi­der­rufs­recht: Sie kön­nen Ih­re Ver­trags­er­klä­rung in­ner­halb von zwei Wo­chen oh­ne An­ga­be von Grün­den in Text­form (z.B. Brief, Email) wi­der­ru­fen. Die Frist be­ginnt nach Er­halt die­ser Be­leh­rung in Text­form, je­doch nicht vor Ver­trags­schluss. Zur Wah­rung der Wi­der­rufs­frist ge­nügt die recht­zei­ti­ge Ab­sen­dung des Wi­der­rufs. Der Wi­der­ruf ist zu rich­ten an:

JOB­RUF GmbH
Ge­schäfts­füh­rer Dr. Lutz Haf­ke­mey­er und Dr. Nils Kum­mer
Grü­ner Weg 28
50825 Köln
kun­den­ser­vice@job­ruf.de

(2) Wi­der­rufs­fol­gen: Im Fal­le ei­nes wirk­sa­men Wi­der­rufs sind die bei­der­seits emp­fan­ge­nen Leis­tun­gen zu­rück­zu­ge­wäh­ren und ggf. ge­zo­ge­ne Nut­zun­gen (z.B. Zin­sen) her­aus­zu­ge­ben. Ver­pflich­tun­gen zur Er­stat­tung von Zah­lun­gen müs­sen in­ner­halb von 30 Ta­gen er­füllt wer­den. Die Frist be­ginnt für Sie mit der Ab­sen­dung Ih­rer Wi­der­rufs­er­klä­rung, für uns mit de­ren Emp­fang. Ihr Wi­der­rufs­recht er­lischt vor­zei­tig, wenn der Ver­trag von bei­den Sei­ten auf Ih­ren aus­drück­li­chen Wunsch voll­stän­dig er­füllt ist, be­vor Sie Ihr Wi­der­rufs­recht aus­ge­übt ha­ben.

II. Streit­bei­le­gung

Die Eu­ro­päi­sche Kom­mis­si­on stellt ei­ne On­line-Platt­form zur Streit­bei­le­gung be­reit, die Sie un­ter http://ec.eu­ro­pa.eu/con­su­mers/odr/ fin­den. Als ser­vice­ori­en­tier­tes Un­ter­neh­men zie­hen wir es vor, Ih­re An­lie­gen im di­rek­ten Aus­tausch mit Ih­nen zu klä­ren und bit­ten Sie, ein­fach Kon­takt zu uns auf­zu­neh­men.

F. Schluss­be­stim­mun­gen

(1) Soll­te ei­ne Be­stim­mung die­ses Ver­tra­ges ganz oder teil­wei­se un­wirk­sam sein oder wer­den, wird die Gül­tig­keit der üb­ri­gen Be­stim­mun­gen hier­von nicht be­rührt. Ei­ne un­wirk­sa­me Be­stim­mung ist durch ei­ne rechts­wirk­sa­me zu er­set­zen, die der wirt­schaft­li­chen Ziel­set­zung der un­wirk­sa­men Be­stim­mung am nächs­ten kommt. Bei ei­ner Re­ge­lungs­lü­cke ist auf den mut­maß­li­chen Wil­len der Par­tei­en ab­zu­stel­len.

(2) Ge­richts­stand und Er­fül­lungs­ort die­ser Ver­ein­ba­rung für Kauf­leu­te ist Köln.

(3) Es gilt aus­schließ­lich das Recht der Bun­des­re­pu­blik Deutsch­land.