Kfz-Ver­si­che­rung für Stu­den­ten

Kfz-Haftpflichtversicherung für Studenten PflichtIm Stu­di­um war­tet viel Neu­land auf euch: wich­ti­ge Klau­su­ren, ei­ne ei­ge­ne Woh­nung, das ers­te Au­to – und oft auch ei­ne di­cke Beu­le Fahr­zeug in­klu­si­ve ei­ner fet­ten Rech­nung der Au­to­werk­statt. Wer ei­ne Kfz-Ver­si­che­rung für Stu­den­ten ab­ge­schlos­sen hat, kann zu­min­dest ver­hin­dern, dass sich Ba­ga­tell­schä­den am Fahr­zeug un­mit­tel­bar auf den Kon­to­stand aus­wir­ken.

Wir ge­ben ei­nen ers­ten Über­blick und er­klä­ren, wel­che Ver­si­che­rungs­ar­ten es gibt und wie ihr bei der Au­to­ver­si­che­rung für Stu­den­ten Geld spa­ren könnt.

Schnell­na­vi­ga­ti­on

Kfz-Haft­pflicht­ver­si­che­rung Pflicht

Zu­satz­schutz durch Voll- und Teil­kas­ko

Ta­ri­fe für Stu­den­ten nicht im­mer güns­ti­ger

Golf und Co sind teu­rer

Ge­rin­ge­re Kos­ten auf dem Land

Von Un­fall­frei­heit der El­tern pro­fi­tie­ren

Stu­den­ten­jobs bei JOB­RUF

Kfz-Haft­pflicht­ver­si­che­rung für Stu­den­ten Pflicht

Im Ge­gen­satz zur Per­so­nen­haft­pflicht­ver­si­che­rung, die zwar zu emp­feh­len, aber frei­wil­lig ist, gilt für Hal­ter al­ler mo­to­ri­sier­ten Fahr­zeu­ge in Deutsch­land die Pflicht zur Kfz-Haft­pflicht­ver­si­che­rung, auch für Stu­den­ten.

Die Kfz-Haft­pflicht kommt für Per­so­nen- und Sach­schä­den auf, die Ver­kehrs­teil­neh­mer Drit­ten zu­fü­gen. So seid ihr z.B. ab­ge­si­chert, wenn ihr ei­nen Un­fall mit ei­nem Fahr­rad­fah­rer ver­wi­ckelt seid, der dar­auf­hin me­di­zi­nisch ver­sorgt wer­den muss, oder ver­se­hent­lich ei­ne Beu­le in ein an­de­res Fahr­zeug fahrt.

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Voll­kas­ko- und Teil­kas­ko­ver­si­che­rung – Zu­satz­schutz für den PKW

Teil­kas­ko- und Voll­kas­ko­ver­si­che­run­gen de­cken Schä­den am ei­ge­nen Fahr­zeug ab und sind im Ge­gen­satz zur Haft­pflicht­ver­si­che­rung frei­wil­lig. Die bei­den Zu­satz­ver­si­che­run­gen un­ter­schei­den sich im Leis­tungs­um­fang – und dem­zu­fol­ge auch im Preis.

Teil­kas­ko­ver­si­che­rung für Stu­den­ten als sinn­vol­le Er­gän­zung

Die Teil­kas­ko­ver­si­che­rung über­nimmt Schä­den, die oh­ne ei­ge­nes Ver­schul­den am Fahr­zeug ent­stan­den sind. Da­zu zäh­len ver­ur­sach­te Schä­den durch:

  • Dieb­stahl, Ein­bruch
  • Kurz­schluss, Brand, Ex­plo­si­on
  • Glas­bruch
  • Wild­schä­den
  • Wit­te­rungs­be­ding­te Schä­den

Die Teil­kas­ko­ver­si­che­rung ist deut­lich güns­ti­ger als ei­ne Voll­kas­ko-Ver­si­che­rung und da­mit ei­ne sinn­vol­le Er­gän­zung zur Kfz-Haft­pflicht für Stu­den­ten.

Voll­kas­ko­ver­si­che­rung lohnt sich nur für Neu­wa­gen­be­sit­zer

Autoversicherung für StudentenDie Voll­kas­ko-Ver­si­che­rung da­ge­gen re­gu­liert auch Schä­den, für die der Fahr­zeug­hal­ter sel­ber ver­ant­wort­lich ist, die durch ei­ne Kol­li­si­on mit an­schlie­ßen­der Fah­rer­flucht oder auch Van­da­lis­mus ent­stan­den sind. Hier kommt der Teil­kas­ko­schutz an sei­ne Gren­zen.

Durch den im Ver­gleich mit der Teil­kas­ko­ver­si­che­rung hö­he­ren Preis kommt die­se Va­ri­an­te ei­gent­lich nur für Neu­wa­gen­be­sit­zer mit den ent­spre­chen­den Ka­ros­sen (Au­di, Mer­ce­des, BMW und Co.) in­fra­ge. Für Stu­den­ten, die oft mit Ge­braucht­wa­gen die Stra­ße un­si­cher ma­chen, ist da­ge­gen aus fi­nan­zi­el­ler Sicht ein Teil­kas­ko­schutz ab­so­lut aus­rei­chend.

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Ta­ri­fe in der Au­to­ver­si­che­rung für Stu­den­ten nicht im­mer güns­ti­ger

Vie­le Kfz-Ver­si­che­run­gen las­sen mitt­ler­wei­le auch die Be­rufs­grup­pe in die Be­rech­nung ein­flie­ßen. In spe­zi­el­len Ver­gleichs­rech­nern, die ihr on­line fin­det, könnt ihr u.a. eu­ren Bil­dungs­sta­tus ein­ge­ben und ver­glei­chen, wel­che Au­to­ver­si­che­rung für Stu­den­ten die güns­tigs­te ist. Stu­den­ten und Aka­de­mi­ker kön­nen je nach Ver­si­che­rung bis zu 15 Pro­zent ge­gen­über dem nor­ma­len Ta­rif spa­ren. Wie hoch die Er­spar­nis ist, lässt sich pau­schal schwer sa­gen, da der Ver­si­che­rungs­bei­trag von vie­len Fak­to­ren wie dem PKW-Mo­dell, dem Wohn­ort und der Fah­rer­fah­rung ab­hängt.

 Ach­tung:
Der ver­meint­lich preis­wer­te Stu­den­ten­ta­rif bei An­bie­ter A könn­te den­noch teu­rer sein als der güns­tigs­te „nor­ma­le“ Ta­rif bei An­bie­ter B. Da­her lohnt es sich, auch ei­ne Kfz-Ver­si­che­rung als Stu­dent in die Aus­wahl ein­zu­be­zie­hen, die kei­ne spe­zi­el­len Kon­di­tio­nen für Aka­de­mi­ker an­bie­tet.

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Mit Golf und Co fahrt ihr teu­rer

Typische Studentenautos in der Versicherung teurerJe­des Jahr aufs Neue wer­den al­le PKW-Mo­del­le in so­ge­nann­te Ty­pen­klas­sen ein­ge­teilt, nach de­nen sich die Ver­si­che­rungs­kos­ten für das je­wei­li­ge Au­to be­rech­nen las­sen. Die Stu­fen ge­hen in der Haft­pflicht­ver­si­che­rung von 10 bis 25 und in der Voll- bzw. Teil­kas­ko­ver­si­che­rung von 10 bis 34 bzw. 10 bis 33. Je hö­her die Klas­se, des­to hö­her ist der Scha­den­be­darf­s­in­dex und um­so teu­rer wird’s für den Hal­ter.

Fahr­zeu­ge wer­den in ers­ter Li­nie an­hand der Un­fall­häu­fig­keit des ent­spre­chen­den Mo­dells ei­ner Ty­pen­klas­se zu­ge­ord­net. Stu­den­ten ha­ben hier Pech! Denn ty­pi­sche Au­tos für den klei­nen Geld­beu­tel, wie z.B. ein äl­te­rer VW-Golf oder Ford Fi­es­ta, sind sehr be­liebt bei Fahr­an­fän­gern. Die­se Mo­del­le wer­den ei­ner hö­he­ren Ty­pen­klas­se zu­ge­ord­net – und sind in der Voll­kas­ko-, Teil­kas­ko und Kfz-Haft­pflicht­ver­si­che­rung für Stu­den­ten in der Re­gel teu­rer.

Ge­nau­es­tens könnt ihr die Ty­pen­klas­sen auf der Home­page des Ge­samt­ver­ban­des der Deut­schen Ver­si­che­rungs­wirt­schaft (GDV) be­rech­nen. So kann man als Stu­dent bei der Kfz-Ver­si­che­rung schon vor dem Au­to­kauf prü­fen, wel­ches Fahr­zeug der güns­tigs­ten Ty­pen­klas­se zu­zu­ord­nen ist.

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Wer auf dem Land wohnt, zahlt we­ni­ger

Kfz-Versicherung für Studenten auf dem Land billigerWer sich noch nicht für die ei­ge­ne Woh­nung im Stadt­zen­trum ent­schie­den hat, son­dern noch bei den El­tern wohnt und aus ei­nem Vor­ort pen­delt, spart als Stu­dent bei der Au­to­ver­si­che­rung. Denn Kfz-Ver­si­che­run­gen be­zie­hen die sog. Re­gio­nal­klas­sen in die Bei­trags­be­mes­sung ein. Die­se wer­den auf Grund­la­ge des Un­fall­ri­si­kos in der ent­spre­chen­den Re­gi­on ver­ge­ben.

Die Re­gio­nal­klas­se R0 steht für „harm­lo­se“ Re­gio­nen und ist die güns­tigs­te. Hier­un­ter fal­len vor al­lem länd­li­che Re­gio­nen mit ei­nem nied­ri­gen Un­fall­ri­si­ko. Mit stei­gen­der Re­gio­nal­klas­se (R1, R2, etc.) wird auch der Ver­si­che­rungs­schutz teu­rer. Zum Bei­spiel wer­den gro­ße Stu­den­ten­städ­te wie Köln, Ber­lin, Ham­burg oder Mün­chen durch die ho­he Ver­kehrs­dich­te und dem da­mit ver­bun­de­nen er­höh­ten Un­fall­ri­si­ko in ei­ne hö­he­re Re­gio­nal­klas­se ein­ge­ord­net.

 Un­ser Tipp:
Stu­den­ten, die in ei­ner Groß­stadt stu­die­ren und trotz­dem ei­ne güns­ti­ge­re Au­to­ver­si­che­rung in An­spruch neh­men möch­ten, kön­nen das ei­ge­ne Fahr­zeug auch als Zweit­wa­gen der El­tern an­mel­den. Wenn die­se auf dem Land woh­nen, lässt sich mit die­ser Va­ri­an­te durch die nied­ri­ge­re, preis­wer­te­re Re­gio­nal­klas­se et­was Geld spa­ren.


Eben­falls könnt ihr die Re­gio­nal­klas­sen auf der Home­page des GDV ab­fra­gen.

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Von der Un­fall­frei­heit der El­tern pro­fi­tie­ren

Au­ßer­dem rich­tet sich der Bei­trag der Kfz-Ver­si­che­rung für Stu­den­ten nach der Scha­den­frei­heits­klas­se, ist al­so ab­hän­gig da­von, wie vie­le Jah­re der Hal­ter des Fahr­zeugs be­reits un­fall­frei fährt.

Als Student von der Kfz-Versicherung der Eltern profitierenFür je­des un­fall­freie Jahr gibt es ei­ne Ver­güns­ti­gung. Je hö­her die Klas­se ist, um­so mehr Ra­batt gibt es im Scha­dens­fall von der Ver­si­che­rung. Fahr­an­fän­ger star­ten in der SF 0 und stei­gen jähr­lich au­to­ma­tisch in der Au­to­ver­si­che­rung auf. Wer ei­nen Un­fall baut, wird ei­ne oder meh­re­re Klas­sen zu­rück­ge­stuft. Stu­die­ren­de, die schon mit 17 in Be­glei­tung der El­tern ge­fah­ren sind, kön­nen sich die­sen Zeit­raum bei der Ver­si­che­rung „gut­schrei­ben“ las­sen – und star­ten spä­ter bei der An­mel­dung des ei­ge­nen Fahr­zeugs in der fi­nan­zi­ell un­güns­ti­gen SF 0!

Auch hier kön­nen Stu­den­ten Geld spa­ren, die das ei­ge­ne Au­to als Zweit­wa­gen der El­tern ver­si­chern. In die­sem Fall pro­fi­tiert ihr von der hö­he­ren Scha­dens­frei­heits­klas­se eu­rer El­tern, die euch ein­fach als Fah­rer des Zweit­wa­gens ein­tra­gen – und spart so­mit Ba­res.

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Ne­ben ei­ner Kfz-Ver­si­che­rung für Stu­den­ten auch den pas­sen­den Job fin­den!

Nun wisst ihr ge­nau Be­scheid, wel­che Fak­to­ren für die Kfz-Ver­si­che­rung für Stu­den­ten ei­ne wich­ti­ge Rol­le spie­len. Jetzt heißt es: Ge­nau re­cher­chie­ren und für die pas­sen­de Ver­si­che­rung her­aus­fin­den. Wir wün­schen ein gu­tes Händ­chen bei der Aus­wahl und na­tür­lich gu­te Fahrt – hof­fent­lich auf der Über­hol­spur Rich­tung Uni-Ab­schluss!

Soll­tet ihr noch auf der Su­che nach ei­nem Stu­den­ten­job sein, z. B. um eu­er neu­es Au­to zu fi­nan­zie­ren, könnt ihr bei JOB­RUF vie­le lu­kra­ti­ve An­ge­bo­te fin­den. Von der An­mel­dung über die Be­wer­bung bis hin zur Über­nah­me ei­ner Ne­ben­tä­tig­keit ist un­ser Job­por­tal für Stu­den­ten na­tür­lich voll­kom­men kos­ten­los!

Jetzt pas­sen­de Stu­den­ten­jobs fin­den

 

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