Ab wann ei­nen Ba­by­sit­ter en­ga­gie­ren?

Bei der Fra­ge, ab wann ein Ba­by­sit­ter auf den Nach­wuchs auf­pas­sen kann, ge­hen die Mei­nun­gen aus­ein­an­der. Ei­ner­seits gibt es durch­aus Fäl­le, in de­nen be­reits Säug­lin­ge ei­nem Ba­by­sit­ter an­ver­traut wer­den. Auf der an­de­ren Sei­te gibt es auch Mei­nun­gen, die ein Min­dest­al­ter des Kin­des von ei­nem Jahr an­ra­ten.

Be­trach­tet man die je­wei­li­gen Ar­gu­men­te ge­nau­er, stellt man fest, dass es ei­gent­lich gar nicht nur um die Fra­ge des Kin­des­al­ters geht, son­dern viel­mehr um an­de­re As­pek­te. Die­se wol­len wir hier ein­mal ge­nau­er un­ter die Lu­pe neh­men.

Die mit * ge­kenn­zeich­ne­ten Links sind sog. Af­fi­lia­te-Links – die­se ver­wei­sen auf Pro­duk­te bei Ama­zon. Falls Sie ein Pro­dukt dort kau­fen, er­hal­ten wir ei­ne klei­ne Pro­vi­si­on. Für Sie ent­ste­hen zu kei­nem Zeit­punkt zu­sätz­li­che Kos­ten!

Schnell­na­vi­ga­ti­on

Still­rhyt­mus

Ba­by­sit­ter gut in­for­mie­ren

Er­reich­bar sein

Test­pha­se zum Ver­trau­ens­auf­bau

Ge­ben Sie sich ei­nen Ruck

Kin­der­be­treu­ung von JOB­RUF

Der Still­rhyth­mus

Je klei­ner bzw. jün­ger das Kind ist, des­to wich­ti­ger ist es, den Still­rhyth­mus bei­zu­be­hal­ten*. Ein ge­sät­tig­tes Kind schläft meist gut und lässt sich auch wun­der­bar im Kin­der­wa­gen durch die Stadt bzw. den Ort schie­ben, so dass Sie ein paar Stun­den oh­ne schlech­tes Ge­wis­sen fort sein kön­nen.

Ge­nau­so ver­hält es sich am Abend. Ge­ra­de wenn sich schon ein fes­ter Rhyth­mus ein­ge­spielt hat – z.B. wann das Kind ins Bett geht oder es in­zwi­schen schon fast im­mer durch­schläft – gilt als obers­tes Ge­bot, die­sen Rhyth­mus bei­zu­be­hal­ten. Das Kind soll­te mög­lichst von Ih­nen selbst ins Bett ge­bracht wer­den – und dies ist dann ein gu­ter Zeit­punkt, das Ba­by mit dem Ba­by­sit­ter al­lei­ne zu las­sen. Hilf­rei­che Tipps für wer­den­de El­tern fin­den Sie üb­ri­gens auf der Home­page un­se­res Part­ners ba­by-ca­re.de.

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Gut den Ba­by­sit­ter in­for­mie­ren

Der Ba­by­sit­ter kann am bes­ten auf Si­tua­tio­nen re­agie­ren, wenn die­ser mit mög­lichst vie­len In­for­ma­tio­nen ver­sorgt ist. Tei­len Sie Ih­re Er­fah­run­gen über das rich­ti­ge Ver­hal­ten in kin­des­spe­zi­fi­schen Si­tua­tio­nen der Kin­der­be­treu­ung mit. Oder spre­chen Sie über Ri­tua­le, die beim Ein­schla­fen hel­fen, sehr gut be­schrie­ben im Buch Schlaf gut, Ba­by!: Der sanf­te Weg zu ru­hi­gen Näch­ten*.

So neh­men Sie so­wohl sich sel­ber als auch dem Ba­by­sit­ter viel Un­si­cher­heit. Sie kön­nen be­ru­higt aus­ge­hen – in dem Wis­sen, dass das Kin­der­mäd­chen gut auf die Ar­beit vor­be­rei­tet ist.

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Sei­en Sie er­reich­bar

Wenn Sor­gen be­ste­hen, dass das Kind wach wird und sich dann nicht mehr vom Ba­by­sit­ter be­ru­hi­gen lässt, soll­te dem Ba­by­sit­ter ei­ne Te­le­fon­num­mer mit­ge­teilt wer­den, un­ter der Sie er­reich­bar sind. Ge­ra­de zu Be­ginn emp­fiehlt es sich aus Ih­rer Sicht, den Auf­ent­halts­ort so zu wäh­len, dass Sie im Ernst­fall rasch zu Hau­se sind.

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Test­pha­se zum Ver­trau­ens­auf­bau

Aber wenn wir ehr­lich sind: Der wich­tigs­te Punkt, um zu ent­schei­den, ab wann das Ba­by­sit­ting Sinn macht, ist wohl das per­sön­li­che Ver­trau­en in die Be­treu­ungs­per­son. Hier­für eig­net sich her­vor­ra­gend ei­ne Test­pha­se!Vertrauensaufbau beim Babysitting

Sei­en Sie die ers­ten Ma­le noch zu Hau­se, schau­en Sie, wie Ihr Kind auf den Ba­by­sit­ter re­agiert, und las­sen Sie den bei­den aus­rei­chend Zeit zum ge­gen­sei­ti­gen Ken­nen­ler­nen. Stimmt die Che­mie, kön­nen Sie da­mit be­gin­nen, erst ein­mal ei­ne hal­be Stun­de weg­zu­ge­hen. Ab­hän­gig von der Re­ak­ti­on Ih­res Kin­des lässt sich die Dau­er der Ab­we­sen­heit Schritt für Schritt ver­län­gern. Ist die Test­pha­se er­folg­reich ver­lau­fen, kön­nen Sie Ih­ren Ba­by­sit­ter län­ger be­schäf­ti­gen und ei­nen Ver­trag für die Kin­der­be­treu­ung an­schlie­ßen.

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Ge­ben Sie sich ei­nen Ruck

Be­ach­ten Sie die­se As­pek­te, ist das Min­dest­al­ter des Kin­des ei­gent­lich zweit­ran­gig. Ab wann Sie ei­nen Ba­by­sit­ter für Ihr Ba­by en­ga­gie­ren, soll­ten Sie viel­mehr von Ih­rem Ge­fühl ab­hän­gig ma­chen. Den­ken Sie, Ihr Kind ist noch in ei­nem Al­ter, in dem es Sie rund um die Uhr braucht, war­ten Sie noch ein biss­chen mit der Kin­der­be­treu­ung.

Manch­mal ist es aber wich­tig, sich sel­ber ei­nen klei­nen Schup­ser zu ge­ben. Be­den­ken Sie näm­lich auch, dass nicht nur Ihr Kind Sie braucht, son­dern auch Sie ihr Kind. Al­ler­dings soll­te je­der – zu­min­dest hin und wie­der – ein paar Stun­den Ab­stand ge­win­nen, um auf an­de­re Ge­dan­ken zu kom­men und zu ent­span­nen. Be­zie­hen Sie die­sen Punkt auch in Ih­re Ent­schei­dung mit ein, wenn Sie über­le­gen, ei­ne Nan­ny zu en­ga­gie­ren.

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Ba­by­sit­ter bei JOB­RUF fin­den

Sie füh­len sich nun be­reit, je­man­den zu be­schäf­ti­gen, der sich ab und zu um Ihr Kind küm­mert? Schon ein­mal an Stu­den­ten ge­dacht? Die­se bie­ten vie­le Vor­tei­le: Zu­ver­läs­sig­keit, Fle­xi­bi­li­tät und Er­fah­rung – um nur ei­ni­ge zu nen­nen. Ge­nau das al­so, was Sie su­chen!

Ge­ben Sie ein­fach kos­ten­los ei­ne An­zei­ge bei der JOB­RUF Stu­den­ten­ver­mitt­lung auf und las­sen Sie sich von den Be­wer­bun­gen in­ter­es­sier­ter Stu­den­ten über­zeu­gen! So wer­den Sie fest­stel­len, dass das Los­las­sen nach ei­ni­ger Zeit gar nicht mehr so schwer fällt und Sie ei­nen kom­pe­ten­ten An­sprech­part­ner für die Kin­der­be­treu­ung ge­fun­den ha­ben.

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Bild­quel­le (v.o.n.u.):
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