Ba­by­sit­ter und Ver­si­che­rung

Für den Ba­by­sit­ter ei­ne Ver­si­che­rung ab­zu­schlie­ßen ist nicht frei­wil­lig, son­dern teil­wei­se so­gar Pflicht. Da pri­va­te Kin­der­be­treu­ung näm­lich in die Ka­te­go­rie „Im Haus­halt be­schäf­tig­te Per­so­nen“ ein­ge­ord­net wird, müs­sen Be­schäf­tig­te or­dent­lich an­ge­stellt und so­mit ver­si­chert wer­den. Die da­mit ver­bun­de­nen Ab­ga­ben für Ar­beit­ge­ber soll­ten al­ler­dings nicht aus­schließ­lich als Last emp­fun­den wer­den, son­dern ha­ben auch ei­ni­ge Vor­tei­le, die wir Ih­nen hier ger­ne nä­her­brin­gen möch­ten.

Schnell­na­vi­ga­ti­on

Zur Ab­si­che­rung bei Un­fäl­len

Haft­pflicht­ver­si­che­rung frei­wil­lig

Ei­ni­ge Vor­tei­le

Kin­der­be­treu­ung von JOB­RUF

Ge­setz­li­che Un­fall­ver­si­che­rung für Ba­by­sit­ter zur Ab­si­che­rung bei Un­fäl­len

Babysitter VersicherungIm Fal­le ei­nes Un­falls wäh­rend der Ar­beit so­wie auf dem di­rek­ten Weg dort­hin oder zu­rück nach Hau­se kön­nen Sie durch die ge­setz­li­che Un­fall­ver­si­che­rung den Ba­by­sit­ter ver­si­chern. Auch bei Ak­ti­vi­tä­ten im Zu­ge der Be­treu­ung au­ßer­halb des Hau­ses greift der Ver­si­che­rungs­schutz. Wenn sie/er z. B. stürzt und an­schlie­ßend ärzt­lich be­han­delt wer­den muss, trägt die Kas­se al­le im Zu­sam­men­hang mit dem Un­fall ent­ste­hen­den Heil- und Re­ha­bi­li­ta­ti­ons­kos­ten.

Für den Ba­by­sit­ter wird die Un­fall­ver­si­che­rung au­to­ma­tisch bei ei­ner An­mel­dung als 450-€-Mi­ni­job­ber bei der staat­li­chen Mi­ni­job-Zen­tra­le ab­ge­schlos­sen. Die Kos­ten für die Un­fall­ver­si­che­rung be­tra­gen für Ar­beit­ge­ber pau­schal 1,6 % (Stand 2018) des Brut­to­lohns. Über die Hö­he der Ab­ga­ben für Kran­ken­ver­si­che­rung, Ren­ten­ver­si­che­rung und Steu­ern kön­nen Sie sich di­rekt auf der Home­page der Mi­ni­job­zen­tra­le in­for­mie­ren und dort auch Ih­ren Ba­by­sit­ter an­mel­den über das sog. Haus­halts­scheck­ver­fah­ren.

Zu­sätz­li­cher Hin­weis:
Ob­wohl bei 450-Eu­ro-Mi­ni­jobs ar­beit­ge­ber­sei­tig pau­scha­le Kran­ken­ver­si­che­rungs­ab­ga­ben an­fal­len, be­steht al­lei­ne durch die Be­schäf­ti­gung kein Ver­si­che­rungs­schutz. Zu­sätz­lich muss der Ba­by­sit­ter noch über ei­ne ei­ge­ne Kran­ken­ver­si­che­rung ver­fü­gen, z.B. die Fa­mi­li­en­ver­si­che­rung der El­tern oder als Stu­dent die stu­den­ti­sche Kran­ken­kas­se.

Nach oben

Haft­pflicht­ver­si­che­rung frei­wil­lig, aber nicht min­der sinn­voll

Dies ist ei­ne frei­wil­li­ge Zu­satz­ver­si­che­rung zur Ab­de­ckung der Haft­pflicht-Ri­si­ken als Pri­vat­per­son in All­tags­si­tua­tio­nen. Wenn der Ba­by­sit­ter wäh­rend der Kin­der­be­treu­ung z. B. un­ab­sicht­lich et­was bei Ih­nen ka­putt macht, bleibt die­ser nicht auf den Kos­ten sit­zen, vor­aus­ge­setzt er ist haft­pflicht­ver­si­chert.

Babysitter versichern vor SachschädenDa die Haft­pflicht­ver­si­che­rung in der Re­gel nur bei pri­va­ten Schä­den ein­tritt, bie­ten vie­le Ver­si­che­run­gen die Er­wei­te­rung „Be­treu­ung im Auf­trag“ an. Durch die­sen Zu­satz hat der Ba­by­sit­ter die Si­cher­heit, dass auch die Schä­den über­nom­men wer­den, die wäh­rend der Be­treu­ung ge­sche­hen oder so­gar, wenn sich das Kind ver­letzt.

Ver­fü­gen Sie als El­tern über ei­ne Fa­mi­li­en­ver­si­che­rung, kön­nen Sie sich bei Ih­rem An­bie­ter er­kun­di­gen, ob auch im Haus­halt be­schäf­tig­te Per­so­nen über die Ver­si­che­rung haft­pflicht­ver­si­chert sind.

Bei Min­der­jäh­ri­gen greift in der Re­gel die Fa­mi­li­en­ver­si­che­rung der ei­ge­nen El­tern. Hier­bei soll­te al­ler­dings si­cher­ge­stellt wer­den, ob für den Ba­by­sit­ter die Ver­si­che­rung auch ein­springt, wenn Schä­den in Zu­sam­men­hang mit ei­nem pri­va­ten An­stel­lungs­ver­hält­nis ent­ste­hen.

Nach oben

Ver­si­che­rung für Ba­by­sit­ter mit ei­ni­gen Vor­tei­len

Die Fra­ge „Müs­sen Ba­by­sit­ter ver­si­chert sein?“ konn­te ein­gangs mit ei­nem Hin­weis auf die Ver­si­che­rungs­pflicht be­ant­wor­tet wer­den. Wäh­rend die Vor­tei­le der Un­fall­ver­si­che­rung mit der An­stel­lung der Nan­ny als Mi­ni­job­ber so­zu­sa­gen au­to­ma­tisch ge­ge­ben sind, macht aus Ar­beit­ge­ber und -neh­mer­sicht auch die zu­sätz­li­che pri­va­te Haft­pflicht­ver­si­che­rung Sinn – ent­we­der sei­tens des Ba­by­sit­ters oder über Ih­re Fa­mi­li­en­ver­si­che­rung. Und ei­nes soll­ten Sie nicht ver­ges­sen: Als El­tern ha­ben Sie die Si­cher­heit, dass im Fall der Fäl­le al­les ord­nungs­ge­mäß ge­re­gelt ist.

Nach oben

Stu­den­ten für die Kin­der­be­treu­ung bei JOB­RUF en­ga­gie­ren

Sie ha­ben sich nun über al­le er­for­der­li­chen For­ma­li­tä­ten in­for­miert und su­chen nur noch ei­nen Ba­by­sit­ter? Dann schal­ten Sie ein­fach kos­ten­los ei­ne An­zei­ge bei der JOB­RUF Stu­den­ten­ver­mitt­lung. In der Re­gel er­hal­ten Sie schon nach kur­zer Zeit Rück­mel­dun­gen von in­ter­es­sier­ten Stu­den­ten – zu­ver­läs­sig, fle­xi­bel und zu güns­ti­gen Kon­di­tio­nen!

Jetzt kos­ten­los An­zei­ge auf­ge­ben

 

Bild­quel­len (v.o.n.u.)
© ste­vepb / pixabay.com
© R. B. / PI­XELIO