Sanduhr und Ziffernblatt

Zeit­ma­nage­ment für Schü­ler

Selbst­stän­di­ges Zeit­ma­nage­ment für Schü­ler ist be­son­ders in der Mit­tel- und Ober­stu­fe wich­tig. Es dient nicht nur da­zu, die ei­ge­ne Leis­tung zu stei­gern, son­dern hilft auch an­fal­len­de Auf­ga­ben recht­zei­tig und vor al­lem stress­frei zu er­le­di­gen. Mit den fol­gen­den Tipps ge­lingt es dir, dei­ne ver­füg­ba­re Zeit zum Ler­nen und für die Haus­auf­ga­ben op­ti­mal zu nut­zen.

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Schnell­na­vi­ga­ti­on

Zeit­an­ga­ben ein­schät­zen (1)

Zeit­plan er­stel­len (2)

Wich­ti­ges zu­erst (3)

Lern­kur­ven nut­zen (4)

Wo­chen­en­de frei­hal­ten (5)

Nach­hil­fe­leh­rer von JOB­RUF

Tipp 1: Fes­te Zeit­an­ga­ben ein­schät­zen ler­nen

Um zeit­li­che Fris­ten ein­zu­hal­ten, ist es wich­tig, dass du dir ein gu­tes Zeit­ge­fühl an­trai­nierst. An­statt in un­kon­kre­ten Zeit­an­ga­ben wie „gleich“, „spä­ter“ etc. zu den­ken, müs­sen fes­te Zeit­an­ga­ben wie „10 Mi­nu­ten“ oder „in ei­ner hal­ben Stun­de“ fest­ge­hal­ten wer­den. Set­ze dir zeit­li­che Fris­ten und über­prü­fe mit ei­nem We­cker, ob du die Zei­ten auch ein­hältst.

Iden­ti­fi­zie­re un­nö­ti­ge „Zeit­fres­ser“. Ach­te ge­nau dar­auf, was dich in der Zeit, die du dir ge­setzt hast, zu viel Zeit in An­spruch ge­nom­men hat. So kannst du beim nächs­ten Mal dar­auf ach­ten, die­se Zeit­fres­ser be­wusst zu er­ken­nen und schnell ab­zu­ar­bei­ten.

Un­ser Tipp:
Pas­se dei­ne zeit­li­chen Fris­ten an ei­ne 45-mi­nü­ti­ge Schul­stun­de an. Die­se Lern­dau­er sind Kin­der und Ju­gend­li­che schon aus der Schu­le ge­wöhnt, und ganz ne­ben­bei pro­fi­tierst du auch bei dei­nem Zeit­ma­nage­ment bei Klau­su­ren von die­sem Rhyth­mus.

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Tipp 2: Zeit­plan für Auf­ga­ben er­stel­len

Hausaufgaben auf einem SchreibtischNa­tür­lich kön­nen un­er­war­te­te Auf­ga­ben an­fal­len, die die Zeit­pla­nung für Schü­ler durch­ein­an­der­wer­fen. Du soll­test aber den­noch ein Grund­ge­rüst ei­nes Ta­ges­pla­nes ha­ben, den du grob ein­hältst. Z. B. zwei Ein­hei­ten á 45 Mi­nu­ten für das Vo­ka­bel ler­nen in­ves­tie­ren und je­weils noch ein­mal ei­ne Ein­heit für die Vor­be­rei­tung auf das Deutsch-Dik­tat so­wie die an­ste­hen­de Phy­sik­klau­sur.

Be­rück­sich­ti­ge in dei­nem Ta­ges­plan auch Puf­fer­zei­ten, die Ver­zö­ge­run­gen durch un­vor­her­ge­se­he­ne Zu­satz­auf­ga­ben in ei­nem ge­wis­sen Um­fang ab­fan­gen kön­nen.

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Tipp 3: Wich­tig Auf­ga­ben zu­al­ler­erst

Be­son­ders in der Ab­itur­vor­be­rei­tung, aber auch wenn meh­re­re Klas­sen­ar­bei­ten gleich­zei­tig an­ste­hen, siehst du dich ganz vie­len Auf­ga­ben gleich­zei­tig ge­gen­über. Die ers­te Re­ak­ti­on ist oft: Das schaf­fe ich nie und nim­mer!

Hier ist es wich­tig, dass du Din­ge prio­ri­sierst (be­deu­tet: zu un­ter­schei­den zwi­schen wich­ti­gen und nicht so wich­ti­gen Auf­ga­ben). Drin­gen­de Auf­ga­ben er­le­digst du zu­erst, we­ni­ger drin­gen­de müs­sen erst ein­mal hin­ten an­ste­hen. So ver­mei­dest du chro­ni­sches Auf­schie­ben, was das Zeit­ma­nage­ment in der Schu­le zu­sätz­lich er­schwert.

In der Pra­xis be­deu­tet dies, dass du in Lern­pha­sen, in de­nen du häu­fig meh­re­re Auf­ga­ben für die Schu­le zur glei­chen Zeit er­le­di­gen musst, zu­al­ler­erst die Din­ge ab­ar­bei­ten soll­test, die viel Zeit in An­spruch neh­men und bald fäl­lig sind.

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Tipp 4: Lern­kur­ven beim Zeit­ma­nage­ment für Kin­der nut­zen

Malendes Kind am SchreibtischJe­der Mensch hat im Lau­fe des Ta­ges be­stimm­te leis­tungs­star­ke Zei­ten. Bei den meis­ten Men­schen lie­gen die­se am frü­hen Vor­mit­tag zwi­schen 9:00 und 11:00 Uhr und am Nach­mit­tag zwi­schen 15:00 und 17:00 Uhr.

Ach­te beim Ler­nen be­wusst dar­auf, zu wel­cher Ta­ges­zeit du be­son­ders auf­merk­sam bist und dir Din­ge gut mer­ken kannst. Die­se „Hoch-Zei­ten“ kannst du dann in dei­nen Zeit­plan ein­bau­en und in die­ses Zeit­fens­ter kniff­li­ge Auf­ga­ben pla­nen, auf die du dich sehr kon­zen­trie­ren musst.

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Tipp 5: Wo­chen­en­den für Frei­zeit frei­hal­ten

Wer viel leis­tet, hat auch das Recht, sich zu er­ho­len. Pau­sen zwi­schen den Ler­nein­hei­ten soll­ten ge­nau­so be­rück­sich­tigt wer­den wie der län­ge­re Aus­gleich am Wo­chen­en­de. Schie­be Haus­auf­ga­ben mög­lichst nicht auf das Wo­chen­en­de.

Wäh­rend der Klau­sur­vor­be­rei­tung kannst du ei­ne Aus­nah­me ma­chen und auch ein­mal sams­tags ler­nen. Dies soll­te aber nicht der Re­gel­fall sein. Nut­ze das Wo­chen­en­de ak­tiv zum Ent­span­nen. Das Ver­mei­den von Frei­zeit­stress ge­hört näm­lich auch zum gu­ten Zeit­ma­nage­ment für Schü­ler.

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