Hausaufgaben machen 5 Nützliche Tipps zur Unterstützung

Mädchen lernt am Schreibtisch

Hausaufgaben machen

In vielen Familien kommt es oft zum Streit, wenn die Schüler nachmittags die unliebsamen Hausaufgaben machen sollen – insbesondere dann, wenn Ihr Kind schlechte Noten mit nach Hause bringt. Ihr Kind fühlt sich unter Druck gesetzt und Sie selbst sind gestresst, weil Sie alles richtig machen möchten.

Erfahren Sie in unserem Text, mit welchen Tipps Hausaufgaben leicht gemacht werden.

Warum sind Hausaufgaben so wichtig?

Schüler sein ist heutzutage stressige denn je. In Zeiten von Ganztagsbetreuung, Schulstress und ständigem Zeitdruck ist es vielen Eltern nicht verständlich, wenn ihre Kinder bereits in der Grundschule nach einem langen Schultag auch noch Unmengen an Hausaufgaben organisieren müssen.Familie am gedeckten Tisch

Dabei sind die Aufgaben gerade für schwächere Schüler von besonderer Bedeutung. Sie wiederholen mit Hilfe der Schulaufgaben wichtigen Lernstoff und üben ihn dadurch ein. Je nach Lerntyp kann schon das handschriftliche Schreiben der Aufgaben beim Erlernen des Inhaltes helfen.

Allerdings sollte das Erledigen der täglichen Aufgaben nicht in Dauerstress ausarten. In der Regel achten die Lehrer darauf, dass nicht zu viele Übungen für zu Hause aufgegeben werden und Stress somit größtenteils vermieden wird. Sollte es jedoch regelmäßig vorkommen, dass Ihr Kind nach der Schule noch bis weit in den Abend hinein an seinen Schulaufgaben sitzt, suchen Sie besser das Gespräch mit dem Klassenlehrer.

Für ein gutes Erledigen der Schulaufgaben ohne Stress haben wir einige Tipps für Sie zusammengestellt.

Tipp 1: Gemeinsam den besten Zeitpunkt wählen

Lassen Sie Ihr Kind nach der Schule am Besten erst einmal ankommen, vom Tag erzählen, etwas essen, um dann nach einer kurzen Ruhepause zu starten. Die Schulaufgaben am Nachmittag sollten für Ihr Kind genauso dazu gehören wie etwa das tägliche Zähne putzen oder Essen. Lassen Sie die Hausaufgaben zur Routine werden!

Achten Sie jedoch darauf, dass Ihr Kind nicht erst am Abend mit seinen Schularbeiten anfängt. Es ist dann müde und kann sich in der Regel nicht mehr auf die Arbeit konzentrieren. Somit verfehlen die Hausaufgaben dann auch Ihren pädagogischen Nutzen. Der Druck, dass die Aufgaben am nächsten Tag erledigt sein müssen, schwächt die Leistungsbereitschaft Ihres Kindes zusätzlich.Schreibtisch mit Kinderzimmer

Beachten Sie außerdem, dass nicht alle Arbeiten am nächsten Tag erledigt sein müssen. Manchmal reicht es aus, die Hausarbeiten erst einige Tage später zu erledigen. Setzen Sie in Absprache mit Ihrem Kind und dem richtigen Zeitmanagement für Schüler Prioritäten und verlagern Sie auf keinen Fall ausstehende Hausaufgaben in die Ferien und nur ausnahmsweise auf das Wochenende.

Tipp 2: Bedrängen Sie Ihr Kind nicht mit Hilfe

Obwohl viele Eltern denken, dass es hilfreich ist, dabei zu sitzen, während Ihr Kind in Ruhe die Hausaufgaben machen möchte, löst dies oftmals Stress in Ihrem Kind aus. Seien Sie deshalb gerne in Reichweite, falls Ihr Kind Ihre Unterstützung benötigt, zeigen Sie ihm aber gleichzeitig, dass Sie ihm zutrauen, sich selbstständig zu organisieren.

Vielleicht haben Sie ja auch ältere Kinder, die ebenso ihre Hausaufgaben z. B. fürs Gymnasium oder Realschule machen müssen. Mit älteren Geschwistern am Tisch hat Ihr Kind gleich einen adäquaten Ansprechpartner. Denn oftmals kennen diese die Lehrbücher und sind noch um einiges näher am Schulgeschehen dran als Sie selbst.

Hinweis:
Achten Sie immer auf eine ruhige Umgebung ohne Störgeräusche von Haushaltsgeräten, Smartphone-Terror oder Straßenlärm. Insbesondere leicht ablenkbare Kinder mit Konzentrationsproblemen profitieren von einem ruhigen Umfeld.

Tipp 3: Ein Wecker hilft zur Kontrolle

Damit Ihr Kind ein noch besseres Gefühl dafür bekommt, wie es sich selbst am besten organisiert und auch Sie eine Kontrolle darüber haben, wie lange die Hausaufgaben dauern, bringen Sie ihrem Kind bei, sich einen Wecker für die jeweilige Aufgabe zu stellen. Hierbei gilt: Nicht länger als 30 Min. pro Fach an einer weiterführenden Schule wie etwa der Realschule, max. 15 Min. Schulaufgaben pro Fach an der Grundschule!Mädchen schreibt an einem Tisch

Achten Sie außerdem gerade bei einem Grundschulkind darauf, dass es kurze Pausen zwischen den Aufgaben einlegt, um etwas zu trinken oder sich einen kleinen Energieschub durch frisches Obst holt.

Sollte Ihr Kind deutlich länger Aufgaben machen müssen, raten wir Ihnen, sich zunächst bei anderen Eltern der Klasse zu erkundigen, wie lange ihre Kinder an den Schularbeiten sitzen, um dann gemeinschaftlich ein Gespräch mit dem Lehrer zu suchen. Vielleicht liegt der Fehler im Verständnis der Aufgabenstellung oder aber die Lehrkraft gibt deutlich mehr auf, als sinnvoll ist.

Sollten die Klassenkameraden im Gegensatz zu Ihrem Kind keine Schwierigkeiten mit den Schularbeiten haben, könnte dies eventuell auf eine Lernschwäche Ihres Kindes hinweisen. Suchen Sie auch in diesem Fall dringend das Gespräch mit dem Lehrer.

Tipp 4: Erfolgserlebnisse und Lob motivieren

Besprechen Sie vielleicht schon beim Mittagessen die Reihenfolge der Schulaufgaben, wenn Ihr Kind noch zu jung ist, um sich selbst zu strukturieren. Nach den ersten Wochen hat es mit Sicherheit alleine den Dreh raus. Damit Ihr Kind direkt zu Beginn der täglichen Hausaufgaben ein Erfolgserlebnis hat, sollte es immer mit einem Fach beginnen, dass ihm leicht fällt.

Auch wenn Ihr Kind die Aufgaben selbstständig lösen soll, heißt das nicht, dass Sie am Ende oder zwischendurch nicht mal nachschauen können, wie weit Ihr Kind alleine schon gekommen ist bzw. was es schon geschafft hat.

Unser Tipp:
Anerkennende Worte für knifflige Hausaufgaben sind eine zusätzliche Motivation. Auch ein Lob, z. B. dass Sie stolz darauf sind, wie gut Ihr Kind sich konzentriert, weckt Freude und spornt an.

Tipp 5: Drohungen sind tabu

Junge arbeitet am SchreibtischUm langfristig ein positives Gefühl zu entwickeln und um weiteren Schulstress bei Kindern zu vermeiden, achten Sie als Eltern darauf, dass Sie die Schularbeiten nie als Druckmittel oder Bestrafung einsetzen.

Sätze wie „Wenn du deine Aufgaben nicht machst, darfst du nicht …“ oder „Erst wenn deine Aufgaben gemacht sind …“ sind schnell gesagt, hemmen jedoch jede Eigenmotivation Ihres Kindes, sich freiwillig an die Schularbeiten zu setzen.

Arbeiten Sie lieber konsequent darauf hin, dass die Arbeiten mit unseren Tipps zur absoluten Routine für Ihr Kind werden und sich somit langwierige Diskussionen darum erübrigen.

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Bildquellen (v.o.n.u.):
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