Brainfood für StudentenBrain­food für Stu­den­ten

Die rich­ti­ge Er­näh­rung macht schlank und ge­sund – das ist kein Ge­heim­nis. Aber kön­nen wir uns auch schlau es­sen? Die Ant­wort ist ein kla­res Ja, denn in zahl­rei­chen Stu­di­en wur­de ein Zu­sam­men­hang zwi­schen der Wahl der Nah­rung und der Ver­bes­se­rung der Den­kleis­tung nach­ge­wie­sen. Wir er­klä­ren an­hand ei­nes ty­pi­schen Unitags, wie das per­fek­te Brain­food für Stu­den­ten aus­sieht.

Müs­li als Power­früh­stück

Das Früh­stück ist ja be­kannt­lich die wich­tigs­te Mahl­zeit. Das gilt vor al­lem für ein rei­bungs­lo­ses Funk­tio­nie­ren dei­nes Den­kap­pa­ra­tes. Denn in der Nacht ist die Er­näh­rungs- und En­er­gie­zu­fuhr un­ter­bro­chen – dar­un­ter lei­det die Leis­tungs­fä­hig­keit.

Müs­li mit Ha­fer­flo­cken, Nüs­sen und ge­trock­ne­tem oder fri­schem Obst zum Start in den Tag ist die per­fek­te Nah­rung für dein Ge­hirn. Das lie­fert dir näm­lich Ami­no­säu­ren wie z.B. Phe­nyl­a­la­nin, wor­aus Se­ro­to­nin, Do­pa­min und an­de­re Bo­ten­stof­fe ge­bil­det wer­den – das sind rich­ti­ge Mun­ter­ma­cher.

Ver­zeh­re dein Müs­li am bes­ten mit Ma­ger­quark an­statt mit Milch. Die dar­in reich­lich ent­hal­te­nen Pro­te­ine ver­sor­gen den Kör­per mit ei­ner wei­te­ren La­dung der wert­vol­len Säu­ren, die auch für die Bil­dung neu­er Ner­ven­zel­len not­wen­dig sind.

Hin­weis:
Für dich ist der Kaf­fee am Mor­gen ein Muss? Dann ach­te auf die Men­ge, denn nur ein mo­de­ra­ter Kon­sum regt die Ner­ven an und macht wach. Als Faust­re­gel gilt: Kon­su­mie­re höchs­tens 400 mg Kof­fe­in am Tag – das ent­spricht vier klei­nen Tas­sen Kaf­fee. Al­les dar­über hin­aus sorgt für Ner­vo­si­tät, Zit­tern und Herz­klop­fen.

Brain­food in der Vor­le­sungs­pau­se: Den Glyx im Blick

Mor­gens halb 10 in Deutsch­land. Die Wer­bung sug­ge­riert, dass ei­ne Ha­sel­nuss­schnit­te das per­fek­te Brain­food ist, um dei­nen Den­kap­pa­rat wie­der zu neu­em Schwung zu ver­hel­fen.

Doch Vor­sicht! Das be­kann­te Früh­stück­chen be­steht zum größ­ten Teil aus In­dus­trie­zu­cker und Weiß­mehl. Die dar­in ent­hal­te­nen Koh­len­hy­dra­te sind zwar der Treib­stoff für dei­ne grau­en Zel­len, je­doch sind sie von der Sor­te mit ei­nem ho­hen gly­kämi­schen In­dex (Glyx).

Die­se Koh­len­hy­dra­te wer­den be­son­ders schnell ab­ge­baut und ma­chen sich in ei­nem ra­pi­dem An­stieg und dar­auf­fol­gen­dem Ab­fall des Blut­zu­cker­spie­gels – in der Re­gel un­ter den Aus­gangs­wert – be­merk­bar. Nach ei­nem kur­zen Leis­tungs­hoch folgt ein Tief.

Grei­fe des­halb auf Le­bens­mit­tel mit ei­nem nied­ri­gen Glyx zu­rück, und zwar nicht nur bei der Zwi­schen­mahl­zeit. Dunk­les Rog­gen­voll­korn­brot, gar­niert mit Hüt­ten­kä­se, To­ma­ten und Kräu­tern ist bei­spiels­wei­se ein le­cke­rer Snack.

Mittagspause in der MensaEi­ne Le­bens­mit­tel­ta­bel­le zu den Glyx von gän­gi­gen Spei­sen fin­dest du auf die­ser Über­sicht.

Mit­tags­mahl­zeit Sa­lat: Mehr als nur Grün­zeug

Be­die­ne dich zur Mit­tags­pau­se aus­gie­big an der Sa­lat­bar der Men­sa (da­zu gibt es Voll­korn­brot als neu­en Treib­stoff für dei­ne grau­en Zel­len). Das ist vor al­lem aus zwei Grün­den emp­feh­lens­wert:

Die im Sa­lat ent­hal­te­nen Bal­last­stof­fe re­gu­lie­ren den Blut­zu­cker­spie­gel. Greifst du al­so be­herzt zu Feld-, Ro­ma-, Eis­berg­sa­lat & Co. – ger­ne mit wei­te­rer Roh­kost wie To­ma­ten, Ka­rot­ten oder Pa­pri­ka –, wirkt sich das po­si­tiv auf dei­ne Den­kleis­tung aus.

Bei schwe­rer, fett­rei­cher Kost, wie z.B. dem für vie­le sehr reiz­vol­len Schnit­zel mit Pom­mes, leis­tet der Ma­gen viel Ver­dau­ungs­ar­beit. Das Blut wird zum Trans­port von Nähr­stof­fen in den Ma­gen ge­lenkt und es folgt die Ver­dau­ungs­mü­dig­keit, bei ei­ni­gen auch als „Schnit­zel-Ko­ma“ be­kannt.

Bei leicht ver­dau­li­chem Es­sen, wie Sa­lat, ist das nicht der Fall. Du wirst al­so am Nach­mit­tag deut­lich leis­tungs­fä­hi­ger sein als dei­ne Kom­mi­li­to­nen, die zu Fast- an­statt zu Brain­food ge­grif­fen ha­ben – eig­net sich auch her­vor­ra­gend, wenn du spä­ter noch ar­bei­ten gehst.

Äp­fel zum Nach­mit­tags-Zwi­schen­stopp für mehr Den­kleis­tung

Als Zwi­schen­boost für die Ner­ven am Nach­mit­tag ge­hö­ren Nah­rungs­mit­tel mit vie­len Vit­ami­nen auf dei­nen Spei­se­plan, z. B. Obst. Denn sie sind auch wich­tig für die Den­kleis­tung. Man­che un­ter­stüt­zen das Ge­hirn (Vit­amin C), an­de­re schüt­zen es vor schäd­li­chen frei­en Ra­di­ka­len und stär­ken so lang­fris­tig dei­nen Den­kap­pa­rat (Vit­amin E).

Du kannst ge­trost zu ei­nem Klas­si­ker un­ter den Vit­amin­bom­ben, dem Ap­fel, grei­fen. Ein durch­schnitt­li­cher Ap­fel ent­hält mehr als 30 Vit­ami­ne. Au­ßer­dem ent­hält er Spu­ren­ele­men­te und Mi­ne­ral­stof­fe wie Kal­zi­um, Ma­gne­si­um oder Ei­sen, die eben­falls dei­nen Ge­hirn­schmalz an­re­gen.

Un­ser Tipp:
Obst und Ge­mü­se kannst du auch pri­ma als Smoot­hie ge­nie­ßen, z. B. als grü­ner Ap­fel-Gur­ke-Fit­ma­cher. Ent­ker­ne da­zu ein­fach ei­nen mit­tel­gro­ßen Ap­fel. Die­ser wird mit ei­ner vier­tel Sa­lat­gur­ke und ei­nem hal­ben Glas Was­ser im Mi­xer pü­riert. Ab­ge­schmeckt mit et­was Ho­nig ist die­ser Drink nicht nur ein Boost­für dei­nen Kopf, son­dern auch ei­ne wah­re Gau­men­freu­de!

Fast Food ist kein Ta­bu – Fisch­stäb­chen als Ome­ga-3-Lie­fe­rant

Ein biss­chen Fast Food darf es dann ge­gen Abend schon sein: Es gibt auf die Schnel­le in Raps­öl ge­bra­te­ne Lachs-Fisch­stäb­chen. Als Bei­la­ge wäh­len fi­gur­be­wuss­te Stu­den­ten fett­ar­me ge­koch­te Kar­tof­feln als Er­satz für Pom­mes und ei­nen ma­ge­ren Kräu­ter­quark statt Ma­yo.

Der Fisch und das Raps­öl ent­hal­ten vie­le ge­sun­de Fet­te wie z.B. die hin­läng­lich be­kann­ten Ome­ga-3-Fett­säu­ren. Die­se las­sen die Mem­bra­nen der Hirn­zel­len fle­xi­bler wer­den, was sich po­si­tiv auf das Er­in­ne­rungs­ver­mö­gen und so­mit dei­ne Lern­fä­hig­keit aus­wirkt.

Al­ko­hol­frei in der Stu­di-Knei­pe: Punkt­ge­winn in der nächs­ten Lern­pha­se

Auch alkoholfreies Bier hat einige VorzügeBier ist ei­gent­lich sehr ge­sund und un­ter­stützt durch die ent­hal­te­nen Mi­ne­ra­li­en und Spu­ren­ele­men­te dei­ne Ner­ven­zel­len. Wenn da nicht der Al­ko­hol wä­re. Der ist be­kannt­lich Gift für dei­nen Kopf.

Wenn du den­noch nicht auf Bier­ge­nuss ver­zich­ten willst, grei­fe ru­hi­gen Ge­wis­sens zum al­ko­hol­frei­en Bier. So ge­nießt du aus­schließ­lich die Vor­zü­ge des Gers­ten­saf­tes. Ei­ne Al­ter­na­ti­ve ist das be­lieb­tes­te Ge­tränk der Welt: das Was­ser. Bei­des wirkt sich po­si­tiv auf dei­ne Flüs­sig­keits­bi­lanz aus, was eben­falls dei­ne Den­kleis­tung be­güns­tigt. Min­des­tens 1,5 bis 2 Li­ter Flüs­sig­keit soll­test du als fes­ter Be­stand­teil des Brain­food-Ein­mal­eins über den Tag ver­teilt trin­ken.

Al­ko­hol­frei in der Stu­diknei­pe? Du wirst dich vor­aus­sicht­lich von ei­ni­gen Kom­mi­li­to­nen als Spie­ßer oder Spaß­brem­se be­zeich­nen las­sen müs­sen, aber da­für zeigst du ih­nen bei der Vor­be­rei­tung auf die nächs­te Prü­fung ei­ne lan­ge Na­se. Wäh­rend sie dar­über jam­mern, wie schwie­rig es ist, die Fül­le an Stoff zu be­hal­ten, wirst du durch die per­fek­te Er­näh­rung für Stu­den­ten in Kom­bi­na­ti­on mit hilf­rei­chen Lern­tipps ein viel leich­te­res Spiel ha­ben.

Stu­den­ten­jobs bei JOB­RUF fin­den

Nicht nur die rich­ti­ge Er­näh­rung för­dert dei­ne Den­kleis­tung, son­dern auch ein an­spruchs­vol­ler Stu­den­ten­job. Die pas­sen­den An­ge­bo­te, z. B. ei­ne Tä­tig­keit als Werk­stu­dent, fin­dest du bei JOB­RUF. Mel­de dich jetzt kos­ten­los an und be­wer­be dich noch heu­te auf vie­le span­nen­de Job­an­ge­bo­te.
 

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Bild­quel­len (v.o.n.u.):

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