Gesetzliche Krankenversicherung

Ge­setz­li­che Kran­ken­ver­si­che­rung für Stu­den­ten

Fa­mi­li­en­ver­si­che­rung, Pflicht­ver­si­che­rung oder doch frei­wil­li­ge Kas­se? Die­ser Fra­ge ge­hen wir auf den Grund und er­klä­ren die ver­schie­de­nen Va­ri­an­ten der Kran­ken­ver­si­che­rung für Stu­den­ten!

Ge­setz­li­che Kran­ken­ver­si­che­rung
Private Krankenversicherung

Pri­va­te Kran­ken­ver­si­che­rung für Stu­den­ten

Wenn die Vor­aus­set­zun­gen stim­men, ist ei­ne pri­va­te Kran­ken­ver­si­che­rung für Stu­den­ten güns­ti­ger als die ge­setz­li­che Kran­ken­kas­se. Wir er­klä­ren, in wel­chen Fäl­le dies zu­trifft!

Pri­va­te Kran­ken­ver­si­che­rung

Krankenversicherung für StudentenKran­ken­ver­si­che­rung für Stu­den­ten

Die Kran­ken­ver­si­che­rung für Stu­den­ten kann pri­vat oder ge­setz­lich or­ga­ni­siert sein. Die gro­ße Mehr­zahl ist hier­bei zu Be­ginn der Hoch­schul­aus­bil­dung noch ge­setz­lich über die El­tern mit­ver­si­chert. Im Lau­fe der uni­ver­si­tä­ren Aus­bil­dung kann es je­doch nö­tig wer­den, sich selbst zu ver­si­chern. Wir stel­len die ver­schie­de­nen Ar­ten der Kran­ken­ver­si­che­rung im Stu­di­um vor und ge­ben wert­vol­le Tipps.

Ge­setz­li­che Kran­ken­kas­se für Stu­den­ten mit güns­ti­gen Ta­ri­fen

Die ge­setz­li­che Kran­ken­kas­se ist für Stu­die­ren­de un­ter 25 die güns­tigs­te Va­ri­an­te. So­fern das bes­ser­ver­die­nen­de El­tern­teil in ei­ner ent­spre­chen­den Ver­si­che­rung Mit­glied ist, kann der Stu­dent kos­ten­frei in der Fa­mi­li­en­ver­si­che­rung ver­blei­ben. Hier ist al­ler­dings zu be­ach­ten, dass das Ein­kom­men max. 435 € im Mo­nat be­tra­gen darf (bei Aus­übung ei­nes ge­ring­fü­gi­gen Mi­ni­jobs 450 €; Stand 2018).

Auch so­bald man sich nach Voll­endung des 25. Le­bens­jah­res selbst ver­si­chern muss, bie­tet die ge­setz­li­che Kran­ken­kas­se für Stu­den­ten ei­nen at­trak­ti­ven Ta­rif an (für ca. 83 bis 95 € im Mo­nat; Stand 2018). Die­ser kann bis ma­xi­mal zum 14. Fach­se­mes­ter bzw. dem Al­ter von 30 Jah­ren in An­spruch ge­nom­men wer­den.

Für äl­te­re Stu­den­ten be­steht die Mög­lich­keit, sich in der frei­wil­li­gen ge­setz­li­chen Kran­ken­kas­se an­zu­mel­den. Auch hier gibt es – so­fern das Stu­di­um na­he­zu ab­ge­schlos­sen ist – ei­nen Über­gangs­ta­rif.

Pri­va­te Kran­ken­ver­si­che­rung für Stu­die­ren­de lohnt sich nur sel­ten

Wer El­tern hat, die pri­vat ver­si­chert sind, kann sich zu Be­ginn des Stu­di­ums eben­falls pri­vat ver­si­chern. Dies ist al­ler­dings nur in Ein­zel­fäl­len sinn­voll, da ein Wech­sel in die ge­setz­li­che Kass­se nur mög­lich ist, wenn das Stu­di­um für min­des­tens vier Wo­chen un­ter­bro­chen wird. Be­deu­tet kon­kret: Mit dem Weg­fall der Mit­ver­si­che­rung über die El­tern nach dem 25. Le­bens­jahr fällt für Stu­den­ten der güns­ti­ge Ta­rif der pri­va­ten Fa­mi­len­ver­si­che­rung weg.

Kran­ken­ver­si­che­rung im Stu­di­um mit Ma­xi­mal­ar­beits­zeit

Für je­de Kran­ken­ver­si­che­rung für Stu­die­ren­de gilt: Wäh­rend des Se­mes­ters darf die wö­chent­li­che Ar­beits­zeit von 20 Std. nicht über­schrit­ten wer­den, in den Se­mes­ter­fe­ri­en ist auch Mehr­ar­beit mög­lich. Ar­bei­ten Stu­den­ten in ei­nem grö­ße­rem Um­fang, grei­fen die güns­ti­gen Ta­ri­fe der Kran­ken­ver­si­che­rung für Stu­den­ten nicht mehr – ei­ne nor­ma­le Ver­si­che­rung als Ar­beit­neh­mer zu meist hö­he­ren Kos­ten ist die Fol­ge.

 

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