Schim­mel ent­fer­nen

Ob Sie Schim­mel in der Woh­nung selbst ent­fer­nen kön­nen, ist vor al­lem da­von ab­hän­gig, in­wie­weit der Be­fall schon fort­ge­schrit­ten ist. Ober­fläch­li­chen Schim­mel kön­nen Sie oft ein­fach weg­wi­schen. Ist der Pilz da­ge­gen schon in Wän­de oder Fu­gen ein­ge­drun­gen, müs­sen häu­fig so­gar Pro­fis ran.

Wir zei­gen Ih­nen – von der Ur­sa­chen­for­schung bis hin zu wirk­sa­men Tech­ni­ken zum Be­kämp­fen –, wie Sie auf der Wand, im Bad und an Fens­tern Schim­mel rich­tig be­sei­ti­gen!

Die mit * ge­kenn­zeich­ne­ten Links sind sog. Af­fi­lia­te-Links - die­se ver­wei­sen auf Pro­duk­te bei Ama­zon. Falls Sie ein Pro­dukt dort kau­fen, er­hal­ten wir ei­ne klei­ne Pro­vi­si­on. Für Sie ent­ste­hen zu kei­nem Zeit­punkt zu­sätz­li­che Kos­ten!

Schnell­na­vi­ga­ti­on

Ur­sa­chen er­for­schen

Vor­keh­run­gen

Schim­mel ent­fer­nen an der Wand

Schim­mel be­sei­ti­gen im Bad

Schim­mel be­kämp­fen am Fens­ter

Zu­sam­men­fas­sung

Re­no­vie­rungs­hel­fer von JOB­RUF

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Ur­sa­chen­for­schung ver­hin­dert er­neu­ten Be­fall

Zu­nächst soll­ten Sie sich Ge­dan­ken über den Grund des Be­falls ma­chen. Denn wenn die Ur­sa­che hier­für nicht ge­fun­den wird, kehrt der Schim­mel im­mer wie­der zu­rück – und al­le Mü­hen wa­ren um­sonst.

Mög­li­che Grün­de sind:

  • Fal­sches Lüf­ten: Es emp­fiehlt sich, min­des­tens zwei­mal täg­lich stoß zu lüf­ten
  • Fal­sches Hei­zen: Ei­ne zu nied­ri­ge Raum­tem­pe­ra­tur för­dert den Schim­mel­be­fall
  • Er­höh­te Luft­feuch­tig­keit durch Bau­män­gel: Oft be­dingt durch ei­ne schlech­te Iso­lie­rung bzw. Wär­me­brü­cken in der Wand (Be­rei­che, wo hei­ße Luft zü­gi­ger nach au­ßen trans­por­tiert wird als in um­lie­gen­den Bau­tei­len). So­fern Sie zur Mie­te woh­nen, kon­tak­tie­ren Sie un­be­dingt Ih­ren Ver­mie­ter

Un­ser Tipp:
Wie Sie rich­tig hei­zen und lüf­ten ent­neh­men Sie fol­gen­den Rat­ge­ber­sei­ten des Um­welt-Bun­des­am­tes:
1. Rat­ge­ber­ar­ti­kel zum rich­ti­gen Lüf­ten
2. Rat­ge­ber­ar­ti­kel zum rich­ti­gen Hei­zen

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Vor­keh­run­gen zum Schutz Ih­rer Woh­nung und Ge­sund­heit

Be­vor Sie nun den Schim­mel be­kämp­fen, schüt­zen Sie durch ei­ni­ge ein­fa­che Maß­nah­men sich, Ih­re Fa­mi­lie/Mit­be­woh­ner und die Woh­nung vor ent­ste­hen­den Spo­ren in der Luft.

Dies ge­lingt Ih­nen, in­dem Sie:

  • Le­bens­mit­tel, Tex­ti­li­en so­wie schwer zu rei­ni­gen­des Mo­bi­li­ar (z. B. die Couch­gar­ni­tur) aus dem Raum schaf­fen oder zu­min­dest gut mit Fo­lie ab­de­cken
  • Im Bad: Ge­gen­stän­de, die Sie zur Kör­per­pfle­ge be­nö­ti­gen (Hand­tü­cher, Zahn­bürs­ten usw.), ent­fer­nen bzw. gut in ei­nem Schrank ver­stau­en
  • Die Tü­re im ent­spre­chen­den Raum ge­schlos­sen hal­ten
  • Die Fens­ter im ent­spre­chen­den Zim­mer öff­nen – und nach den Ar­bei­ten auch noch für ei­ni­ge Stun­den ge­öff­net las­sen

Ganz wich­tig:
Den­ken Sie un­be­dingt an Ih­re Ge­sund­heit, in­dem Sie Mund­schutz, Hand­schu­he und Schutz­bril­le tra­gen. Wa­schen Sie Ih­re Klei­dung dar­über hin­aus nach der Ar­beit di­rekt mit Hy­gie­nespü­ler.

Schim­mel ent­fer­nen an der Wand: So be­frei­en Sie Ta­pe­te und Putz

Um zu ent­schei­den, ob Sie Schim­mel von der Wand selbst ent­fer­nen kön­nen oder Pro­fis ran­müs­sen, ist zu­nächst ei­ne ge­naue Be­trach­tung des Aus­ma­ßes des Be­falls nö­tig. Und so ge­hen Sie vor:

Schritt 1: Wand frei­le­gen

Alte, abgerockte TapeteLei­der ist es kaum mög­lich, das Aus­maß des Schim­mel­be­falls ein­zu­schät­zen, oh­ne vor­her die Wand frei­zu­le­gen – in der Re­gel be­deu­tet dies, zu­nächst al­te Ta­pe­ten zu ent­fer­nen bzw. Wand­far­be ab­zu­krat­zen.

Denn oh­ne die­sen Schritt fin­den Sie nicht her­aus, wie tief die Spo­ren sit­zen. Au­ßer­dem be­steht die Mög­lich­keit, dass sich der Pilz un­be­merkt wei­ter aus­brei­tet. Auch das Über­strei­chen oder Über­ta­pe­zie­ren wird kaum hel­fen, denn auch die­se Flä­chen wer­den nach kur­zer Zeit an­ge­grif­fen.

Tö­ten Sie zu­al­ler­erst die ober­fläch­li­chen Kei­me un­ter Ver­wen­dung von 70- bis 80-pro­zen­ti­gem Al­ko­hol* ab. Ver­su­chen Sie nun, mög­lichst in gan­zen Stü­cken die Ta­pe­te ab­zu­lö­sen bzw. et­was groß­flä­chi­ger als der sicht­ba­re Schim­mel­be­fall die Wand­far­be ab­zu­krat­zen.

Wich­tig:
Ent­sor­gen Sie al­te Ta­pe­ten um­ge­hend in ei­nem se­pa­ra­tem Müll­beu­tel*. So ver­hin­dern Sie, dass sich die Spo­ren un­ge­hin­dert in der Woh­nung aus­brei­ten kön­nen.

Schritt 2: Tie­fe und Grö­ße des Be­falls über­prü­fen

Ha­ben Sie die Wand bis auf den Putz frei­ge­legt, lässt sich das Aus­maß des Be­falls er­ken­nen. Han­delt es sich nur um ei­nen ober­flä­chi­gen Be­fall oder sind die Spo­ren schon tief in den Putz ein­ge­drun­gen? Um dies zu tes­ten, krat­zen Sie den Putz et­was ab.

Sind die Schim­mel­fle­cken bis in tie­fe­re Schich­ten sicht­bar und mehr als ei­nen hal­ben Qua­drat­me­ter groß, be­auf­tra­gen Sie ei­nen Fach­mann, der den Schim­mel auf dem Putz be­sei­ti­gen kann. Las­sen Sie selbst un­be­dingt die Fin­ger da­von!

Schritt 3: Schim­mel mit Al­ko­hol be­sei­ti­gen

Putzeimer und PutzuntensilienSchim­mel­be­fall, der sich nur an der Ober­flä­che des Put­zes be­fin­det, kann mit hoch­pro­zen­ti­gem Al­ko­hol (70 bis 80 %)* ent­fernt wer­den. Hier­zu ei­nen Lap­pen gut mit Al­ko­hol trän­ken und mehr­mals über die be­trof­fe­nen Stel­len wi­schen. Ent­sor­gen Sie den Lap­pen da­nach so­fort!

Al­ko­hol bie­tet da­bei – an­ders als vie­le an­de­re Rei­ni­ger – ei­ni­ge Vor­tei­le: Da­durch, dass die­ser sich nach der An­wen­dung kom­plett ver­flüch­tigt, tritt kei­ne er­höh­te Ge­sund­heits­ge­fähr­dung auf. Au­ßer­dem wer­den die be­fal­le­nen Stel­len de­hy­driert, wo­durch dem My­zel­ge­flecht des Schim­mels Was­ser ent­zo­gen wird.

Um den Al­ko­hol tie­fer in den Un­ter­grund zu be­kom­men, rau­en Sie den ent­spre­chen­den Be­reich mit ei­ner Draht­bürs­te* oder Na­gel­wal­ze* auf und ar­bei­ten Sie an­schlie­ßend mit Schleif­pa­pier (Kör­nung 60 bis 80)* ein we­nig nach. Da hier­bei Staub ent­steht, in dem sich Schim­mel­spo­ren be­fin­den kön­nen, ist ein Mund­schutz* zwin­gend er­for­der­lich!

Wenn Sie wirk­lich auf Num­mer si­cher ge­hen wol­len, er­hit­zen Sie die be­fal­le­ne Flä­che zu­sätz­lich, z. B. mit ei­nem Fön – hier­durch wer­den die Spo­ren ab­ge­tö­tet.

Wich­tig:
Zeigt die Be­hand­lung mit Al­ko­hol kei­ne Wir­kung, muss der Putz run­ter! Da Sie selbst aber nicht ab­schät­zen kön­nen, wie weit der Schim­mel be­reits vor­ge­drun­gen ist, kon­tak­tie­ren Sie nach Mög­lich­keit Fach­leu­te, die ei­ne ent­spre­chen­de Sa­nie­rung vor­neh­men.

Schritt 4: Nach Trock­nung neu ta­pe­zie­ren und strei­chen

Konn­ten Sie den Schim­mel un­ter der Ta­pe­te rich­tig ent­fer­nen und kei­ne Ver­fär­bun­gen auf der Rau­fa­ser sind mehr sicht­bar, kön­nen Sie die Wand neu ta­pe­zie­ren und an­schlie­ßend strei­chen. War­ten Sie da­mit al­ler­dings so lan­ge, bis der Un­ter­grund rich­tig ge­trock­net ist.

Für den An­strich emp­fiehlt sich die Ver­wen­dung ei­ner spe­zi­el­len Wand- oder Kalk­far­be, die vor er­neu­tem Aus­bruch des Schim­mels schüt­zen soll. Las­sen Sie sich hier­zu im Bau­markt be­ra­ten.

Schim­mel be­sei­ti­gen im Bad: Stel­len Sie die Hy­gie­ne wie­der her

Das Ba­de­zim­mer ist durch die ho­he Luft­feuch­tig­keit und Wär­me der per­fek­te Nähr­bo­den für Schim­mel. Ha­ben Sie auch mit den ge­sund­heits­ge­fähr­den­den schwar­zen Fle­cken zu kämp­fen, er­fah­ren Sie hier, wie Sie Schim­mel im Bad ent­fer­nen kön­nen in der Du­sche, von Flie­sen, Si­li­kon und aus Fu­gen.

Schim­mel auf Flie­sen ein­fach ab­wi­schen

Schwamm und Handtuch an WaschbeckenHat sich Schim­mel auf ei­ner glat­ten und fes­ten Flä­che ge­bil­det, ist die­ser in der Re­gel ein­fach zu be­sei­ti­gen, da die Pil­ze nicht in das Ma­te­ri­al ein­drin­gen kön­nen.

Flie­sen mit Schim­mel­be­fall wa­schen Sie mit ei­nem Lap­pen und han­dels­üb­li­chen Rei­ni­ger ab. Um wirk­lich auf Num­mer si­cher zu ge­hen, emp­fiehlt sich ei­ne an­schlie­ßen­de Des­in­fi­zie­rung mit hoch­pro­zen­ti­gem Al­ko­hol (70 bis 80 %)*.

Schim­mel an den Ba­de­zim­mer­fu­gen be­sei­ti­gen

Sind nur klei­ne Flä­chen ober­flä­chig be­fal­len, kön­nen Sie zu­nächst ver­su­chen, den Schim­mel in den Fu­gen mit ei­nem Lap­pen und Al­ko­hol zu be­kämp­fen. Be­sor­gen Sie sich hier­für ei­ne Flie­sen­bürs­te*, die durch Ih­re spe­zi­el­le Form die Rei­ni­gung er­leich­tert.

Bei star­kem Schim­mel­be­fall hilft oft­mals nur noch das Ent­fer­nen der Ba­de­zim­mer­fu­gen, da die Pil­ze sich fest mit dem Un­ter­grund ver­bin­den. Da dies nur durch Aus­schlei­fen mög­lich ist und hier­bei leicht an­lie­gen­de Flie­sen be­schä­digt wer­den kön­nen, soll­ten Sie die­se Auf­ga­ben von ei­nem Fach­mann er­le­di­gen las­sen.

Un­ser Tipp:
Trock­nen Sie Ih­re Du­sche bzw. Ba­de­wan­ne nach je­dem Dusch­gang ab – z. B. mit Hand­tuch oder Lap­pen. Rich­ten Sie hier­bei ein be­son­de­res Au­gen­merk auf das Si­li­kon am Über­gang zur Wand!

Si­li­kon­fu­gen las­sen sich deut­lich ein­fa­cher rei­ni­gen

Be­trof­fe­ne Si­li­kon­fu­gen be­fin­den sich häu­fig an der Du­sche und den Ba­de­wan­nen­rän­dern. Beim Ent­fer­nen von Schim­mel­pilz aus Si­li­kon­fu­gen kön­nen Sie ähn­lich vor­ge­hen wie bei Flie­sen­fu­gen. Das heißt erst ein­mal ei­ne Rei­ni­gung der Ober­flä­che vor­neh­men.
Bringt dies nichts oder die Spo­ren sind ein­fach schon zu weit in die Gum­mi­dich­tung ein­ge­drun­gen, müs­sen Sie wohl oder übel das Si­li­kon ent­fer­nen. Die­ses wei­che Ma­te­ri­al kann mit ei­nem Tep­pich­mes­ser* her­aus­ge­schnit­ten und aus­ge­kratzt wer­den, et­was hand­werk­li­ches Ge­schick na­tür­lich vor­aus­ge­setzt.

Im An­schluss soll­ten Sie die frei­en Stel­len gründ­lich rei­ni­gen – am bes­ten wie­der mit Al­ko­hol – und neu ver­fu­gen. Ar­bei­ten Sie beim Ver­fu­gen sehr prä­zi­se. Schon klei­ne Un­re­gel­mä­ßig­kei­ten kön­nen da­für sor­gen, dass Feuch­tig­keit er­neut ein­dringt.

Un­ser Tipp:
Spe­zi­el­les Sa­ni­tär-Si­li­kon* oder sol­ches, das mit pilz­hem­men­den Sub­stan­zen aus­ge­stat­tet ist, ver­hin­dert, dass kur­ze Zeit spä­ter der Schim­mel zu­rück­kehrt – und Sie sich er­neut an die Ar­beit ma­chen müs­sen.

Schim­mel be­kämp­fen am Fens­ter: So ha­ben Sie wie­der den Durch­blick

Ge­ra­de im Herbst und Win­ter, wenn we­nig ge­lüf­tet und viel ge­heizt wird, be­steht er­höh­te Schim­mel­ge­fahr. Fens­ter bie­ten den per­fek­ten Nähr­bo­den für Spo­ren, denn Feuch­tig­keit sam­melt sich ger­ne an kal­ten Stel­len. Da dies nicht nur un­schön aus­sieht, son­dern auch Ge­fah­ren für die Ge­sund­heit mit sich brin­gen kann, er­klä­ren wir Ih­nen hier, wie Sie Schim­mel am Fens­ter ent­fer­nen kön­nen – an Schei­be, Rah­men, Si­li­kon­dich­tung und Fens­ter­bank.

An der Fens­ter­schei­be ist der Schim­mel schnell Ver­gan­gen­heit

Mann wischt mit Lappen über FensterrahmenAm ein­fachs­ten hal­ten Sie Schim­mel an der Fens­ter­schei­be in Schach, da es sich hier­bei um ei­ne glat­te Flä­che han­delt und der Pilz nicht ins Ma­te­ri­al ein­drin­gen kann. Be­trof­fe­ne Stel­len auf der Glas­schei­be wa­schen Sie zu­nächst ein­fach mit ei­nem Lap­pen und han­dels­üb­li­chem Rei­ni­ger ab.

Zur voll­stän­di­gen Ent­fer­nung des­in­fi­zie­ren Sie die Flä­chen an­schlie­ßend mit hoch­pro­zen­ti­gem Al­ko­hol (70- bis 80-pro­zen­tig)*. Um wirk­lich si­cher­zu­ge­hen, dass jeg­li­cher Schim­mel rest­los be­sei­tigt wur­de, emp­fiehlt es sich, die­sen Vor­gang mehr­mals zu wie­der­ho­len.

Schim­mel von Kunst­stoff­rah­men ab­wi­schen

Fens­ter­rah­men aus Kunst­stoff sind meis­tens nur ober­fläch­lich be­fal­len, da die­ses Ma­te­ri­al kein gu­ter Nähr­bo­den für Schim­mel­pil­ze ist. Das Ab­wi­schen mit ei­nem Lap­pen und Al­ko­hol soll­te aus­rei­chen, um den Schim­mel von ei­nem Fens­ter­rah­men aus Kunst­stoff zu ent­fer­nen.

In Holz­rah­men drin­gen Pil­ze oft tie­fer ein

Or­ga­ni­sches Ma­te­ri­al bie­tet ei­nen gu­ten Nähr­bo­den für Schim­mel – so­mit auch Holz. Sind auf ei­nem Holz­rah­men schon Fle­cken und Ver­fär­bun­gen zu se­hen, kommt es im­mer auf die Grö­ße und Tie­fe des Be­falls an. Vie­le der Pil­ze drin­gen tief in die Holz­struk­tur ein, so­dass Sie an Holz­fens­tern nur sehr schwer den Schim­mel selbst be­sei­ti­gen kön­nen – oft so­gar nur durch ei­ne me­cha­ni­sche Be­ar­bei­tung, z. B. durch Ab­ho­beln oder Ab­schlei­fen.

Nach den Ar­bei­ten ist ei­ne Re­no­vie­rung des Ma­te­ri­als oft un­um­gäng­lich, be­vor Sie er­neut Ih­re Holz­fens­ter strei­chen. Ver­wen­den Sie hier­zu Holz­schutz­far­be.

Al­ter­na­tiv kön­nen Sie ver­su­chen, ei­nen chlor­hal­ti­gen Rei­ni­ger* oder ei­ne Was­ser­stoff­per­oxid­lö­sung zu ver­wen­den. Hier­durch bleicht die Ober­flä­che des Hol­zes aus und macht den Rah­men ins­ge­samt wie­der an­sehn­li­cher. Al­ler­dings er­for­dert der Um­gang mit die­sen Che­mi­ka­li­en äu­ßers­te Vor­sicht, da die Ge­fahr von Au­gen- und Haut­rei­zun­gen be­steht.

Un­ser Tipp:
Ist ei­ne che­mi­sche Rei­ni­gung von­nö­ten, tes­ten Sie die Lö­sung zu­nächst an ei­ner klei­nen Stel­le, die nicht so­fort sicht­bar ist. So über­prü­fen Sie, wie sich der Rei­ni­ger auf das Ma­te­ri­al aus­wirkt und ob Sie den Schim­mel von ih­rem Holz­fens­ter ent­fer­nen kön­nen.

Be­fall der Fens­ter­dich­tung hart­nä­ckig

Fensterputzmittel steht vor FensterAuch das Be­kämp­fen von Schim­mel an der Fens­ter­dich­tung ist kein Kin­der­spiel, denn das Pilz­my­zel durch­setzt das Si­li­kon. Sind ent­spre­chen­de Fle­cken al­so schon an den Ab­dich­tun­gen zu se­hen, kann es beim Be­sei­ti­gen an Fens­ter­fu­gen zu Pro­ble­men kom­men.

Pro­bie­ren Sie zu­nächst, die Fle­cken mit Al­ko­hol zu säu­bern. Soll­te dies nicht funk­tio­nie­ren, hilft nur noch die voll­stän­di­ge Ent­fer­nung des Si­li­kons. Hier­zu soll­ten Sie die Dich­tung mit ei­nem Tep­pich­mes­ser her­aus­schnei­den und Res­te an­schlie­ßend aus­krat­zen.

Wich­tig ist nun die gründ­li­che Rei­ni­gung der um­lie­gen­den Be­rei­che. Da die­se manch­mal schwer er­reich­bar sind, bie­tet sich hier die Rei­ni­gung mit ei­ner al­ten Zahn­bürs­te oder Wat­te­stäb­chen und Al­ko­hol an. Las­sen Sie an­schlie­ßend das Si­li­kon am bes­ten von ei­nem Fach­mann er­neu­ern – so ver­hin­dern Sie er­neu­ten Schim­mel­be­fall.

Be­kämp­fung auf Fens­ter­bank ma­te­ri­al­ab­hän­gig

Ähn­lich wie bei den Fens­ter­rah­men ist auch hier wie­der das Ma­te­ri­al ent­schei­dend. Fens­ter­bän­ke aus Stein oder Plas­tik kön­nen ein­fach ab­ge­wa­schen und mit 70-80-pro­zen­ti­gem Al­ko­hol* des­in­fi­ziert wer­den.

Auf Fens­ter­bän­ken aus Holz kann sich der Schim­mel ein­fa­cher ver­tei­len und ist so­mit auch schwe­rer ent­fern­bar. Hier kön­nen Sie sich – ana­log zur Vor­ge­hens­wei­se an Holz­rah­men – ent­we­der für das Ab­schlei­fen oder die Be­ar­bei­tung mit chlor­hal­ti­gen Rei­ni­gern ent­schei­den.

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Die wich­tigs­ten In­fos zu­sam­men­ge­fasst:

  • Häu­figs­te Ur­sa­chen: Fal­sches Lüf­ten, Fal­sches Hei­zen, Bau­li­che Män­gel
  • Ober­fläch­li­cher Schim­mel: mit Al­ko­hol selbst ent­fer­nen
  • Groß­flä­chi­ger, tief ein­drin­gen­der Be­fall: Fach­mann zu Ra­te zie­hen
  • Schim­mel an der Wand: Ta­pe­te vor dem Ent­fer­nen ab­zie­hen, Putz u. U. zu­sätz­lich an­rau­en
  • Schim­mel im Bad: Auf Flie­sen ein­fach ab­wi­schen, Si­li­kon ggf. er­neu­ern, auf Flie­sen­fu­gen nur ober­fläch­li­chen Be­fall selbst be­sei­ti­gen
  • Schim­mel am Fens­ter: Kunst­stoff­rah­men und Fens­ter­schei­be ein­fach ab­wi­schen, Fens­ter­dich­tung oft er­neu­ern, Holz­rah­men ab­schlei­fen bzw. ab­ho­beln und neu strei­chen

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