Aktualisiert: 07.08.2023
Beetrosen schneiden
Beetrosen sind bei Gartenbesitzern sehr beliebt: Sie haben viele Blüten an einem Stiel und eine große Farbvielfalt, sind öfterblühend und lassen sich mit verschiedenen anderen Pflanzen im Garten kombinieren. Doch die Blütenpracht kommt leider nicht ganz von alleine, denn hierfür benötigen die anspruchsvollen Gewächse eine gewisses Maß an Pflege. Erfahren Sie in unserer Anleitung, wie Sie die Beetrosen richtig schneiden, wann Sie dies am besten machen und wie Sie gerade damit die Blüte fördern. Auf Wunsch vermitteln wir Ihnen auch eine studentische Gartenhilfe, die Ihnen bei dieser und weiteren Tätigkeiten zur Hand geht.
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Beetrosen bevorzugt im Frühling zurückschneiden
Wann der beste Zeitpunkt für den Rückschnitt der Beetrosen ist, hängt von den Wetterbedingungen ab. Grundsätzlich gilt allerdings, dass sich – unabhängig von den klimatischen Bedingungen – zwei Jahreszeiten empfehlen:
- Erster Schnitt im Frühjahr: Wenn Sie überlegen, wann Sie Ihre Beetrosen schneiden sollen, können Sie sich an anderen Pflanzen orientieren: Blühen z. B. die gelben Blüten der Forsythien in voller Pracht, sind auch die Rosen bereit für den Schnitt.
- Erneuter Schnitt im Sommer (Juni/Juli/August): Entfernen Sie zu dieses Jahreszeit alle verwelkten Blüten. Somit wird ein erneutes Aufblühen gefördert und Sie können sich schon bald über neue Blüten freuen.
Schon gewusst?
Wenn Sie nicht nur im Frühjahr und Sommer, sondern auch Ihre Beetrosen im Herbst schneiden, wird sich das nicht positiv auf die Pflanzen auswirken. Zum einen werden die Pflanzen hierdurch empfindlicher gegenüber Frost. Zum anderen können die Schnittwunden nur sehr schwer verschlossen werden, da die Blume zu diesem Zeitpunkt nicht mehr wächst. Stutzen Sie deswegen zu dieser Jahreszeit höchstens überlange oder abgestorbene Triebe, um die Pflanze vor dem Winter zu schützen.
Starke Triebe mehr, schwache weniger kürzen
Schauen Sie sich dann die Triebe etwas genauer an. Hat Ihre Rose starke oder schwache Triebe? Dies ist wichtig für die Schnittstärke. Denn der Neuaustrieb ist umso größer, je stärker man die Rose schneidet.
Starke Triebe sollten deswegen nicht so stark geschnitten werden, damit sich eher kurze und schwächere Neutriebe bilden. Schwache Triebe können hingegen umfangreicher gekürzt werden, damit sich wenige lange und dafür stärkere Neutriebe ergeben. In Zahlen bedeutet dies: Wenn Sie Beetrosen zurückschneiden, sollten Sie Exemplare mit starken Trieben auf fünf Triebe mit je fünf Knospen bzw. Augen kürzen, schwachwachsende Exemplare auf drei Triebe mit je drei Knospen. Insgesamt sollten die Pflanzen auf ca. 20 - 40 Zentimeter über dem Boden gestutzt werden.
So schneiden Sie Ihre Beetrosen richtig
Entfernen Sie zunächst alle verblühten, abgestorbenen und kranken Triebe und solche, die nach innen wachsen.
Nun können Sie mit dem eigentlichen Schneiden von Beetrosen beginnen. Nach dem Schnitt sollte die oberste Knospe nach außen zeigen. Wählen Sie also zunächst eine nach außen zeigende Knospe aus, und setzen Sie den Schnitt ca. einen halben Zentimeter über dieser an. Achten Sie dabei darauf, dass der Schnitt leicht schräg erfolgt. Hierdurch kann das Regenwasser gut ablaufen. Die Schere sollte aber nicht zu schräg angesetzt werden, da sonst die Gefahr besteht, dass die Schnittfläche fault.
Sie wollen Ihren Blumen noch mehr Gutes tun? Lesen Sie in unserem Ratgeber auch, wie Sie Rosen richtig gießen.
Tipp:
Verwenden Sie beim Kürzen der Beetrosen unbedingt eine scharfe Gartenschere*! Somit erhalten Sie ein sauberes, glattes Ergebnis und verhindern weitere Verletzungen der Pflanze und deren Gehölz, wie z. B. Quetschungen.
Ein prachtvolles Beet kommt selbstverständlich am besten in einer sorgfältig gestalteten Umgebung zur Geltung. Bei JOBRUF finden Sie deshalb unter anderem auch hilfreiche Tipps zur Rasenpflege.
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Bildquellen (v.o.n.u.):
© Stefanie Raase / PIXELIO
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