Ra­sen mä­hen

Rasen mähenDen Ra­sen rich­tig zu mä­hen ist nicht nur aus äs­the­ti­schen Ge­sichts­punk­ten wich­tig, son­dern sorgt vor al­lem für ei­nen ge­sun­den Gar­ten, an dem Sie lan­ge Freu­de ha­ben. Lai­en stel­len sich die­se Ar­beit sehr ein­fach vor, den­noch soll­ten Sie ei­ni­ge wich­ti­ge Punk­te be­ach­ten. Wir hel­fen, in­dem wir in un­se­ren 6 Tipps und Tricks er­klä­ren, wie oft und wann Sie Ra­sen mä­hen soll­ten und wel­che be­lieb­ten Feh­ler es un­be­dingt zu ver­mei­den gilt.

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Schnell­na­vi­ga­ti­on

Die rich­ti­ge Hö­he (1)

Re­gel­mä­ßig schnei­den (2)

Kein Schnitt bei Frost, Näs­se oder Tro­cken­heit (3)

Ra­sen vor­her nicht be­tre­ten (4)

Schar­fe Mes­ser ver­wen­den (5)

Ra­sen­mä­her­mes­ser schär­fen (Vi­deo)

Gar­ten­hil­fe von JOB­RUF

Tipp 1: Die rich­ti­ge Hö­he wäh­len

Ex­per­ten emp­feh­len ei­ne Mäh­hö­he von vier Zen­ti­me­tern für ei­ne dich­te und ge­sun­de Ra­sen­flä­che. Wer kür­zer mäht, ris­kiert ganz be­son­ders im Som­mer, dass der Ra­sen schnel­ler ver­brennt. Die Fol­gen sind nicht sel­ten un­schö­ne brau­ne Stel­len oder so­gar das Ab­ster­ben des Grüns – was in der Re­gel be­deu­tet, dass Sie ent­we­der den Ra­sen nach­sä­en oder so­gar kom­plett die Wie­se neu an­le­gen müs­sen!

In Schat­ten­la­gen und im Herbst ist, auf­grund der für Wachs­tum und Ge­sund­heit der Grä­ser wich­ti­gen nach­las­sen­den Licht­stär­ke, ei­ne Mäh­hö­he von fünf Zen­ti­me­tern zu emp­feh­len. So be­kom­men auch die Hal­me in we­ni­ger son­nen­ver­wöhn­ten Be­rei­chen aus­rei­chend Licht!

Wie hoch bzw. kurz Sie das Gras mä­hen möch­ten, stel­len Sie üb­li­cher­wei­se di­rekt an Ih­rem Ra­sen­mä­her* ein. Bit­te be­ach­ten Sie, dass es bei man­chen Mo­del­len aus­schließ­lich vor­ein­ge­stell­te Stu­fen gibt. Die Be­die­nungs­an­lei­tung des Ge­rä­tes gibt in der Re­gel Auf­schluss dar­über, wel­che Ein­stel­lung der ge­wünsch­ten Schnitt­hö­he ent­spricht.

Un­ser Tipp:
Die Schnitt­hö­he lässt sich auch ganz ein­fach be­stim­men, in­dem Sie den Mä­her auf ei­ne pla­ne Ober­flä­che stel­len – z.B. auf die Ter­ras­se – und den Ab­stand zwi­schen Bo­den und Mes­sern mit ei­nem Maß­band* be­stim­men!

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Tipp 2: Re­gel­mä­ßig das Gras schnei­den

Für ei­nen ge­sun­den Ra­sen ist re­gel­mä­ßi­ge Pfle­ge un­ab­ding­bar. Wie oft Sie den Ra­sen mä­hen, ma­chen Sie in ers­ter Li­nie von der Jah­res­zeit ab­hän­gig. Die größ­te Wachs­tums­pha­se hat das Gras im Mai und Ju­ni – zwei­mal pro Wo­che soll­ten Sie hier den Mä­her an­wer­fen. In al­len an­de­ren Mo­na­ten im Früh­jahr, Som­mer und Herbst emp­feh­len wir ei­nen Ra­sen­schnitt ein Mal wö­chent­lich.

Ha­ben Sie nach ei­nem län­ge­ren Ur­laub oder der Win­ter­pau­se schon län­ger nicht mehr ge­mäht und die Wie­se steht ver­hält­nis­mä­ßig hoch, soll­ten Sie nicht das Gras rich­tig kurz schnei­den, da an­sons­ten Lü­cken in der Grün­flä­che ent­ste­hen kön­nen. Hier hat sich die An­wen­dung der sog. „Ein-Drit­tel-Re­gel“ be­währt. Kür­zen Sie den Ra­sen im­mer nur um max. ein Drit­tel der mo­men­ta­nen Hö­he – und tas­ten Sie sich so in meh­re­ren Durch­gän­gen an die ge­wünsch­te Län­ge her­an.

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Tipp 3: Nicht bei Frost, Näs­se oder Tro­cken­heit den Ra­sen mä­hen

Gras vor dem Mähen nicht betretenDa das Wachs­tum des Ra­sens im Win­ter wit­te­rungs­be­dingt ge­hemmt ist, kön­nen Sie ab En­de März, An­fang April da­mit be­gin­nen, das Gras zu mä­hen. Wich­tig ist nur, dass kein Frost mehr liegt. Die­ser scha­det näm­lich dem Ra­sen beim Be­tre­ten, da die Gras­hal­me ge­frie­ren und schnell bre­chen.

Ver­mei­den Sie es nach Mög­lich­keit eben­falls, bei Näs­se oder lang an­hal­ten­der Tro­cken­heit das Gras zu schnei­den. Im nas­sen Zu­stand kann der Ra­sen­mä­her die Hal­me nicht gleich­mä­ßig er­fas­sen, so­dass ein un­re­gel­mä­ßi­ger Ra­sen­schnitt ent­steht. Bei gro­ßer Hit­ze ab 30 Grad – und da­durch be­ding­ter Tro­cken­heit – kann der Bo­den schnell aus­tro­cken. Wenn nicht an­ders mög­lich, nut­zen Sie in die­sem Fall den spä­ten Nach­mit­tag zum Ra­sen­schnitt – und ver­ges­sen Sie nicht, aus­rei­chend den Ra­sen zu spren­gen.

Vor­sicht:
Auch ge­setz­li­che Vor­schrif­ten ent­schei­den dar­über, wann Sie den Ra­sen mä­hen dür­fen; bei Miss­ach­tung droht ein Buß­geld. Ge­mäß des Bun­des-Im­mis­si­ons­schutz­ge­set­zes ist an Werk­ta­gen (der Sams­tag zählt auch da­zu!) von 09:00 - 13:00 Uhr und 15:00 - 17:00 Uhr die Ver­wen­dung ei­nes Mä­hers er­laubt, mit ei­nem be­son­ders lei­sen elek­tri­schen Ra­sen­mä­her* (ge­kenn­zeich­net durch das EU-Um­welt­zei­chen), Hand­mä­hern* oder Sen­sen* so­gar von 07:00 - 20:00 Uhr.

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Tipp 4: Keep off the grass!

Ver­mei­den Sie au­ßer­dem, di­rekt vor dem Mä­hen das Gras zu be­tre­ten, da platt­ge­tre­te­ne Hal­me ei­nen gleich­mä­ßi­gen Schnitt na­he­zu un­mög­lich ma­chen – Ih­re Fuß­spu­ren er­ken­nen Sie im Nach­hin­ein an der in die­sen Be­rei­chen nicht ge­mäh­ten Wie­se!

Dies ge­währ­leis­ten Sie ganz ein­fach, in­dem Sie sich bei der Ar­beit aus­schließ­lich hin­ter Ih­rem Ra­sen­mä­her be­we­gen. Auch wenn Sie Ih­re Gar­ten­ge­rä­te in ei­nem Schup­pen auf­be­wah­ren*, der nur über die Ra­sen­flä­che zu er­rei­chen ist, kön­nen Sie vor­beu­gen. Po­si­tio­nie­ren Sie be­reits ei­nen Tag vor dem Schnei­den des Ra­sens Ih­ren Mä­her so, dass Sie di­rekt oh­ne Be­tre­ten Ih­res Grund­stücks los­le­gen kön­nen, z.B. in Ih­rer Ga­ra­ge.Rasen mit scharfen Messern schneiden

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Tipp 5: Schar­fe Mes­ser ver­wen­den

In Deutsch­land wer­den größ­ten­teils Si­chel­mä­her* ein­ge­setzt. Ach­ten Sie bei die­sen Ra­sen­mä­hern stets dar­auf, dass die Mes­ser sehr scharf sind, da­mit Sie den Ra­sen rich­tig schnei­den kön­nen.

Zur Selbst­kon­trol­le dient hier der ge­naue Blick auf die ab­ge­schnit­te­nen Grä­ser. Sind die Grä­ser stark aus­ge­franst, ist ein Nach­schlei­fen der Mes­ser Ih­res Ra­sen­mä­hers not­wen­dig.

Das Schär­fen kön­nen Sie ent­we­der ei­nem Schlos­ser oder Schmied an­ver­trau­en. Wenn Sie al­ler­dings Kos­ten spa­ren wol­len, kön­nen Sie das An­schär­fen auch selbst über­neh­men. Es ist gar nicht so schwer!

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Ra­sen­mä­her­mes­ser schär­fen: Vi­deo als An­lei­tung

Wenn Sie das Schär­fen Ih­rer Ra­sen­mä­her­mes­ser selbst vor­neh­men möch­ten, er­for­dert dies le­dig­lich ein we­nig hand­werk­li­ches Ge­schick. Al­le wich­ti­gen Ar­beits­schrit­te fin­den Sie in die­sem Vi­deo:

 

 

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Gar­ten­hil­fe bei JOB­RUF fin­den!

Auch wenn Gar­ten­ar­beit ent­spannt: Vor al­lem in den „wachs­tums­star­ken“ Mo­na­ten kann das Ra­sen mä­hen mehr zu­sätz­li­che Be­las­tung als leicht ge­mach­tes Ver­gnü­gen sein. En­ga­gie­ren Sie ei­nen stu­den­ti­schen Gar­ten­ar­bei­ter, der die Ra­sen­pfle­ge und an­de­re Auf­ga­ben zu­ver­läs­sig über­nimmt. 

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