Ra­sen nach­sä­en

Rasen nachsäenNach dem Som­mer zeigt sich Ih­re Grün­flä­che oft nicht mehr in Ih­rer bes­ten Form, ob­wohl Sie die re­gel­mä­ßi­ge Pfle­ge wie et­wa das Ra­sen spren­gen nicht ver­nach­läs­sigt ha­ben. Wenn Sie Ihr Grün jetzt nach­sä­en, las­sen sich Un­eben­hei­ten, kah­le Stel­len und Lö­cher im Ra­sen aus­bes­sern, die beim Spie­len, durch Gar­ten­mö­bel oder an­hal­ten­de Tro­cken­heit im Som­mer ent­stan­den sind. Wo­mit, wann und wie Sie Ih­ren Ra­sen rich­tig nach­sä­en bzw. re­pa­rie­ren er­fah­ren Sie in un­se­rer An­lei­tung in drei Schrit­ten. So freu­en Sie sich schon bald wie­der über ge­sun­de Grä­ser.

Die mit * ge­kenn­zeich­ne­ten Links sind sog. Af­fi­lia­te-Links - die­se ver­wei­sen auf Pro­duk­te bei Ama­zon. Falls Sie ein Pro­dukt dort kau­fen, er­hal­ten wir ei­ne klei­ne Pro­vi­si­on. Für Sie ent­ste­hen zu kei­nem Zeit­punkt zu­sätz­li­che Kos­ten!

Schnell­na­vi­ga­ti­on

Spe­zi­el­le Nach­saat

Bes­ter Zeit­punkt: Herbst

Mä­hen, auf­lo­ckern und Un­kraut ent­fer­nen (1)

Nach­saat in meh­re­ren Rich­tun­gen (2)

Viel wäs­sern und wach­sen las­sen (3)

Gar­ten­hil­fe von JOB­RUF

Spe­zi­el­le Nach­saat ver­wen­den

Sie er­hal­ten on­line bei Ama­zon ei­ne Saat­gut­mi­schung* spe­zi­ell für die Nach­saat von aus­ge­dünn­ten Ra­sen­flä­chen oder kah­len Stel­len. Die­se Mi­schung zeich­net sich ge­gen­über der Neu­saat vor al­lem durch ei­nen schnel­le­ren An­wuchs aus.

Al­ter­na­tiv und für ein gleich­mä­ßi­ges Ra­sen­bild kön­nen Sie na­tür­lich auch die Sa­at­mi­schung be­nut­zen, die sie be­reits bei der An­saat Ih­res Ra­sens ver­wen­det ha­ben. Hier­bei müs­sen Sie al­ler­dings in Kauf neh­men, dass es et­was län­ger dau­ern wird, bis Sie sicht­ba­re Er­fol­ge ver­zeich­nen kön­nen.

Nach oben

Im Herbst bes­ter Zeit­punkt zum Ra­sen aus­bes­sern

Der idea­le Zeit­punkt für das Nach­sä­en Ih­res Ra­sens ist im Sep­tem­ber – zwi­schen Spät­som­mer und Herbst. Der Bo­den hat noch ei­ne idea­le Wär­me vom Som­mer, aber es ist nicht mehr so tro­cken wie im Ju­li oder Au­gust. Zu­dem ist nicht mit ei­nem plötz­li­chen Käl­te­ein­bruch zu rech­nen, denn der Frost wür­de die Säm­lin­ge der Nach­saat zer­stö­ren.

Al­ter­na­tiv kön­nen Sie auch zwi­schen April und Mai Ih­ren Ra­sen aus­bes­sern. Wich­tig ist, dass die Tem­pe­ra­tu­ren ei­ni­ger­ma­ßen sta­bil sind und auf kei­nen Fall mehr un­ter Null fal­len, denn die Nach­saat ent­fal­tet sich am bes­ten in ei­nem leicht war­men und feuch­ten Kli­ma. Da dies aber in vie­len Re­gio­nen nicht ge­währ­leis­tet wer­den kann, bie­tet sich der frü­he Herbst am bes­ten da­für an, den Ra­sen zu re­pa­rie­ren.

Nach oben

Schritt 1: Zu­nächst Ra­sen mä­hen, Bo­den auf­lo­ckern und Un­kraut ent­fer­nen

Wie so oft ist auch bei der Nach­saat ei­ni­ges an Vor­be­rei­tung not­wen­dig, um ein op­ti­ma­les Er­geb­nis zu er­zie­len. Zu­nächst soll­ten Sie auf ei­ne kur­ze Hö­he von ca. 2 bis 3 cm den Ra­sen mä­hen. An­schlie­ßend lo­ckern Sie, wenn nur klei­ne Stel­len aus­ge­bes­sert wer­den müs­sen, den Un­ter­grund mit ei­nem Re­chen et­was auf; zu­sätz­lich soll­ten Sie – falls nö­tig – das Un­kraut aus dem Ra­sen ent­fer­nen.Bevorzugt im Herbst den Rasen ausbessern

Gro­ße Be­rei­che kön­nen Sie vor­be­rei­ten, in­dem Sie den Ra­sen ver­ti­ku­tie­ren. Durch die­se Tech­nik wird der Bo­den in ei­nem Ar­beits­schritt auf­ge­lo­ckert und gleich­zei­tig von Un­kraut be­freit. Tra­gen Sie nach Mög­lich­keit zu­sätz­lich ei­ne dün­ne Schicht Hu­mus* auf; dies ver­bes­sert die Kei­mung der Säm­lin­ge.

Nach oben

Schritt 2: Nach­saat in meh­re­ren Rich­tun­gen auf­tra­gen

Bei gro­ßen Flä­chen bie­tet es sich an, für die Nach­saat ei­nen Streu­wa­gen* zu be­nut­zen. Ach­ten Sie je­doch dar­auf, dass Sie mit dem Wa­gen so­wohl längs als auch quer über die Flä­che fah­ren. Wenn Sie nur klei­ne­re kah­le Stel­len auf Ih­rem Ra­sen nach­sä­en möch­ten, emp­fiehlt sich ei­ne Auf­tra­gung mit der Hand an. Ori­en­tie­ren Sie sich für die Do­sie­rung ein­fach an den An­ga­ben auf der Ver­pa­ckung, um Ih­ren Ra­sen rich­tig zu re­pa­rie­ren. Weist die Grün­flä­che kah­le Be­rei­che auf, die schon sehr fest­ge­tre­ten sind, kön­nen Sie den Bo­den wie­der et­was durch­läs­si­ger ma­chen, in­dem Sie dort zu­sätz­lich et­was Sand auf­tra­gen.

Nach­dem Sie das Saat­gut auf­ge­bracht ha­ben, muss die­ses für ei­nen schnel­len Wuchs in den Bo­den ein­ge­ar­bei­tet wer­den – auch da­mit es nicht vom Wind weg­ge­tra­gen wer­den kann. Hier­zu eig­net sich her­vor­ra­gend ei­ne Gar­ten­wal­ze*. Al­ter­na­tiv kön­nen Sie ein­fach mehr­fach über die zu­vor auf­ge­lo­cker­ten Flä­chen lau­fen oder die­se sanft be­spren­gen.

Un­ser Tipp:
Wenn Sie die Nach­saat oh­ne Streu­wa­gen auf­brin­gen, wie­gen Sie zu­nächst ei­ne Hand voll Saat­gut­mi­schung mit der Kü­chen­waa­ge ab, um ein Ge­fühl für die rich­ti­ge Do­sie­rung und Men­ge zu be­kom­men.

Nach oben

Schritt 3: Viel wäs­sern und das Gras wach­sen las­sen

Für die nächs­ten drei bis vier Wo­chen ist es wich­tig, dass Sie den Ra­sen nach dem Nach­sä­en feucht hal­ten und auf kei­nen Fall be­tre­ten. Ei­ne Ab­sper­rung mit ei­nem Band oder ei­ne Mar­kie­rung mit Bret­tern der ein­zel­nen Stel­len er­in­nern auch an­de­re in Ih­rem Haus­halt le­ben­de Per­so­nen dar­an, sich von den ent­spre­chen­den Flä­chen fern­zu­hal­ten. Soll­ten die Nie­der­schlä­ge in Ih­rer Re­gi­on zu ge­ring aus­fal­len, soll­ten Sie in je­dem Fall mit dem Ra­sen­spren­ger* (gro­ße Flä­chen) oder der Gieß­kan­ne* (ein­zel­ne Stel­len) nach­hel­fen.Nach dem Reparieren wässern und das Gras wachsen lassen

Erst wenn das jun­ge Gras ei­ne Hö­he von et­wa 10 cm er­reicht hat, darf es zum ers­ten Mal ge­schnit­ten wer­den. Kür­zen Sie es mit schar­fen Klin­gen, da­mit es nicht un­schön aus­franst, auf nicht we­ni­ger als 4 bis 5 cm her­un­ter. Da­nach kön­nen Sie das Gras be­han­deln und pfle­gen wie auch den Rest Ih­rer Ra­sen­flä­che.

Nach oben

Gar­ten­hel­fer bei JOB­RUF fin­den

Wenn es Ih­nen trotz un­se­rer Tipps zum Ra­sen aus­bes­sern an Zeit man­gelt für ei­ne der­art in­ten­si­ve Pfle­ge oder die Ar­bei­ten im Gar­ten Ih­nen über die Jah­re zu an­stren­gend ge­wor­den sind, fin­den Sie bei JOB­RUF stu­den­ti­sche Gar­ten­hel­fer, die Sie ger­ne auf Ih­rem Grund­stück un­ter­stüt­zen!

Ge­ben Sie ein­fach kos­ten­los ei­ne An­zei­ge auf, und Sie er­hal­ten in der Re­gel schon kur­ze Zeit spä­ter ers­te Rück­mel­dun­gen von in­ter­es­sier­ten Hel­fern. Die­se kön­nen selbst­ver­ständ­lich auch an­de­re Gar­ten­ar­bei­ten über­neh­men, z. B. Ih­ren Ra­sen kal­ken oder auch die He­cke schnei­den!

Jetzt Gar­ten­hil­fe fin­den

 

Bild­quel­len (v.o.n.u.):
© AmosCook / pixabay.com
© von Jean-Pol GRAND­MONT (Ei­ge­nes Werk) [CC BY-SA 3.0, GFDL oder CC BY 3.0], via Wi­ki­me­dia Com­mons (be­ar­bei­tet)
© Ma­ren Beß­ler / PI­XELIO