Rasen nachsäen Anleitung zum Ausbessern und Reparieren

Rasen nachsäen

Rasen nachsäenNach dem Sommer zeigt sich Ihre Grünfläche oft nicht mehr in Ihrer besten Form, obwohl Sie die regelmäßige Pflege wie etwa das Rasen sprengen nicht vernachlässigt haben. Wenn Sie Ihr Grün jetzt nachsäen, lassen sich Unebenheiten, kahle Stellen und Löcher im Rasen ausbessern, die beim Spielen, durch Gartenmöbel oder anhaltende Trockenheit im Sommer entstanden sind. Womit, wann und wie Sie Ihren Rasen richtig nachsäen bzw. reparieren erfahren Sie in unserer Anleitung in drei Schritten. So freuen Sie sich schon bald wieder über gesunde Gräser.

Spezielle Nachsaat verwenden

Eine Saatgutmischung speziell für die Nachsaat von ausgedünnten Rasenflächen oder kahlen Stellen erhalten Sie in jedem Bau- und Fachmarkt. Diese Mischung zeichnet sich gegenüber der Neusaat vor allem durch einen schnelleren Anwuchs aus.

Alternativ und für ein gleichmäßiges Rasenbild können Sie natürlich auch die Saatmischung benutzen, die sie bereits bei der Ansaat Ihres Rasens verwendet haben. Hierbei müssen Sie allerdings in Kauf nehmen, dass es etwas länger dauern wird, bis Sie sichtbare Erfolge verzeichnen können.

Im Herbst bester Zeitpunkt zum Rasen ausbessern

Der ideale Zeitpunkt für das Nachsäen Ihres Rasens ist im September – zwischen Spätsommer und Herbst. Der Boden hat noch eine ideale Wärme vom Sommer, aber es ist nicht mehr so trocken wie im Juli oder August. Zudem ist nicht mit einem plötzlichen Kälteeinbruch zu rechnen, denn der Frost würde die Sämlinge der Nachsaat zerstören.

Alternativ können Sie auch zwischen April und Mai Ihren Rasen ausbessern. Wichtig ist, dass die Temperaturen einigermaßen stabil sind und auf keinen Fall mehr unter Null fallen, denn die Nachsaat entfaltet sich am besten in einem leicht warmen und feuchten Klima. Da dies aber in vielen Regionen nicht gewährleistet werden kann, bietet sich der frühe Herbst am besten dafür an, den Rasen zu reparieren.

Schritt 1: Zunächst Rasen mähen, Boden auflockern und Unkraut entfernen

Wie so oft ist auch bei der Nachsaat einiges an Vorbereitung notwendig, um ein optimales Ergebnis zu erzielen. Zunächst sollten Sie auf eine kurze Höhe von ca. 2 bis 3 cm den Rasen mähen. Anschließend lockern Sie, wenn nur kleine Stellen ausgebessert werden müssen, den Untergrund mit einem Rechen etwas auf; zusätzlich sollten Sie – falls nötig – das Unkraut aus dem Rasen entfernen.Bevorzugt im Herbst den Rasen ausbessern

Große Bereiche können Sie vorbereiten, indem Sie den Rasen vertikutieren. Durch diese Technik wird der Boden in einem Arbeitsschritt aufgelockert und gleichzeitig von Unkraut befreit. Tragen Sie nach Möglichkeit zusätzlich eine dünne Schicht Humus auf; dies verbessert die Keimung der Sämlinge.

Schritt 2: Nachsaat in mehreren Richtungen auftragen

Bei großen Flächen bietet es sich an, für die Nachsaat einen Streuwagen zu benutzen. Achten Sie jedoch darauf, dass Sie mit dem Wagen sowohl längs als auch quer über die Fläche fahren. Wenn Sie nur kleinere kahle Stellen auf Ihrem Rasen nachsäen möchten, empfiehlt sich eine Auftragung mit der Hand an. Orientieren Sie sich für die Dosierung einfach an den Angaben auf der Verpackung, um Ihren Rasen richtig zu reparieren. Weist die Grünfläche kahle Bereiche auf, die schon sehr festgetreten sind, können Sie den Boden wieder etwas durchlässiger machen, indem Sie dort zusätzlich etwas Sand auftragen.

Nachdem Sie das Saatgut aufgebracht haben, muss dieses für einen schnellen Wuchs in den Boden eingearbeitet werden – auch damit es nicht vom Wind weggetragen werden kann. Haben Sie keine Gartenwalze zur Hand, laufen Sie einfach mehrfach über die zuvor aufgelockerten Flächen oder besprengen Sie diese sanft.

Unser Tipp:
Wenn Sie die Nachsaat ohne Streuwagen aufbringen, wiegen Sie zunächst eine Hand voll Saatgutmischung mit der Küchenwaage ab, um ein Gefühl für die richtige Dosierung und Menge zu bekommen.

Schritt 3: Viel wässern und das Gras wachsen lassen

Für die nächsten drei bis vier Wochen ist es wichtig, dass Sie den Rasen nach dem Nachsäen feucht halten und auf keinen Fall betreten. Eine Absperrung mit einem Band oder eine Markierung mit Brettern der einzelnen Stellen erinnern auch andere in Ihrem Haushalt lebende Personen daran, sich von den entsprechenden Flächen fernzuhalten. Sollten die Niederschläge in Ihrer Region zu gering ausfallen, sollten Sie in jedem Fall mit dem Rasensprenger (große Flächen) oder der Gießkanne (einzelne Stellen) nachhelfen.Nach dem Reparieren wässern und das Gras wachsen lassen

Erst wenn das junge Gras eine Höhe von etwa 10 cm erreicht hat, darf es zum ersten Mal geschnitten werden. Kürzen Sie es mit scharfen Klingen, damit es nicht unschön ausfranst, auf nicht weniger als 4 bis 5 cm herunter. Danach können Sie das Gras behandeln und pflegen wie auch den Rest Ihrer Rasenfläche.

Studenten reparieren Ihren Rasen

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Bildquellen (v.o.n.u.):
© AmosCook / pixabay.com
© von Jean-Pol GRANDMONT (Eigenes Werk) [CC BY-SA 3.0, GFDL oder CC BY 3.0], via Wikimedia Commons (bearbeitet)
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