Messemarketing

Mes­se­mar­ke­ting

Ein er­folg­rei­ches Mes­se­mar­ke­ting ist der Schlüs­sel zum Er­folg Ih­res Mes­se­auf­trit­tes. Wenn auch in Ih­rem Un­ter­neh­men Mes­se-Ver­an­stal­tun­gen ein wich­ti­ges Mar­ke­ting­in­stru­ment sind oder wer­den sol­len, fin­den Sie hier sie­ben pra­xis­ori­en­tier­te Tipps für Ihr Vor­ha­ben von der Pla­nung bis hin zur Durch­füh­rung.

Schnell­na­vi­ga­ti­on

Ein­ge­hen­de Ana­ly­se (1)

Ziel­set­zung de­fi­nie­ren (2)

Rich­ti­ge Ver­an­stal­tung und Zeit­punkt fin­den (3)

Al­le Kom­mu­ni­ka­ti­ons­ka­nä­le nut­zen (4)

In­ten­si­ve Pres­se­ar­beit (5)

Schu­lung der Mit­ar­bei­ter (6)

Gu­te Nach­be­rei­tung (7)

Check­lis­te

Mes­se­per­so­nal von JOB­RUF

1. Ein­ge­hen­de Ana­ly­se spart Kos­ten und lie­fert Ide­en

Er­stel­len Sie zu Be­ginn der Pla­nungs­pha­se um­fas­sen­de Mar­ke­ting-Ana­ly­sen, um her­aus­zu­fin­den, wel­che Zie­le Sie mit Ih­rem Mes­se­auf­tritt er­rei­chen wol­len und wel­che Ziel­grup­pe da­für ge­eig­net ist. Da­zu kön­nen Sie sich im Rah­men ei­ner Kon­kur­renz­ana­ly­se mit den Mes­se­ak­tiv­tä­ten Ih­rer wich­tigs­ten Wett­be­wer­ber be­fas­sen.Messestand auf der CeBit

Sam­meln Sie auch um­fas­sen­de In­for­ma­tio­nen über po­ten­zi­el­le Mes­se-Ver­an­stal­tun­gen, die für Ih­ren Auf­tritt in Fra­ge kom­men und über­le­gen Sie sich, wen Sie über die­se Mes­se an­spre­chen kön­nen.

Sol­len an­de­re Un­ter­neh­men (B2B) oder doch bes­ser die Kon­su­men­ten (B2C) an­ge­spro­chen wer­den? Oder kön­nen Sie über die Ver­an­stal­tung di­rekt bei­de Märk­te be­die­nen? Für bei­de Grup­pen gibt es ei­ne Viel­zahl von pas­sen­den Ver­an­stal­tun­gen. 

Vie­le Mes­sen stel­len je­doch ei­ne Misch­form dar. Oft­mals gibt es ge­trenn­te Mes­se­ta­ge für Fach­un­ter­neh­men und End­kon­su­men­ten. Für den Pu­bli­kums­be­reich ge­hen die Ein­tritts­kar­ten meist in den frei­en Ver­kauf. Der Zu­gang zum Busi­ness-Be­reich ist der Pres­se und Fach­be­su­chern vor­be­hal­ten.

Falls Sie die pas­sen­de Ver­an­stal­tung für Ihr Un­ter­neh­men noch ge­nau­er er­mit­teln möch­ten, kön­nen Sie auch ei­nen ex­ter­nen Dienst­leis­ter mit ei­ner Po­ten­zi­al-Ana­ly­se be­trau­en.

2. Ziel­set­zun­gen klar de­fi­nie­ren

De­fi­nie­ren Sie im nächs­ten Schritt die Mes­se­zie­le Ih­res Un­ter­neh­mens. Stel­len Sie zu­erst fest, was für Zie­le Sie auf der Mes­se er­rei­chen wol­len. Die­se lei­ten Sie in der Re­gel von den über­ge­ord­ne­ten Mar­ke­ting und Kom­mu­ni­ka­ti­ons­zie­len ab.

De­fi­nie­ren Sie so­wohl qua­li­ta­ti­ve als auch quan­ti­ta­ti­ve Zie­le. Grund­sätz­lich sind mit „quan­ti­ta­ti­ven Zie­len“ har­te Zah­lenzie­le wie ei­ne Um­satz­stei­ge­rung oder hö­he­re Ver­kaufs­ab­schlüs­se ge­meint. Zu den qua­li­ta­ti­ven Zie­len wer­den markt­psy­cho­lo­gi­sche Ele­men­te wie das Image der Mar­ke, Stei­ge­rung des Be­kannt­heits­sta­tus oder die Er­hö­hung der Kun­den­zu­frie­den­heit ge­zählt. Dar­aus er­ge­ben sich bei­spiels­wei­se für ei­ne B2B-Mes­se fol­gen­de mög­li­che Zie­le:

Quan­ti­ta­ti­ve Zie­le:

  •  Um­satz­stei­ge­rung um 2 %
  •  400 Kun­den­kon­tak­te ge­ne­rie­ren
  •  30 neue Kun­den ak­qui­rie­ren
  •  Hö­he­re Ver­kaufs­ab­schlüs­se für die vor­ge­stell­ten Pro­duk­te/Dienst­leis­tun­gen

Qua­li­ta­ti­ve Zie­le:

  •  Zu­sam­men­ar­beit mit der Bran­chen­pres­se in­ten­si­vie­ren
  •  Be­kannt­heit ei­nes Pro­dukts stei­gern
  •  Ein­heit­li­cher Fir­men­auf­tritt nach Fu­si­on
  •  Image­pfle­ge
  •  Neu­pro­dukt­lan­cie­rung
  •  Er­for­schen des Wett­be­werbs
  •  Ge­win­nung von neu­en Part­nern und Mit­ar­bei­tern

Un­ser Tipp:
Neh­men Sie sich für die­se Pha­se der Mes­se­mar­ke­ting-Pla­nung viel Zeit! So emp­feh­len wir, min­des­tens 12 bis 18 Mo­na­te für die ope­ra­ti­ve Pha­se (Bud­get­pla­nung, Per­so­nal­pla­nung etc.) ein­zu­kal­ku­lie­ren.

3. Die rich­ti­ge Ver­an­stal­tung und ei­nen pas­sen­den Zeit­punkt fin­den

Über­le­gen Sie, auf wel­chen Mes­sen die Prä­sen­ta­ti­on Ih­rer Pro­duk­te sinn­voll ist, und vor al­lem, wo Sie am bes­ten die Haupt­ziel­grup­pe Ih­res Un­ter­neh­mens an­tref­fen kön­nen. In­for­mie­ren Sie sich in­ten­siv über die Aus­rich­tung der in Fra­ge kom­men­den Mes­sen, da­mit Sie dies auch be­rück­sich­ti­gen kön­nen, um die für Ih­re Pro­dukt­spar­te re­le­van­ten Kun­den an­zu­spre­chen.

Wich­ti­ge In­for­ma­tio­nen über die un­ter­schied­li­chen Mes­sen kön­nen über die In­ter­net­prä­senz des Aus­stel­lungs- und Mes­se­aus­schus­ses der deut­schen Wirt­schaft be­zo­gen wer­den. Wenn Sie sich für ei­ne Mes­se ent­schie­den ha­ben, soll­ten Sie um­ge­hend ei­nen Platz für Ih­ren Stand re­ser­vie­ren.

4. Nut­zen Sie al­le ver­füg­ba­ren Kom­mu­ni­ka­ti­ons­ka­nä­le

Ei­nes ist klar: Oh­ne Be­su­cher kein Mes­seer­folg! Des­we­gen soll­ten Sie da­für sor­gen, dass im Vor­feld der Mes­se be­ste­hen­de und po­ten­zi­el­le Kun­den von Ih­rem Mes­se­auf­tritt er­fah­ren und dem­ent­spre­chend pla­nen kön­nen. Nut­zen Sie da­bei so­wohl di­gi­ta­le wie auch ana­lo­ge Ka­nä­le.

volle Messehalle

Ver­schi­cken Sie Ein­la­dun­gen – per Email oder pos­ta­lisch – an Kun­den und In­ter­es­sen­ten. La­den Sie wich­ti­ge Part­ner Ih­res Un­ter­neh­mens per­sön­lich ein. Sie kön­nen auch Gut­schei­ne bei­le­gen, wo­mit der Be­su­cher frei­en Ein­tritt bei der Mes­se er­hält. Er­wäh­nen Sie Ih­ren Mes­se­auf­tritt in Kun­den­ge­sprä­chen.

Ver­mer­ken Sie den Mes­se­ter­min stan­dard­mä­ßig in der Kor­re­spon­denz des Un­ter­neh­mens. Da­zu kön­nen Sie ei­nen Hin­weis mit Ter­min und Mes­se­stand-Num­mer in die Do­ku­ment-Vor­la­gen und in die E-Mail-Si­gna­tur set­zen las­sen.

Rich­ten Sie auf Ih­rer Home­page ei­ne Mes­se-Ak­ti­ons-Sei­te (Lan­ding­pa­ge) ein. Auf die­ser Sei­te kann der Be­su­cher sich über Ih­ren Mes­se­stand in­for­mie­ren. Aber vor al­len Din­gen be­reits mit Ih­nen in Kon­takt tre­ten und ei­nen Ter­min für ein Mes­se­ge­spräch ver­ein­ba­ren. So kön­nen Sie den Per­so­nal­be­darf für den Mes­se­stand ge­nau­er pla­nen und es spart Ih­nen spä­ter Ar­beit bei der Da­ten­er­fas­sung für die Mes­se­nach­be­rei­tung. Las­sen Sie die Lan­ding­pa­ge durch den Ver­an­stal­ter ver­lin­ken und op­ti­mie­ren Sie Ih­re Ak­ti­ons­sei­te nach heu­ti­gen SEO-Richt­li­ni­en.

Wer­ben Sie über all Ih­re Pro­fi­le in den So­zia­len Me­di­en für Ih­ren Mes­se­auf­tritt und wei­sen Sie auch noch ein­mal in ei­nem Son­der-News­let­ter auf die­sen hin.

5. In­ten­si­ve Pres­se­ar­beit vor­ab

Als wei­te­re Mes­se­mar­ke­ting-Maß­nah­me soll­ten Sie im Vor­feld die Pres­se­ar­beit in­ten­si­vie­ren. Ver­schi­cken Sie Pres­se­mit­tei­lun­gen, in de­nen Sie auf Ih­re Mes­se­prä­senz hin­wei­sen. Für ei­nen B2B-Mes­se­auf­tritt liegt der Fo­kus da­bei eher auf der Fach­pres­se. Hin­ge­gen wä­ren Ar­ti­kel in der Ta­ges­pres­se ein Ga­rant für vie­le Stand­be­su­cher auf ei­ner Pu­bli­kums­mes­se.

Kon­tak­tie­ren Sie den Mes­se­ver­an­stal­ter und er­kun­di­gen Sie sich nach sei­ner Pres­se­ar­beit und ob es ei­nen of­fi­zi­el­len Me­di­en­part­ner gibt. Ver­su­chen Sie sich über die­se Kon­tak­te im Vor­feld gut zu ver­net­zen. Las­sen Sie sich zu­sätz­lich in das Mes­se-Ver­zeich­nis der Ver­an­stal­tung als An­sprech­part­ner Ih­rer Fir­ma ver­mer­ken.

Ver­schi­cken Sie vor der Mes­se noch ein­mal Re­min­der an Ih­re Be­stands­kun­den und Ge­schäfts­part­ner. Falls Ih­re Fir­ma auf der Mes­se ein neu­es Pro­dukt vor­stel­len will, or­ga­ni­sie­ren Sie da­zu ei­ne ei­ge­ne Pres­se­kon­fe­renz – na­tür­lich nur, falls ent­spre­chen­des In­ter­es­se von Jour­na­lis­ten vor­han­den ist. Eben­so kön­nen Hin­ter­grund­ge­sprä­che mit Jour­na­lis­ten ver­ab­re­det wer­den.

Au­ßer­dem kön­nen Sie die Reich­wei­te von kost­spie­li­gen Mes­se­ak­tio­nen wie Keyno­tes oder Ge­sprächs­run­den auf Ih­rem Mes­se­stand durch ei­ne Li­ve-Über­tra­gung via In­ter­net­stream er­hö­hen. So bie­ten Sie Nach­rich­ten-Agen­tu­ren und Jour­na­lis­ten Zu­gang an, die nicht vor Ort sein kön­nen, und kön­nen zu­dem nicht nur schrift­li­che State­ments ver­schi­cken, son­dern auch Bild- und Ton­ma­te­ri­al an­bie­ten.

Es gibt aber noch ei­ne Viel­zahl von wei­te­ren In­stru­men­ten, die Sie nut­zen kön­nen. Set­zen Sie die­se im­mer zum Er­rei­chen Ih­rer Zie­le und pas­send zu Ih­rer Ziel­grup­pe bei Ih­rem Mes­se­auf­tritt ein.

6. Schu­lung der Stand­mit­ar­bei­ter

Gro­ßen Ein­fluss auf ei­nen po­si­ti­ven Ge­samt­ein­druck Ih­res Mes­se­auf­tritts hat ein gut ein­ge­spiel­tes Stand-Team. Des­halb soll­ten Sie be­reits im Vor­feld der Mes­se gro­ßen Wert auf die Schu­lung Ih­rer Stand­mit­ar­bei­ter le­gen. Im Vor­der­grund ste­hen hier Ge­sprächs­füh­rung, Prä­sen­ta­ti­on der Pro­duk­te so­wie das Ver­hal­ten ge­gen­über Kun­den und Mes­se­be­su­chern. Vor Ort klä­ren Sie die wich­tigs­ten Fra­gen in ei­nem Mes­se­brie­fing.Hostessen vor einer Eingangstür

Die di­rek­te Per­so­nal­pla­nung für die Mes­se be­zieht sich so­wohl auf den Ein­satz von ei­ge­nen Mit­ar­bei­tern als auch auf die Re­kru­tie­rung von ex­ter­nen Kräf­ten. Im Ein­zel­fall muss ent­schie­den wer­den, wie vie­le Mit­ar­bei­ter ein Un­ter­neh­men aus den je­wei­li­gen Ab­tei­lun­gen für den Mes­se­e­in­satz ab­stel­len kann, oh­ne da­bei das Ta­ges­ge­schäft zu ver­nach­läs­si­gen.

Falls kurz­fris­tig Mit­ar­bei­ter be­nö­tigt wer­den, kön­nen Agen­tu­ren wie z. B. die Stu­den­ten­ver­mitt­lung JOB­RUF den kurz­fris­ti­gen Per­so­nal­eng­pass mit pas­sen­den Mes­se­hos­tes­sen, Mes­se­bau­hel­fer und Ser­vice­kräf­ten auf­fan­gen.

7. Gu­te Nach­be­rei­tung als Er­folgs­fak­tor

Ver­su­chen Sie mög­lichst al­le ge­won­ne­nen Kon­tak­te in Ih­re Da­ten­bank auf­zu­neh­men und zu ver­wer­ten. Blei­ben Sie bei den Ge­sprächs­part­nern im Ge­dächt­nis und schi­cken Sie Ih­nen ei­ne Dan­kes­kar­te für den net­ten Kon­takt auf der Mes­se.

Durch ei­ne ef­fek­ti­ve Mes­seer­folgs­kon­trol­le fin­den Sie Mög­lich­kei­ten zur Ver­bes­se­rung Ih­rer wei­te­ren Mes­se­ak­ti­vi­tä­ten. Wäh­len Sie be­reits im Vor­feld der Mes­se ge­eig­ne­te In­stru­men­te zur Mes­se­aus­wer­tung aus. Da­zu zäh­len bei­spiel­wei­se die Be­su­cher­zäh­lung und -be­fra­gung, mit Hil­fe de­rer Sie quan­ti­ta­ti­ve und qua­li­ta­ti­ve Kenn­zah­len sam­meln kön­nen.

Check­lis­te Mes­se­mar­ke­ting:

  • Um­fang­rei­che Mes­se­mar­ke­ting-Pla­nung min­des­tens 12 Mo­na­te vor­her be­gin­nen
  • Zie­le des Mes­se­auf­trit­tes klar de­fi­nie­ren
  • Pas­sen­de Ver­an­stal­tun­gen iden­ti­fi­zie­ren
  • Früh­zei­tig für Be­kannt­heit beim Ziel­pu­bli­kum sor­gen
  • In­ten­si­ve Pres­se­ar­beit vor­ab be­trei­ben
  • Gut ge­schul­te Stand­mit­ar­bei­ter en­ga­gie­ren
  • Ak­qui­rier­te Kon­tak­te sorg­fäl­tig nach­be­rei­ten

Mes­se­per­so­nal bei JOB­RUF fin­den

Sie be­schäf­ti­gen sich be­reits mit der Per­so­nal­pla­nung für Ih­ren Mes­se­auf­tritt und be­nö­ti­gen noch pas­sen­de Mes­se­hos­tes­sen oder Mes­se­bau­hel­fer? Bei JOB­RUF fin­den Sie kom­mu­ni­ka­ti­ve und flei­ßi­ge Stu­den­ten mit Er­fah­rung, die Ih­nen tat­kräf­tig zur Sei­te ste­hen. Ih­re kos­ten­lo­se An­zei­ge kön­nen Sie be­reits heu­te auf­ge­ben und er­hal­ten häu­fig in­ner­halb we­ni­ger Stun­den ers­te Rück­mel­dun­gen.

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