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Aktualisiert: 25.11.2021

Soft-Skills für den Berufseinstieg

Neben der fachlichen Expertise und den Methoden, die du dir im Studium angeeignet hast, erwarten Arbeitgeber heute noch weitere Fähigkeiten. Die sogenannten Soft-Skills erhalten eine immer wichtigere Rolle in einem sich wandelnden Arbeitsmarkt. Du hast sicherlich bereits von diesen Fähigkeiten gehört. Wir zeigen dir die wichtigsten Skills und wie du sie dir selbst aneignen kannst!

Hard Skills vs. Soft Skills

Laptop auf einem Tisch, der Börsendaten anzeigtOft fallen beide Begriffe im selben Satz, aber was unterscheidet sie? Hard Skills sind die Fähigkeiten, die du im Studium, auf Weiterbildungen oder durch bisherige Berufserfahrung gelernt hast. Diese ermöglichen es dir, einen bestimmten Beruf auszuüben, gehören demnach also zu fachlichen Kompetenzen.

Dazu zählen zudem EDV-Kenntnisse, der geübte Umgang mit Softwares und sprachliche Fertigkeiten. Am besten zeigst du konkret auf, wie du diese Skills erworben hast. Hier dienen Zeugnisse oder Diplome als Nachweis.

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Was Soft-Skills ausmacht

Die Soft Skills dagegen sind soziale, persönliche und methodische Kompetenzen. Sie lassen sich nicht messen, meist beherrschst du wichtige Skills schon aus vorigen Lebenserfahrungen, teils aus dem Studium. Häufig finden sich in Stellenanzeigen zum Beispiel folgende Fähigkeiten:

  • Teamgeist
  • Flexibilität
  • Kommunikationsfähigkeit
  • Lösungsorientierung

Ähnlich wie Hard Skills lassen sich solche sozialen Eigenschaften auch durch Kurse trainieren. Zum Beipiel findest du hilfreiche Kommunikationstrainings auf der Seite kompakttraining.de. Dennoch ist das Ausarbeiten dieser Skills in der Praxis unerlässlich. Je nach Stellenangebot und Branche besitzen andere Kompetenzen eine unterschiedliche Gewichtung.

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Soziale Kompetenzen am Beispiel der Teamfähigkeit

Für den richtigen Umgang mit den zukünftigen Arbeitskollegen sind soziale Kompetenzen unerlässlich. Es gibt natürlich auch Berufe, in denen du größtenteils allein arbeitest. Ist dem nicht der Fall, spielt unter anderem eine ausgeprägte Teamfähigkeit eine große Rolle.

Du denkst nicht nur an deinen eigenen Erfolg, sondern versuchst die gesamte Gruppe zu einem gemeinsamen Ziel zu bringen. Ordne dich nicht unter die Gruppe, sondern sei ein elementarer Teil und bringe deine Ideen ein. Hier fließt vor allem Empathie als Soft Skill mit ein. Respektiere deine Teammitglieder und versuche, dich in sie hineinzuversetzen, um die Produktivität zu steigern.

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Wie zeigt sich Teamfähigkeit?

Besonders in Branchen, die oft gemeinsame Projekte einplanen, ist Teamwork ein elementarer Bestandteil. Bereits im Vorstellungsgespräch besteht die Möglichkeit, diese Fähigkeit in Form deiner Hobbys einfließen zu lassen.

Kollegen springen gemeinsam in die LuftOb du nun Spieler einer Sportmannschaft, Teil einer Band oder vielleicht Mitglied in einem gemeinnützigen Projekt bist – diese Freizeitbeschäftigungen unterstreichen, dass du kein Einzelgänger bist.

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Persönliche Kompetenzen am Beispiel der Eigeninitiative

Die persönlichen Kompetenzen beschreiben den eigenen Charakter und umfassen Eigenschaften, mit denen du als Individuum überzeugst. Besonders positiv erscheint hier die Eigeninitiative. Diese geht noch einen Schritt weiter als die Selbstständigkeit.

Du bringst selbst eigene Idee und Projekte ein, bist gewillt, etwas Neues zu bewirken. So können beispielsweise konservativ geführte Unternehmen von diesem neuen Wind profitieren. Dazu gehören selbstverständlich ein gewisser Grad an Neugier und Motivation.

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Mit Initiative in den Beruf starten

Vor allem in den ersten Monaten der Probezeit ist es wichtig, Ehrgeiz und Durchhaltevermögen zu zeigen. Sieht dein Chef, dass dir nach wenigen Wochen der Antrieb fehlt oder du verzweifelt wirkst, wirkt sich das negativ auf die Zukunft im Unternehmen aus.

Vom ersten Tag im Büro an erhältst du meist die nicht so spannenden Aufgaben, du musst dir demnach deinen Platz im Team erst verdienen. Mit genügend Eigeninitiative verschaffst du dir bereits früh einen Namen.

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Das richtige Maß finden

Deinen Tatendrang kannst du schon im Anschreiben formulieren und spätestens im Bewerbungsgespräch persönlich beweisen. Dazu benötigst du nicht zwingend ein Beispiel aus dem Alltag. Besser wirkt es, aus eigenem Antrieb Fragen zu stellen und eigene Ideen einzubringen, die Produkte und Dienstleistungen des Unternehmens verbessern könnten.

Achte jedoch darauf, ein angemessenes Maß zu finden. Erdrücke dein Gegenüber nicht mit Ideen und lasse nicht den Eindruck erscheinen, als würdest du das Unternehmen besser führen.

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Methodische Kompetenzen am Beispiel des analytischen Denkens

Oft erwirbst du bereits viele methodische Kompetenzen während des Studiums. Sie dienen einer effizienten Problemlösung und helfen dir bei der Aufgabenbewältigung. Eine große Hilfe ist hierbei das analytische Denken.

Dadurch analysierst du Probleme systematisch und ordnest sie in größere Zusammenhänge ein. Du verstehst einen Umstand in seinen vollen Facetten und kannst demnach Strategien für die Lösung verschiedener Probleme entwickeln.

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Probleme aus verschiedenen Perspektiven betrachten

Mann in einem Business-AnzugVerstärkt in der IT-Branche zeigt sich wiederholt, wie wichtig eine analytische Denkweise zur Problemlösung ist. Als Programmierer der Software musst du Überblick über den gesamten Code deiner Software behalten und bei eventuellen Fehlern methodisch eine Lösung finden.

Am besten kombinierst du diesen Skill mit Fächern wie Mathematik und Informatik. Physik und Chemie profitieren auch stark von einer solchen Herangehensweise. Warst du in diesen Fachbereichen gut, knüpfst du diesen Zusammenhang im Bewerbungsgespräch an.

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Soft Skills im Bewerbungsgespräch einfließen lassen

Diese Eigenschaften sind in nicht nur in manchen Berufen unerlässlich, sie können bereits bei der Bewerbung einen guten Eindruck schaffen. Zeige, wie du diese Fähigkeiten erworben hast, wodurch sie sich entwickelt haben und wie sie dir beim Erreichen deiner Ziele geholfen haben.

Konkrete Beispiele, z. B. aus einem Studentenjob während deines Studiums, untermauern hier den guten Eindruck. Überlege dir vor einem Bewerbungsgespräch, welche Fertigkeiten erfordert sind, und zeige ehrlich, wie du die Anforderungen erfüllst.

Im Vertrieb ist beispielsweise eine ausgeprägte kommunikative Gabe unerlässlich. Fällt dir der Kontakt mit Menschen leicht, dann zeige das beim Vorstellungsgespräch anhand von Erfahrungen aus deinem Leben.

Du kannst auch Schwächen oder Fehler aufzeigen, solange du beweist, dass dadurch andere Skills stärker zum Vorschein kommen. Bist du jedoch eher ruhig und introvertiert, solltest du weder dich selbst noch den potenziellen Vorgesetzten anlügen. Suche lieber nach einem Beruf, der zu deinen Fähigkeiten und deiner Persönlichkeit passt.

Bildquellen (v.o.n.u.):
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