Aktualisiert: 15.11.2021
Dank gewinnendem Bewerbungsfoto und übersichtlichem Lebenslauf hast du die Einladung zum Vorstellungsgespräch schon in der Tasche. Dann kann doch eigentlich nichts mehr schiefgehen, oder? Falsch: Denn gerade beim persönlichen Kennenlernen lauern die größten Fallen. Hier findest du 4 No-Gos im Bewerbungsgespräch, die du unbedingt vermeiden solltest, damit sich deine Chancen auf den Traumjob nicht in Luft auflösen.
Fehler 1 im Vorstellungsgespräch: Nicht über das Unternehmen informiert sein
„Erzählen Sie mir doch einmal, was unser Unternehmen so macht“, wirst du vom adretten Personalchef einer prestigeträchtigen Bank gefragt. Deine prompte, zugegebenermaßen nicht von langer Hand geplante Antwort lautet: „Irgendetwas mit Geld!“.
Sollte dir nichts Besseres zu dem Unternehmen einfallen, das du in deinem Anschreiben noch überschwänglich als „Global Player mit attraktiven Entwicklungschancen, bei dem ich schon immer tätig werden wollte“ gehuldigt hast, solltest du dich am besten auf der Stelle verschämt umdrehen und schleunigst das Weite suchen.
Nicht richtig über den potenziellen Arbeitgeber schlau gemacht?! Der erste unserer gesammelten Fehler im Vorstellungsgespräch!
Fehler 2: Den perfekten Mitarbeiter mimen
„Ich laufe jedes Jahr 20 Marathons, habe schon fünfmal die Welt umsegelt, komme niemals zu spät und habe immer auf alles und für jeden eine Antwort!“ Wenn dir das jemand abkauft, bist du ein/e gute/r Schauspieler/in. Dein Problem: Wahrscheinlich absolvierst du gerade kein Vorsprechen beim Theater, sondern ein Bewerbungsgespräch in Unternehmen xy.
Bedenke, dass vorgeheuchelte Perfektion nicht gerade einen sympathischen Eindruck bei zukünftigen Vorgesetzen hinterlässt. Denn ganz ehrlich: Möchtest du mit jemandem zusammenarbeiten, der niemals eine Schwäche zeigt. Menschlichkeit gehört nämlich genauso zu einem guten Bewerber wie gute Referenzen.
Perfektion vortäuschen?! Der zweite Fehler beim Bewerbungsgespräch.
Fehler 3: Kohlensäurehaltige Getränke inhalieren
„Und, warum sollten wir ausgerechnet Sie für diesen Job einstellen?“ Ein Blick in die Augen der zukünftigen Chefs, die gespannt darauf warten, dass etwas gesagt wird, und dann passiert es: Die eloquente Antwort, die alle beeindruckt und restlos überzeugt, wird durch einen vollmundigen Rülpser ersetzt. Das war’s dann wohl!
Spätestens ein Blick in das zur Begrüßung angebotene Mineralwasser und die Erinnerung an den als Mittel gegen drohende Unterzuckerung gedachten halben Liter Sprite vor einer halben Stunde bestätigen den bösen Verdacht: Etwas zu tief ins sprudelnde Glas geschaut? Kohlensäurehaltige Getränke kannst du ohne Zweifel mit dem Label No-Gos beim Bewerbungsgespräch versehen!
Fehler 4: Auftauchen wie ein Penner
Vor dem Bewerbungsgespräch ist ein schnelles Käffchen genau der richtige Wachmacher. Flugs beim Bäcker um die Ecke vorbeigeschaut wird die Wartezeit direkt vor dem Gebäude der schicken Werbeagentur verkürzt, bei der potenzielle Topjob wartet.
Da passiert es: Ein Passant geht vorbei und füllt den noch halbvollen Becher nicht etwa mit noch einem Schluck des leckeren Heißgetränks, sondern mit einem Euro. Moment mal, irgendwas stimmt doch hier nicht!
Wenn du nun an dir herunter schaust, in die Hand hauchst, kurz unter den Achseln riechst und merkst, dass eines dieser drei Dinge auch nur den Anschein erwecken könnte, kein Obdach zu haben, hast du etwas verkehrt gemacht.
Erschienen wie ein Penner? Unser vierter Fehler beim Vorstellungsgepräch. Denn Kleider machen Leute – und Gerüche ebenso!
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