Jobkalender für Studenten Die monatlichen Studentenjob-Highlights

Jobkalender für Studenten

Jobkalender für Studenten

Vorbei ist die Zeit, in der Studenten nur in den Sommersemesterferien eingesetzt wurden. Die wertvollen Fähigkeiten, die Studenten schon vor ihrem Abschluss haben, nutzen Unternehmen genauso wie Privathaushalte das ganze Jahr über. Dennoch wird nicht jeder Job gleichmäßig über das Jahr angeboten. Es gibt teilweise sehr ausgeprägte Unterschiede in den Jobs je nach Jahreszeit und sogar je nach Monat.

Wir haben unsere Datenbank der letzten zwei Jahre (August 2013 - Juli 2015) mal auf die Probe gestellt und genau nachgeschaut, welcher Job zu welcher Zeit Hochsaison hat. Zu dieser Zeit können diejenigen mit entsprechender Eignung die meisten Jobs bekommen und ihr Studienbudget auffrischen. Wir beginnen mit dem Januar und wer denkt, dass der Studentenjobmarkt unter einer Schneedecke bedeckt liegt, hat sich getäuscht...

Januar – Messejobs

Gleich zu Jahresbeginn konkurrieren drei Jobs um die Gunst der Studenten. Unterrichts- und Messejobs werden zu über 50 % mehr angefragt als im Durchschnitt des ganzen Jahres. Die guten Vorsätze für das neue Jahr führen einerseits zu einer Hochzeit für unsere Nachhilfe- sowie Musik-, Sprach- und Computerlehrer, andererseits ist der Jahresbeginn ebenfalls Messezeit! Ob in der Vorbereitung als Messebauhelfer oder auf dem Stand als Messehostess – es werden eine Menge Aushilfen gesucht.

Es ist eng, aber mit 58 % über dem Jahresmittel liegen die Messejobs noch ein Stück vor den Unterrichtsjobs, so dass wir die Messejobs zu den Jobs des Monats Januar küren.

Februar – Nachhilfe

Ein klarer Fall im Monat Februar. Während Sprach-, Musik- und Computerunterricht immer noch überdurchschnittlich angefragt werden, sticht nun die Nachhilfe deutlich hervor. Es werden über 60 % mehr Nachhilfelehrer gesucht als im Mittel aller Monate über das Jahr gesehen. Die Vergabe der Halbjahreszeugnisse dürfte hier den Ehrgeiz entfachen, das drohende Übel im Hinblick auf die Abschlusszeugnisse im Sommer abzuwenden. In keinem anderen Monat wird so viel Nachhilfe angefragt, auch wenn uns die Nachhilfe noch ein weiteres Mal begegnen wird.

März – Messejobs

In der Zeit um den Frühjahrsbeginn fanden 2015 nach Angaben des Verbandes der deutschen Messewirtschaft 54 Messen statt. Das ist der Jahresspitzenwert. Kein Wunder also, dass im März wieder besonders Messepersonal gefragt ist. Mit 27 % über dem Jahresmittel sind Messejobs zwar kein Ausreißer, allerdings dennoch eine beachtliche Einnahmechance für unsere Messehostessen und Messebauhelfer.

Ganz langsam lugen auch schon die Grashalme unter der Schneedecke hervor. +11 % für die Gartenhelfer im Monat März im Vergleich zum Jahresmittel.

April – Gartenhelfer

Die Gartensaison ist eröffnet! Der erste Rasenschnitt steht an und der Garten muss nach dem Winter zum Blühen gebracht werden. Es gibt 78 % mehr Nebenjobs als Gärtner als im Durchschnitt des ganzen Jahres. Ein Student mit grünem Daumen sollte jetzt zuschlagen, denn in der Regel werden diese Jobs langfristig vergeben. 3 - 4 Stunden pro Woche und das mindestens über eine Saison sind ein guter und zuverlässiger Hinzuverdienst zum Studium.

Würde die Gartensaison nicht so kräftig zu Buche schlagen, würden wir noch stärker sehen, dass schon die ersten Bürojobs zu Beginn des Sommersemesters vergeben werden. Im April werden ein Fünftel mehr Studenten für Bürojobs gesucht als im Jahresmittel.

Mai – Gartenhelfer

Gartenschau bei den Studenten. +86 % für unsere Gartenhelfer sind ein klares Zeichen, dass die Menschen sich auf den Sommer vorbereiten. Diese Zahl wird nur noch von einem anderen Job getoppt, den wir später kennenlernen werden.

Platz 2 und 3 gehen mit +50 % bzw. +45 % an Promoter und die Tierbetreuer. Während beim Arbeiten als Promoter nach dem Winter nun ebenfalls Werbeaktionen unter freiem Himmel möglich sind, suchen die ersten Kunden Unterstützung rund ums Tier. Zwar ist die Hauptbetreuungszeit klar der Sommer, allerdings will man sich ja vorher kennenlernen.

Juni – Servicekräfte

Die Temperaturen sind gestiegen und die Sonne lockt viele Deutsche entweder auf ein kühles Blondes in die Biergärten oder auf den Sektempfang der Hochzeiten. Traditionell brummt deshalb jetzt die Gastronomiebranche und mit ihr die Nachfrage nach Servicekräften.Wir verzeichnen deshalb ein Anfrageplus von über 68 % bei den Servicekräften im Vergleich zu ihrem Jahresmittel.

Der Sommer macht sich auch bei der Tierbetreuung bemerkbar. Die Nachfrage ist um weitere 15 Prozentpunkte auf +60 % über das Jahresmittel gestiegen. Hamster, Hund & Co. sollen schließlich auch in der Urlaubsabwesenheit bestens versorgt sein.

Juli – Bürojobs

In den Sommermonaten wollen viele Büroangestellte in den Urlaub. Deshalb wird in vielen Unternehmen die Personaldecke dünn. Wir helfen – mit unseren Bürokräften. Da passt es perfekt, dass die Studenten Semesterferien und sehr viel Zeit haben. Nicht zuletzt wegen ihrer Qualifikationen im Studium sind sie als Urlaubsvertretung sehr beliebt. Wir verzeichnen im Juli über 35 % mehr Anfragen für Bürohilfen als im Jahresmittel.

Scheinbar ist der Juli ein sehr aktiver Monat. Auch Lagerhelfer sind mit +27 % sehr gefragt und Deutschland zieht um: +25 % mehr Nachfrage nach Umzugshelfern im Juli. Doch bei den Umzügen geht noch mehr...

August – Umzugshelfer

Jetzt boomt die Nachfrage nach der geballten Kraft von Umzugshelfern. Im August finden auf das Jahr gesehen die meisten Umzüge statt. Und würde man es auf den Tag herunterbrechen, wäre sogar der 30. August der Tag der meisten Umzüge im gesamten Jahr. 31 % mehr Umzüge im August als im Jahresmittel.

Auch die Lager müssen im August scheinbar gefüllt werden. Die Steigerung in der Nachfrage nach studentischen Lagerarbeitern bleibt nur knapp hinter der der Umzugshelfer zurück. Und auch die Gartenjobs sind mit +15 % über dem Jahresschnitt nach wie vor gut im Rennen.

September – Babysitter

Gegen Ende des Sommers wird Kinderbetreuung händeringend gesucht – und zwar 38,7 % häufiger als im Jahresdurchschnitt. Ausgezeichnete Jobchancen hat, wer Erfahrung im Babysitten und pädagogisches Fachwissen hat. Manchmal haben sogar Betreuer/innen mit Fremdsprachenkenntnissen den Vorzug, da die Betreuung hin und wieder in einer anderen Sprache stattfindet.

Platz 2 im Ranking wird vom Bauhelfer belegt, während die Messejobs Platz 3 erreichen – viele Bauprojekte gehen in die heiße Phase über und der Messekalender erlebt nach einer Sommerflaute wieder ein Hoch.

Oktober – Bauhelfer & Handwerk

Noch ist es warm genug, doch der Winter steht vor der Tür. Torschlusspanik auf den Baustellen. Grund genug, vermehrt nach zusätzlichen Bauhelfern in Form von Studenten zu suchen. In Zahlen macht das ein Anfrageplus von 29,5 % zum Jahresdurchschnitt aus.

Und schon lugt der Weihnachtsmann zur Tür herein. Die Anfragewerte für Promoter, Nikolaus und Verkaufshilfen fallen zwar jetzt schon höher aus als im Jahresmittel, aber hier wird zum Großteil bereits für das arbeitsintensive Weihnachtsgeschäft gesucht. Deshalb fallen diese Aufträge aus unserer Wertung im Oktober.

November – Nachhilfe

Wie auch schon im Februar ist im November der Nachhilfeunterricht das Highlight. Jetzt beginnt nämlich die Saison für zusätzlichen privaten Unterricht, welche bis auf einen leichten Einbruch zur Weihnachtszeit den ganzen Winter andauert.

Die Freizeit der Schüler, die im Sommer mit Outdoor-Aktivitäten verbracht wurde, verlagert sich nach drinnen und wird vermehrt für zusätzliche Lerneinheiten verwendet. Schließlich können bis zum Ende des Schuljahres noch hohe Ziele erreicht werden.

Dezember – Nikolaus

Der Dezember steht ganz im Zeichen von leuchtenden Kinderaugen und Glühwein. Jetzt finden die typischen Weihnachtsjobs statt. Allen voran der Nikolaus, der vornehmlich am 06.12. und am 24.12. mit Geschenken die Kinder überraschen wird. Er ist der Job mit der höchsten Steigerung, die ein Job in einem Monat erreichen kann. Aber die +500 % zum Jahresmittel sind kaum aussagefähig, denn wann sonst im Jahr sollte ein Nikolaus angefragt werden.

Auf Platz zwei liegen die Verkaufshilfen, die schon ab Oktober angefragt werden. Schließlich geben die Deutschen gerade in diesem Monat besonders viel Geld auf Weihnachtsmärkten aus.

 

Bildquelle:
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