Bewerbungsfoto Tipps So setzt du dich gut in Szene

Bewerbungsfoto Tipps

Bewerbungsfoto TippsSchwarz-Weiß oder in Farbe, Business oder Casual, Fotograf oder Schnappschuss? Wohl in keinem anderen Teil der Bewerbung gibt es so viele Auswahlmöglichkeiten – und damit Unsicherheiten – wie beim Bewerbungsbild. Um einen Überblick zu verschaffen, haben wir uns den wichtigsten Fragen rund um dieses Thema gewidmet und erklären in unseren Bewerbungsfoto-Tipps, wie man sich wirklich gut in Szene setzt.

Tipp 1: Bewerbungsbild anfügen

Im Gegensatz zu den grundlegenden Teilen einer Bewerbung AnschreibenLebenslauf und Anlagen wird ein Bewerbungsfoto seitens der Unternehmen oftmals nicht ausdrücklich gefordert – und ist trotzdem obligatorisch.

Deswegen empfiehlt es sich – wenn in ansprechender Qualität vorhanden –, unbedingt ein Foto der Bewerbung anzufügen. Ein schönes Bild eröffnet nämlich die Chance, dem Personaler einen sympathischen Eindruck der eigenen Person zu vermitteln, welcher über die perfekt durchgestylten Formulierungen im Anschreiben und die standardisierten Angaben im Lebenslauf hinausgeht.

Tipp 2: Bild beim professionellen Fotografen schießen

Du solltest – insbesondere, wenn du dich als Absolvent auf einen Job nach dem Studium bewirbst – für ein gutes Bewerbungsfoto keine Kosten und Mühen scheuen und dieses bei einem professionellen Fotografen in Auftrag geben. Der größte Vorteil dieser Variante ist, dass die Bilder in der Regel über eine ansprechende Qualität verfügen und der Fotograf bestens über aktuelle Trends bezüglich des Stils und Formats eines Bewerbungsfotos Bescheid weiß. Darüber hinaus gehören Beratungsleistungen zu Styling und Kleidung in der jeweiligen Unternehmensbranche oftmals zum Gesamtpaket.

Beim Bewerbungsfoto keine Kosten scheuenEin Bewerbungsfoto in Eigenregie empfiehlt sich nur dann, wenn zumindest semi-professionelles Equipment vorhanden sein sollte und ein selbstgeschossenes Bewerbungsbild den branchentypischen Gepflogenheiten entspricht; eine gehörige Portion Knowhow in den Bereichen Bildbearbeitung und Ausleuchtung schadet darüber hinaus ebenfalls nicht. So kann ein entsprechendes Portrait – wenn gelungen – in einem künstlerisch-kreativem Umfeld den entscheidenden Vorsprung vor anderen Bewerbern bedeuten. Dagegen fährt man bei der Bewerbung bei einer Bank oder Versicherung mit dem Gang zum Fotografen überwiegend besser.

Tipp 3: Keine Kosten beim Bewerbungsfoto scheuen

Die Kosten des Bewerbungsfotos hängen in erster Linie von der Qualität des Fotografen ab. Beim Bahnhofsfotografen kannst du die Bilder schon für ca. 20 Euro anfertigen lassen. Das Ergebnis sind oft Aufnahmen, die nicht den aktuellen Trends entsprechen. Ein renommierter Edelfotograf dagegen kann gut und gerne 200 Euro für hochwertige Portraits berechnen.

Recherchiere, ob es einen guten Fotografen in der Nähe gibt, der auf Bewerbungsbilder spezialisiert ist und über entsprechende Referenzen verfügt. Oft können auch Kommilitonen einen Fotografen empfehlen. Grundsätzlich lässt sich in jeder größeren Stadt ein anerkannter Spezialist finden, der sich branchenspezifisch mit aktuellen Trends und Gepflogenheiten auskennt und für das individuelle Bewerbungsfoto Tipps geben kann.

Ist ein anerkannter Experte aufgetan, kannst du für das Bewerbungsfoto Kosten zwischen 50 und 100 Euro einplanen. Einen kleinen finanziellen Anreiz bietet der Umstand, dass Bewerbungsbilder als Werbungskosten steuerlich absetzbar sind, vorausgesetzt die Belege sind noch vorhanden.

Hinweis:
Hier gilt die Devise „Klotzen statt kleckern“. Ein schlechtes, unprofessionelles Foto kann das Bild einer ansonsten stimmigen Bewerbung trüben – und deine Mühen waren umsonst.

Tipp 4: Farbe und Format des Bewerbungsfotos nicht zu weit weg von der Norm

Farbe und Format des BewerbungsfotosDas gängige Format eines Bewerbungsfotos orientiert sich an aktuellen Gepflogenheiten. Während früher Aufnahmen in Passbildgröße ein Großteil der Bewerbungsunterlagen schmückten, ist mittlerweile ein Trend zu sehr breiten Bewerbungsfotos zu beobachten, die die Person als Ganzes erfassen; die Größe sollte bei mindestens 6 x 4,5 cm liegen.

Hier kannst du allerdings in Absprache mit dem Fotografen deiner Kreativität freien Lauf gelassen werden. Ob hochkant, im Querformat oder mit abgeschnittenem Haaransatz – eine Variante, die sich von anderen Bewerbungsfotos im Format abhebt, wird von Unternehmen gerne gesehen. Allerdings sollte das Bild nicht zu weit von der Norm abweichen, das kann als Nachlässigkeit ausgelegt werden.

Ähnlich verhält es sich bei der Frage, ob das Bewerbungsfoto in schwarz-weiß oder in Farbe beigelegt werden sollte. Grundsätzlich ist es ratsam, das Bild so zu gestalten, dass dieses sich nahtlos in das Gesamtbild der Bewerbung einfügt. Bei einer eher klassischen Aufmachung ist demzufolge das Bewerbungsfoto in schwarz-weiß passender, wogegen eine kreative Bewerbung perfekt durch die farbige Variante unterstützt wird.

Tipp 5: Aktuelles Foto anfügen

Grundsätzlich solltest du immer ein aktuelles Bewerbungsfoto einreichen. Dieses sollte maximal zwei Jahre alt sein, es sei denn, du hast dich in diesem Zeitraum äußerlich sehr verändert. Sollte es zu einem Bewerbungsgespräch kommen, legen Unternehmen großen Wert darauf, die Person dem Bild aus der Mappe zuordnen zu können. Erscheine deswegen in etwa so, wie du dich auf deinem Bewerbungsfoto präsentiert hast.

Tipp 6: Kleidung auf dem Bewerbungsfoto der Branche anpassen

Bezüglich der Kleidung für ein Bewerbungsfoto Tipps zu geben, ist gar nicht so einfach. Einheitliche Vorschriften gibt es hier nämlich nicht. Auf jeden Fall solltest du deinen Kleidungsstil der entsprechenden Branche anpassen, in welcher du dich bewirbst.

Auf dem Bewerbungsfoto lächelnEine Vorstellung bei einer Bank oder Versicherung erfordert schon fast zwingend das Tragen eines Anzugs bzw. Kostüms. Diese Aufmachung kann dagegen bei einer Werbeagentur als völlig overdressed und steif interpretiert werden. Ein guter Fotograf kann dir beratend zur Seite stehen und hat bestenfalls das ein oder andere Utensil wie eine Krawatte oder ein Sakko selbst auf Lager.

Tipp 7: Immer nett lächeln…

Ob entschlossener Karrieretyp oder zurückhaltende/r Buchhalter/in. Auf dem Bewerbungsfoto ist Lächeln ein Muss. Ob dieses Lächeln offen, gewinnend, herausfordernd oder einfach nur sympathisch präsentiert werden sollte, kann im Einzelfall individuell entschieden werden. Auch hier steht dir der Fotograf gerne beratend zur Seite. Nach dem Shooting findet die Auswahl des passenden Bildes in der Regel in Absprache mit dem Fotografen statt. Und keine Sorge: Ein Bewerbungsfoto mit einem Lächeln, das natürlich und sympathisch rüberkommt, ist eigentlich immer dabei.

Hinweis:
Lass den Morgenmuffel beim Fotoshooting am besten zu Hause. Unabhängig davon, in welcher Branche du dich vorstellen möchtest, ist ein Lächeln immer ein Plus.


Wir hoffen, dass wir dir für das nächste Bewerbungsfoto mit unseren Tipps helfen konnten und du – auch dank des richtigen Bildes – deinem Traumjob ein bisschen näher gekommen bist.

 

Bildquellen (v.o.n.u.):
© Victor Hanacek / picjumbo.com
(Canon and the Canon Logo are trademarks of Canon Inc., registered in Germany and other countries)
© jarmoluk / pixabay.com
© Daniel Nagler / PIXELIO
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