Be­wer­bungs­fo­to Tipps

Bewerbungsfoto TippsSchwarz-Weiß oder in Far­be, Busi­ness oder Ca­su­al, Fo­to­graf oder Schnapp­schuss? Wohl in kei­nem an­de­ren Teil der Be­wer­bung gibt es so vie­le Aus­wahl­mög­lich­kei­ten – und da­mit Un­si­cher­hei­ten – wie beim Be­wer­bungs­bild. Um ei­nen Über­blick zu ver­schaf­fen, ha­ben wir uns den wich­tigs­ten Fra­gen rund um die­ses The­ma ge­wid­met und er­klä­ren in un­se­ren Be­wer­bungs­fo­to-Tipps, wie man sich wirk­lich gut in Sze­ne setzt.

Schnell­na­vi­ga­ti­on

Be­wer­bungs­bild an­fü­gen (1)

Bild von pro­fes­sio­nel­lem Fo­to­gra­fen (2)

Kei­ne Kos­ten scheu­en (3)

Nicht zu weit weg von der Norm (4)

Ak­tu­el­les Fo­to (5)

Klei­dung der Bran­che an­pas­sen (6)

Im­mer lä­cheln (7)

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Tipp 1: Be­wer­bungs­bild an­fü­gen

Im Ge­gen­satz zu den grund­le­gen­den Tei­len ei­ner Be­wer­bung An­schrei­benLe­bens­lauf und An­la­gen wird ein Be­wer­bungs­fo­to sei­tens der Un­ter­neh­men oft­mals nicht aus­drück­lich ge­for­dert – und ist trotz­dem ob­li­ga­to­risch.

Des­we­gen emp­fiehlt es sich – wenn in an­spre­chen­der Qua­li­tät vor­han­den –, un­be­dingt ein Fo­to der Be­wer­bung an­zu­fü­gen. Ein schö­nes Bild er­öff­net näm­lich die Chan­ce, dem Per­so­na­ler ei­nen sym­pa­thi­schen Ein­druck der ei­ge­nen Per­son zu ver­mit­teln, wel­cher über die per­fekt durch­ge­styl­ten For­mu­lie­run­gen im An­schrei­ben und die stan­dar­di­sier­ten An­ga­ben im Le­bens­lauf hin­aus­geht.

Tipp 2: Bild beim pro­fes­sio­nel­len Fo­to­gra­fen schie­ßen

Du soll­test – ins­be­son­de­re, wenn du dich als Ab­sol­vent auf ei­nen Job nach dem Stu­di­um be­wirbst – für ein gu­tes Be­wer­bungs­fo­to kei­ne Kos­ten und Mü­hen scheu­en und die­ses bei ei­nem pro­fes­sio­nel­len Fo­to­gra­fen in Auf­trag ge­ben. Der größ­te Vor­teil die­ser Va­ri­an­te ist, dass die Bil­der in der Re­gel über ei­ne an­spre­chen­de Qua­li­tät ver­fü­gen und der Fo­to­graf bes­tens über ak­tu­el­le Trends be­züg­lich des Stils und For­mats ei­nes Be­wer­bungs­fo­tos Be­scheid weiß. Dar­über hin­aus ge­hö­ren Be­ra­tungs­leis­tun­gen zu Sty­ling und Klei­dung in der je­wei­li­gen Un­ter­neh­mens­bran­che oft­mals zum Ge­samt­pa­ket.

Portraitfoto eines Mannes mit BrilleEin Be­wer­bungs­fo­to in Ei­gen­re­gie emp­fiehlt sich nur dann, wenn zu­min­dest se­mi-pro­fes­sio­nel­les Equip­ment vor­han­den sein soll­te und ein selbst­ge­schos­se­nes Be­wer­bungs­bild den bran­chen­ty­pi­schen Ge­pflo­gen­hei­ten ent­spricht; ei­ne ge­hö­ri­ge Por­ti­on Know­how in den Be­rei­chen Bild­be­ar­bei­tung und Aus­leuch­tung scha­det dar­über hin­aus eben­falls nicht. So kann ein ent­spre­chen­des Por­trait – wenn ge­lun­gen – in ei­nem künst­le­risch-krea­ti­vem Um­feld den ent­schei­den­den Vor­sprung vor an­de­ren Be­wer­bern be­deu­ten. Da­ge­gen fährt man bei der Be­wer­bung bei ei­ner Bank oder Ver­si­che­rung mit dem Gang zum Fo­to­gra­fen über­wie­gend bes­ser.

Tipp 3: Kei­ne Kos­ten beim Be­wer­bungs­fo­to scheu­en

Die Kos­ten des Be­wer­bungs­fo­tos hän­gen in ers­ter Li­nie von der Qua­li­tät des Fo­to­gra­fen ab. Beim Bahn­hofs­fo­to­gra­fen kannst du die Bil­der schon für ca. 20 Eu­ro an­fer­ti­gen las­sen. Das Er­geb­nis sind oft Auf­nah­men, die nicht den ak­tu­el­len Trends ent­spre­chen. Ein re­nom­mier­ter Edel­fo­to­graf da­ge­gen kann gut und ger­ne 200 Eu­ro für hoch­wer­ti­ge Por­traits be­rech­nen.

Re­cher­chie­re, ob es ei­nen gu­ten Fo­to­gra­fen in der Nä­he gibt, der auf Be­wer­bungs­bil­der spe­zia­li­siert ist und über ent­spre­chen­de Re­fe­ren­zen ver­fügt. Oft kön­nen auch Kom­mi­li­to­nen ei­nen Fo­to­gra­fen emp­feh­len. Grund­sätz­lich lässt sich in je­der grö­ße­ren Stadt ein an­er­kann­ter Spe­zia­list fin­den, der sich bran­chen­spe­zi­fisch mit ak­tu­el­len Trends und Ge­pflo­gen­hei­ten aus­kennt und für das in­di­vi­du­el­le Be­wer­bungs­fo­to Tipps ge­ben kann.

Ist ein an­er­kann­ter Ex­per­te auf­ge­tan, kannst du für das Be­wer­bungs­fo­to Kos­ten zwi­schen 50 und 100 Eu­ro ein­pla­nen. Ei­nen klei­nen fi­nan­zi­el­len An­reiz bie­tet der Um­stand, dass Be­wer­bungs­bil­der als Wer­bungs­kos­ten steu­er­lich ab­setz­bar sind, vor­aus­ge­setzt die Be­le­ge sind noch vor­han­den.

Hin­weis:
Hier gilt die De­vi­se „Klot­zen statt kle­ckern“. Ein schlech­tes, un­pro­fes­sio­nel­les Fo­to kann das Bild ei­ner an­sons­ten stim­mi­gen Be­wer­bung trü­ben – und dei­ne Mü­hen wa­ren um­sonst.

Tipp 4: Far­be und For­mat des Be­wer­bungs­fo­tos nicht zu weit weg von der Norm

Farbe und Format des BewerbungsfotosDas gän­gi­ge For­mat ei­nes Be­wer­bungs­fo­tos ori­en­tiert sich an ak­tu­el­len Ge­pflo­gen­hei­ten. Wäh­rend frü­her Auf­nah­men in Pass­bild­grö­ße ein Groß­teil der Be­wer­bungs­un­ter­la­gen schmück­ten, ist mitt­ler­wei­le ein Trend zu sehr brei­ten Be­wer­bungs­fo­tos zu be­ob­ach­ten, die die Per­son als Gan­zes er­fas­sen; die Grö­ße soll­te bei min­des­tens 6 x 4,5 cm lie­gen.

Hier kannst du al­ler­dings in Ab­spra­che mit dem Fo­to­gra­fen dei­ner Krea­ti­vi­tät frei­en Lauf ge­las­sen wer­den. Ob hoch­kant, im Quer­for­mat oder mit ab­ge­schnit­te­nem Haar­an­satz – ei­ne Va­ri­an­te, die sich von an­de­ren Be­wer­bungs­fo­tos im For­mat ab­hebt, wird von Un­ter­neh­men ger­ne ge­se­hen. Al­ler­dings soll­te das Bild nicht zu weit von der Norm ab­wei­chen, das kann als Nach­läs­sig­keit aus­ge­legt wer­den.

Ähn­lich ver­hält es sich bei der Fra­ge, ob das Be­wer­bungs­fo­to in schwarz-weiß oder in Far­be bei­ge­legt wer­den soll­te. Grund­sätz­lich ist es rat­sam, das Bild so zu ge­stal­ten, dass die­ses sich naht­los in das Ge­samt­bild der Be­wer­bung ein­fügt. Bei ei­ner eher klas­si­schen Auf­ma­chung ist dem­zu­fol­ge das Be­wer­bungs­fo­to in schwarz-weiß pas­sen­der, wo­ge­gen ei­ne krea­ti­ve Be­wer­bung per­fekt durch die far­bi­ge Va­ri­an­te un­ter­stützt wird.

Tipp 5: Ak­tu­el­les Fo­to an­fü­gen

Grund­sätz­lich soll­test du im­mer ein ak­tu­el­les Be­wer­bungs­fo­to ein­rei­chen. Die­ses soll­te ma­xi­mal zwei Jah­re alt sein, es sei denn, du hast dich in die­sem Zeit­raum äu­ßer­lich sehr ver­än­dert. Soll­te es zu ei­nem Be­wer­bungs­ge­spräch kom­men, le­gen Un­ter­neh­men gro­ßen Wert dar­auf, die Per­son dem Bild aus der Map­pe zu­ord­nen zu kön­nen. Er­schei­ne des­we­gen in et­wa so, wie du dich auf dei­nem Be­wer­bungs­fo­to prä­sen­tiert hast.

Tipp 6: Klei­dung auf dem Be­wer­bungs­fo­to der Bran­che an­pas­sen

Be­züg­lich der Klei­dung für ein Be­wer­bungs­fo­to Tipps zu ge­ben, ist gar nicht so ein­fach. Ein­heit­li­che Vor­schrif­ten gibt es hier näm­lich nicht. Auf je­den Fall soll­test du dei­nen Klei­dungs­stil der ent­spre­chen­den Bran­che an­pas­sen, in wel­cher du dich be­wirbst.

Auf dem Bewerbungsfoto lächelnEi­ne Vor­stel­lung bei ei­ner Bank oder Ver­si­che­rung er­for­dert schon fast zwin­gend das Tra­gen ei­nes An­zugs bzw. Kos­tüms. Die­se Auf­ma­chung kann da­ge­gen bei ei­ner Wer­be­agen­tur als völ­lig over­dres­sed und steif in­ter­pre­tiert wer­den. Ein gu­ter Fo­to­graf kann dir be­ra­tend zur Sei­te ste­hen und hat bes­ten­falls das ein oder an­de­re Uten­sil wie ei­ne Kra­wat­te oder ein Sak­ko selbst auf La­ger.

Tipp 7: Im­mer nett lä­cheln…

Ob ent­schlos­se­ner Kar­rie­re­typ oder zu­rück­hal­ten­de/r Buch­hal­ter/in. Auf dem Be­wer­bungs­fo­to ist Lä­cheln ein Muss. Ob die­ses Lä­cheln of­fen, ge­win­nend, her­aus­for­dernd oder ein­fach nur sym­pa­thisch prä­sen­tiert wer­den soll­te, kann im Ein­zel­fall in­di­vi­du­ell ent­schie­den wer­den. Auch hier steht dir der Fo­to­graf ger­ne be­ra­tend zur Sei­te. Nach dem Shoo­ting fin­det die Aus­wahl des pas­sen­den Bil­des in der Re­gel in Ab­spra­che mit dem Fo­to­gra­fen statt. Und kei­ne Sor­ge: Ein Be­wer­bungs­fo­to mit ei­nem Lä­cheln, das na­tür­lich und sym­pa­thisch rü­ber­kommt, ist ei­gent­lich im­mer da­bei.

Hin­weis:
Lass den Mor­gen­muf­fel beim Fo­to­shoo­ting am bes­ten zu Hau­se. Un­ab­hän­gig da­von, in wel­cher Bran­che du dich vor­stel­len möch­test, ist ein Lä­cheln im­mer ein Plus.

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Wir hof­fen, dass wir dir für das nächs­te Be­wer­bungs­fo­to mit un­se­ren Tipps hel­fen konn­ten und du – auch dank des rich­ti­gen Bil­des – dei­nem Traum­job ein biss­chen nä­her ge­kom­men bist. Du bist der­zeit noch auf der Su­che nach ei­nem pas­sen­den Stu­den­ten­job. Dann bist bei JOB­RUF ge­nau rich­tig. Mel­de dich jetzt kos­ten­los an und be­wirb dich noch heu­te auf den pas­sen­den Job in dei­ner Stadt!

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Bild­quel­len (v.o.n.u.):
© Vic­tor Ha­na­cek / pic­jum­bo.com
(Ca­non and the Ca­non Lo­go are trade­marks of Ca­non Inc., re­gis­te­red in Ger­ma­ny and other coun­tries)
© Fo­to Su­shi / uns­plash.com
© Da­ni­el Nag­ler / PI­XELIO
© "yo­u­ma­con peop­le" by ca­ria­n­off is li­cen­s­ed un­der CC BY-SA 2.0 (si­ze chan­ged)