Re­zept: Viet­na­me­si­sche Herbst­rol­len (Gỏi Cuốn)

Ob in der WG-Kü­che oder in der Koch­ni­sche im Wohn­heim: Das Re­zept für viet­na­me­si­sche Herbst­rol­len wird Ab­wechs­lung auf den Spei­se­plan brin­gen! Die­ses ori­gi­nal asia­ti­sche Ge­richt sieht zwar nicht ge­ra­de spek­ta­ku­lär aus, ist aber ge­schmack­lich ei­ne ab­so­lu­te Sen­sa­ti­on. Die Zu­be­rei­tung der Herbst­rol­len ist kin­der­leicht.  Wir zei­gen dir, wie's geht. Üb­ri­gens fin­dest du bei JOB­RUF nicht nur Tipps rund ums Stu­den­ten­le­ben, son­dern auch viel­fäl­ti­ge Stu­den­ten­jobs, mit de­nen du fle­xi­bel Geld ver­die­nen kannst. 

Zu­ta­ten

Du be­nö­tigst für die Herbst­rol­len:

  • 1 Pa­ckung Reis­pa­pier­blät­ter (Ø 20 cm)
  • 500 g Hack­fleisch, ge­mischt
  • 1 Stück Ing­wer (ca. 6 cm lang)
  • 1 Ka­rot­te
  • 2 Früh­lings­zwie­beln
  • 3 EL Fisch­so­ße
  • 1 Li­met­te
  • 2 EL Zu­cker

Hin­weis:
Die Reis­pa­pier­blät­ter und die Fisch­sau­ce kaufst du am bes­ten im Asi­en­la­den. Al­le wei­te­ren Zu­ta­ten er­hältst du pro­blem­los beim Dis­coun­ter oder auf dem Markt. Für ein aro­ma­ti­sches Er­geb­nis soll­te die Fül­lung vor dem Ko­chen min­des­tens vier Stun­den lang zie­hen. Pla­ne die­se Zeit bei der Zu­be­rei­tung mit ein. 

 

Zu­be­rei­tung der Viet­na­me­si­schen Herbst­rol­len

Zu­erst das Hack­fleisch in ei­ner Pfan­ne gut durch­bra­ten, bis es brau­ne Brat­spu­ren hat. Den ent­stan­de­nen Fleisch­saft vom Bra­ten in ei­ne Schüs­sel ge­ben. Ing­wer und Ka­rot­te mit ei­ner Kü­chen­rei­be klein­rei­ben (je fei­ner, des­to bes­ser) und un­ter das Fleisch men­gen. Früh­lings­zwie­beln in Rin­ge schnei­den (der grü­ne Teil lässt sich am bes­ten mit ei­ner Sche­re schnei­den) und zu­ge­ben. Die Mas­se für die Herbst­rol­len mit der Fisch­so­ße, Zu­cker und dem Saft der Li­met­te ver­men­gen und min­des­tens 4 Stun­den durch­zie­hen las­sen.

Reis­pa­pier­blät­ter un­ter flie­ßen­dem kal­ten Was­ser ab­spü­len und auf ein Brett le­gen. Das Pa­pier braucht et­wa 2 Mi­nu­ten, bis es weich und elas­tisch ist. So­bald das Pa­pier weich ist, gib ei­nen ge­häuf­ten Ess­löf­fel der Mas­se dar­auf. Die Sei­ten ein­schla­gen und dann rol­len (so ähn­lich wie Kohl­rou­la­den). Fer­tig!

In Viet­nam isst man die­se Rol­len ger­ne kalt mit viel Sa­lat. Du kannst sie aber auch frit­tie­ren oder im Topf mit ei­nem Dämpf­ein­satz dämp­fen.

Va­ria­tio­nen 

Das Schö­ne an die­sem Re­zept für viet­na­me­si­sche Herbst­rol­len ist: Du kannst die Fül­lung be­lie­big va­ri­ie­ren, bei­spiels­wei­se mit Ge­mü­se, das du ge­ra­de zu­hau­se hast oder mit Glas­nu­deln. Das Hack­fleisch kann selbst­ver­ständ­lich durch ei­ne fleisch­lo­se Al­ter­na­ti­ve er­setzt wer­den. Ge­schmacks­ex­plo­si­on ge­fäl­lig? Dann gib in die Mas­se noch ein we­nig Ko­ri­an­der­blät­ter und Thai-Ba­si­li­kum. Vor al­lem kalt und un­ge­dämpft ist die­se Va­ri­an­te ein ab­so­lu­tes Er­leb­nis an lau­en Som­mer­ta­gen.

Als Dips zu den Herbst­rol­len emp­fiehlt sich Pflau­menso­ße oder süß-schar­fe So­ße thai­län­di­scher Art. Wir wün­schen dir und dei­nen Gäs­ten gu­ten Ap­pe­tit!

Un­ser Tipp:
Du kochst lei­den­schaft­lich gern und bist ge­ra­de in dei­ne ers­te ei­ge­ne Woh­nung ge­zo­gen? Auch in ei­ner klei­nen Kü­che kannst du dich nach Her­zens­lust aus­to­ben. In un­se­rem Rat­ge­ber Grund­aus­stat­tung Woh­nung liest du, wie du dei­ne ers­te ei­ge­ne Kü­che sinn­voll aus­stat­test. 

 

Ver­öf­fent­licht am: 17.02.2020
Au­tor: JOB­RUF

Bild­quel­le: 
© fran ho­gan / uns­plash.com

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