Schlafrhythmus umstellenSchlafrhyth­mus um­stel­len zum Se­mes­ter­start

Die Se­mes­ter­fe­ri­en sind oh­ne Prak­ti­kum oder Ne­ben­job ge­ra­de­zu struk­tur­los – und ver­lei­ten aus die­sem Grund da­zu, die ein oder an­de­re „gu­te Ge­wohn­heit“ aus der Vor­le­sungs­zeit über Bord zu wer­fen; da­zu ge­hört auch das frü­he Zu­bett­ge­hen. Doch spä­tes­tens wenn das Se­mes­ter wie­der star­tet, kannst du oft nicht ein­fach so wie­der den Schlafrhyth­mus um­stel­len. In der ers­ten Se­mes­ter­wo­che fühlst du dich dann wie im Jet­lag. Hier ein paar Tipps, die bei der Um­stel­lung hel­fen.

Um­ge­wöh­nung mit frü­hem Auf­ste­hen

Ver­su­che, dich ein paar Ta­ge vor­her an das frü­he­re Auf­ste­hen zu ge­wöh­nen – am bes­ten, in­dem du schon drei Ta­ge vor Se­mes­ter­start dei­nen We­cker ri­go­ros auf die Uhr­zeit stellst, zu wel­cher du in der Vor­le­sungs­zeit frü­hes­tens auf­ste­hen musst.

Möch­test du dei­nen Schlafrhyth­mus än­dern, ist es wich­tig, dass du dei­ne Auf­steh­zeit nicht von dei­ner Ein­schlaf­zeit ab­hän­gig machst. Na­tur­ge­mäß be­deu­tet dies, dass in den ers­ten ein bis zwei Ta­gen dei­ne Näch­te et­was kür­zer sein wer­den. Aber recht­zei­tig zum Se­mes­ter­start soll­te sich dein Kör­per ak­kli­ma­ti­siert ha­ben, und du schläfst auch frü­her wie­der ein.

Hin­weis:
Auch wenn du nach­mit­tags durch den ge­än­der­ten Schlafrhyth­mus in ein Loch fällst, ver­zich­te un­be­dingt auf ei­nen Mit­tags­schlaf von mehr als ei­ner Stun­de. Sonst kannst du abends wie­der nicht ein­schla­fen. Ei­nem klei­nen Power­nap da­ge­gen steht nichts im We­ge.

Sport bringt dich run­ter

Sport­li­che Be­tä­ti­gung för­dert eben­falls ein frü­he­res Ein­schla­fen. Be­son­ders ge­eig­net sind Aus­dau­er­sport­ar­ten wie Lau­fen und vor al­lem Schwim­men. Stel­le dir am bes­ten für die Ta­ge vor dem Vor­le­sungs­be­ginn ein klei­nes Sport­pro­gramm zu­sam­men, z. B. an Tag eins ei­ne drei­vier­tel Stun­de lau­fen, an Tag zwei 1.000 Me­ter schwim­men und an Tag drei wie­der lau­fen.

Ach­te al­ler­dings dar­auf, dass du die sport­li­che Be­tä­ti­gung nicht abends nach 20:00 Uhr aus­übst. Nach dem Sport soll­test du Kör­per und Geist min­des­tens zwei Stun­den Zeit ge­ben, sich zu er­ho­len, be­vor schla­fen gehst. An­sons­ten be­steht die Ge­fahr, dass du dich – ge­pusht durch die kör­per­li­che An­stren­gung – stun­den­lang von links nach rechts wälzt.

Fin­ger weg von Bier, Kip­pen und Kaf­fee

Finger weg von Bier, Kippen und KaffeeAl­ko­hol macht zwar bett­schwer, för­dert aber nicht ge­ra­de ei­nen er­hol­sa­men Schlaf. So kann es sein, dass du nach dem Ver­zehr von ein paar Bier­chen zu dei­ner ge­wünsch­ten Ein­schlaf­zeit um 23:00 Uhr ins Bett fällst, dich aber am fol­gen­den Mor­gen um 8:00 Uhr nach ver­meint­lich ge­nü­gend Schlaf fühlst wie ge­rä­dert. Das liegt dar­an, dass die Durch­schlaf­fä­hig­keit vor al­lem in der zwei­ten Nacht­hälf­te emp­find­lich ge­stört wird.

Das Glei­che gilt für den Kon­sum von Ni­ko­tin und Kaf­fee. Bei­des hat ei­ne sti­mu­lie­ren­de Wir­kung und be­ein­träch­tigt das „Ein­tau­chen“ in die er­hol­sa­men Tief­schlaf­pha­sen. Auf dei­nen mor­gend­li­chen Kaf­fee musst du al­ler­dings nicht ver­zich­ten, nur soll­test du ab dem Nach­mit­tag Kof­fe­in mei­den.

Dö­ner macht den Schlaf nicht schö­ner

Abends noch kurz vor dem Schla­fen­ge­hen den fet­ti­gen Dö­ner um die Ecke rein­ge­drückt, denn mit lee­rem Ma­gen schläft es sich ja be­kannt­lich nicht gut? Dann wun­de­re dich nicht, wenn du an­schlie­ßend kei­ne Ru­he fin­dest. Denn dein Ma­gen muss das Es­sen erst ein­mal ver­ar­bei­ten, was wie­der­um dei­nen Schlaf be­ein­träch­tigt.

Als „Bett­hup­ferl“ eig­nen sich da­ge­gen be­son­ders Milch­er­zeug­nis­se oder Ba­na­nen. War­um das so ist? In den ent­spre­chen­den Pro­duk­ten ist das sog. „L-Tryp­to­phan“ ent­hal­ten, das die Schlaf­re­gu­la­ti­on för­dert. Im Zu­sam­men­hang mit Zu­cker wird die­ser Stoff so­gar be­son­ders schnell durch den Kör­per auf­ge­nom­men – da­her auch die be­son­ders ein­schlä­fern­de Wir­kung ei­ner war­men Milch mit Ho­nig oder ei­nes Stü­ckes Scho­ko­la­de.

Span­nen­de Ne­ben­jobs war­ten auf aus­ge­schla­fe­ne Stu­den­ten

Wenn du er­folg­reich dei­nen Schlafrhyth­mus um­stel­len konn­test, hast du be­stimmt auch wie­der die En­er­gie für ei­nen span­nen­den Stu­den­ten­job. Die pas­sen­den An­ge­bo­te in Pri­vat­haus­hal­ten und Un­ter­neh­men fin­dest du bei JOB­RUF. Die Nut­zung un­se­res Por­tals ist selbst­ver­ständ­lich für dich voll­kom­men kos­ten­los. Mel­de dich jetzt an!
 

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Bild­quel­len (v.o.n.u.):
© "Man sleeping at Oc­cu­py Wall Street" by Ti­mo­thy Krau­se is li­cen­s­ed un­der CC BY 2.0
© "Smo­kers DOF" by da­ni­el­jor­dahl is li­cen­s­ed un­der CC BY 2.0