Teppichboden verlegen Anleitung in 4 einfachen Schritten

Teppichboden verlegen

Teppichboden verlegen

Dank des behaglichen Wohngefühls gehört Teppichboden neben Laminatboden zu den am häufigsten verwendeten Bodenbelägen in Wohn- und Büroflächen. Wenn Sie zu Hause Teppichboden richtig verlegen möchten, ist dies auch ohne fundierte handwerkliche Vorerfahrung problemlos möglich.

In unserer Anleitung für Anfänger mit vielen nützlichen Tipps und Tricks erklären wir Ihnen Schritt für Schritt die richtige Vorgehensweise, abgerundet durch eine detaillierte Auflistung der benötigten Materialien und Werkzeuge.

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Nahaufnahme eines Teppichbodens

Schnellnavigation

Planung, Material, Werkzeug (1)

Vorbereitungen (2)

Vollflächig verkleben (3a)

Ohne Kleber verlegen (3b)

Übergangsprofil und Sockelleisten (4)

Zusammenfassung

Renovierungshelfer von JOBRUF

Schritt 1: Planung, Material und Werkzeug

Vor dem Kauf des neuen Bodenbelages messen Sie zunächst die Bodenfläche des Raumes, in welchem Sie Teppichboden neu verlegen möchten, aus. Planen Sie beim Kauf einen Überstand von ca. 10 cm zu jeder Wand hin ein, um beim finalen Zuschnitt etwas Spielraum zu haben. Je nach Raumgröße können Sie Teppichboden verkleben oder fixieren, beide Varianten stellen wir Ihnen nachfolgend vor. Für die anfallenden Arbeiten empfehlen wir folgende Werkzeug- und Materialliste:

Schritt 2: Alten Belag entfernen und Untergrund vorbereiten

Bevor Sie mit dem Verlegen des Teppichbodens beginnen können, sollten Sie zunächst die alte Unterlage vollständig entfernen. Falls Sie in dem Raum noch Raufasertapete tapezieren oder streichen wollen, führen Sie diese Arbeiten am besten jetzt noch vor dem Entfernen des alten Belages durch.

Anschließend muss der Untergrund vorbereitet werden. Dieser sollte frei von Kleberesten und Staub sein, bevor Sie den neuen Bodenbelag anbringen. Sofern vorhanden, können Sie gröbere Unebenheiten mit der Ausgleichsmasse* beseitigen, welche mit dem Zahnspachtel* großflächig aufgetragen und verteilt wird. Wenn Sie ohne Wellen Teppich verlegen möchten, ist ein ebener Untergrund unabdingbar.

Unser Tipp:
Sofern es sich bei dem Altbelag gleichermaßen um Teppich handelt, entfernen Sie diesen ebenfalls. Schneiden Sie den Belag zunächst mit Hilfe des Teppichmessers* mit eingesetzter Hakenklinge in ca. 1 m breite Bahnen und ziehen diese dann ab. Sobald der alte Teppich entfernt worden ist, entfernen Sie mit Hilfe eines Spachtels die noch vorhandenen Reste des Teppichklebers. Abschließend können Sie die gesamte Fläche staubsaugen.

Schritt 3a (Räume > 20 m²): Teppichboden vollflächig verkleben

Haben Sie sich beim Kauf für einen Teppich aus Naturfasern entschieden, empfehlen wir Ihnen, diesen vollflächig zu verkleben. Gleiches gilt für Räume mit großer Fläche, da hier die Gefahr von Wellenbildung besteht.

Beginnen Sie zunächst mit einer Seite des Raumes, indem Sie den Teppich zurückklappen. Tragen Sie zuerst den Teppichkleber* mit dem Zahnspachtel* auf und verteilen diesen gleichmäßig in der ersten Raumhälfte. Drücken Sie nun die erste Hälfte des Teppichs in den noch feuchten Kleber.

Unser Tipp:
Drücken Sie den Teppich nun mit einer Walze oder einem Kantholz (mit einem Stück Stoff umwickelt) von der Mitte nach außen fest. Achten Sie darauf, dass sich beim Festdrücken keine Wellen bilden – diese sind nicht mehr rückgängig zu machen, sobald der Kleber einmal aushärtet. Schneiden Sie nun die Ränder an den Wänden mit dem Teppichmesser* mit scharfer Trapezklinge passgenau zu.

Schritt 3b (Räume < 20 m²): Teppichboden ohne Kleber verlegen

In kleineren Räumen von bis zu 20 m² können Sie Teppichboden* ohne Klebeband oder Kleber verlegen, dieses Verfahren wird Fixierung genannt. Legen Sie zunächst die neuen Teppichbahnen lose im Raum aus, so dass an auf der Wandseite ein Überstand von ca. 10 cm für den abschließenden Zuschnitt bleibt. Lassen Sie den Teppich nun für einige Stunden im Raum ruhen, damit sich das Material vor der Verarbeitung akklimatisieren kann.Rohbauraum ohne Bodenbelag

Nach der Ruhephase erfolgt der passgenaue Zuschnitt der Bahnen. Ein optimales Ergebnis erreichen Sie, indem Sie die benachbarten Bahnen einige Zentimeter übereinander legen, und dann mithilfe des Teppichmessers (Achtung: Setzen Sie für diesen Schnitt die Trapezklinge ein) und des Teppichlineals einen sauberen Schnitt vollführen. Auf diese Weise erhalten Sie eine perfekte, kaum sichtbare Naht. Nun bringen Sie entlang der Ränder auf der Unterseite des Teppichs das doppelseitige Klebeband an und drücken die einzelnen bahnen von der Mitte ausgehend fest.

Schritt 4: Übergangsprofil und Sockelleisten anbringen

Nach erfolgtem Zuschnitt können Sie nun dazu übergehen, die Sockelleisten* und das Übergangsprofil* anzubringen. Beginnen Sie mit dem Sockelleisten, indem Sie diese zuschneiden und mit Prüfen Sie zunächst, ob sich in der Wand Strom- bzw. Wasserleitungen befinden. Anschließend können Sie die Sockelleisten mit Nägeln in der Wand befestigen.

Bohren Sie für die Montage des Übergangsprofils zunächst Löcher in den Untergrund, welche zuvor markiert wurden, indem Sie das Übergangsprofil (zumeist aus Metall) an die entsprechende Stelle halten und die Löcher mit einem Stift markieren.

Das Wichtigste auf einen Blick:

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