Bohrlöcher füllen

Bohr­lö­cher fül­len

Bil­der, Re­ga­le und Hän­ge­schrän­ke wer­den oft mit fes­ten Nä­geln an der Wand be­fes­tigt. Bei ei­ner Um­stel­l­ak­ti­on oder dem Aus­zug blei­ben dann oft un­schö­ne Bohr­lö­cher in Flie­sen und Wand zu­rück.

Doch dies Art von Schön­heits­re­pa­ra­tu­ren in den ei­ge­nen vier Wän­den – ob zur Mie­te oder Ei­gen­tum – ist gar nicht so läs­tig wie vie­le an­neh­men.

Wir zei­gen Ih­nen, wie Sie in nur we­ni­gen Schrit­ten und oh­ne gro­ße Mü­he al­te Bohr­lö­cher fül­len, zu­spach­teln und ver­put­zen.

Die mit * ge­kenn­zeich­ne­ten Links sind sog. Af­fi­lia­te-Links - die­se ver­wei­sen auf Pro­duk­te bei Ama­zon. Falls Sie ein Pro­dukt dort kau­fen, er­hal­ten wir ei­ne klei­ne Pro­vi­si­on. Für Sie ent­ste­hen zu kei­nem Zeit­punkt zu­sätz­li­che Kos­ten!

Schnell­na­vi­ga­ti­on

Dü­bel zie­hen (1)

Bohr­lö­cher säu­bern (2)

Un­ter­grund vor­be­rei­ten (3)

Spach­tel­mas­se aus­wäh­len (4)

Spach­tel­mas­se auf­tra­gen (5)

Re­no­vie­rungs­hel­fer von JOB­RUF

Blauer Staubsauger

Schritt 1: Dü­bel zie­hen

Be­vor Sie die Wand­lö­cher fül­len kön­nen, müs­sen Sie zu­nächst die Dü­bel voll­stän­dig ent­fer­nen. Die­se zie­hen Sie am bes­ten mit ei­ner Zan­ge*.

Ge­ra­de bei Alt­bau­wän­den bricht hier oft wei­te­rer Putz mit her­aus. Dies ist nicht wei­ter schlimm. Ach­ten Sie le­dig­lich dar­auf, dass sich das Bohr­loch nicht er­heb­lich er­wei­tert, um die Bau­sub­stanz nicht nach­hal­tig zu schwä­chen.

Schritt 2: Bohr­lö­cher säu­bern

Be­vor Sie nun die Dü­bel­lö­cher ver­spach­teln kön­nen, soll­ten Sie den Grund säu­bern. Denn die Spach­tel­mas­se hält auf ei­nem sau­be­ren Un­ter­grund bes­ser als auf ei­nem stau­bi­gen.

Am ein­fachs­ten geht das, wenn Sie hier­für mit der Dü­se ei­nes Staub­sau­gers* das Bohr­loch aus­sau­gen. Falls Sie kei­nen Staub­sau­ger zur Hand ha­ben soll­ten, kön­nen Sie ver­su­chen, mit ei­nem fei­nen Haar­pin­sel* das Loch aus­zu­fe­gen.

Schritt 3: Un­ter­grund vor­be­rei­ten

Wenn Sie be­son­ders tie­fe oder gro­ße Wand­lö­cher spach­teln müs­sen, be­rei­ten Sie den Un­ter­grund durch das Auf­tra­gen von Tie­fen­grund* op­ti­mal für die Spach­tel­mas­se vor.

Die­ses Vor­ge­hen emp­feh­len wir Ih­nen auch, wenn die Wand selbst aus ei­nem stark sau­gen­dem Ma­te­ri­al wie et­wa Gips be­steht. Sau­gen­de Wand­un­ter­grün­de, die nicht vor­be­rei­tet wer­den, ent­zie­hen der Spach­tel­mas­se näm­lich Was­ser, so­dass die Haft­wir­kung enorm ein­schränkt wird.

Un­ser Tipp:
Ha­ben Sie kei­nen Tie­fen­grund zur Hand, kön­nen Sie al­te Bohr­lö­cher al­ter­na­tiv auch nur mit­hil­fe ei­nes Pin­sels mit et­was Was­ser be­net­zen. Be­son­ders klei­ne Lö­cher (un­ter ei­nem cm Durch­mes­ser) müs­sen Sie vor dem Fül­len nicht zwin­gend be­feuch­ten oder mit Tie­fen­grund be­ar­bei­ten.

Schritt 4: Die rich­ti­ge Spach­tel­mas­se aus­wäh­len

Das An­ge­bot an Spach­tel­mas­se im Bau­markt ist rie­sig. Ent­schei­dend für die Aus­wahl ist da­bei aber ein­zig und al­lein die Grö­ße des Lochs selbst.

Um klei­ne Bohr­lö­cher zu stop­fen, ge­nügt ei­ne Fer­tigs­pach­tel­mas­se aus der Tu­be* voll­kom­men. Wenn Sie be­son­ders gro­ße Lö­cher ver­spach­teln müs­sen oder sehr vie­le Bohr­lö­cher ab­de­cken wol­len, grei­fen Sie hin­ge­gen am bes­ten zu ei­ner Gips­s­pach­tel­mas­se*, die Sie selbst an­rüh­ren kön­nen.Bohrlöcher in einer Holzwand

Hier­für be­nö­ti­gen Sie in der Re­gel nicht mehr als ei­ne Plas­tik­schüs­sel, Was­ser und ei­nen Spach­tel* zum Um­rüh­ren. Für ei­ne op­ti­ma­le Kon­sis­tenz der Mas­se hal­ten Sie sich am bes­ten ge­nau an die Be­schrei­bung auf der Pa­ckung.

Ein we­nig an­ders ver­hält es sich üb­ri­gens, wenn Sie Holz­lö­cher spach­teln möch­ten. Hier­für ver­wen­den Sie ent­we­der spe­zi­el­len Holz­kitt* oder aber Hart- oder Weich­wachs in ver­schie­de­nen Holz­tö­nen*, mit dem sich Lö­cher im Holz ein­fach fül­len las­sen.

Schritt 5: Spach­tel­mas­se auf­tra­gen

Tra­gen Sie nun mit­hil­fe ei­nes Spach­tels die an­ge­rühr­te Mas­se auf und strei­chen Sie die­se in die Lö­cher. Ach­ten Sie da­bei dar­auf, dass kei­ne Hohl­räu­me ent­ste­hen und Sie die Wand­lö­cher auch wirk­lich in ih­rer ge­sam­ten Tie­fe ver­put­zen. Meist ist da­für ein mehr­ma­li­ges Ver­spach­teln not­wen­dig.

Das Auf­tra­gen der Mas­se soll­te mög­lichst zü­gig er­fol­gen, da die­se re­la­tiv schnell aus­här­tet. Fer­ti­ge Spach­tel­mas­se aus der Tu­be* kön­nen Sie di­rekt in die Lö­cher hin­ein­drü­cken und die­se dann an­schlie­ßend mit dem Spach­tel* glatt strei­chen.

Nun heißt es für Sie war­ten, bis die Mas­se voll­stän­dig ge­trock­net ist. Dies kann mit­un­ter bis zu ei­nem Tag dau­ern.

Da­nach kön­nen Sie die Wand wei­ter be­ar­bei­ten. Wenn Sie die­se mit Rau­fa­ser ta­pe­zie­ren möch­ten, er­üb­rigt sich das Über­strei­chen der Lö­cher. Falls Sie di­rekt auf Putz strei­chen, wäh­len Sie ei­ne mög­lichst gut de­cken­de Wand­far­be.

Wuss­ten Sie schon?
Spach­tel­mas­se gibt es in je­dem Haus­halt! Glau­ben Sie nicht? Dann wer­fen Sie doch mal ei­nen Blick in Ihr Ba­de­zim­mer! Klei­ne Bohr­lö­cher kön­nen Sie zur Not näm­lich am ein­fachs­ten mit Zahn­pas­ta fül­len! Ei­ne Stun­de spä­ter ist die Creme ge­trock­net und kann bei Be­darf über­pin­selt wer­den.

Re­no­vie­rungs­hil­fe bei JOB­RUF bu­chen

Trau­en Sie sich die­se Ar­bei­ten nicht zu, kön­nen wir Ih­nen mit hand­werk­lich ge­schick­ten Stu­den­ten aus­hel­fen, die im Nu al­te Wand­lö­cher für Sie stop­fen. Auch bei an­de­ren Re­no­vie­rungs­ar­bei­ten wie et­wa An­stri­ch­ar­bei­ten oder Ta­pe­zier­ar­bei­ten kön­nen wir Ih­nen ger­ne be­hilf­lich sein!

Jetzt kos­ten­lo­se An­fra­ge stel­len

 

Bild­quel­len (v.o.n.u.):
© "Drill ho­le" by With As­so­cia­tes is li­cen­s­ed un­der CC BY-SA 2.0
©"Va­cu­um Clea­ner" by Mar­tin Abegg­len is li­cen­s­ed un­der CC BY-SA 2.0
©"Pe­cke­red" by Alan Le­vi­ne is li­cen­s­ed un­der CC BY 2.0