Um­zug in die Schweiz

Die Schweiz ge­hört seit Jah­ren zum be­lieb­tes­ten Aus­wan­de­rungs­ziel der Deut­schen. Hier­zu tra­gen si­cher­lich die Nä­he zu Deutsch­land, die ho­he Le­bens­qua­li­tät, die nied­ri­gen Steu­er­sät­ze und die be­ein­dru­cken­de Na­tur bei.

Da es sich um ein an­de­res Land und dem­nach auch um ei­ne an­de­re Kul­tur han­delt, soll­te ein Um­zug ins Aus­land gut vor­be­rei­tet wer­den. Wenn auch Sie kurz vorm Um­zie­hen in die Al­pen­re­pu­blik ste­hen, er­hal­ten Sie hier hilf­rei­che In­for­ma­tio­nen zu For­ma­li­tä­ten und al­lem, was bei ei­nem Um­zug in die Schweiz zu be­ach­ten ist.

Da­mit Sie auch wirk­lich nichts ver­ges­sen, fer­ti­gen Sie sich am bes­ten im Vor­feld ei­ne Check­lis­te an, bei der Sie nach und nach die ein­zel­nen Punk­te ab­ha­ken kön­nen.

Schnell­na­vi­ga­ti­on

Zoll­in­for­ma­ti­on

An­mel­dung bei Ein­woh­ner­kon­trol­le

Auf­ent­halts­be­wil­li­gung

Kran­ken­kas­se

Füh­rer­schein

Au­to um­mel­den

Ver­kehrs­re­geln

Um­zugs­hel­fer bei JOB­RUF fin­den

Um­zug in die Schweiz: Zoll auf Über­sied­lungs­gü­ter

Al­le Ge­gen­stän­de, die sich schon län­ger als sechs Mo­na­te in Ih­rem Be­sitz be­fin­den – auch Ihr Au­to – und die Sie mit Ih­rem Um­zug in die Schweiz als Ein­fuhr mit­brin­gen möch­ten, zäh­len beim Zoll als Über­sied­lungs­gut. Die­ses kann nach ent­spre­chen­der De­kla­rie­rung ab­ga­be- und zoll­frei ein­ge­führt wer­den.

  • Bei der Ein­rei­se­zoll­stel­le le­gen Sie da­für fol­gen­de Un­ter­la­gen vor:
  • Aus­ge­füll­tes An­trags­for­mu­lar für Über­sied­lungs­gut (For­mu­lar 18.44 „Über­sied­lungs­gut“)
  • Nach­weis der Wohn­sitz­ver­le­gung (Miet­ver­trag, Ar­beits­ver­trag o.ä.)
  • Gro­be In­ven­tar­lis­te des Haus­rats
  • Fahr­zeug­aus­weis

Be­ach­ten Sie bei Ih­rer An­rei­se im­mer die Öff­nungs­zei­ten der Zoll­schal­ter. Sams­tags ha­ben man­che Schal­ter – wenn über­haupt – nur ver­kürzt, sonn­tags so­gar gar nicht ge­öff­net, so­dass ei­ne Ein­rei­se nicht mög­lich ist. Kal­ku­lie­ren Sie auf je­den Fall im­mer ei­nen Stau ein, so­dass Sie die Öff­nungs­zei­ten nicht ver­pas­sen. Be­den­ken Sie au­ßer­dem, dass es nicht er­laubt ist, mit ei­nem Last­wa­gen nachts oder am Wo­chen­en­de zu fah­ren.

Bei einem Umzug in die Schweiz Zoll beachtenAch­ten Sie au­ßer­dem dar­auf, dass Ihr Wa­gen nicht über­la­den wer­den darf. Bei ei­nem zu ho­hen Ge­samt­ge­wicht kann es vor­kom­men, dass das Um­zugs­gut aus- bzw. um­ge­la­den wer­den muss oder die Ein­rei­se so­gar ver­wei­gert wird. Für Fahr­zeu­ge über 3,5 Ton­nen müs­sen Sie Leis­tungs­ab­hän­gi­ge Schwer­ver­kehrs­ab­ga­be zah­len.

Auch wenn Sie für die Ein­rei­se nur ei­ne gro­be In­ven­tar­lis­te be­nö­ti­gen, emp­fiehlt es sich, beim Pa­cken der Um­zugs­kar­tons ei­ne ge­naue Lis­te mit al­len Mö­beln, Ge­gen­stän­den und Pflan­zen zu er­stel­len. Eben­so ist das Be­schrif­ten der Um­zugs­kar­tons emp­feh­lens­wert. Dies kann im Lau­fe des Woh­nungs­wech­sels oder im Fal­le ei­ner mög­li­chen Kon­trol­le an der Gren­ze si­cher­lich be­hilf­lich sein.

Si­cher­lich soll Ihr Haus­tier mit Ih­nen um­zie­hen und nicht al­lei­ne in der al­ten Hei­mat zu­rück­ge­las­sen wer­den. Fol­gen­de Vor­aus­set­zun­gen müs­sen er­füllt sein, da­mit Sie Hund, Kat­ze oder ein an­de­res Haus­tier zoll­frei ein­füh­ren kön­nen:

  • Kenn­zeich­nung des Tiers durch Mi­kro­chip oder Tä­to­wie­rung
  • Nach­weis ei­ner Toll­wut­imp­fung
  • EU-Heim­tier­pass
  • Kein Ver­kauf nach Grenz­über­schrei­tung

Ach­tung:
Falls Sie mit ei­nem Kampf­hund in die Schweiz um­zie­hen wol­len, soll­ten Sie sich im Vor­feld ge­nau beim zu­stän­di­gen Ve­te­ri­när­amt in­for­mie­ren. Je­der Kan­ton re­gelt die Hal­tung sol­cher Hun­de­ras­sen an­ders, man­che ver­bie­ten sie so­gar kom­plett.

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An­mel­dung bei der Ein­woh­ner­kon­trol­le

Nach Ih­rer Ein­rei­se ha­ben Sie acht Ta­ge Zeit um sich bei Ih­rer Ein­woh­ner­kon­trol­le (ver­gleich­bar mit dem deut­schen Ein­woh­ner­mel­de­amt) an­zu­mel­den und ei­ne Auf­ent­halts­be­wil­li­gung zu be­an­tra­gen, falls die­se noch nicht vor­liegt.

Zur An­mel­dung be­nö­ti­gen Sie fol­gen­de Un­ter­la­gen:

  • Gül­ti­ger Per­so­nal­aus­weis
  • Pass­fo­to
  • Ar­beits­ver­trag oder Be­schei­ni­gung über die Stu­di­en­zu­las­sung
  • Miet­ver­trag
  • Do­ku­men­te über den Fa­mi­li­en­stand (Hei­rats­ur­kun­de etc.)
  • Mit­glieds­be­stä­ti­gung der Kran­ken­kas­se (kann ggf. nach­ge­reicht wer­den)

Je nach Kan­ton sind ggf. wei­te­re Un­ter­la­gen not­wen­dig. Eben­so kön­nen die An­mel­de­ge­büh­ren va­ri­ie­ren. In­for­mie­ren Sie sich al­so im Vor­feld ge­nau über die Vor­ga­ben in Ih­rem Kan­ton.

Als Hun­de­be­sit­zer müs­sen Sie eben­falls Ih­ren Vier­bei­ner in der Wohn­ge­mein­de so­wie der Schwei­zer Hun­de­da­ten­bank (durch den Tier­arzt) an­mel­den.

Ach­tung:
Je nach Kan­ton wer­den die An­mel­de­stel­len un­ter­schied­lich be­nannt, die Be­zeich­nung Ein­woh­ner­kon­trol­le gibt es al­so nicht in je­dem Kan­ton. In Zü­rich heißt die­se z. B. Kreis­bü­ro oder in Ba­sel Ein­woh­ner­dienst.

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Auf­ent­halts­be­wil­li­gung nur mit gül­ti­gem Ar­beits­ver­trag

Wenn Sie Ih­ren Wohn­sitz mehr als drei Mo­na­te in die Schweiz ver­le­gen möch­ten, be­nö­ti­gen Sie ei­ne gül­ti­ge Auf­ent­halts­be­wil­li­gung. In der Re­gel wird der An­trag auf die­se Be­wil­li­gung vom Ar­beit­ge­ber ge­stellt, wo­bei ein gül­ti­ger Ar­beits­ver­trag er­for­der­lich ist.

Für ei­nen län­ge­ren Auf­ent­halt gibt es ver­schie­de­nen Ar­ten von Auf­ent­halts­be­wil­li­gun­gen:

  • Be­wil­li­gung B (Auf­ent­halts­be­wil­li­gung): Die Auf­ent­halts­be­wil­li­gung mit Ar­beits­er­laub­nis wird aus­ge­stellt, wenn ein Ar­beits­ver­trag von min­des­tens 12 Mo­na­ten vor­liegt. Die­se Be­wil­li­gung ist fünf Jah­re gül­tig und schränkt den Be­sit­zer in kei­ner Wei­se bei Be­rufs­aus­übung oder Wohn­ort ein.
  • Be­wil­li­gung C (Nie­der­las­sungs­be­wil­li­gung): Die­se Nie­der­las­sungs­be­wil­li­gung wird aus­ge­stellt, wenn ein re­gu­lä­rer und un­un­ter­bro­che­ner Auf­ent­halt von fünf Jah­ren in der Schweiz si­cher­ge­stellt wur­de. Sie gilt für un­be­schränk­te Zeit und ist an kei­ne Be­din­gun­gen ge­knüpft.

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Kran­ken­kas­sen­plicht auch bei den Eid­ge­nos­sen

Deswegen lohnt sich Umziehen in die Schweiz: Bergpanorama aus CabrioGrund­ver­si­che­rung

Die An­mel­dung bei ei­ner Kran­ken­kas­se ist ver­pflich­tend. Nach Ih­rem Woh­nungs­wech­sel ha­ben Sie hier­für drei Mo­na­te Zeit, um sich bei ei­nem Kran­ken­kas­sen­an­bie­ter Ih­rer Wahl an­zu­mel­den. An­ders als in Deutsch­land sind die Leis­tun­gen al­ler Schwei­zer Kran­ken­kas­sen iden­tisch.

Le­dig­lich die Hö­he der Bei­trä­ge (in der Schweiz Prä­mi­en ge­nannt) ist bei der Grund­ver­si­che­rung un­ter­schied­lich. Die­se sind ab­hän­gig von Wohn­ort, Al­ter, Ver­si­che­rungs­mo­dell und dem selbst ge­wähl­ten Fran­chise von min­des­tens 300 Fran­ken (Be­trag, den Sie von Ih­ren Ge­sund­heits­kos­ten pro Ka­len­der­jahr selbst über­neh­men; Stand 2018).

Zu­satz­ver­si­che­rung

Dar­über hin­aus ha­ben Sie die Mög­lich­keit, ge­wis­se Zu­satz­ver­si­che­run­gen zu wäh­len und so Ih­ren Kom­fort zu er­hö­hen. Hier­bei kann es sich z. B. um die am­bu­lan­te Zu­satz­ver­si­che­rung (z. B. für Bril­len- und Zahn­be­hand­lun­gen und Al­ter­na­tiv­me­di­zin) oder die Spi­tal­ver­si­che­rung (z. B. An­spruch auf die Be­zah­lung ei­nes Ein­bett- bzw. Zwei­bett­zim­mers im Kran­ken­haus oder Mehr­kos­ten, bei Kran­ken­haus­auf­ent­halt au­ßer­halb Ih­res Wohn­kan­tons) han­deln.

An­ders als bei der Grund­ver­si­che­rung, bei der je­der An­trags­stel­ler auf­ge­nom­men wer­den muss, dür­fen bei der Zu­satz­ver­si­che­rung Vor­be­hal­te an­ge­bracht wer­den.

Un­fall­ver­si­che­rung

Wenn Sie bei ei­nem Ar­beit­ge­ber mehr als 8 Wo­chen­stun­den ar­bei­ten, müs­sen Sie sich nicht um ei­ne se­pa­ra­te Um­fall­ver­si­che­rung küm­mern. Die­ser Ar­beit­ge­ber ver­si­chert Sie au­to­ma­tisch ge­gen Un­fäl­le – und zwar so­wohl bei Be­rufs- als auch bei Nicht­be­rufs­un­fäl­len. Kin­der, Nicht­be­rufs­tä­ti­ge oder Selbst­stän­di­ge müs­sen sich hin­ge­gen selbst um die Un­fall­ver­si­che­rung küm­mern.

Hin­weis:
Grund- und Zu­satz­ver­si­che­rung müs­sen Sie nicht bei­de bei der­sel­ben Kran­ken­kas­se ab­schlie­ßen. Al­ler­dings wer­den von man­chen Kas­sen Ra­bat­te an­ge­bo­ten, wenn Sie bei­de Ver­si­che­run­gen dort ab­schlie­ßen. Eben­so kön­nen ver­schie­de­ne Fa­mi­li­en­mit­glie­der eben­falls bei un­ter­schied­li­chen Kran­ken­kas­sen ver­si­chert sein, ei­ne Fa­mi­li­en­ver­si­che­rung gibt es näm­lich in der Schweiz nicht.

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Deut­scher Füh­rer­schein nur 1 Jahr gül­tig

Nach ei­nem Um­zug in die Schweiz aus Deutsch­land ist zu be­ach­ten, dass Sie nur vor­über­ge­hend – bis zu zwölf Mo­na­te nach Ih­rer Ein­rei­se – mit dem deut­schen Füh­rer­schein fah­ren dür­fen. Da­nach be­nö­ti­gen Sie ei­nen Schwei­zer Füh­rer­schein bzw. Fahr­er­laub­nis.

Las­sen Sie hier­für ein­fach beim Stra­ßen­ver­kehrs­amt Ih­res Kan­tons den deut­schen Füh­rer­schein um­schrei­ben. Ihr al­ter Füh­rer­schein wird dar­auf­hin an die aus­stel­len­de Be­hör­de in Deutsch­land zu­rück­ge­schickt. Die Kos­ten für die Um­schrei­bung lie­gen je nach Kan­ton bei 80 bis 140 Fran­ken (Stand 2018).

Für den Um­tausch Ih­res Füh­rer­scheins be­nö­ti­gen Sie:

  • Ge­suchs­for­mu­lar mit au­gen­ärzt­li­chem At­test
  • Al­ter Füh­rer­schein im Ori­gi­nal
  • Aus­län­der­aus­weis (Bei Scheck­kar­ten­for­mat ist zu­sätz­lich die Wohn­sitz­be­schei­ni­gung er­for­der­lich)
  • Farb­li­ches Pass­fo­to
  • Bei den Füh­rer­schein­klas­sen C1, C, D, D1 oder BPT bzw. der Klas­se 3 ist ein me­di­zi­ni­sches At­test not­wen­dig

Fah­ren Sie nach zwölf Mo­na­ten im­mer noch mit Ih­rem deut­schen Füh­rer­schein, ist dies gleich­zu­setz­ten mit Fah­ren oh­ne gül­ti­gen Aus­weis. Wenn Sie er­wischt wer­den, müs­sen Sie mit Stra­fen rech­nen, z. B. ei­ner Kon­troll­fahrt, bei der ge­prüft wird, ob Sie die Ver­kehrs­re­geln be­herr­schen.

Ach­tung:
Die Be­ar­bei­tung der Um­schrei­bung nimmt ge­wis­se Zeit in An­spruch. In der Re­gel dau­ert es ei­ne Wo­che, in man­chen Fäl­len aber auch län­ger. Falls Sie es nicht recht­zei­tig schaf­fen, die Schei­ne um­zu­schrei­ben oder die Be­ar­bei­tung län­ger dau­ert als ge­dacht, soll­ten Sie zur Si­cher­heit und im Fal­le ei­ner Po­li­zei­kon­trol­le im­mer ei­ne Ko­pie des An­trags mit­neh­men.

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Au­to um­mel­den beim Um­zie­hen in die Schweiz

Nach Ih­rem Um­zug in die Schweiz müs­sen Sie Ihr Au­to in­ner­halb von ei­nem Jahr um­mel­den. Neu ge­kauf­te KFZ müs­sen in­ner­halb von ei­nem Mo­nat in der neu­en Hei­mat um­ge­mel­det wer­den.

Den An­trag stel­len Sie bei dem je­wei­li­gen Stra­ßen­ver­kehrs­amt Ih­res Kan­tons. Fol­gen­de Un­ter­la­gen müs­sen Sie hier­für (in der Re­gel) mit­brin­gen:

  • Prüf­be­richt (For­mu­lar 13.20 A bei Neu­wa­gen und 13.20 B bei Ge­braucht­wa­gen, vom Zoll aus­ge­stellt)
  • Ver­si­che­rungs­nach­weis (von Ver­si­che­rungs­ge­sell­schaft in der Schweiz)
  • Aus­län­di­scher Fahr­zeug­schein und – brief
  • Ab­gas-War­tungs­do­ku­ment
  • Be­stä­ti­gung der Ver­zol­lung
  • Ser­vice-Heft (Tech­ni­sche Ge­ge­ben­hei­ten des Fahr­zeugs)
  • Auf­ent­halts­be­wil­li­gung (als Ori­gi­nal)
  • Even­tu­ell vor­han­de­ne EU-Über­ein­stim­mungs­be­schei­ni­gung (bei Neu­wa­gen zwin­gend!)

Ge­naue An­ga­ben zu den vor­zu­le­gen­den Do­ku­men­ten und den Zu­las­sungs­vor­schrif­ten er­fah­ren Sie bei Ih­rem Stra­ßen­ver­kehrs­amt.

Die­ses ver­gibt Ih­nen – nach­dem Sie den An­trag ge­stellt ha­ben – dann au­to­ma­tisch ei­nen Ter­min zur Prü­fung Ih­res Wa­gens, der so­ge­nann­ten Mo­tor­fahr­zeug­kon­trol­le (MFK) – ver­gleich­bar mit dem deut­schen TÜV. Die­se Ter­min­ver­ga­be kann ei­ni­ge Zeit dau­ern. Des­we­gen ist es wich­tig dass Sie sich früh ge­nug dar­um küm­mern, um nicht den Ab­lauf der Frist zu ris­kie­ren.

Nach der Kon­trol­le er­hal­ten Sie – ähn­lich wie beim deut­schen TÜV – ent­we­der ei­ne Lis­te mit Män­geln, die Sie in der Werk­statt (in der Schweiz Ga­ra­ge) be­sei­ti­gen las­sen müs­sen oder das neue Kenn­zei­chen. Die­ses ist – an­ders als in Deutsch­land – nicht dem Fahr­zeug, son­dern di­rekt Ih­nen zu­ge­teilt.

Un­ser Tipp:
In der Ein­la­dung zur MFK wird er­wähnt, dass das Fahr­zeug ge­rei­nigt zur Kon­trol­le vor­ge­führt wer­den soll. Die­sen Hin­weis soll­ten Sie ernst neh­men und das Fahr­zeug im Vor­feld gründ­lich säu­bern – be­son­ders den Un­ter­bo­den und den Mo­tor­raum.

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Neu­es Land, neue Ver­kehrs­re­gelnHauptstraße INterlaken

Größ­ten­teils sind die Ver­kehrs­re­geln in der Schweiz und Deutsch­land ähn­lich. Ei­ni­ge Un­ter­schie­de ha­ben wir hier kurz auf­ge­führt:

Vi­gnet­te: Um auf der Au­to­bahn fah­ren zu dür­fen, braucht man ei­ne Vi­gnet­te. Die­se be­kommt man für 40 ran­ken (Stand 2018) an je­der Schwei­zer Tank­stel­le, bei der Post oder an der letz­ten deut­schen Tank­stel­le vor der Gren­ze. Ei­ne Vi­gnet­te ist im­mer für das lau­fen­de Jahr so­wie den Mo­nat da­vor und da­nach gül­tig (Bei­spiel 2018: 1. De­zem­ber 2017 bis 31. Ja­nu­ar 2018) und muss gut sicht­bar an der Front­schei­be an­ge­bracht wer­den. Fehlt der Auf­kle­ber muss man mit Stra­fen rech­nen (2018: 200 Fran­ken).

Ra­dar­kon­trol­len: In der Schweiz gibt es ei­ne sehr ho­he Blit­zer­dich­te, es wird oft ge­blitzt. Da man meis­tens nur ei­ne To­le­ranz von 3-5 km/Std. ab­ge­zo­gen wird, soll­te man sich ge­nau an die Ge­schwin­dig­keits­be­gren­zun­gen hal­ten.

Licht­pflicht: Auch am Tag ist es Pflicht, mit Licht zu fah­ren. Ent­we­der – wenn vor­han­den – mit Tag­fahr­licht, an­sons­ten mit Ab­blend­licht. Be­ach­tet man dies nicht, muss man mit ei­nem Straf­geld rech­nen.

Ver­hal­ten an Berg­stra­ßen: An en­gen Berg­stra­ßen hat der Auf­wärts­fah­ren­de Vor­fahrt. Der­je­ni­ge, der ab­wärts fährt, muss ge­ge­be­nen­falls an­hal­ten. Post­au­tos (gel­be Über­land­bus­se) ha­ben je­doch im­mer Vor­rang und mel­den sich durch ein Horn an.

Staats­an­ge­hö­rig­keit am Fahr­zeug: Bei Schwei­zer Fahr­zeu­gen ist die vor­ge­ge­be­ne Un­ver­wech­sel­bar­keit der Staats­an­ge­hö­rig­keit nicht ge­ge­ben. Des­we­gen muss – vor al­lem bei Rei­sen ins Aus­land – ein zu­sätz­li­cher Auf­kle­ber oder ein Ma­gnet­schild mit CH- Kenn­zeich­nung (min­des­tens 11,5 x 17,5 cm groß und el­lip­tisch) an­ge­bracht wer­den.

Park­platz: Al­le Park­plät­ze sind farb­lich mar­kiert. Gel­be Zo­nen sind pri­vat oder für Fir­men (und de­ren Gäs­te/Kun­den) und wei­ße Zo­nen sind ge­büh­ren­pflich­tig (Park­au­to­mat). In der blau­en Zo­ne dür­fen Sie mit ei­ner Park­schei­be mon­tags bis sams­tags in der Zeit zwi­schen 8:00 und 18:00 Uhr für ei­ne Stun­de kos­ten­los par­ken, an Sonn- und Fei­er­ta­gen ist das Par­ken zwi­schen 19:00 und 7:00 Uhr frei. Re­gel­mä­ßi­ges Par­ken ist al­ler­dings un­ter­sagt. Hier­für emp­fiehlt sich die Park­kar­te, mit der das un­be­grenz­te Par­ken in ei­nem be­stimm­ten Ge­biet mög­lich ist. Gel­be Mar­kie­run­gen mit Kreu­zen zei­gen ein Park­ver­bot an, gel­be Li­ni­en am Stra­ßen­rand ein Hal­te­ver­bot.

Un­ser Tipp:
Be­son­ders bei ei­nem Um­zug ist es wich­tig, kur­ze We­ge ein­zu­pla­nen – das spart Zeit, Ar­beit und schont auch Ih­ren Rü­cken. Aus die­sem Grund soll­ten Sie im Vor­feld ei­nen Park­platz für den Um­zugs­tag zu re­ser­vie­ren bzw. ei­ne Hal­te­ver­bot­zo­ne ein­zu­rich­ten. In den meis­ten Städ­ten kann man die­se bei der Po­li­zei an­for­dern.

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Um­zugs­hel­fer bei JOB­RUF fin­den

Oft­mals zieht man in ei­ne frem­de Ge­gend, wo man noch nie­man­den kennt. Be­son­ders bei ei­nem Um­zug in ein an­de­res Land, wo auch Ih­re Freun­de nicht mal eben schnell mit­hel­fen kön­nen, ist es so be­son­ders schwer, Hel­fer für den Um­zugs­tag zu fin­den.

Nicht so mit den stu­den­ti­schen Um­zugs­hel­fern von JOB­RUF! Stel­len Sie noch heu­te ei­ne kos­ten­lo­se An­fra­ge nach Hel­fern aus grenz­na­hen Ge­gen­den, die Ih­nen tat­kräf­tig un­ter die Ar­me grei­fen kön­nen. So ste­hen Sie auch bei Ih­rem Um­zug in die Schweiz nicht al­lei­ne da!

 

Jetzt Um­zugs­hel­fer fin­den

 

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