Schrank auf­bau­en

Wenn Sie Ih­ren neu­en Schrank sel­ber auf­bau­en möch­ten, gilt es ei­ni­ge Din­ge zu be­ach­ten. Denn ob nach Um­zug oder Re­no­vie­rung: Das gro­ße Auf­be­wah­rungs­mö­bel soll sta­bil sein, rund­um funk­tio­nie­ren und beim Auf­bau nicht be­schä­digt wer­den.

In un­se­rer An­lei­tung zum Schrank auf­bau­en er­klä­ren wir Ih­nen Schritt für Schritt die Mon­ta­ge. Zu­sätz­lich ha­ben wir ei­ni­ge Tipps für häu­fig wie­der­keh­ren­de Hand­grif­fe, die Ih­nen den er­folg­rei­chen Auf­bau und auch den Ab­bau er­leich­tern – ganz egal, ob sie ei­nen Klei­der­schrank auf­bau­en oder Stau­raum für an­de­re Zwe­cke schaf­fen. Sie möch­ten ei­nen Ikea Schrank auf­bau­en? Le­sen Sie bei uns, wel­che Be­son­der­hei­ten da­bei zu be­ach­ten sind.

Wie lan­ge dau­ert der Schran­kauf­bau?

Die Dau­er ei­nes Schran­kauf­baus ist pau­schal schwer ein­zu­schät­zen, da hier vie­le Ein­fluss­fak­to­ren ei­ne Rol­le spie­len. Von die­sen Fak­to­ren hängt die Zeit ab, die Sie ein­pla­nen soll­ten:

  • Grö­ße des Mö­bel­stücks (han­delt es sich z.B. um ei­nen vier­tü­ri­gen Klei­der­schrank mit vie­len Schub­la­den oder nur um ei­nen ein­fa­chen zwei­tü­ri­gen Klei­der­schrank?)
  • An­zahl der hel­fen­den Per­so­nen
  • Er­fah­rung der Hel­fer (An­fän­ger oder ver­sier­te Mö­bel­mon­teu­re?)
  • Ver­füg­ba­res Werk­zeug

Wir bei JOB­RUF ha­ben fol­gen­de Er­fah­rungs­wer­te, mit de­nen Sie zu­ver­läs­sig pla­nen kön­nen: Zwei ge­üb­te Hel­fer von JOB­RUF be­nö­ti­gen für die Mö­bel­mon­ta­ge ei­nes 2- bis 3-tü­ri­gen Klei­der­schranks (z. B. IKEA Pax Schrank) drei bis vier Stun­den. Un­ge­üb­te Per­so­nen be­nö­ti­gen für den Auf­bau fünf Stun­den oder mehr.

Schnel­ler kann es kaum ge­hen, wenn das Er­geb­nis zu­frie­den­stel­lend sein soll. Wenn Sie di­ver­se Schran­k­ele­men­te auf­bau­en und we­nig Zeit ha­ben, kön­nen meh­re­re Teams gleich­zei­tig die Schrän­ke mon­tie­ren.

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Schritt 1: Trans­port und Vor­be­rei­tung

Nach­dem Sie die ein­zel­nen Ele­men­te der Mö­bel trans­por­tie­ren sor­gen Sie am vor­ge­se­he­nen Stand­ort zu­nächst für aus­rei­chen­de Be­we­gungs­frei­heit, um den Klei­der­schrank rich­tig auf­bau­en zu kön­nen.

Ver­schaf­fen Sie sich nun ei­nen Über­blick über die ein­zel­nen Tei­le und be­rück­sich­ti­gen Sie be­reits bei der An­ord­nung der Ele­men­te die Rei­hen­fol­ge beim Auf­bau be­rück­sich­ti­gen. Nut­zen sie das Ver­pa­ckungs­ma­te­ri­al oder ei­ne De­cke als Un­ter­la­ge, um emp­find­li­che Ober­flä­chen und ih­ren Bo­den zu scho­nen.

Mit­hil­fe der Mon­ta­ge­an­lei­tung bzw. auf die mit­ge­lie­fer­ten Schrau­ben kön­nen Sie fest­stel­len, wel­ches Werk­zeug für die Mon­ta­ge not­wen­dig ist. Sie be­nö­ti­gen in der Re­gel:

Un­ser Tipp:
Bau­en Sie ei­nen Schrank nicht al­lei­ne auf. Am bes­ten ar­bei­ten Sie zu zweit – das ist nicht nur ein­fa­cher, son­dern auch si­che­rer. Wäh­rend ei­ne Per­son die Mon­ta­ge über­nimmt, kann die zwei­te Tei­le hal­ten oder Werk­zeug an­rei­chen.

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Schritt 2: Schrank­kör­per auf­bau­en

Schrankteile noch verpacktWenn Sie den Schrank al­lei­ne auf­bau­en müs­sen, füh­ren Sie die Mon­ta­ge des Kor­pus so durch, dass sich die­ser in ei­ner lie­gen­den Po­si­ti­on be­fin­det. Durch die Hö­he der Sei­ten­wän­de ist ein Auf­bau ste­hend oh­ne Hil­fe­stel­lung in der Re­gel nicht mög­lich.

Ein Blick auf die vor­ge­bohr­ten Lö­cher bzw. die Mon­ta­ge­an­lei­tung gibt Aus­kunft über die kor­rek­te An­ord­nung von Bo­den- und Sei­ten­ele­men­ten. Bei Schub­la­den­schrän­ken emp­fiehlt sich die Mon­ta­ge der da­zu­ge­hö­ri­gen Schie­nen be­reits jetzt.

Hin­weis:
Auf­ge­passt, wenn sie den Schrank lie­gend auf­bau­en: Beim Auf­stel­len bzw. Kip­pen brau­chen sie aus­rei­chend Platz un­ter der Zim­mer­de­cke. Mes­sen sie zu­al­ler­erst die Dia­go­na­le ei­ner Sei­ten­wand des Schranks. Die­se muss kür­zer sein, als die Zim­mer­de­cke hoch ist. Wenn dies ge­ge­ben ist, kön­nen sie den Schrank pro­blem­los lie­gend auf­bau­en und spä­ter auf­rich­ten.

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Schritt 3: Schrankrück­wand mon­tie­ren

Be­vor Sie fort­fah­ren, be­den­ken Sie beim Zu­sam­men­bau von Bo­den­plat­te, Sei­ten­wän­den und De­cken­plat­te auch die Schrankrück­wand. Bau­en Sie den Kör­per mit der Vor­der­sei­te nach un­ten zu­sam­men. So kön­nen Sie im nächs­ten Schritt die Rück­wand mon­tie­ren, oh­ne den ge­sam­ten Schrank­kör­per um­ständ­lich um­dre­hen zu müs­sen. Die Rück­sei­te – oft aus dün­nem Sperr­holz ge­fer­tigt – wird mit­tels klei­ner Nä­gel an­ge­bracht. 

Ist die Rück­wand mon­tiert, soll­te der Schrank sta­bil ge­nug sein, um ihn auf­zu­rich­ten und an den ge­wünsch­ten Ort zu be­we­gen. Je nach Bo­den­be­lag soll­te dies vor­sich­tig ge­sche­hen, sonst ris­kie­ren Sie Be­schä­di­gun­gen und Krat­zer – und müs­sen z. B. neu Ihr Klick-La­mi­nat-ver­le­gen.

Es kön­nen auch dün­ne, selbst­kle­ben­de Filz­strei­fen (er­hält­lich im Bau­markt) an der Un­ter­sei­te des Schran­kes an­ge­bracht wer­den – das emp­fiehlt sich ins­be­son­de­re bei hoch­wer­ti­gen Par­kett­bö­den.

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Schritt 4: Tü­ren an­brin­gen

Im nächs­ten Schritt dreht sich al­les um die Mon­ta­ge der Tü­ren. Wie es nun wei­ter­geht, hängt von der Art der Tü­ren ab. Es gibt zwei gän­gi­ge Va­ri­an­ten: Schwe­be­tü­ren und Dreh­tü­ren.

Va­ri­an­te 1: Schwe­be­tü­ren­schrank auf­bau­en – Erst ein­hän­gen, dann ein­stel­len

Schrank mit SchwebetürenOb aus äs­the­ti­schen Grün­den oder um dem be­grenz­ten Platz­an­ge­bot im Zim­mer Rech­nung zu tra­gen – wenn Sie ei­nen Schwe­be­tü­ren­schrank auf­bau­en, gibt es ei­nen Haupt­un­ter­schied zu an­de­ren Va­ri­an­ten: Bei die­sem Mo­dell wer­den die Tü­r­ele­men­te in so­ge­nann­te Lauf­schie­nen ein­ge­hängt. Die Lauf­schie­nen müs­sen an der Bo­den- als auch an der De­cken­plat­te ent­lang an­ge­bracht wer­den. Die Tür­blät­ter wer­den mit ei­nem da­zu pas­sen­den Be­schlag und Lauf­wa­gen aus­ge­stat­tet.

Wenn sie ei­nen Schrank mit Schwe­be­tü­ren auf­bau­en, be­gin­nen Sie beim Ein­hän­gen mit der hin­te­ren Tür. Die­se wird zu­nächst leicht schräg ge­hal­ten und mit dem Lauf­wa­gen in die Lauf­schie­ne am Kor­pus ge­hängt. Je nach Mo­dell emp­fiehlt es sich, den Be­schlag un­ten erst an­zu­schrau­ben und in die Füh­rungs­schie­ne ein­zu­set­zen, wenn das Tür­blatt oben schon in der Lauf­schie­ne hängt.

Das rich­ti­ge Ein­stel­len der Tür­blät­ter er­folgt schließ­lich über Hö­hen­ver­stell­schrau­ben am Lauf­wa­gen. Die­ser Ar­beits­schritt soll­te sehr sorg­fäl­tig und ex­akt laut An­lei­tung durch­ge­führt wer­den. Nur so kön­nen sie si­cher­ge­hen, dass der Schrank pass­ge­nau und staub­dicht schließt.

Va­ri­an­te 2: Schrank mit Dreh­tü­ren mon­tie­ren

Mon­tie­ren Sie zu­nächst die Schar­nie­re mit­tels der mit­ge­lie­fer­ten Schrau­ben. Hier­zu hal­ten Sie sich bit­te an die dem Schrank bei­lie­gen­de Mon­ta­ge­an­lei­tung. Ei­ne zwei­te Per­son hält am bes­ten die Tür in der ge­wünsch­ten Po­si­ti­on.

Erst wenn al­le Schar­nie­re ver­bun­den wur­den, soll­te die Tü­re los­ge­las­sen wer­den. An­sons­ten be­steht die Ge­fahr von dau­er­haf­ten Schä­den. Prü­fen Sie nach dem Ver­schrau­ben, ob die Tü­ren in glei­cher Hö­he an­ge­bracht wur­den und sie kor­rekt und dicht schlie­ßen. Ei­ne Nach­jus­tie­rung ist durch Dre­hen an den Schrau­ben mög­lich.

Für den Fall, dass sich die Dreh­tü­ren nur schwer be­we­gen las­sen soll­ten, tra­gen Sie ei­nen Trop­fen Öl am Ge­lenk auf. Nach mehr­ma­li­gem Be­we­gen soll­te sich das Öl sehr gut ver­teilt ha­ben – glei­ches gilt für Lauf­schie­nen von Schwe­be­tü­ren oder Schub­la­den.

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Schritt 5: Klei­der­schrank auf­bau­en – Ab­schlie­ßen­de Ar­bei­ten

Schrank bei der MontageDas fast fer­tig auf­ge­bau­te Mö­bel­stück be­fin­det sich nun in der ge­wünsch­ten Po­si­ti­on. Die letz­ten Schrit­te um­fas­sen das Ein­set­zen der Re­gal­bö­den, Klei­der­stan­gen und Schub­la­den. Brin­gen Sie die Win­kel für die Re­gal­bö­den in glei­cher Hö­he an, um ei­ne Schief­la­ge zu ver­mei­den. Nach dem Zu­sam­men­bau der Schub­la­den wer­den die­se in die be­reits vor­her an­ge­brach­ten Füh­rungs­schie­nen ein­ge­setzt (sie­he Trans­port und Vor­be­rei­tung (1)).

Zu gu­ter Letzt kön­nen Sie die Tür­grif­fe an den Schrank mon­tie­ren. Üb­li­cher­wei­se sind die ent­spre­chen­den Lö­cher an der Tü­re be­reits vor­ge­bohrt, so dass Sie le­dig­lich den Griff mit­tels der mit­ge­lie­fer­ten Schrau­ben an­brin­gen müs­sen.

Ins­be­son­de­re bei klei­ne­ren Mo­del­len be­steht beim Öff­nen der Tü­ren Kipp­ge­fahr. Durch die Mon­ta­ge von Me­tall­win­keln auf der Ober­sei­te der De­cken­plat­te ver­hin­dern Sie dies, oh­ne die Op­tik zu be­ein­träch­ti­gen. Be­fes­ti­gen Sie die Win­kel ein­fach mit­tels Dü­beln an der Wand, um ei­nen si­che­ren und sta­bi­len Stand zu ga­ran­tie­ren.

Hin­weis:
Las­sen Sie zwi­schen der Wand und der Rück­sei­te des Schran­kes aus­rei­chend Platz, um ei­ne Luft­zir­ku­la­ti­on zu er­mög­li­chen. Da­mit beu­gen Sie der Ent­ste­hung von Schim­mel vor. Ex­per­ten emp­feh­len min­des­tens fünf Zen­ti­me­ter Ab­stand, an Au­ßen­wän­den so­gar mehr.

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IKEA-Schrank auf­bau­en: An­lei­tung & Be­son­der­hei­ten

Wenn Sie ei­nen IKEA-Schrank auf­bau­en möch­ten, z. B. das be­lieb­te Mo­dell Pax, gibt es zu­sätz­lich noch ein paar Be­son­der­hei­ten zu be­ach­ten.

Über­prü­fen, ob al­le be­nö­tig­ten Tei­le da sind

Ikea-Anleitung und KleinteileÜber­prü­fen Sie zu­nächst, ob al­le be­nö­tig­ten Tei­le vor­han­den sind. Glei­chen Sie die Lis­te in der Auf­bau­an­lei­tung für den Ikea-Schrank mit dem Pa­ckungs­in­halt ab. Ge­ra­de bei Klein­tei­len wie Schrau­ben, Schar­nie­ren, Be­schlä­gen, Re­gal­bo­den­hal­tern usw. kann es vor­kom­men, dass ein Teil fehlt, beim Aus­pa­cken ver­lo­ren geht oder bei der Mon­ta­ge be­schä­digt wird. In je­dem Fall bie­tet IKEA ei­nen kos­ten­lo­sen Er­satz­teil­ser­vice an.

Scho­nend mit Ma­te­ri­al um­ge­hen

Ty­pi­scher­wei­se kom­men bei den Mo­del­len häu­fig fur­nier­te Span- und Fa­ser­plat­ten zum Ein­satz. Das be­deu­tet: Wenn Sie ei­nen Ikea-Klei­der­schrank auf­bau­en, sind vie­le Bau­tei­le ver­gleichs­wei­se leicht - aber auch be­son­ders emp­find­lich. Ver­wen­den Sie am bes­ten ei­nen Schon­ham­mer, um et­wa Holz­dü­bel zu mon­tie­ren und wen­den Sie da­bei nicht zu viel Kraft auf. Sonst kann es z.B. vor­kom­men, dass die Plat­ten sich spal­ten.

Auf­grund ih­rer Ma­te­ria­li­en sind Mö­bel von Ikea oft­mals eher nicht für ei­nen häu­fi­gen Auf- und Ab­bau kon­zi­piert. Aber selbst­ver­ständ­lich ist es mög­lich, ih­re ge­lieb­ten Ein­rich­tungs­ge­gen­stän­de z.B. bei ei­nem Orts­wech­sel mit­zu­neh­men. Ge­ra­de wenn Sie ei­nen Ikea-Pax Schrank ab­bau­en und wie­der auf­bau­en, ach­ten Sie da­bei auch auf die Ober­flä­chen. Egal ob be­schich­tet oder fur­niert: Die­se kön­nen leicht Krat­zer ab­be­kom­men.

Un­ser Tipp:
Wenn Sie Ih­ren Ikea-Schrank in den Um­zugs­wa­gen pa­cken, schüt­zen Sie das Ma­te­ri­al mit De­cken oder Ähn­li­chem vor Be­schä­di­gun­gen.

An­lei­tun­gen ein­fach down­loa­den

Ih­nen fehlt die Auf­bau­an­lei­tung für ih­ren Ikea-Schrank, z. B. weil Sie ein ge­brauch­tes Ex­em­plar er­stan­den ha­ben? Hier fin­den Sie Links zu den An­lei­tun­gen der be­lieb­tes­ten Mo­del­le des schwe­di­schen Mö­bel­händ­lers:

Hier fin­den Sie ei­ne Über­sicht der Auf­bau­an­lei­tun­gen von Ikea. Wenn Ihr Mo­dell dort nicht auf­ge­lis­tet ist, su­chen Sie di­rekt auf der Pro­dukt­sei­te im Be­reich „Pro­dukt­in­for­ma­tio­nen & Tex­ti­lan­ga­ben“ nach dem Me­nü­punkt „Mon­ta­ge und Do­ku­men­te“.

Was sie wis­sen müs­sen, wenn Sie ei­nen äl­te­ren Ikea Schrank auf­bau­en

Sie möch­ten ein äl­te­res Mo­dell auf­bau­en? Egal ob nach ei­nem Woh­nungs­wech­sel oder weil sie das Mö­bel­stück güns­tig ge­braucht ge­kauft ha­ben: Die ak­tu­el­len Auf­bau­an­lei­tun­gen kön­nen in De­tails ab­wei­chen, falls Ikea das Mo­dell in­zwi­schen über­ar­bei­tet hat. We­der Ih­re Um­zugs­hel­fer noch Sie soll­ten sich da­von ir­ri­tie­ren las­sen, die Än­de­run­gen be­zie­hen sich meist nur auf Klei­nig­kei­ten.

In­nen­le­ben erst pla­nen, dann mon­tie­ren

Fertig montierter Schrank mit Kleiderstange und SchubladenOb Pax, Brim­nes, Hem­nes, Vis­t­hus oder Plat­sa: Wenn Sie ei­nen Ikea-Schrank auf­bau­en, dann ist das In­nen­le­ben wie Re­gal­bö­den und Klei­der­stan­gen meis­tens in­di­vi­dua­li­sier­bar für den ei­ge­nen Be­darf. Hier­bei sind für vie­le Va­ri­an­ten schon die pas­sen­den Lö­cher vor­ge­bohrt.

Hier emp­fiehlt es sich, die Po­si­ti­on der Ele­men­te zu­nächst fle­xi­bel – z.B. mit Ma­ler­krepp – zu mar­kie­ren, bis die idea­le Ver­tei­lung ge­fun­den ist. Mon­tie­ren Sie erst dann die Hal­te­run­gen – das er­spart spä­ter das müh­sa­me Ver­set­zen der Bo­den­hal­ter.

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Schrank ab­bau­en in um­ge­kehr­ter Rei­hen­fol­ge

Be­vor Sie ei­nen Klei­der­schrank ab­bau­en, ent­lee­ren Sie die­sen zu­nächst voll­stän­dig. Da­nach ent­neh­men Sie al­le lo­sen Ele­men­te wie Re­gal­bö­den und Klei­der­stan­gen. An­schlie­ßend kön­nen Sie al­le Re­ga­lauf­sät­ze in ei­nen klei­nen Schuh- oder auch Um­zugs­kar­ton pa­cken. Die­ser dient an­schlie­ßend auch zur Auf­be­wah­rung von Schrau­ben, Holz­dü­beln und sons­ti­gen Klein­tei­len.

Wenn Sie nun den Schrank de­mon­tie­ren, be­gin­nen Sie mit dem Ab­bau der Tü­ren und des Schrank­kör­pers in um­ge­kehr­ter Rei­hen­fol­ge. Das gilt auch dann, wenn Sie ei­nen Schwe­be­tü­ren­schrank ab­bau­en – hier wird zu­nächst der un­te­re Be­schlag ab­ge­schraubt, da­mit die Tür aus der obe­ren Lauf­schie­ne her­aus­ge­ho­ben wer­den kann. Auch die Rei­hen­fol­ge wei­te­rer Schrit­te bleibt die glei­che.

Wenn sie ei­nen Schrank ab­bau­en und wie­der auf­bau­en möch­ten (et­wa bei ei­nem Um­zug), kön­nen Sie als Ori­en­tie­rungs­hil­fe ein­zel­ne Tei­le mit­tels Ma­ler­krepp mar­kie­ren und be­schrif­ten. Ach­ten Sie auf ei­nen rutsch­fes­ten Trans­port der ein­zel­nen Ele­men­te.

In der Pra­xis ha­ben sich Hand­tü­cher und De­cken zwi­schen den ein­zel­nen Tei­len be­währt. Un­an­sehn­li­che Krat­zer und Be­schä­di­gun­gen gilt es näm­lich zu ver­mei­den, da­mit Sie auch am neu­en Stand­ort Freu­de an dem Mö­bel ha­ben.

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Schrank auf­bau­en las­sen von Stu­den­ten

Sie mer­ken nach die­ser An­lei­tung, dass Sie sich den Auf­bau ei­nes Klei­der­schranks doch nicht selbst zu­trau­en? Oder Ih­nen ste­hen der­zeit kei­ne Hel­fer zur Ver­fü­gung? Kein Pro­blem: Bu­chen Sie bei JOB­RUF hand­werk­lich be­gab­te Stu­den­ten für die Mö­bel­mon­ta­ge. Wir ver­mit­teln bun­des­weit zu­ver­läs­si­ge Hel­fer mit ent­spre­chen­der Er­fah­rung.

Bei JOB­RUF sind die Kos­ten da­für güns­tig und trans­pa­rent. Bei­spiel: Sie möch­ten sich ei­nen 2- bis 3-tü­ri­gen Ikea-Pax-Schrank auf­bau­en las­sen. Sie be­nö­ti­gen zwei Hel­fer für vier Stun­den. Bei ei­nem Stun­den­lohn von 12 € er­hält je­der Stu­dent 48 €. Hin­zu kommt ei­ne ein­ma­li­ge Ver­mitt­lungs­pau­scha­le pro Hel­fer von 29 €. So­mit lie­gen die Kos­ten ins­ge­samt bei fai­ren 154 Eu­ro. Bei an­de­ren An­bie­tern zah­len Sie gut und ger­ne für die glei­che Leis­tung 200 € und mehr. Da­für kön­nen Sie ganz ent­spannt schon ein­mal den neu­en Stau­raum ver­pla­nen, wäh­rend un­se­re Hel­fer das Mö­bel sorg­fäl­tig mon­tie­ren.

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Ant­wor­ten auf häu­fi­ge Fra­gen

Bau­en Sie ei­nen Schrank mög­lichst nicht al­lei­ne auf. Si­che­rer und leich­ter ist es, wenn Sie min­des­tens ei­nen Hel­fer ha­ben. Wenn Sie ei­nen Schrank al­lei­ne auf­bau­en, mon­tie­ren Sie den Kor­pus lie­gend und rich­ten ihn erst nach Mon­ta­ge auf.

Die Dau­er ist ab­hän­gig von ver­schie­de­nen Fak­to­ren. All­ge­mein lässt sich sa­gen, dass zwei Per­so­nen für ei­nen 2- bis 3-tü­ri­gen Klei­der­schrank (zum Bei­spiel IKEA Pax Schrank) et­wa drei bis vier Stun­den be­nö­ti­gen.

Die­ses Werk­zeug ge­hört zur Grund­aus­stat­tung: Ak­ku­schrau­ber, Was­ser­waa­ge, Zan­ge und (je nach Mo­dell) In­bus­schlüs­sel. Je nach Mo­dell be­nö­ti­gen Sie auch ei­nen Ham­mer oder – bei emp­find­li­chen Ma­te­ria­li­en – ei­nen Schon­ham­mer und wei­te­res Werk­zeug.

Schwe­be­tü­ren müs­sen ex­akt in die Schie­nen ein­ge­setzt und ein­ge­stellt wer­den, da­mit der Schrank ge­schmei­dig und staub­dicht schließt. Las­sen Sie Dreh­tü­ren erst los, wenn die­se fest mit dem Kor­pus ver­schraubt sind. Sonst kann es zu Be­schä­di­gun­gen kom­men.

Der Ab­bau ei­nes Schranks er­folgt in ge­nau um­ge­kehr­ter Rei­hen­fol­ge. Ent­lee­ren Sie den Schrank voll­stän­dig. Da­nach ent­neh­men Sie lo­se Ele­men­te (Re­gal­bö­den, Klei­der­stan­gen usw.). Be­gin­nen Sie mit dem Ab­bau der Tü­ren, dann folgt der Schrank­kör­per.

Über­prü­fen Sie zu­nächst, ob al­le be­nö­tig­ten Tei­le vor­han­den sind. Falls et­was fehlt, hilft der kos­ten­lo­se Ikea Er­satz­teil­ser­vice. Ge­hen Sie vor­sich­tig mit den oft­mals emp­find­li­chen Bau­tei­len um. Wenn Sie Ih­ren Ikea Pax Schrank ab­bau­en und wie­der auf­bau­en, scho­nen Sie be­son­ders die Ober­flä­chen. Denn die ty­pi­schen Fur­nie­re und Be­schich­tun­gen zer­krat­zen leicht.

Bei JOB­RUF fin­den Sie schnell und un­kom­pli­ziert ge­üb­te Stu­den­ten für den Schran­kauf­bau – und das zum fai­ren Preis. Ein Bei­spiel: Zum Auf­bau ei­nes 2- bis 3-tü­ri­gen Ikea-Pax-Schrank be­nö­ti­gen Sie zwei Hel­fer für vier Stun­den. Bei ei­nem Stun­den­lohn von 12 € er­hält je­der Stu­dent 48 €. Hin­zu kommt ei­ne ein­ma­li­ge Ver­mitt­lungs­pau­scha­le pro Hel­fer von 29 €. Das macht ins­ge­samt 154 €.

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Bild­quel­len (v.o.n.u.):
© Rai­ner­Sturm / PI­XE­LIO
© "Bas­e­ment Ikea" by Adam Sel­wood is li­cen­s­ed un­der CC BY 2.0
© "Bas­e­ment Of­fice - Doors Clo­sed" by Adam Sel­wood is li­cen­s­ed un­der CC BY-SA 2.0
© "Klei­der­schrank in sta­tu nas­cen­di" by no­niq is li­cen­s­ed un­der CC BY-SA 2.0
© Se­men Bo­ri­sov uns­plash.com
© Zoe van Po­e­t­sp­rins.nl uns­plash.com

Die mit * ge­kenn­zeich­ne­ten Links sind sog. Af­fi­lia­te-Links - die­se ver­wei­sen auf Pro­duk­te bei Ama­zon. Falls Sie ein Pro­dukt dort kau­fen, er­hal­ten wir ei­ne klei­ne Pro­vi­si­on. Für Sie ent­ste­hen zu kei­nem Zeit­punkt zu­sätz­li­che Kos­ten!

Ver­öf­fent­licht am: 24.07.2018
Über­ar­bei­tet am: 27.10.2021