Werk­stu­dent in Kurz­ar­beit

Vie­le Un­ter­neh­men in In­dus­trie, Ge­wer­be oder Gas­tro­no­mie set­zen seit Wo­chen auf Kurz­ar­beit. In Zei­ten des Co­vid-19-Vi­rus sor­gen ge­setz­li­che Be­schrän­kun­gen oder die sin­ken­de Nach­fra­ge an den ei­ge­nen Pro­duk­ten für die­se wirt­schaft­lich sinn­vol­le Ent­schei­dung.

Hier­von be­trof­fen sind auch Werks­stu­den­ten, die bei­spiels­wei­se im dua­len Stu­di­um oder im Pra­xis-Se­mes­ter un­ter der ak­tu­el­len Si­tua­ti­on lei­den. Da­bei gibt es viel­fäl­ti­ge Mög­lich­kei­ten, die Ein­schrän­kun­gen sinn­voll zu nut­zen.

Ver­schie­de­ne Aus­wir­kun­gen aufs stu­den­ti­sche Le­ben

Wer im Vor­feld vie­le Über­le­gun­gen als Werk­stu­dent von der So­zi­al­ver­si­che­rung bis zur Stu­di­en­fi­nan­zie­rung an­ge­stellt hat, wird seit Wo­chen von der Rea­li­tät ein­ge­holt. Vie­les läuft nicht wie ge­plant, ein­ge­rech­ne­te Gel­der für die mo­nat­li­che Le­bens­ge­stal­tung flie­ßen nicht mehr so wie ge­hofft. Hin­zu kommt die in­ne­re Be­las­tung, Ta­ge und Wo­chen zu Hau­se zu ver­brin­gen und nicht die er­hoff­te Ab­wechs­lung durch Ar­beit in ei­nem Be­trieb zu er­hal­ten.

Noch ist un­ge­klärt, wie sich die An­rech­nung der er­hoff­ten und jetzt feh­len­den prak­ti­schen Er­fah­rung ei­nes Pra­xis-Se­mes­ters auf dei­nen aka­de­mi­schen Le­bens­weg aus­wirkt. Für rei­ne Werks­stu­den­ten, die sich bei­spiels­wei­se in den Se­mes­ter­fe­ri­en ein paar Eu­ro hin­zu­ver­die­nen möch­ten, sind die Fol­gen von Co­ro­na pri­mär fi­nan­zi­el­ler Na­tur. Hier heißt es, um­zu­den­ken und für den rei­nen Geld­er­werb über Ar­bei­ten nach­zu­den­ken, die nicht den ei­ge­nen Vor­lie­ben oder der stu­den­ti­schen Aus­rich­tung ent­spre­chen.

Nach oben

Stu­den­ten­jobs auch in Co­ro­na-Zei­ten ge­fragt

Gemüsetheke im SupermarktAuch wenn vie­le Bran­chen und Fir­men mit Ein­schrän­kun­gen durch den Vi­rus zu kämp­fen ha­ben – Jobs für Stu­den­ten sind vie­ler­orts ver­füg­bar. Ob IT oder Mar­ke­ting , nicht in je­dem Ar­beits­um­feld ist ei­ne per­ma­nen­te Prä­senz vor Ort not­wen­dig. Hilfs­jobs und Prak­ti­ka wer­den vom Ein­zel­han­del und an­de­ren Ge­wer­be­be­trie­ben an­ge­bo­ten und zie­len un­ter an­de­rem auf Stu­den­ten ab. Un­se­re Web­sei­te ist ein gu­ter An­lauf­punkt für dich, um ei­ne gro­ße Aus­wahl at­trak­ti­ver Stu­den­ten­jobs auch in die­ser Pha­se zu ent­de­cken.

Nicht je­der Werk­stu­dent möch­te au­ßer­dem die durch Kurz­ar­beit frei­wer­den­den Stun­den pro Wo­che für die Frei­zeit nut­zen. Der Vor­satz, ak­tiv zu wer­den und sich ne­ben dem Stu­di­um wei­ter zu qua­li­fi­zie­ren, ist hier­bei oft ge­ge­ben. Tat­säch­lich gibt es die Mög­lich­keit mit ei­ner Wei­ter­bil­dung Zu­satz­qua­li­fi­ka­tio­nen für das spä­te­re Be­rufs­le­ben zu er­wer­ben.

Ei­ne sol­che Zu­satz­aus­bil­dung muss nicht im Rah­men des Stu­di­ums oder am ver­trau­ten Cam­pus statt­fin­den. Im Ge­gen­teil: Ge­ra­de mit der Wei­ter­bil­dung bei ei­nem ex­ter­nen Bil­dungs­in­sti­tut zeigst du Ei­gen­in­itia­ti­ve und wählst ei­ne Form der Qua­li­fi­ka­ti­on jen­seits ge­wohn­ter Aus­bil­dungs­we­ge aus. Dies wird von Ar­beit­ge­bern gern ge­se­hen – viel­leicht so­gar von dei­nem ak­tu­el­len Chef als.

Nach oben

Chan­ce auch als Ar­beit­ge­ber er­ken­nen

Das In­ter­es­se an ei­ner Wei­ter­bil­dung in Pha­sen von Kurz­ar­beit be­trifft üb­ri­gens nicht nur dich als Stu­dent oder Mit­ar­bei­ter ei­nes Un­ter­neh­mens. Im­mer mehr Chefs er­ken­nen das reiz­vol­le Po­ten­zi­al, frei­wer­den­de Ka­pa­zi­tä­ten für die Qua­li­fi­zie­rung ih­rer Mit­ar­bei­ter zu nut­zen. Ein füh­ren­der Be­reich hier­bei ist die Di­gi­ta­li­sie­rung. Vie­le Un­ter­neh­men und öf­fent­li­che Ein­rich­tun­gen mer­ken in Zei­ten des er­zwun­ge­nen Ho­me-Of­fice, wie we­nig bis­lang in die Di­gi­ta­li­sie­rung des Un­ter­neh­mens ge­steckt wur­de. Und hier­mit ist nicht nur Geld ge­meint.

Drei Personen sitzen zusammen an einem LaptopFach­wis­sen im Um­gang mit di­gi­ta­len Me­di­en schafft die Ba­sis, kon­struk­tiv von zu Hau­se aus zu Ar­bei­ten und mit Mit­ar­bei­tern und Kun­den zu kom­mu­ni­zie­ren. Mit ei­ner ge­ziel­ten Fort­bil­dung von Werk­stu­den­ten oder fest an­ge­stell­ten Mit­ar­bei­tern leis­ten Chefs ei­nen wert­vol­len Bei­trag für die Zu­kunft ih­res Be­triebs. Und dies kann pro­blem­los in Zei­ten von Kurz­ar­beit er­fol­gen.

Nach oben

Si­tua­ti­on am Cam­pus vie­ler­orts noch un­si­cher

Sich ak­tu­ell mit dem The­ma Stu­den­ten­job zu be­fas­sen, ist für vie­le Stu­die­ren­de nicht zu­letzt durch die un­si­che­re Pla­nung ih­rer Stu­di­en­zeit sinn­voll. Das Som­mer­se­mes­ter 2020 fin­den an den meis­ten Hoch­schu­len in Deutsch­land wie ge­plant statt, die Lehr­ver­an­stal­tun­gen wer­den je­doch fast aus­schließ­lich on­line ab­ge­hal­ten. Wer zu Hau­se al­le Vor­le­sun­gen und Se­mi­na­re ver­folgt und sei­ne Übun­gen di­gi­tal ein­reicht, ge­winnt trotz­dem ei­ni­ge Stun­den zu­sätz­li­che Frei­zeit pro Wo­che.

Hier­zu ge­hö­ren die ent­fal­len­den Fahr­ten zum Cam­pus und nach Hau­se, ge­nau­so wie das feh­len­de Stu­den­ten­le­ben und Un­ter­neh­mun­gen mit Freun­den. Be­vor in die­ser Zeit Lan­ge­wei­le auf­kommt und we­nig Kon­struk­ti­ves ge­schieht, ist das Nach­den­ken über ei­nen Ne­ben­job sinn­voll. Je nach Fir­ma und Ar­beits­be­reich kann die­ser auch nur we­ni­ge Stun­den pro Wo­che dau­ern und das Ge­halt als Werk­stu­dent zu­nächst eher ge­ring aus­fal­len.

Nach oben

Sinn­vol­le Stu­den­ten­jobs in ak­tu­el­len Zei­ten fin­den

Zu den wich­tigs­ten Fra­gen von Ar­beit­ge­bern und Stu­die­ren­den glei­cher­ma­ßen ge­hört die Pla­nungs­si­cher­heit für Stu­den­ten­jobs. Ge­ra­de Bran­chen wie die Gas­tro­no­mie ha­ben über die Wo­chen und Mo­na­te hin­weg un­ter­schied­li­che Auf­la­gen des Ge­setz­ge­bers zu er­fül­len. So wich­tig ein lau­fen­der Be­trieb zum wirt­schaft­li­chen Über­le­ben ist, gibt es um­ge­kehrt Un­si­cher­hei­ten über Neu­ein­stel­lun­gen und hier­mit ver­bun­de­ne Be­triebs­ri­si­ken.

Doch auch die um­ge­kehr­te Si­tua­ti­on gilt. Gast­stät­ten, Fri­seu­re und der Ein­zel­han­del su­chen be­wusst nach Ar­beits­kräf­ten, in man­chen Bran­chen sind Stu­die­ren­de die idea­le Wahl als Aus­hil­fe. Der Grund: Vie­le Be­wer­ber schre­cken auf­grund der ak­tu­el­len La­ge vor ei­ner In­itia­tiv­be­wer­bung zu­rück (schaue auch in un­se­re hilf­rei­chen Be­wer­bungs­tipps). Auch krank­heits­be­dingt kommt es in di­ver­sen Be­trie­ben zu Aus­fäl­len, die sich teil­wei­se durch Stu­den­ten­jobs kom­pen­sie­ren las­sen.

Nach oben

Jobs vor al­lem im re­gio­na­len Um­feld ge­fragt

Mann sitzt in einem Regalgang auf dem BodenUn­ter re­gu­lä­ren Um­stän­den su­chen Stu­die­ren­de ger­ne nach An­stel­lun­gen, die sich po­si­tiv als Re­fe­ren­zen nut­zen las­sen. Hier­für wer­den ger­ne mal ei­ni­ge Wo­chen im Aus­land ver­bracht oder we­nigs­tens in­ner­halb Deutsch­lands kei­ne Rei­se­stre­cken zum Ar­beit­ge­ber ge­scheut. In der ak­tu­el­len Si­tua­ti­on lohnt es, zur Fi­nan­zie­rung des Le­bens ru­hig et­was klei­ner zu den­ken.

Ge­ra­de für klei­ne re­gio­na­le Be­trie­be sind die Fol­gen von Co­ro­na schwer­wie­gend und erst in ei­ni­gen Mo­na­ten oder Jah­ren voll­kom­men fass­bar. Ver­schie­de­ne Bran­chen wie der Ein­zel­han­del pro­fi­tie­ren re­gio­nal und su­chen hän­de­rin­gend nach Hilfs­kräf­ten für gu­tes Geld. Auch wenn es um re­gio­na­le Un­ter­neh­men geht, ist die Stu­den­ten­ver­mitt­lung on­line die sinn­vol­le Wahl für Su­che und Zu­sam­men­füh­rung. Schließ­lich kur­beln ge­ra­de in die­ser Pha­se vie­le Fir­men den di­gi­ta­len Wan­del ih­rer Fir­men­struk­tu­ren an.

Nach oben

Durch zu­sätz­li­ches En­ga­ge­ment über­zeu­gen

Wenn sich in der be­vor­zug­ten Bran­che oder im Um­feld des ei­ge­nen Stu­di­en­fachs kein Stu­den­ten­job fin­den lässt, soll­te dies nicht de­mo­ti­vie­ren. Auch der Blick in an­de­re Be­rei­che über­zeugt wie oben be­schrie­ben als Re­fe­renz zu­künf­ti­ge Ar­beit­ge­ber. Fleiß und die Lust, Neu­es aus­zu­pro­bie­ren, kom­men bei je­der Art von Stu­den­ten­job zum Aus­druck. In man­chen Fäl­len hilft so­gar der be­wuss­te Blick hin­ter die Ku­lis­sen an­de­rer Jobs wei­ter, als Mensch zu rei­fen und bran­chen­wei­tes Know­how zu ge­win­nen.

Um über­haupt ei­nen Ein­stieg in die Job­su­che in Co­ro­na-Zei­ten zu ge­win­nen, ist die Nut­zung ei­ner kos­ten­lo­sen Re­gis­trie­rung für Stu­den­ten on­line sinn­voll. Ein Por­tal zur Job­ver­mitt­lung nimmt dem ein­zel­nen Stu­den­ten vie­le Mü­hen ab und führt mit Ar­beit­ge­bern zu­sam­men, die man selbst nie ken­nen ge­lernt hät­te. Die­ser Ser­vice wird von im­mer mehr Fir­men al­ler Grö­ßen ge­nutzt, die im Zu­ge der Di­gi­ta­li­sie­rung auf die­se Form der Mit­ar­bei­ter­ge­win­nung zu­rück­grei­fen. Manch­mal ent­wi­ckelt sich so­gar Ar­beits­ver­hält­nis­se über die Stu­di­en­zeit hin­aus.

Bild­quel­len (v.o.n.u.):
© Pho­to by Ana­sta­siia Che­pins­ka on Uns­plash
© Pho­to by Rob Max­well on Uns­plash
© Pho­to by John Schno­brich on Uns­plash
© Pho­to by Dol­lar Gill on Uns­plash

Ver­öf­fent­licht am: 28.05.2020
Über­ar­bei­tet am: 04.05.2022
Ak­tu­el­le Job­an­ge­bo­te