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Aktualisiert: 04.07.2023

Werkstudent in Kurzarbeit

Viele Unternehmen in Industrie, Gewerbe oder Gastronomie setzen bei Bedarf auf Kurzarbeit. Zum Beispiel in Zeiten des Covid-19-Virus haben gesetzliche Beschränkungen oder die sinkende Nachfrage an den eigenen Produkten für diese wirtschaftlich sinnvolle Entscheidung gesorgt.

Diese kann auch Werksstudenten betreffen, die sich beispielsweise im dualen Studium oder im Praxis-Semester dann mit einer solchen Situation arrangieren müssen. Der Vorteil: Es gibt vielfältige Möglichkeiten, die Einschränkungen sinnvoll zu nutzen.

Verschiedene Auswirkungen aufs studentische Leben

Wer im Vorfeld viele Überlegungen als Werkstudent von der Sozialversicherung bis zur Studienfinanzierung angestellt hat, wird seit Wochen von der Realität eingeholt. Vieles läuft nicht wie geplant, eingerechnete Gelder für die monatliche Lebensgestaltung fließen nicht mehr so wie gehofft. Hinzu kommt die innere Belastung, Tage und Wochen zu Hause zu verbringen und nicht die erhoffte Abwechslung durch Arbeit in einem Betrieb zu erhalten.

Noch ist ungeklärt, wie sich die Anrechnung der erhofften und jetzt fehlenden praktischen Erfahrung eines Praxis-Semesters auf deinen akademischen Lebensweg auswirkt. Für reine Werksstudenten, die sich beispielsweise in den Semesterferien ein paar Euro hinzuverdienen möchten, sind die Folgen in einer besonderen Situation wie zum Beispiel Corona primär finanzieller Natur. Hier heißt es, umzudenken und für den reinen Gelderwerb über Arbeiten nachzudenken, die nicht den eigenen Vorlieben oder der studentischen Ausrichtung entsprechen.

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Studentenjobs auch in Corona-Zeiten gefragt

Gemüsetheke im SupermarktAuch wenn viele Branchen und Firmen mit Einschränkungen durch den Virus zu kämpfen haben – Jobs für Studenten sind vielerorts verfügbar. Ob IT oder Marketing , nicht in jedem Arbeitsumfeld ist eine permanente Präsenz vor Ort notwendig. Hilfsjobs und Praktika werden vom Einzelhandel und anderen Gewerbebetrieben angeboten und zielen unter anderem auf Studenten ab. Unsere Webseite ist ein guter Anlaufpunkt für dich, um eine große Auswahl attraktiver Studentenjobs auch in dieser Phase zu entdecken.

Nicht jeder Werkstudent möchte außerdem die durch Kurzarbeit freiwerdenden Stunden pro Woche für die Freizeit nutzen. Der Vorsatz, aktiv zu werden und sich neben dem Studium weiter zu qualifizieren, ist hierbei oft gegeben. Tatsächlich gibt es die Möglichkeit mit einer Weiterbildung Zusatzqualifikationen für das spätere Berufsleben zu erwerben.

Eine solche Zusatzausbildung muss nicht im Rahmen des Studiums oder am vertrauten Campus stattfinden. Im Gegenteil: Gerade mit der Weiterbildung bei einem externen Bildungsinstitut zeigst du Eigeninitiative und wählst eine Form der Qualifikation jenseits gewohnter Ausbildungswege aus. Dies wird von Arbeitgebern gern gesehen – vielleicht sogar von deinem aktuellen Chef als.

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Chance auch als Arbeitgeber erkennen

Das Interesse an einer Weiterbildung in Phasen von Kurzarbeit betrifft übrigens nicht nur dich als Student oder Mitarbeiter eines Unternehmens. Immer mehr Chefs erkennen das reizvolle Potenzial, freiwerdende Kapazitäten für die Qualifizierung ihrer Mitarbeiter zu nutzen. Ein führender Bereich hierbei ist die Digitalisierung. Viele Unternehmen und öffentliche Einrichtungen merken in Zeiten des erzwungenen Home-Office, wie wenig bislang in die Digitalisierung des Unternehmens gesteckt wurde. Und hiermit ist nicht nur Geld gemeint.

Drei Personen sitzen zusammen an einem LaptopFachwissen im Umgang mit digitalen Medien schafft die Basis, konstruktiv von zu Hause aus zu Arbeiten und mit Mitarbeitern und Kunden zu kommunizieren. Mit einer gezielten Fortbildung von Werkstudenten oder fest angestellten Mitarbeitern leisten Chefs einen wertvollen Beitrag für die Zukunft ihres Betriebs. Und dies kann problemlos in Zeiten von Kurzarbeit erfolgen.

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Situation am Campus vielerorts noch unsicher

Sich aktuell mit dem Thema Studentenjob zu befassen, ist für viele Studierende nicht zuletzt durch die unsichere Planung ihrer Studienzeit sinnvoll. Das Sommersemester 2020 finden an den meisten Hochschulen in Deutschland wie geplant statt, die Lehrveranstaltungen werden jedoch fast ausschließlich online abgehalten. Wer zu Hause alle Vorlesungen und Seminare verfolgt und seine Übungen digital einreicht, gewinnt trotzdem einige Stunden zusätzliche Freizeit pro Woche.

Hierzu gehören die entfallenden Fahrten zum Campus und nach Hause, genauso wie das fehlende Studentenleben und Unternehmungen mit Freunden. Bevor in dieser Zeit Langeweile aufkommt und wenig Konstruktives geschieht, ist das Nachdenken über einen Nebenjob sinnvoll. Je nach Firma und Arbeitsbereich kann dieser auch nur wenige Stunden pro Woche dauern und das Gehalt als Werkstudent zunächst eher gering ausfallen.

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Sinnvolle Studentenjobs in aktuellen Zeiten finden

Zu den wichtigsten Fragen von Arbeitgebern und Studierenden gleichermaßen gehört die Planungssicherheit für Studentenjobs. Gerade Branchen wie die Gastronomie haben über die Wochen und Monate hinweg unterschiedliche Auflagen des Gesetzgebers zu erfüllen. So wichtig ein laufender Betrieb zum wirtschaftlichen Überleben ist, gibt es umgekehrt Unsicherheiten über Neueinstellungen und hiermit verbundene Betriebsrisiken.

Doch auch die umgekehrte Situation gilt. Gaststätten, Friseure und der Einzelhandel suchen bewusst nach Arbeitskräften, in manchen Branchen sind Studierende die ideale Wahl als Aushilfe. Der Grund: Viele Bewerber schrecken aufgrund der aktuellen Lage vor einer Initiativbewerbung zurück (schaue auch in unsere hilfreichen Bewerbungstipps). Auch krankheitsbedingt kommt es in diversen Betrieben zu Ausfällen, die sich teilweise durch Studentenjobs kompensieren lassen.

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Jobs vor allem im regionalen Umfeld gefragt

Mann sitzt in einem Regalgang auf dem BodenUnter regulären Umständen suchen Studierende gerne nach Anstellungen, die sich positiv als Referenzen nutzen lassen. Hierfür werden gerne mal einige Wochen im Ausland verbracht oder wenigstens innerhalb Deutschlands keine Reisestrecken zum Arbeitgeber gescheut. In der aktuellen Situation lohnt es, zur Finanzierung des Lebens ruhig etwas kleiner zu denken.

Gerade für kleine regionale Betriebe waren die Folgen von Corona schwerwiegend  vollkommen fassbar werden diese in vielen Fällen erst auf lange Sicht. Verschiedene Branchen wie der Einzelhandel profitieren regional und suchen händeringend nach Hilfskräften für gutes Geld. Auch wenn es um regionale Unternehmen geht, ist die Studentenvermittlung online die sinnvolle Wahl für Suche und Zusammenführung. Schließlich kurbeln gerade in dieser Phase viele Firmen den digitalen Wandel ihrer Firmenstrukturen an.

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Durch zusätzliches Engagement überzeugen

Wenn sich in der bevorzugten Branche oder im Umfeld des eigenen Studienfachs kein Studentenjob finden lässt, sollte dies nicht demotivieren. Auch der Blick in andere Bereiche überzeugt wie oben beschrieben als Referenz zukünftige Arbeitgeber. Fleiß und die Lust, Neues auszuprobieren, kommen bei jeder Art von Studentenjob zum Ausdruck. In manchen Fällen hilft sogar der bewusste Blick hinter die Kulissen anderer Jobs weiter, als Mensch zu reifen und branchenweites Knowhow zu gewinnen.

Um überhaupt einen Einstieg in die Jobsuche zu Beispiel in Corona-Zeiten zu gewinnen, ist die Nutzung einer kostenlosen Registrierung für Studenten online sinnvoll. Ein Portal zur Jobvermittlung nimmt dem einzelnen Studenten viele Mühen ab und führt mit Arbeitgebern zusammen, die man selbst nie kennen gelernt hätte. Dieser Service wird von immer mehr Firmen aller Größen genutzt, die im Zuge der Digitalisierung auf diese Form der Mitarbeitergewinnung zurückgreifen. Manchmal entwickelt sich sogar Arbeitsverhältnisse über die Studienzeit hinaus.

Bildquellen (v.o.n.u.):
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