Ab wann darf man Ba­by­sit­ten?

Die pri­va­te Kin­der­be­treu­ung ist ein sehr be­lieb­ter Ne­ben­job, da die­se Ar­beit sehr ab­wechs­lungs­reich ist und die Mög­lich­keit er­öff­net, das Ta­schen­geld et­was auf­zu­bes­sern. Ba­by­sit­ter zu wer­den ist aber gar nicht so ein­fach, denn es gibt zahl­rei­che Kri­te­ri­en, die El­tern bei der Aus­wahl be­ach­ten. Un­ter an­de­rem spielt das Al­ter und die da­mit ver­bun­de­ne Fra­ge „Ab wann darf man Ba­by­sit­ten?“ ei­ne Rol­le. Um die­se zu be­ant­wor­ten, sind ge­setz­li­che Vor­schrif­ten, aber auch die ei­ge­ne per­sön­li­che Ent­wick­lung wich­tig.

Schnell­na­vi­ga­ti­on

Ge­setz­li­ches Min­dest­al­ter be­ach­ten

Auf­sichts­pflicht auch für Min­der­jäh­ri­ge mög­lich

Per­sön­li­che Ent­wick­lung be­ach­ten

Ba­by­sit­ter-Jobs bei JOB­RUF

Ge­setz­li­ches Min­dest­al­ter für das Ba­by­sit­ten be­ach­ten

Laut Pa­ra­graph 5, Ab­satz 3 des Ju­gend­ar­beits­schutz­ge­set­zes (JArb­SchG) liegt das ge­setz­li­che Min­dest­al­ter ei­nes Ba­by­sit­ters bei 13 Jah­ren. Vor­aus­set­zung ist al­ler­dings ei­ne schrift­li­che Ein­wil­li­gung der Er­zie­hungs­be­rech­tig­ten und ei­ne Ar­beits­zeit von ma­xi­mal zwei Stun­den täg­lich zwi­schen 8:00 und 18:00 Uhr (max. 10 Std./Wo­che), in den Schul­fe­ri­en auch län­ger.

Ab ei­nem Al­ter von 15 Jah­ren darf man zwi­schen 6:00 und 20:00 Uhr Ba­by­sit­ten. Wäh­rend der Fe­ri­en kön­nen Ju­gend­li­che in die­sem Al­ter so­gar für vier Wo­chen in Voll­zeit job­ben (8 Std. täg­lich; 40 Std. in der Wo­che). Vor­aus­set­zung ist im­mer, dass die Schul­pflicht nicht ver­letzt wird.

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Auf­sichts­pflicht kann auch Min­der­jäh­ri­gen über­tra­gen wer­den

Ge­ne­rell ha­ben min­der­jäh­ri­ge Ba­by­sit­ter kei­ne Auf­sichts­pflicht für die zu be­treu­en­den Kin­der – die­se ob­liegt den El­tern. Aus­nah­me ist al­ler­dings, wenn dem Ba­by­sit­ter aus­drück­lich und am bes­ten in schrift­li­cher Form durch ei­ne Ein­wil­li­gungs­er­klä­rung die Auf­sichts­pflicht über­tra­gen wur­de. Oh­ne Ein­wil­li­gung ist die Über­tra­gung nicht wirk­sam.

Er­folgt die Be­treu­ung al­ler­dings aus Ge­fäl­lig­keit und nicht re­gel­mä­ßig, ist die Über­tra­gung der Auf­sichts­pflicht nicht not­wen­dig.

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Per­sön­li­che Ent­wick­lung be­ach­ten

Ab wie viel Jah­ren man Ba­by­sit­ten darf, ist – wie schon an­ge­deu­tet – ge­setz­lich ge­re­gelt. Wur­de das Min­dest­al­ter er­reicht, soll­ten an­ge­hen­de Ba­by­sit­ter sich dar­über hin­aus aber auch fra­gen, ob schon die Be­reit­schaft be­steht, zeit­wei­se Ver­ant­wor­tung für ein Kind zu über­neh­men.

Wer noch un­si­cher ist, kann erst ein­mal auf die ei­ge­nen Ge­schwis­ter oder Kin­der von Freun­den auf­pas­sen. Auch ein Ba­by­sit­ter­kurs kann hel­fen, wich­ti­ge Kom­pe­ten­zen im Um­gang mit Klein­kin­dern zu er­lan­gen. Mit zu­neh­men­dem Selbst­ver­trau­en kann die Be­wer­bung als Ba­by­sit­ter in frem­den Fa­mi­li­en dann mit gu­tem Ge­wis­sen an­ge­gan­gen wer­den.

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