Staubwischen leicht gemacht Wie oft, die beste Methode, nass oder trocken

Staubwischen

Staubwischen leicht gemacht

In jedem Haushalt ist eine Aufgabe unumgänglich: das Staubwischen. Nicht nur für Allergiker wird der ungewünschte Hausstaub schnell zur Last – sei es durch gesundheitlichen Beeinträchtigungen oder hygienische bzw. optische Schädigungen. Aber wer kennt es nicht? Kaum hat man den staubigen Schmutz entfernt, setzt er sich schon wieder überall ab.

Wir geben Ihnen hier Tipps zum effektiven Staubwischen, zeigen wie oft und womit Sie den Staub richtig loswerden – und wie er sich sogar weniger schnell ausbreitet.

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Luftfeuchtigkeit und Pflanzen gegen Staub

Erst wischen, dann saugen

Die beste Methode

Nass oder trocken?

Trockene Alternative: Staubwedel aus Straußenfedern

Notfalltipps

Hinweise für Allergiker

Putzhilfe von JOBRUF

Luftfeuchtigkeit und Pflanzen gegen Staub

Wenn Sie verhindern möchten, dass sich der Staub schnell und überall ausbreitet, sollten Sie für eine höhere Luftfeuchtigkeit und ein feuchtes Raumklima sorgen. Dadurch wird der Staub an der Verbreitung gehindert. Vorteilhaft hierfür ist z. B. regelmäßiges Stoßlüften oder nutzen Sie einen Luftbefeuchter*.

Ebenfalls empfehlenswert ist die Anschaffung einiger Zimmerpflanzen wie Orchideen oder Efeugewächsen. Die rauen Blattoberflächen ziehen die Staubpartikel aus der Luft an und sorgen für eine höhere Luftfeuchtigkeit. Für die Verminderung der Staubverteilung auf Ihren Möbeln sind Pflanzen also sehr vorteilhaft. Damit Sie aber nicht schon bald vor dem nächsten Problem stehen – dem Schimmel entfernen – sollten sie darauf achten, die Feuchtigkeit in Maßen zu halten.

Achtung:
Versuchen Sie die Anzahl der „Staubfänger“ zu reduzieren. Dekoartikel wie Kissen, Kerzenständer oder Porzellanfiguren sehen zwar schön aus, ziehen aber auch sehr viel Schmutz an. Gerade die Reinigung von solchen kleinen Gegenständen hält oftmals sehr auf.

Erst staubwischen, dann staubsaugen!

Stellen Sie sich einmal Folgendes vor: Sie haben Ihre gesamte Wohnung gestaubsaugt und im Anschluss widmen Sie sich den Wollmäusen auf Ihren Schränken. Durch die dadurch entstehende Staubaufwirbelung fallen einige Partikel auf Ihren frisch gesaugten Boden und ein Großteil der Arbeit war umsonst.

Aus diesem Grund sollten Sie zuerst staubwischen und das Bodenwischen und Staubsaugen für den Abschluss Ihrer Reinigungsarbeiten übrig lassen. So können Sie mögliche auf den Boden gefallene Staubkörner mit dem Wischmopp* oder Staubsauger* beseitigen.

Die beste Methode: Von oben nach unten in Kreisbewegungen

Die Arbeiten sind besonders effektiv, wenn Sie sich von oben nach unten vorarbeiten. Durch die Aufwirbelung der Staubkörner setzen sich diese auf tieferen Gegenständen ab. Sie sparen sich also Zeit und Arbeit, wenn Sie bei höheren Gegenständen wie z. B. Lampen oder oberen Regalbrettern anfangen.

Hierfür empfiehlt sich das Arbeiten mit einem Teleskopstiel*, mit dessen Hilfe Sie hohe und schwer erreichbare Ecken erreichen und das Unfallrisiko verringern können.

Beim Wischen selbst sollten Sie darauf achten, in kreisförmigen BeweTopfpflanzen Nahaufnahmegungen den Staub zu entfernen. Das kreisförmige Wischen hat den Vorteil, dass sich der Staub so in der Mitte an einer Stelle sammelt und Sie diesen mit dem Tuch besser einfangen bzw. final aufwischen können.

Nass oder trocken wischen?

Damit es nicht zu unnötigen Staubaufwirbelungen kommt, sollten Sie nicht trocken Staub wischen, sondern immer ein Tuch (am besten ein weiches Baumwolltuch*) benutzen, welches leicht feucht ist.

Ein feuchtes Tuch nimmt den Schutz besser auf. Kleinere Flecken, die sich auf Möbeln oder sonstigen Gegenständen befinden, können Sie in einem mit entfernen. Achten Sie aber darauf, dass es nicht zu nass wird, um Verschmieren des Schmutzes oder eventuelle Beschädigungen Ihrer Möbel durch Wasserflecken zu vermeiden.

Die bei Amazon erhältlichen antistatischen Tücher* haben den Vorteil, dass sich die Staubpartikel dank der elektrostatischen Eigenschaften einfach anheften – auch ganz ohne Feuchtigkeit.

Demnach eignen sie sich auch für empfindliche Gegenstände oder lackierte Oberflächen von Möbeln und wertvollen Kunstgegenständen.

Vorsicht ist allerdings bei Mikrofasertüchern geboten: Diese können Oberflächen zerkratzen! Zum einen kann die raue Struktur empfindliche wie z. B. glänzende Oberflächen aufreiben oder gefangene Staubkörner die Oberflächen zerkratzen. Nutzen Sie diese Tücher beispielsweise nicht für Möbel in Klavierlackoptik.

Staubwedel aus Straußenfedern als „trockene“ Alternative

Es scheint zwar im ersten Moment altmodisch, aber der Staubwedel aus echten Straußenfedern* ist immer noch ein Klassiker und eine gute Alternative für alle Flächen, auf denen Sie keine Tücher nutzen können. Dank des natürlichen Fettgehaltes und der elektrostatischen Anziehungskraft haftet der Staub an.

Die Federn eignen sich auch gut für die Reinigung kleinerer Gegenstände. Um die Verbreitung von Kleidermotten zu verhindern, empfiehlt es sich die Federn in gewissen Abständen immer mal wieder zu waschen.

Unser Tipp:
Wischen Sie vor der Heizperiode einmal mit dem Staubwedel über Ihre Heizkörper! Im Sommer hat sich hier sicherlich eine Menge Staub angesammelt, der nun die Heizleistung negativ beeinträchtigen kann.

Wenn die Putzutensilien fehlen – unsere Notfalltipps

Sollten Sie keine anderen Utensilien zur Hand haben und dennoch dringend Staubwischen wollen, bietet sich für den Notfall ein Geheimtipp an: eine Nylonstrumpfhose.

Schneiden Sie einfach den unteren (Fuß-)Teil ab und ziehen sich diesen über die Hand. Wenn Sie so über Gegenstände waschen, lädt sich das Nylon elektrostatisch auf. Perfekt also, um kaputte Strumpfhosen wiederzuverwerten.

Gerade auf kleinen Gegenständen oder solchen mit vielen Ecken und Kanten oder Tasten lässt sich der Dreck in der Regel sehr schwer mit einem Tuch abwaschen.

Versuchen Sie es hier einmal mit Staubiger Violinenkorpuseinem Make-up-Pinsel mit langen Borsten*, falls Sie keinen klassischen Staubwedel zur Hand haben. Dieser erreicht einfacher auch die hintersten und verstecktesten Ecken.

Hinweise für Allergiker

Gerade für Hausstaub-Allergiker kann das Staubwischen regelmäßig zur Tortur werden. Auch bei einer Milbenallergie ist es besonders wichtig, für peinliche Sauberkeit im Haushalt zu sorgen und die Verbreitung von Milben bzw. deren Kot zu unterbinden.

Die Arbeiten sind also unumgänglich für ein angenehmes Leben in den eigenen vier Wänden.

Da es beim Wischen und Staubsaugen zu vermehrten Staubaufwirbelungen kommt und sich dadurch sehr viele Allergene in der Luft befinden, sollten Sie die Arbeiten im besten Falle und Ihrer Gesundheit zuliebe nicht selbst übernehmen. Übergeben Sie die Aufgabe Ihrem Partner, Mitbewohner, Verwandten, Freunden oder alternativ einer Putzhilfe. Während der Reinigung – und bevorzugt auch einige Zeit danach – sollten Sie den entsprechenden Raum nicht betreten.

Falls Sie niemanden haben, der Ihnen helfen kann und Sie die Hausarbeit alleine bewältigen müssen, sollten Sie entsprechende Schutzvorkehrungen treffen, um nicht mit den Staubmilben in Kontakt zu kommen. Wichtig ist vor allem ein Mundschutz* und nach Möglichkeit ein Oberteil mit langen Ärmeln.

Unser Tipp:
Kaufen Sie sich einen Staubsauger mit Feinstaubfilter* oder rüsten Sie Ihren nach. Dieser filtert den Staub im Gerät, sodass dieser nicht mehr nach außen treten kann.

Putzhilfe bei JOBRUF finden

Sie haben keine Zeit oder Muse, sich selbst um den Haushalt zu kümmern? Übergeben Sie die Aufgaben einfach an eine studentische Putzhilfe von JOBRUF! Egal ob wischen, bügeln oder Fenster putzen – unsere Haushaltshilfen greifen Ihnen gerne unter die Arme.

 

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Bildquellen (v.o.n.u.):
© By User: A,Ocram (Own work) [CC0], via Wikimedia Commons
© Pexels / pixabay.com
© "violin" by Joseph Choi is licenced under CC BY 2.0

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