Staubwischen

Staub­wi­schen leicht ge­macht

In je­dem Haus­halt ist ei­ne Auf­ga­be un­um­gäng­lich: das Staub­wi­schen. Nicht nur für All­er­gi­ker wird der un­ge­wünsch­te Haus­staub schnell zur Last – sei es durch ge­sund­heit­li­chen Be­ein­träch­ti­gun­gen oder hy­gie­ni­sche bzw. op­ti­sche Schä­di­gun­gen. Aber wer kennt es nicht? Kaum hat man den stau­bi­gen Schmutz ent­fernt, setzt er sich schon wie­der über­all ab.

Wir ge­ben Ih­nen hier Tipps zum ef­fek­ti­ven Staub­wi­schen, zei­gen wie oft und wo­mit Sie den Staub rich­tig los­wer­den – und wie er sich so­gar we­ni­ger schnell aus­brei­tet.

Die mit * ge­kenn­zeich­ne­ten Links sind sog. Af­fi­lia­te-Links - die­se ver­wei­sen auf Pro­duk­te bei Ama­zon. Falls Sie ein Pro­dukt dort kau­fen, er­hal­ten wir ei­ne klei­ne Pro­vi­si­on. Für Sie ent­ste­hen zu kei­nem Zeit­punkt zu­sätz­li­che Kos­ten!

Schnell­na­vi­ga­ti­on

Luft­feuch­tig­keit und Pflan­zen ge­gen Staub

Erst wi­schen, dann sau­gen

Die bes­te Me­tho­de

Nass oder tro­cken?

Tro­cke­ne Al­ter­na­ti­ve: Staub­we­del aus Strau­ßen­fe­dern

Not­fall­tipps

Hin­wei­se für All­er­gi­ker

Putz­hil­fe von JOB­RUF

Luft­feuch­tig­keit und Pflan­zen ge­gen Staub

Wenn Sie ver­hin­dern möch­ten, dass sich der Staub schnell und über­all aus­brei­tet, soll­ten Sie für ei­ne hö­he­re Luft­feuch­tig­keit und ein feuch­tes Raum­kli­ma sor­gen. Da­durch wird der Staub an der Ver­brei­tung ge­hin­dert. Vor­teil­haft hier­für ist z. B. re­gel­mä­ßi­ges Stoß­lüf­ten oder nut­zen Sie ei­nen Luft­be­feuch­ter*.

Eben­falls emp­feh­lens­wert ist die An­schaf­fung ei­ni­ger Zim­mer­pflan­zen wie Or­chi­de­en oder Efeu­ge­wäch­sen. Die rau­en Blat­to­ber­flä­chen zie­hen die Staub­par­ti­kel aus der Luft an und sor­gen für ei­ne hö­he­re Luft­feuch­tig­keit. Für die Ver­min­de­rung der Staub­ver­tei­lung auf Ih­ren Mö­beln sind Pflan­zen al­so sehr vor­teil­haft. Da­mit Sie aber nicht schon bald vor dem nächs­ten Pro­blem ste­hen – dem Schim­mel ent­fer­nen – soll­ten sie dar­auf ach­ten, die Feuch­tig­keit in Ma­ßen zu hal­ten.

Ach­tung:
Ver­su­chen Sie die An­zahl der „Staub­fän­ger“ zu re­du­zie­ren. De­ko­ar­ti­kel wie Kis­sen, Ker­zen­stän­der oder Por­zel­lan­fi­gu­ren se­hen zwar schön aus, zie­hen aber auch sehr viel Schmutz an. Ge­ra­de die Rei­ni­gung von sol­chen klei­nen Ge­gen­stän­den hält oft­mals sehr auf.

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Erst staub­wi­schen, dann staub­sau­gen!

Stel­len Sie sich ein­mal Fol­gen­des vor: Sie ha­ben Ih­re ge­sam­te Woh­nung ge­staub­saugt und im An­schluss wid­men Sie sich den Woll­mäu­sen auf Ih­ren Schrän­ken. Durch die da­durch ent­ste­hen­de Stau­bauf­wir­be­lung fal­len ei­ni­ge Par­ti­kel auf Ih­ren frisch ge­saug­ten Bo­den und ein Groß­teil der Ar­beit war um­sonst.

Aus die­sem Grund soll­ten Sie zu­erst staub­wi­schen und das Bo­den­wi­schen und Staub­sau­gen für den Ab­schluss Ih­rer Rei­ni­gungs­ar­bei­ten üb­rig las­sen. So kön­nen Sie mög­li­che auf den Bo­den ge­fal­le­ne Staub­kör­ner mit dem Wischmopp* oder Staub­sau­ger* be­sei­ti­gen.

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Die bes­te Me­tho­de: Von oben nach un­ten in Kreis­be­we­gun­gen

Die Ar­bei­ten sind be­son­ders ef­fek­tiv, wenn Sie sich von oben nach un­ten vor­ar­bei­ten. Durch die Auf­wir­be­lung der Staub­kör­ner set­zen sich die­se auf tie­fe­ren Ge­gen­stän­den ab. Sie spa­ren sich al­so Zeit und Ar­beit, wenn Sie bei hö­he­ren Ge­gen­stän­den wie z. B. Lam­pen oder obe­ren Re­galbret­tern an­fan­gen.

Hier­für emp­fiehlt sich das Ar­bei­ten mit ei­nem Te­le­skop­stiel*, mit des­sen Hil­fe Sie ho­he und schwer er­reich­ba­re Ecken er­rei­chen und das Un­fall­ri­si­ko ver­rin­gern kön­nen.

Beim Wi­schen selbst soll­ten Sie dar­auf ach­ten, in kreis­för­mi­gen BeweTopfpflanzen Nahaufnahmegun­gen den Staub zu ent­fer­nen. Das kreis­för­mi­ge Wi­schen hat den Vor­teil, dass sich der Staub so in der Mit­te an ei­ner Stel­le sam­melt und Sie die­sen mit dem Tuch bes­ser ein­fan­gen bzw. fi­nal auf­wi­schen kön­nen.

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Nass oder tro­cken wi­schen?

Da­mit es nicht zu un­nö­ti­gen Stau­bauf­wir­be­lun­gen kommt, soll­ten Sie nicht tro­cken Staub wi­schen, son­dern im­mer ein Tuch (am bes­ten ein wei­ches Baum­woll­tuch*) be­nut­zen, wel­ches leicht feucht ist.

Ein feuch­tes Tuch nimmt den Schutz bes­ser auf. Klei­ne­re Fle­cken, die sich auf Mö­beln oder sons­ti­gen Ge­gen­stän­den be­fin­den, kön­nen Sie in ei­nem mit ent­fer­nen. Ach­ten Sie aber dar­auf, dass es nicht zu nass wird, um Ver­schmie­ren des Schmut­zes oder even­tu­el­le Be­schä­di­gun­gen Ih­rer Mö­bel durch Was­ser­fle­cken zu ver­mei­den.

Die bei Ama­zon er­hält­li­chen an­ti­sta­ti­schen Tü­cher* ha­ben den Vor­teil, dass sich die Staub­par­ti­kel dank der elek­tro­sta­ti­schen Ei­gen­schaf­ten ein­fach an­hef­ten – auch ganz oh­ne Feuch­tig­keit.

Dem­nach eig­nen sie sich auch für emp­find­li­che Ge­gen­stän­de oder la­ckier­te Ober­flä­chen von Mö­beln und wert­vol­len Kunst­ge­gen­stän­den.

Vor­sicht ist al­ler­dings bei Mi­kro­fa­ser­tü­chern ge­bo­ten: Die­se kön­nen Ober­flä­chen zer­krat­zen! Zum ei­nen kann die raue Struk­tur emp­find­li­che wie z. B. glän­zen­de Ober­flä­chen auf­rei­ben oder ge­fan­ge­ne Staub­kör­ner die Ober­flä­chen zer­krat­zen. Nut­zen Sie die­se Tü­cher bei­spiels­wei­se nicht für Mö­bel in Kla­vier­lack­op­tik.

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Staub­we­del aus Strau­ßen­fe­dern als „tro­cke­ne“ Al­ter­na­ti­ve

Es scheint zwar im ers­ten Mo­ment alt­mo­disch, aber der Staub­we­del aus ech­ten Strau­ßen­fe­dern* ist im­mer noch ein Klas­si­ker und ei­ne gu­te Al­ter­na­ti­ve für al­le Flä­chen, auf de­nen Sie kei­ne Tü­cher nut­zen kön­nen. Dank des na­tür­li­chen Fett­ge­hal­tes und der elek­tro­sta­ti­schen An­zie­hungs­kraft haf­tet der Staub an.

Die Fe­dern eig­nen sich auch gut für die Rei­ni­gung klei­ne­rer Ge­gen­stän­de. Um die Ver­brei­tung von Klei­der­mot­ten zu ver­hin­dern, emp­fiehlt es sich die Fe­dern in ge­wis­sen Ab­stän­den im­mer mal wie­der zu wa­schen.

Un­ser Tipp:
Wi­schen Sie vor der Heiz­pe­ri­ode ein­mal mit dem Staub­we­del über Ih­re Heiz­kör­per! Im Som­mer hat sich hier si­cher­lich ei­ne Men­ge Staub an­ge­sam­melt, der nun die Heiz­leis­tung ne­ga­tiv be­ein­träch­ti­gen kann.

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Wenn die Put­zu­ten­si­li­en feh­len – un­se­re Not­fall­tipps

Soll­ten Sie kei­ne an­de­ren Uten­si­li­en zur Hand ha­ben und den­noch drin­gend Staub­wi­schen wol­len, bie­tet sich für den Not­fall ein Ge­heim­tipp an: ei­ne Ny­lon­strumpf­ho­se.

Schnei­den Sie ein­fach den un­te­ren (Fuß-)Teil ab und zie­hen sich die­sen über die Hand. Wenn Sie so über Ge­gen­stän­de wa­schen, lädt sich das Ny­lon elek­tro­sta­tisch auf. Per­fekt al­so, um ka­put­te Strumpf­ho­sen wie­der­zu­ver­wer­ten.

Ge­ra­de auf klei­nen Ge­gen­stän­den oder sol­chen mit vie­len Ecken und Kan­ten oder Tas­ten lässt sich der Dreck in der Re­gel sehr schwer mit ei­nem Tuch ab­wa­schen.

Ver­su­chen Sie es hier ein­mal mit Staubiger Violinenkorpusei­nem Ma­ke-up-Pin­sel mit lan­gen Bors­ten*, falls Sie kei­nen klas­si­schen Staub­we­del zur Hand ha­ben. Die­ser er­reicht ein­fa­cher auch die hin­ters­ten und ver­steck­tes­ten Ecken.

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Hin­wei­se für All­er­gi­ker

Ge­ra­de für Haus­staub-All­er­gi­ker kann das Staub­wi­schen re­gel­mä­ßig zur Tor­tur wer­den. Auch bei ei­ner Mil­ben­all­er­gie ist es be­son­ders wich­tig, für pein­li­che Sau­ber­keit im Haus­halt zu sor­gen und die Ver­brei­tung von Mil­ben bzw. de­ren Kot zu un­ter­bin­den.

Die Ar­bei­ten sind al­so un­um­gäng­lich für ein an­ge­neh­mes Le­ben in den ei­ge­nen vier Wän­den.

Da es beim Wi­schen und Staub­sau­gen zu ver­mehr­ten Stau­bauf­wir­be­lun­gen kommt und sich da­durch sehr vie­le All­er­ge­ne in der Luft be­fin­den, soll­ten Sie die Ar­bei­ten im bes­ten Fal­le und Ih­rer Ge­sund­heit zu­lie­be nicht selbst über­neh­men. Über­ge­ben Sie die Auf­ga­be Ih­rem Part­ner, Mit­be­woh­ner, Ver­wand­ten, Freun­den oder al­ter­na­tiv ei­ner Putz­hil­fe. Wäh­rend der Rei­ni­gung – und be­vor­zugt auch ei­ni­ge Zeit da­nach – soll­ten Sie den ent­spre­chen­den Raum nicht be­tre­ten.

Falls Sie nie­man­den ha­ben, der Ih­nen hel­fen kann und Sie die Haus­ar­beit al­lei­ne be­wäl­ti­gen müs­sen, soll­ten Sie ent­spre­chen­de Schutz­vor­keh­run­gen tref­fen, um nicht mit den Staub­mil­ben in Kon­takt zu kom­men. Wich­tig ist vor al­lem ein Mund­schutz* und nach Mög­lich­keit ein Ober­teil mit lan­gen Är­meln.

Un­ser Tipp:
Kau­fen Sie sich ei­nen Staub­sau­ger mit Fein­staub­fil­ter* oder rüs­ten Sie Ih­ren nach. Die­ser fil­tert den Staub im Ge­rät, so­dass die­ser nicht mehr nach au­ßen tre­ten kann.

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Putz­hil­fe bei JOB­RUF fin­den

Sie ha­ben kei­ne Zeit oder Mu­se, sich selbst um den Haus­halt zu küm­mern? Über­ge­ben Sie die Auf­ga­ben ein­fach an ei­ne stu­den­ti­sche Putz­hil­fe von JOB­RUF! Egal ob wi­schen, bü­geln oder Fens­ter put­zen – un­se­re Haus­halts­hil­fen grei­fen Ih­nen ger­ne un­ter die Ar­me.

 

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