Übergang Grundschule GymnasiumÜber­gang Grund­schu­le Gym­na­si­um

Nach Ab­schluss der Grund­schu­le steht der Wech­sel auf ei­ne wei­ter­füh­ren­de Schu­le an. Für die Kin­der im Al­ter von et­wa zehn bis elf Jah­ren stellt die­ser Schul­über­tritt ei­ne gro­ße Her­aus­for­de­rung dar, wel­che vie­le Ängs­te schürt: Zahl­rei­che neue Fä­cher sor­gen für mehr Lern­auf­wand. Neue Leh­rer und Mit­schü­ler wir­ken ein­schüch­ternd und nicht sel­ten ste­hen Selbst­zwei­fel im Raum, die An­for­de­run­gen in der wei­ter­füh­ren­den Schu­le nicht meis­tern zu kön­nen. Oft­mals liegt die neue Schu­le zu­dem wei­ter ent­fernt und der Schul­weg muss al­lei­ne be­strit­ten wer­den.

Was al­so soll­ten El­tern zum Über­gang von der Grund­schu­le in das Gym­na­si­um wis­sen? Und kön­nen sie ih­ren Kin­dern da­bei hel­fen, auf dem Gym­na­si­um even­tu­el­le An­fangs­schwie­rig­kei­ten schnellst­mög­lich zu über­win­den? Wir klä­ren Sie um­fas­send auf!

Schnell­na­vi­ga­ti­on

Ge­mein­sam für neue Schu­le ent­schei­den

So­zia­le Her­aus­for­de­run­gen meis­tern

Lern­tech­ni­ken er­ar­bei­ten

Bin­dung stär­ken

Schul­all­tag ge­stal­ten

Hob­bys als Aus­gleich

Nach­hil­fe von JOB­RUF

Ge­mein­sam für neue Schu­le ent­schei­den

Es ist na­tür­lich nicht emp­feh­lens­wert, das Kind am ers­ten Schul­tag ins kal­te Was­ser zu wer­fen. In der Re­gel be­su­chen Sie bei der Aus­wahl der wei­ter­füh­ren­den Schu­le vor­ab meh­re­re In­sti­tu­tio­nen, so­dass sich das Kind nach den Be­sich­ti­gun­gen frei ent­schei­den kann, auf wel­ches Gym­na­si­um es zu­künf­tig ge­hen möch­te.Mädchen lehnt Kopf an die Tafel

Doch auch, wenn es die­se Wahl­mög­lich­keit in Ih­rem Fall nicht gibt, weil bei­spiels­wei­se nur ei­ne ge­eig­ne­te Schu­le in der Um­ge­bung exis­tiert, soll­ten Sie die Schu­le vor­ab be­su­chen und be­sich­ti­gen. Lau­fen Sie zu­sam­men den neu­en Schul­weg ab oder üben Sie das Bus­fah­ren. Zei­gen Sie Ih­rem Kind sein zu­künf­ti­ges Klas­sen­zim­mer, su­chen Sie ge­mein­sam die Toi­let­ten und er­kun­den Sie den Schul­hof.

Je bes­ser der Schü­ler schon vor­ab die frem­de Um­ge­bung so­wie neu­en Ab­läu­fe ken­nen­lernt, um­so we­ni­ger Angst wer­den sie ihm am ers­ten Schul­tag ma­chen – denn da­für sor­gen dann schon die neu­en Leh­rer und Mit­schü­ler. Re­du­zie­ren Sie den Stress al­so vor­ne­weg in den mög­li­chen Be­rei­chen, um die Ängs­te des Kin­des ab­zu­bau­en und den Schul­über­gang da­durch we­ni­ger ein­schüch­ternd zu ge­stal­ten.

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Start­schwie­rig­kei­ten am Gym­na­si­um: So­zia­le Her­aus­for­de­run­gen meis­tern

Schlech­te No­ten kön­nen z. B. vor al­lem in der Zeit nach dem Wech­sel von der Grund­schu­le ans Gym­na­si­um aus ei­ner so­zia­len Über­for­de­rung re­sul­tie­ren. Manch­mal sind es nur die neu­en Leh­rer und Mit­schü­ler, wel­che das Kind vor ei­ne Her­aus­for­de­rung stel­len, ein an­de­res Mal ste­cken hand­fes­te Kon­flik­te bis hin zum Mob­bing hin­ter der Pro­ble­ma­tik.

Vie­le El­tern ma­chen aber den Feh­ler, di­rekt ei­nen Nach­hil­fe­leh­rer zu en­ga­gie­ren oder das Kind auf fach­li­cher Ebe­ne för­dern zu wol­len. För­de­rung ist zwar wich­tig, je­doch eher im emo­tio­na­len Be­reich. Das Kind braucht Ver­ständ­nis und bei Pro­ble­men ak­ti­ve Hil­fe – ein klä­ren­des Ge­spräch der El­tern mit dem Leh­rer bei­spiels­wei­se oder so­gar ein er­neu­ter Schul­wech­sel, wenn das Kind in der Klas­se ge­mobbt wird.

Be­vor Sie al­so zur Nach­hil­fe grei­fen, su­chen Sie erst ein­mal das Ge­spräch mit Ih­rem Kind und ver­su­chen Sie, die ei­gent­li­che Pro­ble­ma­tik zu iden­ti­fi­zie­ren. Even­tu­ell braucht Ihr Kind auch schlicht­weg Zeit, um sich an die neue Si­tua­ti­on zu ge­wöh­nen. Stress in der ei­nen oder an­de­ren Form be­deu­tet die Um­stel­lung von der Grund­schu­le auf das Gym­na­si­um schließ­lich im­mer.

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Gu­te No­ten auch nach dem Schul­über­tritt: Lern­tech­ni­ken er­ar­bei­ten

Zu­letzt soll­ten Sie Ihr Kind auch in fach­li­cher Hin­sicht auf den neu­en Schul­all­tag vor­be­rei­ten. Da­zu ge­hö­ren zum Bei­spiel der Kauf ge­eig­ne­ter Ma­te­ria­li­en oder die Schu­lung in er­for­der­li­chen Me­di­en­kom­pe­ten­zen wie der grund­le­gen­den Nut­zung ei­nes Com­pu­ters oder dem Nach­schla­gen in ei­nem Le­xi­kon.

Wei­ter­hin kann es ei­ne gro­ße Hil­fe dar­stel­len, wenn Sie Ih­rem Kind von An­fang an die rich­ti­gen Lern­tech­ni­ken ver­mit­teln. Denn der Wech­sel von der Grund­schu­le auf das Gym­na­si­um stellt auch hin­sicht­lich der No­ten ei­ne Um­stel­lung dar: Plötz­lich ist das Er­rei­chen gu­ter No­ten schwie­ri­ger, der Lern­stoff um­fas­sen­der und Ver­sa­gens­ängs­te oder gar die Angst vor dem Sit­zen­blei­ben spie­len ei­ne Rol­le.

Durch die rich­ti­ge Lern­tech­nik hat das Kind hin­ge­gen von Be­ginn an Er­folgs­er­leb­nis­se und schöpft dar­aus für sei­ne neue Schul­lauf­bahn Selbst­be­wusst­sein so­wie Mo­ti­va­ti­on.

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Als El­tern Bin­dung stär­ken und Selbst­ver­trau­en schaf­fen

„Wenn die Kin­der klein sind, gib ih­nen Wur­zeln – wenn sie groß sind, gib ih­nen Flü­gel!“

Familie angelt am SeeGe­mäß die­sem Sprich­wort un­ter­stüt­zen El­tern ih­re Kin­der in die­ser Zeit am bes­ten durch Bin­dung. Ge­mäß der Bin­dungs­theo­rie be­deu­tet das: Je si­che­rer die Bin­dung ei­nes Kin­des zu sei­nen El­tern ist, des­to bes­ser meis­tert es in der Re­gel auch Start­schwie­rig­kei­ten am Gym­na­si­um. Es soll­te dem­nach bei sei­nen El­tern stets ein of­fe­nes Ohr fin­den, sich von ih­nen be­din­gungs­los ge­liebt so­wie ver­stan­den füh­len. Kei­nes­falls dür­fen Sie zu­sätz­li­chen Druck, bei­spiels­wei­se Leis­tungs­druck, auf Ihr Kind aus­üben.

Wich­tig ist es al­so, dass Sie ge­zielt für die­se Le­bens­pha­se Frei­räu­me schaf­fen und für Ihr Kind da sind. Wie aber kön­nen Sie es ak­tiv un­ter­stüt­zen, um den Über­gang zum Gym­na­si­um so­wie des­sen Her­aus­for­de­run­gen zu meis­tern, da­mit ei­ner er­folg­rei­chen Schul­lauf­bahn auch auf der wei­ter­füh­ren­den Schu­le nichts mehr im We­ge steht.

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Schul­all­tag ge­stal­ten: Or­ga­ni­sa­ti­on ist das A und O

Der Über­tritt von der Grund­schu­le zum Gym­na­si­um be­steht aber nicht nur aus dem ers­ten Schul­tag. Statt­des­sen war­tet ein kom­plett neu­er All­tag auf das Kind. Die­ser soll­te or­ga­ni­siert und ge­mein­sam be­spro­chen wer­den.

Wann geht das Kind zur Schu­le und für wie lan­ge? Isst es dort zu Mit­tag? Wel­ches El­tern­teil war­tet an­schlie­ßend zu Hau­se? Wie sieht es mit der Haus­auf­ga­ben­be­treu­ung aus? Wel­che Re­geln gibt es bei­spiels­wei­se für das Ler­nen, wenn ei­ne Klas­sen­ar­beit an­steht?

Füh­ren Sie neue Ri­tua­le ein, die den All­tag des Kin­des ein biss­chen auf­lo­ckern. Bei­spiels­wei­se die ge­mein­sa­me Be­spre­chung der Haus­auf­ga­ben am frü­hen Abend oder das Kind darf ei­ne hal­be Stun­de fern­se­hen, nach­dem es aus der Schu­le kommt und be­vor das Mit­tag­es­sen auf dem Tisch steht. Prin­zi­pi­ell sind Ih­rer Krea­ti­vi­tät so­wie der Ih­res Kin­des da­bei kei­ne Gren­zen ge­setzt.

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Hob­bys sind ein un­ver­zicht­ba­rer Aus­gleich zum Schul­stress

Schüler vor SchulgebäudeIn die­sem All­tag müs­sen un­be­dingt auch Hob­bys ein­ge­plant wer­den. Die­se sind für das Kind wich­tig, um den Schul­stress aus­zu­glei­chen und wei­te­re Kom­pe­ten­zen aus­zu­bil­den, wel­che in der Schu­le nicht ge­för­dert wer­den, da­für spä­ter im Be­rufs­all­tag von Be­deu­tung sind.

Sport als Hob­bys dient wei­ter­hin der Ge­sund­heit und zu­letzt bie­ten Frei­zeit­be­schäf­ti­gun­gen auch ei­ne op­ti­ma­le Mög­lich­keit für das Knüp­fen neu­er Freund­schaf­ten. Viel­leicht lernt das Kind hier so­gar be­reits vor sei­nem Über­gang von der Grund­schu­le auf das Gym­na­si­um neue Freun­din­nen oder Freun­de ken­nen, wel­che spä­ter bei ihm in der Klas­se sind.

Wech­seln Freun­de näm­lich ge­mein­sam auf die­sel­be wei­ter­füh­ren­de Schu­le, wirkt das sehr be­ru­hi­gend und nimmt die Angst vor dem ers­ten Schul­tag oder da­vor in der neu­en Klas­se kei­ne Freun­de zu fin­den be­zie­hungs­wei­se zum Au­ßen­sei­ter zu wer­den.

Sie soll­ten Ihr Kind aber nicht zu ei­nem Hob­by zwin­gen. Die Aus­wahl ist so groß, dass ge­wiss für je­den Ge­schmack und je­des Ta­lent die rich­ti­ge Wahl da­bei ist – und nur dann tref­fen auch Kin­der mit den­sel­ben In­ter­es­sen auf­ein­an­der.

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Nach­hil­fe bei JOB­RUF fin­den

Soll­te Ihr Kind auch lan­ge nach der Um­stel­lung von der Grund­schu­le auf das Gym­na­si­um Schwie­rig­kei­ten mit dem Schul­stoff ha­ben, bie­tet sich pri­va­te Nach­hil­fe als Er­gän­zung an. Fin­den Sie bei JOB­RUF stu­den­ti­sche Nach­hil­fe­leh­rer, die kom­pe­ten­te Lern­un­ter­stüt­zung für al­le Fä­cher und Klas­sen­stu­fen zu fai­ren Kon­di­tio­nen an­bie­ten!

 

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