5 gol­de­ne WG-Re­geln

In den we­nigs­ten WGs herrscht „stil­le“ Über­ein­kunft über den Be­griff Zim­mer­laut­stär­ke und je­der nimmt frei­wil­lig dem an­de­ren in Zei­ten gro­ßen Lern­drucks die Haus­ar­beit ab. Wohnt ihr nicht in ei­nem die­ser sel­te­nen Ex­em­pla­re, fin­dest du hier 5 gol­de­ne WG-Re­geln, die selbst dem größ­ten Cha­os gut tun.

Schnell­na­vi­ga­ti­on

Rück­sicht neh­men (1)

Je­der putzt (2)

Pri­vat­sphä­re ach­ten (3)

Meins bleibt meins (4)

Ge­mein­sa­mes zah­len al­le (5)

Gut sicht­bar auf­hän­gen

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Re­gel 1: Rück­sicht neh­men!

WG-Gebot: Privatsphäre achtenDer Zim­mer­nach­bar fällt wol­lüs­tig über sei­ne neu­es­te Club­be­kannt­schaft her – und du bist dank eu­rer dünn­wan­di­gen Alt­bau­woh­nung un­frei­wil­li­ger Zeu­ge des al­ko­hol­durch­tränk­ten Lie­bes­spiels?

For­de­re in die­sem Fall Rück­sicht­nah­me ein. Kom­mu­ni­zie­re of­fen, wenn dir am Ver­hal­ten der an­de­ren et­was nicht passt – und zwar je frü­her, des­to bes­ser! Gilt üb­ri­gens auch für die Fra­ge, ob in der WG ge­raucht wer­den soll oder nicht oder wie lan­ge nar­ziss­tisch ver­an­lag­te Mit­be­woh­ner das Bad blo­ckie­ren dür­fen.

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Re­gel 2: Wirk­lich je­der putzt!

In fast je­der WG gibt es ei­ne Dreck­sau, die nie auf­räumt, sich aber an der auf­kom­men­den Un­ord­nung of­fen­sicht­lich nicht stört. Die Fol­ge ist oft, dass die an­de­ren Be­woh­ner eben­falls die Lust zum Auf­räu­men ver­lie­ren und oh­ne Re­geln die Wohn­ge­mein­schaft im to­ta­len Cha­os ver­sinkt.

Fruch­ten Putz­plä­ne und erns­te Ge­sprä­che nicht, prä­sen­tiert eu­rem per­sön­li­chen Haus­mes­si doch ein­mal die ge­sam­mel­ten Wer­ke sei­ner Putz­blind­heit dort, wo er es wirk­lich nicht über­se­hen kann: in sei­nem ei­ge­nen Zim­mer! Du wirst dich wun­dern, wie schnell Ber­ge dre­cki­gen Ge­schirrs und stau­bi­ge Tep­pi­che wie­der in ganz neu­em Licht er­strah­len.

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Re­gel 3: Pri­vat­sphä­re ach­ten!

Na­tür­lich ist es für dei­ne Mit­be­woh­ne­rin in­ter­es­sant zu wis­sen, wie du nun mit dei­nem Freund Schluss ge­macht hast, aber viel­leicht nicht ge­ra­de dann, wenn du heu­lend und mit dei­ner Ma­ma te­le­fo­nie­rend im ei­ge­nen Zim­mer hockst.

Da je­der den Be­griff Pri­vat­sphä­re an­ders de­fi­niert, sind auch hier ge­mein­sa­me Ab­spra­chen das A&O. So könnt ihr z. B. fest­le­gen, dass ei­ne ge­schlos­se­ne Zim­mer­tü­re be­deu­tet, dass du ab­so­lut nicht ge­stört wer­den möch­test; in Not­fäl­len kann ger­ne an­ge­klopft wer­den. Ei­ne of­fe­ne Tü­re heißt da­ge­gen: rein­kom­men und ger­ne vom Ler­nen ab­len­ken!Gemeinsames zahlen alle

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Re­gel 4: Meins bleibt meins!

Vom ei­ge­nen Wo­chen­ein­kauf bleibt nur noch das Drecks­ge­schirr in der Spü­le üb­rig oder dein Mit­be­woh­ner hat sich – mal wie­der – dei­nen iPod kurz zum Jog­gen aus­ge­lie­hen. Lei­der wird häu­fig das Tei­len ei­ner Woh­nung mit dem ge­mein­sa­men Ge­brauch per­sön­li­cher Be­sitz­tü­mer gleich­ge­setzt.

Wenn nicht aus­drück­lich er­laubt, soll­ten sol­che Lei­h­or­gi­en recht­zei­tig un­ter­bun­den wer­den, da­mit du nicht ir­gend­wann dei­nen Mit­be­woh­ner samt Freun­din ein­träch­tig ku­schelnd im ei­ge­nen Bett wie­der­fin­dest. Für ver­gess­li­che Zeit­ge­nos­sen bie­ten sich als klei­ne Ge­dan­ken­stüt­ze für die Um­set­zung der WG-Re­geln die kla­re Un­ter­tei­lung von Kühl­schrank­fä­chern und die Be­schrif­tung von of­fen­sicht­lich nicht klar zu­or­den­ba­ren Ge­brauchs­ge­gen­stän­den an.

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Re­gel 5: Ge­mein­sa­mes zah­len al­le!

Als ob die Stu­di­en­fi­nan­zie­rung nicht schon schwer ge­nug ist, be­las­ten min­des­tens die drei letz­ten WG-An­schaf­fun­gen aus­schließ­lich dein Kon­to – oh­ne dass die Nut­zungs­dau­er auch nur an­nä­hernd die­ses Ver­hält­nis wi­der­spie­gelt.

WG-Regeln VorlageKos­ten für Mö­bel, Kü­chen­in­ven­tar und Elek­tro­ge­rä­te, die je­der ver­wen­det, so­wie ge­mein­schaft­li­che Le­bens­mit­tel­ein­käu­fe soll­ten un­be­dingt ge­teilt wer­den. Wich­tig ist, dass die An­schaf­fun­gen mit al­len Mit­be­woh­nern – oder zu­min­dest den­je­ni­gen, die an ei­ner Nut­zung in­ter­es­siert sind – ab­ge­spro­chen wer­den und ihr euch im Vor­hin­ein ganz klar über den Preis ver­stän­digt. So kann sich spä­ter nie­mand mit der Ent­schul­di­gung raus­re­den, sie/er hät­te nichts von den Kos­ten ge­wusst.

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WG-Re­geln in der Kü­che gut sicht­bar auf­hän­gen

Ach­te so­wohl bei der Ge­stal­tung und auch Um­set­zung der WG-Re­geln dar­auf, dass der ur­sprüng­li­che Spi­rit ei­ner Wohn­ge­mein­schaft, näm­lich ein zwang­lo­ses und fröh­li­ches Mit­ein­an­der, nicht zu sehr be­ein­träch­tigt wird.

Um al­ler­dings ei­nem all­zu lo­cke­ren Um­gang mit den Ver­ein­ba­run­gen vor­zu­beu­gen, soll­tet ihr die Re­ge­lun­gen nie­der­ge­schrie­ben noch ein­mal gut sicht­bar in eu­rer WG-Kü­che auf­hän­gen. Ver­mer­ke am bes­ten auch noch ein­mal dar­auf, wel­che Kon­se­quen­zen ein Bruch der WG-Ge­bo­te nach sich zieht, z. B. ein­mal Ko­chen für al­le oder für ei­nen Mo­nat die al­lei­ni­ge Ver­ant­wor­tung für die Rei­ni­gung des Ba­de­zim­mers.

Die pas­sen­de Vor­la­ge zum Aus­dru­cken fin­dest du hier:

 

WG-Re­geln Vor­la­ge

 

Hin­weis:
Ein Bruch der Re­geln hat oft ganz pro­fa­ne Ur­sa­chen wie Unis­t­ress oder Strei­te­rei­en mit dem Part­ner. Hier hilft oft ein klä­ren­des Ge­spräch. Zur Un­ter­stüt­zung kannst du dei­nem Mit­be­woh­ner z. B. an­bie­ten, für ei­nen ge­wis­sen Zeit­raum die Haus­ar­beit zu über­neh­men – un­ter der Vor­aus­set­zung na­tür­lich, dass sie/er sich spä­ter auch re­van­chiert.

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Dank der neu­ge­won­nen Har­mo­nie in dei­ner WG fühlst du dich so wohl, dass du die ei­ge­nen vier Wän­de am liebs­ten über­haupt nicht mehr ver­las­sen möch­tet? Ab und zu tut ein biss­chen Ab­stand ganz gut, den du z. B. durch die Über­nah­me ei­nes span­nen­den Ne­ben­jobs ge­winnst.

Die pas­sen­den An­ge­bo­te in Un­ter­neh­men und Pri­vat­haus­hal­ten fin­dest du bei JOB­RUF. Selbst­ver­ständ­lich ist die Nut­zung un­se­res Por­tals für dich voll­kom­men kos­ten­los. Mel­de dich jetzt an!
 

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Bild­quel­len (v.o.n.u.):
© "Turf Wars - No Smo­ke wi­thout Fi­re" by Prank Sky Me­dia is li­cen­s­ed un­der CC BY-SA 2.0 (be­ar­bei­tet)
© "Wat is Pri­va­cy graf­fi­ti, door, Shore­ditch, Hack­ney, Lon­don, UK" by Co­ry Doc­to­row is li­cen­s­ed un­der CC BY-SA 2.0 (be­ar­bei­tet)
© "Mo­ney" by Pic­tu­res of Mo­ney is li­cen­s­ed un­der CC BY 2.0
© JOB­RUF Stu­den­ten­ver­mitt­lung