Aktualisiert: 09.11.2021
Die effektive Gruppenarbeit im Studium ist nicht immer ein Kinderspiel, weil hier meist viele unterschiedliche Charaktere aufeinander treffen. Wenn erst mal der Wurm drin ist, dann kriegt man ihn nur schwer wieder raus. Mit diesen 5 Tipps für die Gruppenarbeit an der Uni erstickst du das Desaster im Keim.
1. Feste Aufgabenbereiche verteilen
Effektiv arbeiten kann nur, wer eine klare Aufgabe hat. Geht deshalb gleich beim ersten Treffen ans Eingemachte. Jedes Gruppenmitglied erhält eine feste Aufgabe, die es zu erledigen hat. Laissez-faire solltet ihr hierbei tunlichst vermeiden und die Aufgabe so klar wie möglich definieren. Keiner sollte nach der ersten Sitzung nach Hause gehen und sagen: „Keinen Peil, was ich machen soll.“
Unser Tipp:
Berücksichtigt nach Möglichkeit bei der Verteilung auch die Fähigkeiten des Einzelnen. Kennt ein Mitglied sich gut mit Powerpoint aus, lasst sie/ihn die Präsentation erstellen – extrovertierte Naturen eignen sich dagegen gut zum Vortragen. So könnt ihr euch am Ende nämlich sicher sein, dass die Aufgabe auch ordentlich erledigt wird.
2. Deadlines für die Gruppenarbeit an der Uni setzen
Auch wenn sich viele gegen strikte Zeitpläne wehren: Nicht nur später im Arbeitsleben, auch schon bei der Gruppenarbeit an der Uni sollte jeder seine Deadlines einhalten. Nichts bremst so sehr den Erfolg des ganzen Referates wie immer wieder verschobene Fristen für einzelne Faulenzer. Am besten sprecht ihr die Fristen direkt in der ersten Gruppensitzung miteinander ab, haltet sie schriftlich fest und verschickt sie als Mail noch einmal an alle.
3. Regelmäßige Treffen vereinbaren

Erscheint stets pünktlich, um möglichst zeiteffektiv zusammenarbeiten zu können. Setzt die Termine am besten direkt am Anfang fest, um zeitraubende Neuabsprachen am Ende eines jeden Treffens zu vermeiden.
4. Moderator bestimmen
So blöd es klingt, aber einer muss der Boss im Ring sein. Damit beim Gruppentreffen nicht alle durcheinanderreden und effektives Arbeiten dadurch auf der Strecke bleibt, braucht es einen Moderator, der gemeinsam beim ersten Treffen bestimmt wird.
Natürlich ist es der allgemeinen Stimmung in der Gruppe auch zuträglich, wenn ihr euch selbst ein wenig diszipliniert und den anderen nicht ins Wort fallt. Bei allzu redseligen Kommilitonen hilft da manchmal leider nur noch ein Machtwort durch euren Moderator!
5. Gute Kommunikation erleichtert die Gruppenarbeit im Studium
Das A und O einer gelungenen Gruppenarbeit im Studium ist die ausgiebige Kommunikation untereinander. Es gibt Probleme bei deiner Recherche? Du kommst nicht weiter bei der Organisation deines Handouts? Dann nur raus mit der Sprache!
Per Whatsapp, Email, über Facebook oder – ganz altmodisch – ein Telefonat lassen sich Kleinigkeiten absprechen und direkt aus der Welt schaffen, die euch beim nächsten Treffen nicht aufhalten.
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