5 Typen, die du bei der Gruppenfindung besser meidest5 Ty­pen, die du bei der Grup­pen­fin­dung mei­dest

Pünkt­lich zum Uni­be­ginn heißt es wie­der „Ma­ne­ge frei für die Re­fe­rats­grup­pen“. Das Ziel der Grup­pen­ar­beit ist es ei­gent­lich, ge­mein­sam mehr aus dem The­ma raus­zu­ho­len, als man es al­lei­ne könn­te. Lei­der je­doch gilt der Spruch „ei­ner für al­le, al­le für ei­nen“ nicht für al­le Cam­pus-Mus­ke­tie­re. Da­mit du bei der Grup­pen­fin­dung nicht wie­der den Kür­ze­ren ziehst, soll­test du die­sen fünf Ty­pen von Kom­mi­li­to­nen bes­ser nicht in dein Re­fe­rats­team auf­neh­men.

Das Faul­tier – Chil­len ist Eh­ren­sa­che

Spä­tes­tens, wenn sich ei­ner beim ers­ten Son­die­rungs­ge­spräch ver­hal­ten gibt und man ihm die Auf­ga­ben qua­si zu­wei­sen muss, kannst du ers­te be­rech­tig­te Zwei­fel an sei­ner Mo­ti­va­ti­on he­gen. Wenn er auch beim drit­ten Tref­fen im­mer noch nicht weiß, was sei­ne Auf­ga­be ist und ge­lang­weilt gähnt, wäh­rend du ers­te Ar­beits­er­geb­nis­se prä­sen­tierst, ist es ein­deu­tig: Ein Faul­tier hat sich ins Team ge­schli­chen.Dauerchiller und Schnarchnasen bei der Gruppenarbeit

Dau­er­chil­ler und Schnarch­na­sen sind der Hor­ror. Sie brem­sen nicht nur die gan­ze Grup­pen­ar­beit, son­dern kön­nen durch ih­re man­gel­haf­te Mit­ar­beit und ei­ner dem­ent­spre­chend schlam­pi­gen Vor­be­rei­tung auch die End­no­te für das Re­fe­rat mäch­tig in den Kel­ler zie­hen.

Ma­che dem Faul­tier Dampf un­term Hin­tern! Set­ze ihm kla­re Dead­lines und sor­ge not­falls da­für, dass es die Grup­pe ver­lässt. Kla­re Dro­hun­gen sind lei­der oft­mals nö­tig. Wenn gar nichts mehr geht, su­che das Ge­spräch mit dei­nem Do­zen­ten.

Der Blut­egel – Lass mal schön die an­de­ren…

Wäh­rend Faul­tie­ren grund­sätz­lich egal ist, ob sie über­haupt den Se­mi­nar­schein be­kom­men oder nicht, ver­sucht der Blut­egel durch stän­di­ges Miss­ach­ten der Dead­lines zu er­rei­chen, dass an­de­re Grup­pen­mit­glie­der ihm un­ter den Arm grei­fen.

Wenn du zwei Wo­chen vor dem Vor­trags­ter­min von ihm im­mer noch ei­nen zer­knautsch­ten Schmier­zet­tel mit Fett­fle­cken als Skript für sei­nen Auf­ga­ben­teil er­hältst, gilt es zu han­deln: Teilt die Grup­pen­ar­beit in kla­re Ab­schnit­te ein, und in­for­miert am Stich­tag auch die Zu­hö­rer, wer wel­chen Teil des Re­fe­ra­tes über­nimmt. Der Blut­egel wird ganz schnell mer­ken, dass er sich nicht mehr in den kusch­li­gen Schwarm zu­rück­zie­hen kann und sich in Zu­kunft wohl oder übel ins Zeug le­gen muss.

Die Gans – Dar­über spre­chen wir noch…

We­sent­lich schwie­ri­ger lässt es sich mit der Gans um­ge­hen. Sie er­stickt jeg­li­che Pro­duk­ti­vi­tät in end­lo­sen Wort­ge­fech­ten, die letzt­lich zu kei­nem frucht­ba­ren Er­geb­nis füh­ren. An­statt ih­re Auf­ga­be zu er­le­di­gen, schnat­tert sie lie­ber über den zwei­fel­haf­ten Sinn sel­bi­ger. Schließ­lich ist es ja un­fair, dass aus­ge­rech­net sie die­se Auf­ga­be be­kom­men hat.

Hier musst du ge­mein­sam mit dei­nen an­de­ren Grup­pen­kol­le­gen ei­ne ganz kla­re Front be­zie­hen. Ihr seid in der Mehr­heit, und die sagt, wo es lang geht. Wenn es die Um­stän­de nicht mehr an­ders er­lau­ben, fallt der dis­kus­si­ons­freu­di­gen Gans am bes­ten di­rekt ins Wort und dreht ihr so den lan­gen Hals um.

Das Zir­kus­pferd – Ma­ne­ge frei für die One-Man-Show

Das Zir­kus­pferd ist ei­gent­lich in der Grup­pe völ­lig fehl am Platz. Es soll­te eher auf den gro­ßen Büh­nen die­ser Welt sei­ne Dar­bie­tung zur Schau stel­len. Denn wo der mon­dä­ne Hengst et­was vor­trägt, ist gro­ßes Ki­no an­ge­sagt. Was sind schon gu­ter In­halt und wich­ti­ge In­for­ma­tio­nen, wenn das we­ni­ge Aus­re­cher­chier­te in wun­der­schö­nen auf­ge­motz­ten Gra­fi­ken und Ta­fel­bil­dern prä­sen­tiert wer­den kann?! Das ge­wief­te Zir­kus­pferd ver­steht es, aus Nichts ei­ne wah­re Show zu ma­chen. Nur lei­der merkt der Herr Pro­fes­sor sehr schnell, dass da nur hei­ße Luft kommt.Eine Gruppenarbeit darf nicht zu viel Show sein

Das Zir­kus­pferd muss man dres­sie­ren. Ein biss­chen Show ist ja nicht schlecht, aber du soll­test deut­lich sa­gen, wenn du et­was ‚too much‘ fin­dest. Sprich es di­rekt auf in­halt­li­che Män­gel sei­ner Teil­auf­ga­be an. So­bald der Gaul be­merkt, dass man sei­nen Schau­lauf durch­schaut hat, wird er we­ni­ger En­er­gie für sei­ne Re­vue auf­wen­den.

Der Schä­fer­hund – Per­fek­ti­on ist al­les

Der Schä­fer­hund ist ei­gent­lich ein lie­bens­wür­di­ges Grup­pen­mit­glied. Er will für sich und al­le an­de­ren nur das Bes­te aus der Grup­pen­ar­beit her­aus­ho­len und das Ru­del zu­sam­men­hal­ten. Des­we­gen meint er es auch nicht bö­se, wenn er auch an dei­ner zwan­zigs­ten Aus­ar­bei­tung noch et­li­che Män­gel und Un­zu­läng­lich­kei­ten fest­stellt. Ihm fällt es schwer ein­zu­se­hen, dass ein Re­fe­rat kei­ne Mas­ter­ar­beit ist.

Tut euch zu­sam­men, und ver­sucht in der Grup­pe, lie­be­voll, aber be­stimmt auf den Schä­fer­hund ein­zu­re­den. Mit ho­her Wahr­schein­lich­keit sind die an­de­ren in der Grup­pe ge­nau­so ge­nervt wie du und wer­den dich da­bei un­ter­stüt­zen, ihm die Idee mit der vol­l­ani­mier­ten Power­point-Prä­sen­ta­ti­on und dem Gast­ge­schenk für die Zu­hö­rer aus­zu­re­den.

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Bild­quel­len (v.o.n.u.):

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© "Faul­tier im Dort­mun­der Zoo" by Riess­do is li­cen­s­ed un­der CC BY 2.0
© "Cir­cus Mon­dao, Swi­nes­head 2012" by Dirk­Jan Ran­zi­jn is li­cen­s­ed un­der CC BY-ND 2.0