Hund um­mel­den

Hund ummelden bei UmzugIn den Ta­gen nach ei­nem Um­zug soll­ten Sie Ih­ren Hund um­mel­den. Auch wenn dies oft auf­grund der vie­len an­de­ren an­ste­hen­den Er­le­di­gun­gen ger­ne ein­mal auf­ge­scho­ben wird, kann ein Ver­säum­nis bö­se Fol­gen ha­ben. Denn wer kei­ne Hun­de­steu­er zahlt, be­geht rein recht­lich Steu­er­hin­ter­zie­hung. Die­ses Ver­ge­hen kann mit emp­find­li­chen Stra­fen ge­ahn­det wer­den.

Da­bei ist die Um­schrei­bung Ih­res Vier­bei­ners ganz ein­fach und be­darf oft­mals kei­nes zu­sätz­li­chen Be­hör­den­gangs. Im Fol­gen­den ge­ben wir Ih­nen ei­ni­ge In­for­ma­tio­nen dar­über, wie Sie ganz ein­fach die Hun­de­steu­er um­mel­den kön­nen.

Kei­ne Kos­ten für die Um­mel­dung, Steu­er­sät­ze va­ri­ie­ren

Grund­sätz­lich fal­len für die Um­mel­dung kei­ne Zu­satz­kos­ten an – es wer­den die nor­ma­len Hun­de­steu­er­sät­ze fäl­lig. Die­se wer­den in Deutsch­land von den Ge­mein­den fest­ge­legt. Das be­deu­tet, dass so­wohl die Hö­he der Steu­er (die­se kann bis zu meh­re­re hun­dert Eu­ro pro Jahr be­tra­gen, in ganz sel­te­nen Fäl­len ent­fällt die­se kom­plett) als auch die für die Er­he­bung zu­stän­di­gen Äm­ter von Ort zu Ort sehr un­ter­schied­lich sind.Hundesteuer ummelden oft kostenlos

Die Steu­er­sät­ze für An­la­ge­hun­de (um­gangs­sprach­lich auch als „Kampf­hun­de“ be­zeich­net) sind hier­bei in der Re­gel um ein Viel­fa­ches hö­her (teil­wei­se so­gar bis zu 1.780 € jähr­lich) als für sol­che Hun­de, die nicht auf der Ras­se­lis­te ste­hen. Eben­so wird bei der Hal­tung von meh­re­ren Hun­den oft pro Tier ei­ne hö­he­re Sum­me be­rech­net als beim Be­sitz ei­nes ein­zel­nen Ex­em­plars.

Hun­de­steu­er um­mel­den beim Bür­ger- oder Ord­nungs­amt

In der Re­gel ist das Bür­ger­amt oder das Ord­nungs­amt der Ge­mein­de die rich­ti­ge An­lauf­stel­le für al­le zu er­le­di­gen­den For­ma­li­tä­ten. In die­sem Fal­le kön­nen Sie zu­sam­men mit der Um­mel­dung Ih­rer Adres­se auch Ih­ren Hund bzw. Ih­re Hun­de um­mel­den.

Die­se Un­ter­la­gen soll­ten Sie mit­brin­gen:

  • das ent­spre­chen­de For­mu­lar zur An­mel­dung ei­nes Hun­des, aus­ge­füllt und un­ter­schrie­ben
  • ggf. den Impf­pass des Hun­des (gibt Aus­kunft über das Ge­burts­da­tum)
  • al­ter­na­tiv den Kauf­ver­trag des Züch­ters (ent­hält al­le wich­ti­gen An­ga­ben zum Hund)

Liegt die Ver­ant­wort­lich­keit nicht beim Bür­ger­amt, kön­nen Sie dort in je­dem Fal­le Aus­kunft dar­über er­hal­ten, wel­che Ein­rich­tung für das Um­mel­den der Hun­de­steu­er bei Um­zug in Ih­rer Ge­mein­de zu­stän­dig ist. Vie­le Äm­ter hal­ten be­reits ent­spre­chen­de For­mu­la­re be­reit.

Hund pos­ta­lisch um­mel­den: die Al­ter­na­ti­ve zum Be­hör­den­gang

Soll­ten Sie per­sön­lich ver­hin­dert sein, ist die Um­mel­dung in den al­ler­meis­ten Ge­mein­den auch pos­ta­lisch mög­lich. Vie­le Städ­te bie­ten bei­spiels­wei­se ein ent­spre­chen­des An­trags­for­mu­lar zum Aus­dru­cken auch auf ih­rer In­ter­net­sei­te an. Grund­sätz­lich kön­nen Sie der zu­stän­di­gen Be­hör­de al­ler­dings auch ei­nen form­lo­sen Brief zu­kom­men las­sen, mit wel­chem Sie Ih­ren Hund um­mel­den bei Um­zug.

 

Un­ser Tipp:
Die Be­schrif­tung des Brief­kas­tens der neu­en Woh­nung soll­te ei­ne der ers­ten Amts­hand­lun­gen in Ih­rer neu­en Blei­be sein. So kom­men wich­ti­ge Brief­do­ku­men­te wie der Hun­de­steu­er­be­scheid der Stadt zu­ver­läs­sig bei Ih­nen an.

 

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Thor­ben Wen­gert / PI­XELIO