Thu­ja-He­cke dün­gen

Thuja-Hecke düngenOb­wohl Thu­ja-He­cken grund­sätz­lich re­la­tiv an­spruchs­los sind, trägt ei­ne Dün­gung zu ei­nem dich­ten Wuchs bei – und führt so­mit da­zu, dass das Ge­wächs sei­nen Zweck als Sicht­schutz er­füllt. Wir zei­gen den Un­ter­schied zwi­schen ei­ner Pflanz­dün­gung beim Set­zen und der re­gel­mä­ßi­gen Nähr­stoff­ver­sor­gung und er­klä­ren, mit wel­chen Mit­teln rund um Bit­ter­salz, Blau­korn und Co Sie Ih­re Thu­ja-He­cke rich­tig dün­gen.

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Schnell­na­vi­ga­ti­on

Pflanz­dün­gung nicht im­mer not­wen­dig

Re­gel­mä­ßi­ge Dün­gung mit or­ga­ni­schem Dün­ger oder Mi­ne­ra­li­en

Gar­ten­hil­fe von JOB­RUF

Pflanz­dün­gung von Thu­ja nicht im­mer not­wen­dig

Ob Sie beim Pflan­zen der Thu­ja-He­cke schon dün­gen müs­sen, ist so­wohl von der Be­schaf­fen­heit des Bo­dens als auch den Wur­zeln des Ge­wäch­ses ab­hän­gig.

Thu­ja-Oc­ci­den­ta­lis, auch als Abend­län­di­scher Le­bens­baum be­kannt, wächst und ge­deiht am bes­ten auf kalk­hal­ti­ger, feuch­ter und hu­mo­ser Er­de. Ent­spricht Ihr Bo­den nicht die­sen Vor­aus­set­zun­gen, gibt ei­ne An­wachs­dün­gung Ih­rer Pflan­ze ei­ne Start­hil­fe, von der die­se auch noch Jah­re spä­ter pro­fi­tiert.

Wenn Sie Ih­re Pflan­ze in ei­nem Topf kau­fen (ist häu­fig in Gar­ten­cen­tern und Bau­märk­ten der Fall), ist die­se in der Re­gel be­reits ge­düngt – ei­ne er­neu­te Dün­gung nach dem Ein­set­zen ist nicht mehr zwin­gend not­wen­dig. Wur­zel­nack­te Pflan­zen soll­ten hin­ge­gen di­rekt beim An­le­gen im Wachs­tum un­ter­stützt wer­den.

Für ei­ne ef­fek­ti­ve Pflanz­dün­gung ge­ben Sie am bes­ten et­was Kom­post in das Pflanz­loch, be­vor Sie die Thu­ja-He­cke set­zen. Har­ken Sie zu­sätz­lich Horn­spä­ne* (ei­ne Hand­voll pro Schub­kar­re Er­de ist aus­rei­chend), Kalk­stick­stoff* und Ur­ge­steins­mehl* un­ter den Bo­den. So­mit wird die Pflan­ze mit wich­ti­gen Nähr­stof­fen wie Stick­stoff, Cal­ci­um, Ma­gne­si­um und Ei­sen ver­sorgt.

Un­ser Tipp:
Ge­ra­de wenn Ih­re Bo­den sehr tro­cken ist, emp­fiehlt sich das Auf­tra­gen von Mulch, z.B. Rin­den­mulch*. Hier­durch wird der Bo­den feucht ge­hal­ten und die Un­kraut­bil­dung ver­hin­dert. Dies ist be­son­ders wich­tig, da Un­kraut oder auch Ra­sen­flä­chen schnell mit der He­cke um die Nähr­stof­fe im Bo­den kon­kur­rie­ren.

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Re­gel­mä­ßi­ge Dün­gung mit or­ga­ni­schem Dün­ger oder Mi­ne­ra­li­en

Konn­te das Ge­wächs schon et­was ge­dei­hen, soll­ten Sie im­mer am An­fang der Ve­ge­ta­ti­ons­pha­se im Früh­jahr ei­ne Le­bens­baum-He­cke dün­gen. So­mit be­kommt die­se zu­sätz­li­che En­er­gie für den fol­gen­den Wachs­tums­schub. Zu die­sem Zeit­punkt soll­ten Sie üb­ri­gens auch das ers­te Mal Ih­re Thu­ja-He­cke schnei­den.Lebensbaum-Hecke richtig düngen

Spä­tes­tens soll­te die Dün­gung bis Mit­te Ju­li er­fol­gen. Dün­gen Sie Ih­re Thu­ja-He­cke näm­lich erst im Herbst, ist nicht si­cher­ge­stellt, dass die Pflan­ze inkl. ih­rer neu­en Trie­be oh­ne Frost­scha­den den Win­ter über­steht.

Auch für die re­gel­mä­ßi­ge Dün­gung kön­nen Sie or­ga­ni­sche Mit­tel wie Kom­post und Horn­spä­ne ver­wen­den oder al­ter­na­tiv Ih­re Thu­ja-He­cke durch die Zu­ga­be von Blau­korn*, Ko­ni­fe­ren­dün­ger* oder Voll­dün­ger mit Mi­ne­ra­li­en ver­sor­gen. Die­se Mit­tel ent­hal­ten in ers­ter Li­nie Stick­stoff, Phos­phat, Ka­li­um, Schwe­fel und Ma­gne­si­um – und sor­gen so­mit für ein ge­sun­des Wachs­tum. Weist Ihr Ge­wächs brau­ne Stel­len auf, ist dies oft ein Hin­weis auf Ma­gne­sium­man­gel, dem Sie am bes­ten mit et­was Bit­ter­salz vor­beu­gen*.

Flüs­sig­dün­ger mi­schen Sie ein­fach in der emp­foh­le­nen Do­sie­rung un­ter das Gieß­was­ser, wäh­rend Sie fes­ten Dün­ger, wie z. B. Blau­korn, ein­fach ein we­nig in die obers­te Bo­den­schicht drü­cken. Wäs­sern Sie be­son­ders im An­schluss an ei­ne mi­ne­ra­li­sche Dün­gung Ih­re He­cke aus­rei­chend.

Ach­tung:
Ei­ne Thu­ja-He­cke über­düngt schnell, wenn ihr zu viel Salz zu­ge­fügt wird, z.B. durch ei­ne zu ho­he Kon­zen­tra­ti­on an Blau­korn. Es soll­ten al­so nie mehr als 25 Gramm pro Qua­drat­me­ter pro Dün­gung zu­ge­ge­ben wer­den. Um wirk­lich auf Num­mer si­cher zu ge­hen, kön­nen Sie die Bo­den­be­schaf­fen­heit im Vor­feld ge­nau­es­tens un­ter­su­chen las­sen, um den ex­ak­ten Nähr­stoff­be­darf her­aus­zu­fin­den.

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Las­sen Sie sich von Stu­den­ten hel­fen

Ne­ben dem Dün­gen der Thu­ja-He­cke fal­len im Gar­ten vie­le ver­schie­de­ne Auf­ga­ben an, die es zu er­le­di­gen gilt, wie z.B. das Ra­sen mä­hen. Wenn Ih­nen hier­zu ein­fach die Zeit, die Mo­ti­va­ti­on oder der grü­ne Dau­men fehlt, kön­nen Sie sich – als Al­ter­na­ti­ve zur Ar­beit in Ei­gen­re­gie – von ei­nem stu­den­ti­schen Gar­ten­hel­fer un­ter­stüt­zen las­sen.

Ge­ben Sie ein­fach heu­te kos­ten­los ei­ne An­zei­ge bei der Stu­den­ten­ver­mitt­lung JOB­RUF auf, um tat­kräf­ti­ge und zu­ver­läs­si­ge Un­ter­stüt­zung zu fin­den. In der Re­gel kon­tak­tie­ren Sie schon kur­ze Zeit spä­ter in­ter­es­sier­te Stu­den­ten!

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