Rasen sanden

Ra­sen san­den

Je­der Gar­ten­be­sit­zer weiß, dass die Ra­sen­pfle­ge ganz be­son­ders im Früh­jahr sehr viel Zeit in An­spruch nimmt, da­mit Sie mit ei­nem satt­grü­nen und ge­sun­den Ra­sen in der Nach­bar­schaft und bei Be­su­chern punk­ten kön­nen.

Je nach Bo­den­be­schaf­fung ist es zum Er­halt des sat­ten Grüns not­wen­dig, den Ra­sen zu san­den. Wir er­klä­ren Ih­nen nicht nur, wie Sie dies tun, son­dern auch wann der bes­te Zeit­punkt da­für ist und wel­cher Sand sich am bes­ten da­für eig­net.

Schnell­na­vi­ga­ti­on

War­um Ra­sen be­san­den?

Wann Ra­sen san­den?

Wel­che Bö­den sind ge­eig­net?

Wel­cher Sand und wie viel?

An­lei­tung in 3 Schrit­ten

Ra­sen­flä­che vor­be­rei­ten

Bah­nen auf­tra­gen

Sand ein­keh­ren

Gar­ten­hil­fe fin­den

War­um soll­te man Ra­sen be­san­den?

Auch wenn Sie zu­vor viel­leicht noch nie da­von ge­hört ha­ben, ist für die Ra­sen­pfle­ge Sand sehr wich­tig. Denn das Auf­tra­gen von Ra­sen­sand führt da­zu, dass ver­dich­te­te Ra­sen­bö­den wie­der auf­ge­lo­ckert wer­den und sorgt nach­hal­tig für ei­ne ver­bes­ser­te Was­ser-, Luft- und Nähr­stoff­auf­nah­me der Gras­wur­zeln.Gepflegter Garten

Es bil­det sich kei­ne Stau­näs­se mehr auf der Ra­sen­ober­flä­che, da das Was­ser wie­der tie­fer in den Bo­den ge­lan­gen kann. Ra­sen­krank­hei­ten oder Wur­zel­fäu­le wer­den so­mit ver­hin­dert. Auch klei­ne­re Un­eben­hei­ten, die ganz na­tür­lich bei häu­fi­gen Be­tre­ten und Spie­len auf dem Ra­sen auf­tre­ten kön­nen, wer­den durch den Ra­sen­sand wie­der aus­ge­gli­chen.

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Wann soll­te man Ra­sen san­den?

Nach dem Win­ter bzw. dem letz­ten Frost be­ginnt im Früh­jahr für je­den Gar­ten­be­sit­zer ei­ne neue Sai­son der Ra­sen­pfle­ge. Da der Win­ter Ih­rem Bo­den in der Re­gel stark zu­setzt, sind ei­ni­ge Pfle­ge­maß­nah­men not­wen­dig, um mit ei­nem fri­schen Grün durch­zu­star­ten.

Der op­ti­ma­le Zeit­raum ist – je nach Tem­pe­ra­tur in Ih­rer Re­gi­on –En­de März bis An­fang Mai. Wich­tig ist im­mer, dass kein Frost mehr er­war­tet wird, wenn Sie auf Ih­rem Ra­sen Sand ein­ar­bei­ten möch­ten. Bei Be­darf kön­nen Sie ei­ne wei­te­re San­dung im Spät­som­mer bzw. Herbst vor­neh­men.

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Für wel­che Bö­den eig­net sich ei­ne Be­san­dung?

Nicht je­den Ra­sen kann man mit Sand ver­bes­sern. Nur auf ver­dich­te­ten Bö­den und von Na­tur aus schwe­ren Bö­den wie et­wa Lehm­bö­den er­zielt das Ra­sen­be­san­den sei­nen ge­wünsch­ten Ef­fekt. Auf we­nig ge­nutz­ten Ra­sen­flä­chen und oh­ne­hin schon san­di­gen, durch­läs­si­gen Bö­den ist die­ser Ar­beits­schritt über­flüs­sig.

Golf­plät­ze oder Fuß­ball­sta­di­en z. B. sind prä­des­ti­niert für die­se Pfle­ge­maß­nah­me.

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Wel­cher Sand ist ge­eig­net und wie viel brau­che ich?

Sand ist nicht gleich Sand, wenn es um Ih­ren Ra­sen geht. Ra­sen­sand soll­te fol­gen­de drei Ei­gen­schaf­ten mit­brin­gen:

  • kalk­arm
  • ge­wa­schen
  • vor­zugs­wei­se rund­kör­nig mit ei­ner Kör­nung von 0 bis 2nbsp;mm

Ex­per­ten emp­feh­len Quarz­sand, da die­ser al­le wich­ti­gen Ei­gen­schaf­ten mit­bringt. In der Re­gel lie­gen die Kos­ten bei ca. 0,40 € pro 1 kg (Stand 2018). Ei­ne güns­ti­ge und eben­so ge­eig­ne­te Al­ter­na­ti­ve zum Ra­sen san­den ist Spiel­sand, da er be­son­ders fein ist und al­le Un­rein­hei­ten wie Schluff- und Ton­teil­chen her­aus­ge­wa­schen wur­den sind. Hier lie­gen Sie bei ca. 0,18 € pro 1 kg (Stand 2018).Rasenmäher

Wie viel Sand Sie be­nö­ti­gen, hängt von der Ra­sen­flä­che ab. Pro Qua­drat­me­ter (m²) soll­ten Sie mit 5 kg Sand rech­nen. Wenn Sie z. B. ei­ne Ra­sen­flä­che von 100 m² rich­tig be­san­den möch­ten, müs­sen Sie 500 kg Sand ein­pla­nen.

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Ra­sen san­den: An­lei­tung in 3 Schrit­ten

Das Ra­sen san­den an sich ist kei­ne schwe­re Auf­ga­be und je nach Grö­ße der Ra­sen­flä­che in nur we­ni­gen Ar­beits­schrit­ten er­le­digt. Not­wen­di­ge Uten­si­li­en sind:

aus­rei­chen­de Men­ge Sand (5 kg pro Qua­drat­me­ter Ra­sen)

  • Ra­sen­mä­her
  • Ver­ti­ku­tie­rer
  • Be­sen
  • Streu­wa­gen (op­tio­nal)

Un­ser Tipp:
Die ein­ma­li­gen An­schaf­fungs­kos­ten ei­nes Streu­wa­gens rech­nen sich, da Sie den Wa­gen nicht nur beim Ra­sen san­den, son­dern auch für das Ra­sen dün­gen und kal­ken ein­set­zen kön­nen. Güns­ti­ge Mo­del­le ei­nes Streu­wa­gens er­hal­ten Sie im In­ter­net oder Bau­markt ab ca. 40 €.

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Schritt 1: Ra­sen­flä­che vor­be­rei­ten

Vor dem ei­gent­li­chen Ein­san­den soll­ten Sie zu­nächst Ih­ren Ra­sen mä­hen. Ver­trock­ne­te oder vom Frost ge­schä­dig­te Grä­ser wer­den so ab­ge­tra­gen.

Weist das Grün kah­le Stel­len, brau­ne Fle­cken oder viel Ra­sen­filz auf, soll­ten Sie auch noch Ih­ren Ra­sen ver­ti­ku­tie­ren. Da­durch ent­fer­nen Sie to­te Hal­me, die Ih­re Grä­ser am Wachs­tum hin­dert, weil durch die­sen kei­ne ein­wand­freie Luft-, Was­ser- und Nähr­stoff­zu­fuhr mehr mög­lich ist.

Nach die­sem Ar­beits­schritt be­rei­ten Sie Ih­ren Ra­sen op­ti­mal auf den Sand vor, in­dem Sie Ih­ren Ra­sen lüf­ten. Bei die­sem Vor­gang wer­den klei­ne, tie­fe Lö­cher in re­gel­mä­ßi­gen Ab­stän­den in Ih­ren Bo­den ein­ge­ar­bei­tet, da­mit die Luft wie­der in Ih­rem Bo­den zir­ku­liert und das Was­ser wie­der tie­fer ein­drin­gen kann. Da­durch wer­den die wich­ti­gen Bo­den­nähr­stof­fe wie­der bes­ser ver­teilt.

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Schritt 2: Sand in Bah­nen auf­tra­genHolzbesen zum Verkauf

So vor­be­rei­tet kön­nen Sie nun be­gin­nen, den Ra­sen zu san­den. Falls Sie ei­nen Streu­wa­gen be­sit­zen, fül­len Sie die­sen mit Sand und lau­fen Sie mit ihm in ge­ra­den Bah­nen über Ih­re Ra­sen­flä­che. Der Sand ver­teilt sich da­bei au­to­ma­tisch auf der Ra­sen­ober­flä­che.

Ach­ten Sie dar­auf, je­de Bahn nur ein­mal – vor oder zu­rück – ab­zu­ge­hen.

Die Auf­brin­gung von Ra­sen­sand soll­te so gleich­mä­ßig wie mög­lich vor­ge­nom­men wer­den. Na­tür­lich kön­nen Sie auch per Hand den Sand auf Ih­ren Ra­sen streu­en. Ach­ten Sie dann un­be­dingt dar­auf, auch dann den Sand gleich­mä­ßig zu ver­streu­en.

Un­ser Tipp:
Grund­sätz­lich soll­ten Sie nur klei­ne Ra­sen­ab­schnit­te hän­disch san­den, da die­se Me­tho­de nicht nur kör­per­lich an­stren­gend ist, son­dern auch zu ei­ner nicht ganz op­ti­ma­len un­gleich­mä­ßi­gen Ver­tei­lung führt.

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Schritt 3: Sand mit Be­sen ein­keh­ren

Nach­dem Sie al­les gleich­mä­ßig auf Ih­rem grü­nen Tep­pich ver­teilt ha­ben, kön­nen Sie nun den Sand in Ih­rem Ra­sen ein­brin­gen, in­dem Sie mit ei­nem gro­ben Be­sen über die ge­sam­te Flä­che keh­ren. So ar­bei­ten Sie den Sand auch in tie­fe­re Schich­ten ein und glei­chen Un­eben­hei­ten in der Ober­flä­che aus.

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Bil­der­quel­len (v.o.n.u):
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