Ne­ben­job Haus­sit­ting

Kei­ne Mie­te und kei­ne Ne­ben­kos­ten zah­len, aber in ei­nem ein­zig­ar­ti­gen Ge­bäu­de mit meh­re­ren Zim­mern woh­nen? Beim Haus­sit­ting kommst du in den Ge­nuss ge­nau die­ses Pri­vi­legs. Mit et­was Glück ist auch noch ein Swim­ming­pool da­bei. Für vie­le Stu­den­ten ist die­ser Ne­ben­job si­cher­lich ei­ne traum­haf­te Vor­stel­lung. Wir ver­ra­ten dir, wie du Haus­hü­ter wer­den kannst, wel­che Auf­ga­ben und wel­cher Ver­dienst dich er­war­ten. JOB­RUF bie­tet dir au­ßer­dem ei­ne gro­ße Aus­wahl an Stu­den­ten­jobs, mit de­nen du be­quem dein Stu­di­um fi­nan­zie­ren kannst.

 

Was macht ein Hou­se­sit­ter?

Ty­pi­scher­wei­se kom­men Hou­se­sit­ter zum Ein­satz, wenn die Be­woh­ner ei­ner Im­mo­bi­lie über ei­ne län­ge­re Zeit ver­reist sind. Vie­le Be­woh­ner kön­nen nur mit ei­nem gu­ten Ge­fühl weg­fah­ren, wenn Sie ihr Haus oder ih­re Woh­nung „in gu­ten Hän­den“ wis­sen. Des­halb be­auf­tra­gen sie ei­nen Hou­se­sit­ter, der sich stun­den­wei­se bei ih­nen auf­hält oder so­gar vor­über­ge­hend bei ih­nen ein­zieht.

Als Hou­se­sit­ter über­nimmst du z. B. fol­gen­de Auf­ga­ben: 

    • Brief­kas­ten lee­ren 
    • Gar­ten pfle­gen, Blu­men gie­ßen
    • Hei­zung re­gu­lie­ren 
    • lüf­ten
    • Rol­lä­den öff­nen und schlie­ßen
    • auf Haus­tie­re auf­pas­sen
    • Wahr­neh­men von Ter­mi­nen mit Hand­wer­kern im Haus / in der Woh­nung

Vor al­lem aber ist wich­tig, dass man ganz ein­fach da ist. Denn ein be­wohnt wir­ken­des An­we­sen gilt im­mer noch als der si­chers­te Schutz vor Ein­bruch. Als Dank da­für, dass die Be­woh­ner be­ru­higt ver­rei­sen kön­nen, darf der Haus­sit­ter die ihm an­ver­trau­te lu­xu­riö­se Um­ge­bung ru­hig auch ein biss­chen ge­nie­ßen. Mit be­zahl­tem Ur­laub ist die­ser Job in den meis­ten Fäl­len aber nicht zu ver­wech­seln.

Haus­sit­ter wer­den – so geht‘s

Frau vor luxuriösem Haus mit Palmen - Housesitter können ihre Arbeit auch mal genießen

Um Haus­sit­ter zu wer­den, brauchst du Ver­ant­wor­tungs­be­wusst­sein. Ne­ben den zu er­le­di­gen­den Auf­ga­ben gibt es auch Re­geln zu be­ach­ten. In den meis­ten Fäl­len wird fest­ge­legt, zu wel­chen Zei­ten sich der Haus­hü­ter im Haus auf­zu­hal­ten hat. Sau­ber­keit, Ord­nung und Brand­schutz­be­stim­mun­gen müs­sen ein­ge­hal­ten wer­den. Ei­ne aus­schwei­fen­de Par­ty kommt im frem­den Haus nicht gut an. Statt­des­sen kannst du als Stu­dent beim Haus­sit­ting ein­fach mal die Ru­he ge­nie­ßen.

An den Ne­ben­job als Haus­sit­ter kommt man am bes­ten ent­we­der über per­sön­li­che Be­zie­hun­gen oder über ei­ne pro­fes­sio­nel­le Haus­hü­ter-Agen­tur. Wich­tig ist, dass du ei­ne Haft­pflicht­ver­si­che­rung für Stu­den­ten hast. Wenn du über ei­ne Agen­tur ein­ge­setzt wirst, hat dies den Vor­teil, dass Un­fäl­le und Schä­den an der Im­mo­bi­lie in der Re­gel über den Ver­mitt­ler ver­si­chert sind. Die Agen­tu­ren su­chen ih­re Haus­hü­ter meist sehr ge­nau aus. Mit Re­fe­ren­zen und Vor­kennt­nis­sen, et­wa aus Stu­den­ten­jobs in der Gar­ten­pfle­ge oder Tier­be­treu­ung, stei­gerst du dei­ne Chan­cen.

Der Ver­dienst von Haus­hü­tern fällt un­ter­schied­lich aus

Das Ge­halt von Haus­hü­tern rich­tet sich nach La­ge des Ob­jekts, Dau­er des Ein­sat­zes und Um­fang der Auf­ga­ben. Für stun­den­wei­se Ein­sät­ze kön­nen üb­li­cher­wei­se 20 bis 30 € pro Stun­de be­rech­net wer­den. Bei ei­ner wei­ten An­fahrt und be­son­ders an­spruchs­vol­len Auf­ga­ben sind auch 50 € pro Stun­de an­ge­mes­sen.

An­ders sieht es aus, wenn der Hou­se­sit­ter vor­über­ge­hend im Ob­jekt wohnt. Dann sind Ta­ges­sät­ze von 50 bis 100 € üb­lich (Al­le Wer­te: Stand 2020). Zu be­rück­sich­ti­gen ist dann aber auch, dass mit et­was Glück das Geld für die ei­ge­ne Mie­te ge­spart wer­den kann – wenn du z. B. dein WG-Zim­mer für die­sen Zeit­raum un­ter­ver­mie­test.

Da sich der Ein­satz in der Re­gel auf ein paar Wo­chen im Jahr be­schränkt, ist Haus­sit­ting eher kein re­gel­mä­ßi­ger Ne­ben­job. Be­trach­te ihn statt­des­sen als Ge­le­gen­heit, dei­ne Se­mes­ter­fe­ri­en ein­mal an­ders zu ge­stal­ten!

Un­ser Tipp:
Für ei­ne selbst­stän­di­ge Ar­beit als Hou­se­sit­ter soll­test du ei­nen Ge­wer­be­schein be­an­tra­gen. Denn selbst wenn du nur spo­ra­disch frem­de Häu­ser hü­test, liegt doch ei­ne Ge­winn­erzie­lungs­ab­sicht vor, die die An­mel­dung nö­tig macht. Wenn du dei­ne Jobs als Haus­hü­ter über ei­ne Agen­tur er­hältst, die dich vor­über­ge­hend an­stellt, ge­nügt die z. B. die An­mel­dung ei­nes Mi­ni­jobs.

 

Hou­se­sit­ting im Aus­land: Span­nen­de Al­ter­na­ti­ve für die Se­mes­ter­fe­ri­en

Nicht nur in Deutsch­land ist Hou­se­sit­ting ei­ne ge­frag­te Tä­tig­keit, son­dern auch im Aus­land. Sei­nen Ur­sprung hat der Job üb­ri­gens in den USA. Auch in an­de­ren an­gel­säch­si­schen Län­dern wie Ka­na­da, Groß­bri­tan­ni­en, Aus­tra­li­en und Neu­see­land ist er weit ver­brei­tet. In Frank­reich zum Bei­spiel ist es be­reits seit lan­gem üb­lich, sei­ne Woh­nung oder sein Haus hü­ten zu las­sen. An die Hou­se­sit­ting-Jobs im Aus­land kommst du eben­falls über Agen­tu­ren oder In­ter­net­por­ta­le. Re­fe­ren­zen sind hier eben­falls gern ge­se­hen. Als Haus­sit­ter job­ben im Aus­land ist na­tür­lich auch z. B. im Rah­men ei­nes län­ge­ren Auf­ent­halts, wie ei­nem Work & Tra­vel-Jahr, mög­lich. 

Be­ach­te, dass die Jobs ge­ra­de im Aus­land nicht im­mer be­zahlt sind. Viel­mehr ist es ge­ra­de in pa­ra­die­si­schen Fe­ri­en­ge­gen­den üb­lich, dass du als Hou­se­sit­ter dei­ne Diens­te im Tausch für die kos­ten­lo­se Un­ter­kunft an­bie­test. Sturm­frei in der WG reicht dir nicht mehr? Du lang­weilst dich und du brauchst fri­schen Wind? Dann ist die Ar­beit als Ho­me­sit­ter ei­ne su­per Mög­lich­keit, preis­wert und vor al­lem au­ßer­ge­wöhn­lich zu woh­nen!

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Bild­quel­le (v.o.n.u.):
© Ma­ria Zieg­ler / uns­plash.com
© Ja­red Ri­ce / uns­plash.com

Ver­öf­fent­licht am: 26.02.2020
Über­ar­bei­tet am: 21.09.2020