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Aktualisiert: 17.04.2024

Mit dem Studium beginnt eine neue, aufregende Lebensphase. Nicht selten steht jetzt auch ein Umzug an – sei es, weil der gewünschte Studiengang nicht in deiner Region angeboten wird oder weil du schlichtweg Lust auf das Leben in einer (anderen) Großstadt hast. 

Aber wo soll es hingehen? Bei dieser nicht ganz leichten Entscheidung kommt es auf verschiedene Faktoren an. Wie du für dich den richtigen Studienort finden und damit die Frage "Wo soll ich studieren?" beantwortest, erfährst du hier. Die passenden Studentenjobs bekommst du bei JOBRUF.

Warum der Studienort relevant ist

Vermutlich steht für dich erst einmal die Frage im Vordergrund, was du studieren möchtest – und nicht wo. Das ist auch richtig und wichtig, denn die Wahl des Studienfachs entscheidet zu großen Teilen über deinen Berufsweg. Manchmal hast du also keine oder nur eine geringe Auswahl an potenziellen Wohnorten, weil der Studiengang nur an bestimmten Hochschulen angeboten wird. In anderen Fällen kommt eine ganze Reihe an Studienorten infrage, was zum Beispiel bei beliebten Studiengängen wie Jura oder Betriebswirtschaftslehre der Fall ist.Junger Mann, der überlegt

Die Wahl des Studiengangs ist demnach wichtiger als jene des Studienortes. Das bedeutet aber nicht, dass er keine Rolle spielt. Schließlich versprichst du dir vom Studieren vermutlich nicht nur die richtige Ausgangsposition für deine berufliche Laufbahn, sondern auch eine unvergessliche Zeit in deinem Leben.

Vielleicht haben dir deine Eltern oder Großeltern noch von ihrem wilden Studentenleben erzählt oder deine älteren Freunde schwärmen dir von den Abenteuern vor, die sie während ihres Studiums erleben.

Das Studentenleben verspricht unvergessliche Erinnerungen und wie diese aussehen können, darüber entscheidet zu großen Teilen dein Wohnort während des Studiums. Er wird also dein Privatleben während der nächsten Jahre prägen.

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Entscheidungen in der richtigen Reihenfolge treffen

Du gehörst noch zu den Unentschlossenen, die nach dem Schulabschluss nicht wissen, wie es weitergehen soll? Um jetzt eine wirklich gute Wahl zu treffen und dich bei der Wahl des Studienortes nicht von unwichtigen Details fehlleiten zu lassen, kommt es auf die Reihenfolge deiner Entscheidungen an. 

1. Studiengang und Hochschule wählen

Die Wahl des Studiengangs steht im Vordergrund. Finde raus, welcher Beruf zu dir passt und welches Studium für dich geeignet ist. Nach der Wahl des Studiengangs stellt sich die Frage nach der Hochschule oder Universität. Auch diesbezüglich kann es Unterschiede geben, beispielsweise bei den angebotenen Vertiefungen oder beim Ansehen, das die Institution genießt.

2. Umziehen oder erstmal bei den Eltern bleiben?

Wenn du nun noch die Auswahl zwischen verschiedenen Studienorten mit vergleichbaren Studiengängen und Hochschulen hast, stellt sich anschließend die Frage nach dem Wohnort. Sollte sich dieser in der Nähe deines Elternhauses befinden, kannst du zudem in Erwägung ziehen, zunächst bei den Eltern wohnen zu bleiben.

3. Wo und wie wohnen?

Es zieht dich in die ersten eigenen vier Wände? Dann bleibt die Frage nach der Wohnform während deines Studiums offen. Von der eigenen Wohnung über das Studentenwohnheim bis hin zur Wohngemeinschaft hast du zahlreiche Optionen.

4. Pläne für den neuen Wohnort schmieden

Erst zuletzt gilt es dann die Details zu klären: Brauchst du ein eigenes Auto? Wie wirst du deine Wohnung finanzieren? Kannst du vor Ort einen Studentenjob annehmen und welchen?

So oder so ähnlich kann dein Entscheidungsprozess aussehen. Er endet bestenfalls in einer Zusage von der Uni oder Hochschule. Dann folgt die Suche nach einer Wohnung, einem Auto, einem Job oder was auch immer du für dein anstehendes Studium brauchst.

Unser Tipp:
Keine Sorge: Solltest du am Ende doch nicht glücklich sein, kannst du – auch wenn dies mit einigem Aufwand verbunden ist – immer noch den Studiengang wechseln und ebenso die Hochschule, die Wohnform und deinen Studienort.

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Der Wohlfühl-Faktor muss stimmen – Wenigstens für ein paar Jahre

Es gibt somit keinen Grund, dich unnötig unter Druck zu setzen. Es ist schließlich vor allem in jungen Jahren schwierig, einen realistischen Blick in die Zukunft zu werfen. Du musst dich erst selbst kennenlernen, du wirst durch das Studium als Persönlichkeit reifen und deine Vorstellungen vom perfekten Leben werden sich noch mehrfach ändern.

Junge Frau im Gespräch mit MutterDas ist normal und deshalb muss die Entscheidung für deinen Wohnort keine Entscheidung für das ganze Leben sein. Viele Absolventen ziehen nach ihrem Studium wieder um – eines Jobs wegen oder schlichtweg, weil sie woanders wohnen möchten.

Zumindest für die nächsten paar Jahre solltest du dich an deinem Studienort aber wohlfühlen, denn so ersparst du dir die Hürden eines Wohnort- und Hochschulwechsels während des Studiums. Noch dazu ersparst du dir die Folgeprobleme von Fehlentscheidungen wie finanzielle Engpässe, weil der Wohnort eigentlich zu teuer ist, oder Einsamkeitsgefühle, weil du zu weit weg von zu Hause bist.

Was also wirklich wichtig ist, ist die Wahl eines Studienortes, der zu dir passt. Das betrifft sowohl die äußeren Umstände, wie etwa deine finanzielle Ausstattung während des Studiums, als auch deine Persönlichkeit. Gerade junge Leute neigen nämlich dazu, sich mehr am Äußeren und weniger am Inneren zu orientieren.

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Coolness & Co. - Was bei der Wahl des Studienortes nicht wichtig ist

Kurz gesagt: Sie vernachlässigen ihre beruflichen Ziele oder persönlichen Bedürfnisse und treffen wichtige Entscheidungen anhand ihrer Freunde oder ihres „Coolness“-Faktors.

So studieren sie vielleicht in einer Großstadt, obwohl sie sich dort überfordert fühlen, weil sie schlichtweg aufregender klingt als eine Kleinstadt. Oder sie wählen denselben Studiengang wie die beste Freundin – nur, um nicht allein zu sein. Oder sie ziehen in eine WG, weil das jeder so macht, obwohl sie sich mehr Privatsphäre wünschen würden. Jetzt ist also der Zeitpunkt gekommen, um erwachsen zu werden und dein Leben selbst in die Hand zu nehmen.

Dass viele Prominente in der Stadt leben, dass deine Freunde dort wohnen, dass du bei deinen Eltern bleiben kannst, dass du dort bereits ein (Neben-)Jobangebot hast, dass es sich um eine „coole“ Stadt handelt, dass sich der Studienort im Lebenslauf gut machen würde – solche und ähnliche Argumente, die gerne für die Wahl des Wohnortes herangezogen werden, gilt es also auszublenden.

Denn all das ist kein guter Grund, um an einen Ort zu ziehen, der nicht deinen Vorstellungen vom perfekten Studentenleben entspricht. Selbst, wenn dir der Gedanke vielleicht Angst macht, ganz allein in eine fremde Stadt fernab von zu Hause zu ziehen, solltest du diesen Schritt wagen, wenn er für dich der richtige ist.

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Mit diesen Tipps kannst du den richtigen Studienort finden

Wie findest du heraus, welcher Studienort wirklich für dich richtig ist? Ein ebenso simpler wie effektiver Rat lautet: Höre auf dein Bauchgefühl! Was sich falsch anfühlt, ist auch falsch – selbst, wenn scheinbar viele Argumente für diese Wahl sprechen.

Junge Frau macht eine ListeLass dich von deinen Eltern und Freunden nicht unter Druck setzen. Was sich für dich hingegen richtig anfühlt, solltest du wagen, obwohl es vielleicht angsteinflößend ist. Denn jede Herausforderung, die du meisterst, wird dir neues Selbstbewusstsein schenken. Falls du scheiterst, kannst du notfalls ein neues Studium an einem neuen Wohnort beginnen.

Finde heraus, was du wirklich willst. Das klingt in der Theorie jedoch einfacher, als es in der Praxis ist. Am besten stellst du dir erst einmal folgende Fragen:

  • Wo halte ich mich gerne auf – eher in Klein- oder in Großstädten?
  • Wie und wo verbringe ich am liebsten meine Freizeit?
  • Wie weit will ich von Familie und Freunden entfernt sein?
  • Wie viel Geld habe ich für die Lebenshaltungskosten zur Verfügung?
  • Werde ich einen Nebenjob brauchen und welche Angebote gibt es am potenziellen Wohnort?
  • Wie wichtig ist mir ein aufregendes Nachtleben?
  • Wie möchte ich mich vor Ort fortbewegen?
  • Welche beruflichen Perspektiven bietet der Studienort?

Diese Liste kannst du natürlich noch selbst ergänzen oder verändern. Letzterer Punkt ist zwar kein Muss, denn wie vorab erwähnt, kannst du anschließend an das Studium umziehen. Oftmals knüpfst du aber bereits während der Studienzeit wertvolle Kontakte in der Region, beispielsweise im Rahmen von Praktika, und daraus können sich ungeahnte Karriereperspektiven ergeben. Die Chance ist somit hoch, dass du eben doch über dein Studium hinaus am betreffenden Ort wohnen wirst – vielleicht sogar für immer.

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Über die Studienzeit hinausdenken

Es kann deshalb sinnvoll sein, über die Studienzeit hinauszudenken und dich zu fragen, wo du in Zukunft eventuell leben möchtest. Im Detail können deine Überlegungen wie folgt aussehen:

1. Altes Zuhause oder neues Zuhause?

Wenn du die Möglichkeit hast, in der Nähe des Elternhauses zu studieren, kannst du dadurch viel Geld und Aufwand sparen. Du musst keine eigene Bleibe suchen und finanzieren. Dafür genießt du aber auch weniger persönliche Freiheit und das Pendeln kann, je nach Entfernung, zur Belastung werden. Zudem hast du gleich mehr sozialen Anschluss, wenn du gleich um die Ecke deiner Kommilitoninnen und Kommilitonen wohnst oder mit ihnen vielleicht sogar eine WG gründest.

2. Innenstadt oder Pendeln?

Viele Studierende möchten gerne in der Innenstadt wohnen – quasi dort, wo das wilde Studentenleben stattfindet. So können sie in kürzester Zeit zu allen wichtigen Orten wie der Uni, der befreundeten WG oder dem Club gelangen. Sie brauchen kein eigenes Auto und müssen nur wenig Zeit in Bus oder Bahn verbringen. Das Leben in der Innenstadt ist aber auch oftmals teurer und stressiger. Manche wollen oder müssen daher lieber außerhalb wohnen und pendeln. Vor allem Randbezirke, die ans S- oder U-Bahnnetz angeschlossen sind, erfreuen sich daher in Großstädten steigender Beliebtheit.

3. Groß- oder Kleinstadt?

Nicht jeder kann sich für das aufregende Leben in Metropolen wie Berlin begeistern. Auch kleine Städte können daher tolle Studienorte mit hoher Lebensqualität sein – und sie sind oftmals günstiger sowie ruhiger. Wer sich dort langweilt, ist hingegen im Nachtleben von Städten wie Hamburg, Köln oder Berlin besser aufgehoben. Schlussendlich musst du selbst herausfinden, was zu dir passt.

4. Eigene Wohnung oder WG?

Unabhängig davon, wo du studierst, stellt sich die Frage nach der Wohnform. Wenn du nicht bei den Eltern wohnen kannst oder willst, brauchst du eine eigene Bleibe. Dabei kann es sich um eine eigene (Miet-)Wohnung handeln, um eine Wohngemeinschaft, um ein Studentenwohnheim oder um eine andere Alternative. Die Auswahl ist groß und so ist für jeden ein Modell dabei, das den eigenen Vorstellungen sowie dem Budget entspricht.

5. Inland oder Ausland?

Die meisten jungen Leute entscheiden sich für ein Studium im Inland und belegen, wenn überhaupt, ein einzelnes Auslandssemester. Ebenso gibt es gute Gründe für ein vollständiges Auslandsstudium. Dies kann Vorteile für deinen Lebenslauf oder deine Ausbildung mit sich bringen, bedeutet aber auch eine noch größere Herausforderung – etwa durch Sprachbarrieren und die weitere Entfernung. Ein Schritt, der gut überlegt sein will, aber genauso eine einmalige Lebenserfahrung sein kann und dich als Persönlichkeit reifen lässt.

6. Sozialer Rückhalt vs. Unabhängigkeit

Es ist vor allem die weite Entfernung von der Familie und den Freunden, die vielen Menschen bei einem Umzug schwerfällt. Du kannst dich deshalb bewusst dafür entscheiden, einen Studienort in der Nähe zu wählen, sodass du zumindest an den Wochenenden in die Heimat fahren kannst. Eventuell gibt es einen Studienort, an dem du bereits sozialen Anschluss durch Verwandte oder Bekannte hast.

Junge Leute, die sich umarmen Aber auch der Umzug ganz allein in eine völlig fremde Stadt kann aufregend sein. Spätestens am ersten Tag in der Uni wirst du schließlich neue Freunde finden und dann gehört Einsamkeit schnell der Vergangenheit ein. Weiter von der Heimat entfernt zu sein, hilft dir also dabei, mehr Unabhängigkeit zu erlangen – bedeutet aber (zumindest zu Beginn) weniger sozialen Rückhalt, wenn du bei etwas Hilfe brauchst.

7. Gegenwart vs. Zukunft

Zuletzt musst du – wie bereits erwähnt – in Erwägung ziehen, dass du am Studienort doch länger bleiben wirst als gedacht. Du wirst dort schließlich soziale Beziehungen aufbauen, vielleicht eine Familie gründen oder Jobangebote erhalten. Die Wahrscheinlichkeit ist somit hoch, dass du über die Studienzeit hinaus an dem gewählten Wohnort bleiben wirst. Frag dich deshalb nicht nur, ob du dich dort jetzt sowie für die nächsten paar Jahre wohlfühlen wirst. Frag dich auch, ob du dir vorstellen kannst, in der betreffenden Stadt eventuell einen längeren Lebensabschnitt zu verbringen.

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Vor- und Nachteile abwägen: Wie du die richtigen Prioritäten setzt

Vielleicht wirst du im Zuge dieser Überlegungen schnell merken, dass es nicht die eine perfekte Wahl gibt. Jeder potenzielle Studienort hat Vor- und Nachteile. Kleinere Städte sind oft günstiger, bieten dafür aber weniger Freizeitmöglichkeiten. Große Städte sind aufregender, aber du musst vielleicht weite Wege zur Uni in Kauf nehmen.

Am besten legst du daher erst einmal eine Pro- und Contra-Liste für jeden Studienort an, der gemäß deiner Studienwahl infrage kommt. Daraufhin gilt es, diese Listen miteinander zu vergleichen und Prioritäten zu setzen.Schreibblock und Bleistift mit Pro- und Kontra-Liste

Du musst also entscheiden, welche Punkte dir besonders wichtig sind und über welche eventuellen Nachteile du hinwegsehen kannst. Dabei können auch Fragen relevant sein, wie „Wo studieren meine Freunde?“ oder „Wie cool ist die Stadt?“ – nur sollten sie eben nicht die einzige Entscheidungsgrundlage sein.

Nach all diesen Überlegungen hast du vermutlich schon ein starkes Bauchgefühl, welche Universität oder Hochschule, welcher Studiengang und auch welcher Studienort für dich die richtige Wahl sind. Vor allem, wenn du selbst noch niemals in der betreffenden Stadt warst, könnten deine Vorstellungen aber unrealistisch sein. Sinnvoll ist deshalb, deinen potenziellen zukünftigen Wohnort vorab zu besuchen oder, besser noch, dort für einige Zeit zur Probe zu wohnen.

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Probier’s mal mit Probewohnen

Dich vorab mit deiner potenziellen Heimat auf Zeit vertraut zu machen, bringt gleich mehrere Vorteile mit sich:

  • Du findest dich nach deinem Umzug besser zurecht.
  • Du kannst vielleicht schon erste Kontakte knüpfen und damit schneller sozialen Anschluss finden.
  • Die Wohnungssuche kann persönlich vor Ort stattfinden, was einfacher ist und deine Chancen erhöht.
  • Du kannst dir ein realistisches Bild von den Vor- und Nachteilen des Studienortes machen.
  • Du kannst schon zu einem frühen Zeitpunkt Campus und Mensa auschecken, das Nachtleben und das öffentliche Verkehrsnetz kennenlernen.
  • Durch Unterhaltungen mit Menschen vor Ort erfährst du neue Details über den Studienort für deine Pro- und Contra-Liste.
  • Du kannst die Fahrtwege von und zur Heimat testen.
  • Das Einschreiben in der Universität oder Hochschule kannst du direkt mit dem Probewohnen verbinden – sofern du dich in diesem Zuge für den Studienort entscheidest.

Damit ist die Liste an Vorteilen noch lange nicht zu Ende, die das Wohnen auf Probe in der potenziellen neuen Stadt mit sich bringt. Je länger du dort verweilst, desto besser wirst du abschätzen können, ob du dich an dem Studienort wohlfühlst oder nicht.

Denn schlussendlich sind es nicht nur die rationalen Argumente, die aus einem Wohnort eine echte Heimat machen. Es sind außerdem optische Aspekte, die darüber bestimmen, ob du dich wohlfühlst – und die deshalb auch im Rahmen der modernen Stadtplanung eine wichtige Rolle spielen. Denn eine lebenswerte und zukunftsorientierte Stadt erfordert kreative und innovative Herangehensweisen, um die Bedürfnisse der Menschen, die darin leben, zu erfüllen. Dazu gehören ihre Ästhetik und ihr Design.

Junger Mann mit Rucksack geht durch WohnviertelEs geht also darum, ein Gefühl für den potenziellen Studienort zu bekommen. Wenn die Zeit reicht, lohnt es sich daher, für längere Zeit in der Stadt zu leben und beispielsweise ein Praktikum zu absolvieren. So kannst du dich direkt versichern, dass du mit dem Studiengang den richtigen Berufsweg einschlägst, und du knüpfst wertvolle Kontakte für eventuelle Praktika während des Studiums oder deinen anschließenden Berufseinstieg.

Oft sind die Fristen zwischen der Zusage von der Hochschule und der Deadline zum Einschreiben aber kurz. Dann solltest du die verbleibende Zeit zumindest nutzen, um einmal an dem neuen Studienort gewesen zu sein und dich damit vertraut zu machen, beispielsweise an einem Wochenende.

So oder so wirst du ohnehin erst endgültig herausfinden, ob du dich vor Ort wohlfühlst, wenn du dort lebst. Denn dabei spielen auch Faktoren eine Rolle, die du nicht aktiv beeinflussen kannst – zum Beispiel, welche Leute du kennenlernst. Schon deswegen ist es wichtig, dass du auf dein Bauchgefühl hörst und stets im Hinterkopf behältst, dass es sich um keine endgültige, sondern um eine Entscheidung auf Zeit handelt. Dann kannst du diesem neuen und aufregenden Lebensabschnitt gelassen entgegenblicken – wo auch immer er stattfinden wird.

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Zusammenfassung: So kannst du den richtigen Studienort finden

  • Mach dir klar, worum es geht: Gesucht wird die Umgebung für deine – hoffentlich – unvergessliche Studienzeit, in der du eventuell auch erste berufliche Kontakte knüpfen wirst.
  • Im Vordergrund steht die Frage, was und an welcher Hochschule du studieren möchtest – und nicht, wo.
  • Erst in zweiter Linie werden Überlegungen hinsichtlich des Ortes wichtig (Groß- oder Kleinstadt? Inland oder Ausland? Nähe zu Eltern und Freunden? Lebenshaltungskosten vor Ort? Wohnmöglichkeiten? Möglichkeiten, Geld zu verdienen? usw.)
  • Achtung: Auf die Coolness des Ortes kommt es weniger an. Wichtig ist, dass du dich hier für mindestens ein paar Jahre insgesamt wohlfühlen kannst.
  • Erstelle eine Pro- und Kontra-Liste.
  • Setze Prioritäten: Welche Argumente sind dir wichtig, welche weniger?
  • Immer noch unentschlossen? Probewohnen hilft dir, ein Gefühl für den Ort zu bekommen.

 

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