Um­zug mit Hund

Umzug mit HundEin Um­zug mit Hund ist ver­gli­chen mit ei­nem Woh­nungs­wech­sel mit Kat­zen und Klein­tie­ren zwar re­la­tiv ein­fach, al­ler­dings gilt auch hier als obers­te Ma­xi­me „Stress ver­mei­den!“. Dies gilt nicht nur für den Hund selbst, son­dern vor al­lem für den Hal­ter. Hun­de spü­ren die An­span­nung Ih­res Be­sit­zers, die sich dann auch auf den Vier­bei­ner über­trägt. Da­mit Sie Ih­ren Um­zug stress­frei meis­tern, ge­ben wir Ih­nen hier hilf­rei­che Tipps für die Pla­nung, Durch­füh­rung und Ein­ge­wöh­nung an die Hand.

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Schnell­na­vi­ga­ti­on

Vor­be­rei­tun­gen

Mit­ten­drin statt nur da­bei

Neu­es Heim be­rei­ten

Ge­fah­ren ver­mei­den

Kis­te nur für ihn

Am Um­zugs­tag Ru­he be­wah­ren

Ein­ge­wöh­nung und Or­ga­ni­sa­to­ri­sches

Um­zugs­hel­fer von JOB­RUF

Um­zie­hen mit Hund rich­tig vor­be­rei­ten

Be­reits ei­ni­ge Wo­chen vor dem Um­zie­hen mit Hund kön­nen Sie Ih­ren Vier­bei­ner auf den be­vor­ste­hen­den Wohn­ort­wech­sel vor­be­rei­ten. Neh­men Sie ihn so oft es geht in die neue Woh­nung mit, da­mit er sich an die Um­ge­bung und Ge­rü­che ge­wöh­nen kann. Hun­de sind Ge­wohn­heits­tie­re und müs­sen be­hut­sam und oh­ne Stress an neue Si­tua­tio­nen her­an­ge­führt wer­den.

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Mit­ten­drin statt nur da­bei

Las­sen Sie Ih­ren Hund an Vor­be­rei­tungs­ar­bei­ten teil­ha­ben. Schlie­ßen Sie ihn bei­spiels­wei­se beim Pa­cken der Um­zugs­kar­tons mit ein. Ei­ne Hun­de­de­cke* in si­che­rem Ab­stand, auf dem er Sie ent­spannt bei der Ar­beit be­ob­ach­ten kann, ist ide­al. Ge­ben Sie ihm auch Zeit, sich an her­um­ste­hen­de Um­zugs­kar­tons zu ge­wöh­nen und las­sen Sie ihn in die­ser Zeit nicht all­zu lan­ge al­lei­ne, um un­er­wünsch­tes Ver­hal­ten (Kar­tons zer­rei­ßen, Mö­bel an­knab­bern etc.) un­ter­bin­den zu kön­nen. Be­son­ders wich­tig ist die­se Ein­ge­wöh­nung bei ei­nem Um­zug mit blin­dem Hund oder ei­nem Blin­den­führ­hund, da die­se sich an die neue Wohn­si­tua­ti­on ge­wöh­nen müs­sen, um sich zu­ver­läs­sig zu­recht­zu­fin­den.

Un­ser Tipp:
Tei­len Sie Ih­rem Hund ei­nen er­höh­ten Platz zu (So­fa, Ses­sel etc.), von dem aus er die gan­ze La­ge über­bli­cken kann. So par­ti­zi­piert das Tier ak­tiv am Um­zug, oh­ne zu stö­ren.

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Be­rei­ten Sie ein neu­es Heim

Auch in der neu­en Woh­nung kön­nen Sie schon al­les auf die An­kunft des Vier­bei­ners vor­be­rei­ten. Rich­ten Sie ei­ni­ge Ta­ge vor dem Um­zug mit Hund be­reits den Schlaf­platz ein. Stel­len Sie den Was­ser­napf und den Fress­napf an sei­ne neue Stel­le, so­dass der Hund beim Be­tre­ten der neu­en Woh­nung al­les Ge­wohn­te wie­der vor­fin­det. Wenn Sie hier­für al­te Näp­fe und be­reits ver­wen­de­te Schlaf­de­cken ver­wen­den, ver­brei­tet sich für den Hund auch im neu­en Heim „Nest­ge­ruch“, was die Ein­ge­wöh­nung zu­sätz­lich er­leich­tert.Gefahrlos Umziehen mit Hund

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Ge­fah­ren beim Um­zug für den Hund ver­mei­den

Wenn­gleich es wich­tig ist, Ih­ren Hund mög­lichst stress­frei in die Vor­be­rei­tun­gen ein­zu­bin­den, so ste­hen Ih­re Si­cher­heit und die des Vier­bei­ners na­tür­lich im Vor­der­grund. So soll­te das Tier grund­sätz­lich nicht in ei­nem Raum an­we­send sein, wo be­reits Re­no­vie­rungs­ar­bei­ten statt­fin­den. Far­be, Lö­sungs­mit­tel und Werk­zeu­ge sind ge­fähr­lich und der Kon­takt mit die­sen soll­te tun­lichst ver­mie­den wer­den.

Be­son­de­re Vor­sicht gilt auch beim Um­gang mit Zim­mer­pflan­zen. Auch wenn der Hund Ih­re Flo­ra sonst in Ru­he lässt, kann die­se – et­wa durch Um­stel­len oder Ver­pa­cken für den an­ste­hen­den Trans­port – im Zu­ge Ih­res Um­zugs wie­der ganz neu­es In­ter­es­se we­cken. Was sich zu­nächst harm­los an­hört, kann vor al­lem für Ihr Tier weit­rei­chen­de Fol­gen ha­ben. Denn die al­ler­meis­ten Zim­mer­pflan­zen sind für Hun­de hoch­gif­tig.

Un­ser Tipp:
Stel­len Sie Zim­mer­pflan­zen auf ei­nen Tisch oder ei­ne Kom­mo­de, da­mit Ihr Hund die­se nicht er­rei­chen kann – und so­mit kei­nen ge­sund­heit­li­chen Ge­fah­ren aus­ge­setzt ist!

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Ei­ne Kis­te nur für ihn

Be­wah­ren Sie al­le wich­ti­gen Uten­si­li­en Ih­res Hun­des in ei­nem Ex­tra­kar­ton auf, den Sie ent­spre­chend be­schrif­ten. So ha­ben Sie auch am Um­zugs­tag selbst schnel­len Zu­griff auf Impf­pass, Spiel­zeug oder Fut­ter. Schrei­ben Sie sich au­ßer­dem für den Fall der Fäl­le die Te­le­fon­num­mern des bis­he­ri­gen Tier­arz­tes und die Kon­takt­da­ten ei­nes Ve­te­ri­närs an Ih­rem neu­en Wohn­ort auf, falls beim Um­zug mit Hun­den trotz gu­ter Vor­be­rei­tung doch et­was pas­siert.

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Am Um­zugs­tag ru­hig blei­ben und Zeit neh­men

Ruhig bleiben beim Umzug mit HundenDer ei­gent­li­che Um­zugs­tag ist die stres­sigs­te Pha­se beim Um­zie­hen mit Hund – nicht nur für Sie. Hier gilt vor al­lem Ei­nes: Ru­he be­wah­ren! Ver­su­chen Sie des­we­gen, ge­wohn­te Ab­läu­fe bei­zu­be­hal­ten, z. B. in­dem Sie trotz der be­vor­ste­hen­den Ar­beit die ge­wohn­ten Gas­si­zei­ten ei­ni­ger­ma­ßen ein­hal­ten. Op­ti­mal wä­re es, wenn Sie oder ei­ner Ih­rer Mö­bel­pa­cker wäh­rend der aku­ten Ein- und Aus­la­de­pha­se mit dem Hund ei­ne Run­de geht. So be­kommt er den größ­ten Stress über­haupt nicht mit.

An­sons­ten ist es wich­tig, dass der Hund nicht im Weg steht, wenn Um­zugs­kar­tons und schwe­re Mö­bel ge­tra­gen wer­den. Brin­gen Sie das Tier in ein se­pa­ra­tes Zim­mer oder schi­cken Sie es für die­se Zeit ins Körb­chen*, das Sie dann zu al­ler­letzt in den Um­zugs­wa­gen pa­cken.

Bei län­ge­rer Fahrt zwi­schen al­tem und neu­em Wohn­ort soll­ten Sie spä­tes­tens al­le 2-3 Stun­den ei­ne grö­ße­re Pau­se ein­le­gen, bei de­nen der Hund sich die Bei­ne ver­tre­ten kann. Ver­sor­gen Sie ihn auch re­gel­mä­ßig mit Was­ser, um ei­ne De­hy­drie­rung zu ver­hin­dern.

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Nach dem Um­zug mit Hund: Zeit für die Ein­ge­wöh­nung und Or­ga­ni­sa­to­ri­sches

Ist der Um­zugs­tag vor­bei, ist es wich­tig, dass Sie im In­ter­es­se Ih­res Vier­bei­ners so schnell wie mög­lich wie­der zur „al­ten Ta­ges­ord­nung“ zu­rück­keh­ren. Hal­ten Sie sich an die ge­wohn­ten Gas­si­zei­ten und las­sen Sie den Hund sein neu­es Heim in Ru­he er­kun­den. Wich­tig ist, dass Sie nun aus­rei­chend Zeit ge­mein­sam ver­brin­gen. Op­ti­mal wä­ren na­tür­lich ein paar freie Ta­ge, in de­nen Sie sich in­ten­siv mit Ih­rem Hund be­schäf­ti­gen. Auch das Al­lein­blei­ben in der neu­en Woh­nung muss mit­un­ter noch ein­mal ge­übt wer­den.

Zeit für Eingewöhnung nehmenDen­ken Sie auch an die wei­te­ren For­ma­li­tä­ten, die es am neu­en Wohn­ort zu er­le­di­gen gibt. So soll­ten Sie um­ge­hend den Hund bei der Hun­de­steu­er um­mel­den. Für Hun­de, für die ei­ne Hal­ter­er­laub­nis aus­ge­stellt wer­den muss, soll­te auch die­ser Amts­gang un­mit­tel­bar nach dem Um­zug mit Hund er­fol­gen, um un­an­ge­neh­me Ab­mah­nun­gen zu ver­mei­den.

Als so­zia­les Tier ist der Hund in der Re­gel ein an­ge­neh­mer Be­glei­ter – auch beim Um­zug. Ach­ten Sie auch in stres­si­gen Zei­ten auf ein sou­ve­rä­nes und kon­se­quen­tes Auf­tre­ten als „Ru­del­füh­rer“. Wenn Sie Ih­rem Tier zu­dem wäh­rend die­ser Zeit ge­nü­gend Auf­merk­sam­keit und Zu­wen­dung schen­ken und die ge­wohn­ten Ri­tua­le bei­be­hal­ten, ge­stal­tet sich das Um­zie­hen mit Hun­den zu­meist un­kom­pli­ziert.

Un­ser Tipp:
Gön­nen Sie sich und Ih­rem Hund auch wäh­rend der Um­zugs­wo­chen ab und zu ei­ne „Aus­zeit zu zweit“! Das stärkt die Bin­dung und ver­mei­det Stress.

Stress ver­mei­den: Um­zugs­hel­fer von JOB­RUF bu­chen

Tie­re be­deu­ten beim Woh­nungs­wech­sel ein er­höh­tes Stres­s­po­ten­zi­al für Sie, Ih­re Hel­fer und na­tür­lich auch für das Tier. Da Sie Ih­ren Hund am bes­ten ken­nen, wid­men Sie sich am bes­ten voll­stän­dig ihm. Tra­ge­ar­bei­ten kön­nen dann im­mer noch Ih­re Freun­de oder auch stu­den­ti­sche Um­zugs­hel­fer über­neh­men – letz­te­re kön­nen Sie zu fai­ren Kon­di­tio­nen be­reits ab 10 €/Std. bei JOB­RUF bu­chen.

 

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