Nach Ber­lin zie­hen

„Ich will nach Ber­lin zie­hen“ ist ein Satz, den man im­mer wie­der über­all hört! Jähr­lich wächst die hip­pe Spree­me­tro­po­le des­halb um rund 41.000 Ein­woh­ner (Stand: 2018) und da­bei lockt die Viel­falt an Kul­tur, Spra­chen und Ar­beits­mög­lich­kei­ten nicht nur jun­ge Men­schen. Was es als Neu-Ber­li­ner al­les zu be­ach­ten gilt, wel­che Vier­tel ge­ra­de wirk­lich an­ge­sagt sind und wo Sie sich um­mel­den müs­sen, er­fah­ren Sie hier!

Die mit * ge­kenn­zeich­ne­ten Links sind sog. Af­fi­lia­te-Links - die­se ver­wei­sen auf Pro­duk­te bei Ama­zon. Falls Sie ein Pro­dukt dort kau­fen, er­hal­ten wir ei­ne klei­ne Pro­vi­si­on. Für Sie ent­ste­hen zu kei­nem Zeit­punkt zu­sätz­li­che Kos­ten!

Schnell­na­vi­ga­ti­on

Be­lieb­te Stadt­tei­le

Viel­falt der Haupt­stadt

Fort­be­we­gung

An­schluss fin­den

Äm­ter in Ber­lin

Um­zugs­hel­fer von JOB­RUF

Woh­nen in der Bun­des­haupt­stadt: Wel­cher Kiez passt?

Der im­men­se Zu­zug in die welt­weit an­ge­sag­te Me­tro­po­le, hat da­zu ge­führt, dass die Mie­ten in manch ei­nem Kiez seit 2010 ra­pi­de an­ge­stie­gen sind.

Wel­cher Kiez von ins­ge­samt 96 in Ihr Bud­get passt, kön­nen Sie on­line über den Ber­li­ner Miet­spie­gel ab­fra­gen. Be­son­ders be­liebt sind ak­tu­ell fol­gen­de Wohn­ge­gen­den:

  • Fa­mi­li­en: In Prenz­lau­er Berg, Wed­ding und Tier­gar­ten füh­len sich Fa­mi­li­en be­son­ders wohl, da die Aus­wahl an Kin­der­gär­ten und Schu­len sehr zahl­reich ist. Auch Ärz­te – für den Not­fall – sind aus­rei­chend vor­han­den.
  • Sin­gles: In Mit­te, Schö­ne­berg und Fried­richs­hain ist man als Sin­gle rich­tig auf­ge­ho­ben. Ab­seits der ty­pi­schen Stu­den­ten­vier­tel herrscht auch tags­über ein ho­her Flirt-Fak­tor. Die vie­len klei­nen Ca­fés und Bis­tros la­den da­zu ein, den Herd für sich al­lei­ne gar nicht erst an­zu­schmei­ßen und abends lernt man neue Leu­te in ei­ner der zahl­rei­chen Bars oder ei­nem Szeneclub ken­nen.
  • Stu­den­ten: Stu­den­ten woh­nen ger­ne und noch im­mer ver­hält­nis­mä­ßig güns­tig in Neu­kölln oder Kreuz­berg. Die eher al­ter­na­ti­ven Kie­ze rund um den Kot­ti und den Ka­nal wer­den von ei­nem sehr jun­gen und krea­ti­ven Stadt­bild ge­prägt und kom­men da­her für Zu­zie­hen­de im Stu­di­um in­fra­ge
  • Paa­re: Wer ei­ne ru­hi­ge und grü­ne La­ge ge­nau­so schätzt, aber auf den Kom­fort der Groß­stadt nicht ver­zich­ten möch­te, der ist in Stadt­tei­len wie Char­lot­ten­burg, Ste­glitz oder Hel­lers­dorf gut auf­ge­ho­ben.

Un­ser Tipp:
2016 wer­den Wei­ßen­see für Fa­mi­li­en und Lich­ten­berg für jun­ge Stu­den­ten und Sin­gles als die neu­en Trend­be­zir­ke ge­han­delt. Die Miet­prei­se er­in­nern noch im­mer an die al­ten Ber­li­ner Ta­ge und sind so­mit er­schwing­lich. Die­se Stadt­tei­le sind auf je­den Fall ei­ne Be­sich­ti­gung wert.

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Ein Kurz­be­such: Viel­falt der Haupt­stadt ent­de­cken

Reichstag KuppelUm Ih­re Um­zugs­plä­ne zu fes­ti­gen, ist es meist sinn­voll, die zu­künf­ti­ge Hei­mat wäh­rend ei­nes Kurz­trips noch bes­ser ken­nen­zu­ler­nen. Meist ist da­nach auch klar, wo­hin Sie nach Ber­lin zie­hen möch­ten, viel­leicht hel­fen da­bei so­gar un­se­re Tipps.

Die Spree­me­tro­po­le ist so reich an Se­hens­wür­dig­kei­ten und Ge­schich­te, dass man nur ei­nen ers­ten Ein­druck bei ei­nem Auf­ent­halt von we­ni­gen Ta­gen be­kommt. Wir ra­ten Ih­nen, sich ab­seits der ty­pi­schen Tou­ris­ten­we­ge zwi­schen Mu­se­ums­in­sel und Bran­den­bur­ger Tor zu be­we­gen, um das mo­der­ne Flair der Stadt ein­zu­sau­gen. Span­nen­de Tipps fin­den Sie z.B. im Buch "BER­LIN GEHT" von Me­la­nie Knies*.

Zum Früh­stück oder Mit­tag­es­sen lohnt sich ein Be­such des Wein­bergs­wegs in Mit­te (Hal­te­stel­le U Ro­sentha­ler Platz), wo sich ein Su­per­food-La­den an den nächs­ten reiht.

Ein ech­tes Stück (Mau­er)Kul­tur bie­tet das Denk­mal East Si­de Gal­le­ry in Fried­richs­hain. Zwi­schen Müh­len­stra­ße und Ost­bahn­hof ist mit die­sem Denk­mal ei­ne dau­er­haf­te Open-Air-Ga­le­rie ent­stan­den.

Für tol­le Spa­zier­gän­ge am Was­ser la­den die Rou­te am Lui­sen­städ­ti­schen Ka­nal von Mit­te bis Kreuz­berg oder ein Be­such der Halb­in­sel Stralau, die an Fried­richs­hain an­grenzt, ein.

Un­weit vom Alex­an­der­platz kön­nen Sie dann den Abend im ita­lie­ni­schen Re­stau­rant „a Ma­no“ (Hal­te­stel­le Straus­ber­ger Platz) aus­klin­gen las­sen.

Gelbe Berliner U-BahnUn­ab­hän­gig von un­se­ren Tipps: In der Haupt­stadt gibt es so viel zu ent­de­cken, dass Sie selbst Jah­re spä­ter nach Ih­rem Um­zug nach Ber­lin im­mer wie­der neue Or­te und Stre­cken ken­nen­ler­nen wer­den. Das An­ge­bot scheint schier un­er­schöpf­lich.

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Fort­be­we­gung: Au­to out - Bus und Bahn in

Ber­lin ist deutsch­land­weit die Groß­stadt mit dem ge­rings­ten An­teil an Au­to­ver­kehr (Quel­le: Ta­ges­spie­gel). Von Jahr zu Jahr ar­bei­tet die Stadt dar­an, den Au­to­ver­kehr pro­zen­tu­al noch wei­ter zu ver­rin­gern und sie mit dem Aus­bau von zu­sätz­li­chen Rad- und Geh­we­gen noch fahr­rad- und fuß­gän­ger­freund­li­cher zu ge­stal­ten. Hier­für ist ge­plant, Au­to­fah­rern auf mehr­spu­ri­gen Stra­ßen ein­zel­ne Spu­ren weg­zu­neh­men und die­se für die um­welt­scho­nen­de­re Al­ter­na­ti­ve um­zu­bau­en!

Da das Au­to­fah­ren in der Haupt­stadt in Zu­kunft al­so noch un­be­que­mer wer­den soll, lohnt es sich von An­fang an auf die Al­ter­na­ti­ve auf- bzw. um­zu­stei­gen: Rad oder Bus und Bahn soll­ten beim Um­zie­hen nach Ber­lin zu den be­vor­zug­ten Ver­kehrs­mit­teln Ih­rer Wahl wer­den. Die Welt­me­tro­po­le ist so­wohl mit Rad­we­gen als auch mit Bus und Bahn her­vor­ra­gend zwi­schen der In­nen­stadt und den Au­ßen­be­zir­ken ver­netzt. Die Bus­se und Bah­nen fah­ren je nach Li­nie auch nachts un­ter der Wo­che durch. Für Be­ru­fe im Schicht­dienst ein­fach per­fekt!

Die BVG bie­tet für je­den Kun­den, ganz gleich ob Tou­ri oder Sonn­tags­fah­rer, an mitt­ler­wei­le 170 U-Bahn­stei­gen kos­ten­frei­es WLAN an. Zu­sätz­lich da­zu wird ge­ra­de auch die kos­ten­freie WLAN-Nut­zung in Bus­sen ge­tes­tet. Mo­bi­ler geht es wirk­lich nicht.

Un­ser Tipp:
Wenn Sie als Sin­gle oder zum Stu­di­um al­lei­ne nach Ber­lin zie­hen, kön­nen Sie das öf­fent­li­che Ver­kehrs­netz au­ßer­dem als Kon­takt­bör­se nut­zen. Über den In­ter­net­auf­tritt der BVG kön­nen Sie un­ter der Ru­brik „Mei­ne Au­gen­bli­cke“ ei­ne kos­ten­lo­se An­zei­ge schal­ten, soll­te Ih­nen in Bus und Bahn je­mand be­geg­net sein, der Ih­nen nicht mehr aus dem Kopf geht.

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Trotz Ber­li­ner Schnau­ze An­schluss fin­den

Die Haupt­städ­ter sind bun­des­weit für ih­re schrof­fe Art be­kannt, um­gangs­sprach­lich auch „Ber­li­ner Schnau­ze“ ge­nannt. Der Chan­ce, ei­nem „Ein­ge­bo­re­nen“ in ei­nem an­ge­sag­ten Kiez wie Mit­te, Kreuz­berg oder Prenz­lau­er Berg über den Weg zu lau­fen, ist je­doch ver­schwin­dend ge­ring, denn die rich­ti­gen Haupt­städ­ter fin­den Sie eher in Rand­be­zir­ken wie et­wa Rei­ni­cken­dorf.

Tower des alten FlughafensDoch egal ob Alt- oder Neu-Ber­li­ner: In Kon­takt mit an­de­ren kom­men Sie si­cher­lich schnell, z. B. bei ei­nem Spa­zier­gang durch den Trep­tower Park oder übers Tem­pel­ho­fer Feld, wo sich vor al­lem jun­ge Leu­te tum­meln und ein Fei­er­abend­bier ge­nie­ßen.

Aber auch die zahl­rei­chen Clubs und Bars im ge­sam­ten Stadt­zen­trum sind ei­ne gu­te Kon­takt­bör­se. Für Fa­mi­li­en eig­nen sich mit Si­cher­heit auch die vie­len Spiel­plät­ze der Stadt, um an­de­re El­tern ken­nen­zu­ler­nen.

Da­mit Sie sich im Ber­li­ner Groß­stadt­dschun­gel je­der­zeit bes­tens ver­stän­di­gen kön­nen, emp­feh­len wir das Ber­li­ne­risch-Wör­ter­buch von Lan­gen­scheidt*.

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Äm­ter in der Spree­me­tro­po­le

Ei­ne Um­mel­dung des Wohn­sit­zes beim Ein­woh­ner­mel­de­amt ist auch in der Bun­des­haupt­stadt Pflicht. Ins­ge­samt 42 Bür­ger­äm­ter ste­hen Ih­nen hier­für zur Ver­fü­gung. Wel­ches Bür­ger­amt für Sie zu­stän­dig ist, hängt von Ih­rer Post­leit­zahl ab.

Ihr KFZ mel­den Sie di­rekt bei der Zu­las­sungs­stel­le um, falls die größ­te Stadt Deutsch­lands auch Ihr Erst­wohn­sitz wird.

Wenn Sie ei­nen Vier­bei­ner hal­ten, ver­ges­sen Sie nicht, auch Ih­ren Hund steu­er­lich an­zu­mel­den. Ak­tu­ell be­trägt die Hun­de­steu­er für ei­nen ers­ten Hund 120 € jähr­lich und für je­den wei­te­ren 180 € im Jahr (Stand: 2018).

Hin­weis:
Seit dem 1. No­vem­ber 2015 müs­sen Sie für Ih­re Um­mel­dung zu­sätz­lich ei­ne Ein­zugs­be­stä­ti­gung Ih­res Woh­nungs­ge­bers vor­le­gen. Das da­zu­ge­hö­ri­ge For­mu­lar kön­nen Sie auf fol­gen­der Ser­vice­page her­un­ter­la­den. Oh­ne die Be­stä­ti­gung des Ver­mie­ters wer­den Sie un­ver­rich­te­ter Din­ge wie­der nach Hau­se ge­schickt.

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Be­zahl­ba­re Hil­fe beim Um­zug nach Ber­lin durch Stu­den­ten

Wenn Sie für Ih­ren Um­zug nach Ber­lin un­se­re Tipps be­ach­ten, dürf­te ei­gent­lich nichts schief ge­hen. Soll­te Ih­nen noch tat­kräf­ti­ge Un­ter­stüt­zung beim Tra­gen und Pa­cken oder für den Mö­belauf­bau feh­len, zö­gern Sie nicht, stu­den­ti­sche Um­zugs­hel­fer in Ber­lin über JOB­RUF zu fai­ren Kon­di­tio­nen für Ih­ren Wohn­ort­wech­sel zu en­ga­gie­ren, be­reits ab 10 €/Std.!

 

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Bild­quel­len (v.o.n.u.):
© Tho­mas­Wol­ter / pixabay.com
© "The Do­me" by Su­san­ne Nils­son is li­cen­s­ed un­der CC BY-SA 2.0
© "Ber­lin U-Bahn typ A3L.71, Men­dels­sohn-Bar­thol­dy Park, Ber­lin" by Mi­cha­el Day is li­cen­s­ed un­der CC BY 2.0
© "L'an­ci­en aé­ro­port de Tem­pel­hof (Ber­lin)" by Jean-Pier­re Dal­bé­ra is li­cen­s­ed un­der CC BY 2.0