Hainbuchenhecke pflanzen

Hain­bu­chen­he­cke pflan­zen

Die win­ter­fes­te Hain­bu­chen­pflan­ze ist nicht nur als ein­zel­ne Pflan­ze ein schö­ner An­blick, son­dern kann auch auf Grund Ih­rer pfle­ge­leich­ten und wind­be­stän­di­gen Be­schaf­fen­heit als He­cken­pflan­ze ver­wen­det wer­den. Hier er­hal­ten Sie von uns ei­ne um­fas­sen­de An­lei­tung, wann Sie die Hain­bu­chen­he­cke an­le­gen soll­ten so­wie wich­ti­ge Tipps zum op­ti­ma­len Stand­ort und gu­ter Pfle­ge.

Die mit * ge­kenn­zeich­ne­ten Links sind sog. Af­fi­lia­te-Links - die­se ver­wei­sen auf Pro­duk­te bei Ama­zon. Falls Sie ein Pro­dukt dort kau­fen, er­hal­ten wir ei­ne klei­ne Pro­vi­si­on. Für Sie ent­ste­hen zu kei­nem Zeit­punkt zu­sätz­li­che Kos­ten!

Schnell­na­vi­ga­ti­on

Wis­sens­wer­tes über die Hain­bu­chen­he­cke

Bes­te Pflanz­zeit: Früh­jahr oder Herbst

Ab­stand zum Nach­bars­grund­stück be­ach­ten

Hain­bu­chen­he­cke rich­tig pflan­zen

Hain­bu­che um­pflan­zen

Gar­ten­hil­fe von JOB­RUF

Was Sie über die Hain­bu­chen­he­cke wis­sen soll­ten

Schaufel an einem ErdlochDie Hain­bu­che (car­pi­nus be­tu­lus) auch Weiß­bu­che, Ha­ge­bu­che oder Horn­baum ge­nannt, ge­hört zur Gat­tung der Hain­bu­chen aus der Fa­mi­lie der Bir­ken­ge­wäch­se und wächst als mit­tel­gro­ßer, lau­b­ab­wer­fen­der Baum oder als Strauch in Eu­ro­pa. Sie ist nicht nur wie die Li­gus­ter­he­cke oder die Thu­ja­he­cke schnell­wach­send, pfle­ge­leicht und ein her­vor­ra­gen­der Nist­platz für Vö­gel, son­dern be­hält auch ei­ni­ge Blät­ter den Win­ter über bei sich.

Im Som­mer sind die ei­er­för­mi­gen ge­rif­fel­ten Blät­ter tief­grün, vier bis zehn Zen­ti­me­ter lang und zwei bis vier Zen­ti­me­ter breit. Die Herbst­ver­fär­bung geht von leuch­tend gelb bis hin zu ei­nem tro­cke­nen braun. Der Sicht­schutz aus ei­ner ro­bus­ten, wind­fes­ten und dicht ver­zweig­ten He­cke vor den Nach­barn ist Ih­nen auch im Win­ter si­cher.

Früh­jahr oder Herbst ist bes­te Pflanz­zeit

Wann Sie die Hain­bu­chen­he­cke pflan­zen soll­ten, gibt Ih­nen die Na­tur an­hand der Ve­ge­ta­ti­ons­zeit vor. Pflan­zen Sie die Hain­bu­chen­ecke im Früh­jahr oder im Herbst. Ge­nau ge­nom­men An­fang März bis En­de Mai und von Mit­te Ok­to­ber bis Mit­te No­vem­ber.

Al­le an­de­ren Mo­na­te eig­nen sich nicht als Pflanz­zeit für die Hain­bu­chen­he­cke auf Grund des Wet­ters und der da­durch ge­ge­be­nen Bo­den­be­schaf­fen­heit.

Hin­weis:
Die Hain­bu­che kann im Not­fall auch au­ßer­halb der Ve­ge­ta­ti­ons­zeit ge­pflanzt wer­den. In die­sem Fall spricht man von Con­tai­ner­pflan­zen, die in Kü­beln be­reits ers­te Wur­zeln ge­schla­gen ha­ben und kei­ne Wur­zel­mas­se beim Aus­ste­chen ver­lie­ren, wo­mit auch kein Rück­schnitt vor der Pflan­zung not­wen­dig ist.

Ab­stand zum Nach­bars­grund­stück be­ach­ten

Den zu­künf­ti­gen Stand­ort Ih­rer He­cke soll­ten Sie sorg­fäl­tig aus­wäh­len. Nicht nur, da­mit die Hain­bu­chen­pflan­ze präch­tig ge­dei­hen kann, son­dern auch um ei­nen even­tu­el­len Nach­bar­schafts­streit we­gen Bo­den­schä­den, Man­gel an Ta­ges­licht oder Lau­b­ab­fall vor­zu­beu­gen.

Ge­ra­de das The­ma Grenz­ab­stand liegt in der Hand des je­wei­li­gen Lan­des und ist nicht im­mer ge­setz­lich vor­ge­schrie­ben. Da­mit der Är­ger beim Hain­bu­chen­he­cke set­zen nicht vor­pro­gram­miert ist, soll­ten Sie sich am bes­ten bei Ih­rer Ge­mein­de­ver­wal­tung er­kun­di­gen, wie die Vor­schrif­ten sind.

Grund­sätz­lich gilt fol­gen­de Faust­re­gel: bei He­cken die über zwei Me­ter wach­sen soll­te ein Min­dest­ab­stand von 50 Zen­ti­me­tern zur Grund­stücks­gren­ze ein­ge­hal­ten wer­den.

So pflan­zen Sie die He­cke rich­tig

Be­vor Sie mit dem Pflan­zen der Hain­bu­chen­he­cke be­gin­nen, soll­ten Sie fol­gen­des be­ach­ten: der zu­künf­ti­ge Stand­ort soll­te aus ei­nem fes­ten und tief­grün­di­gen Bo­den be­ste­hen. Die rich­ti­ge Tie­fe des Pflanz­lo­ches kön­nen Sie ganz ein­fach be­stim­men.

Hier­bei ist dar­auf zu ach­ten, dass die Pflan­ze dop­pelt so tief ein­ge­pflanzt wird, wie der Wur­zel­bal­len groß ist. So hat die Hain­bu­che die Mög­lich­keit Ih­re Herz­wur­zeln, tie­frei­chend im Bo­den zu ver­an­kern, was vor al­lem zur Wind­fes­tig­keit bei­trägt.

Straßenzug mit HeckeUm ei­ne ge­ra­de Li­nie beim Pflan­zen zu er­rei­chen, span­nen Sie am bes­ten ei­ne Schnur mit Ju­te­garn*, an­hand de­rer Sie sich ori­en­tie­ren kön­nen. Wie vie­le Pflan­zen pro Me­ter Sie pflan­zen, hängt na­tür­lich da­von ab, wie dicht die Hain­bu­chen­he­cke wer­den soll. Da die klei­nen Pflan­zen al­ler­dings zu Be­ginn zwar senk­recht wach­sen aber im Al­ter in die Ho­ri­zon­ta­le ab­schwen­ken, emp­feh­len wir als Ab­stand zwi­schen den ein­zel­nen Hain­bu­chen­pflan­zen 50 cm. Je brei­ter die He­cke wer­den soll, des­to nä­her setzt man die Pflanz­lö­cher.

Kür­zen Sie die Wur­zeln ein, da­mit sie sich an­schlie­ßend in der Er­de stär­ker ver­zwei­gen kön­nen. Ach­ten Sie dar­auf, die fei­nen Fa­ser­wur­zeln nicht zu be­schä­di­gen. Die­se be­nö­ti­gen die Zög­lin­ge für ei­ne bes­se­re Was­ser- und Nähr­stoff­auf­nah­me, z. B. bei der Dün­gung. Ver­ge­wis­sern Sie sich beim Ein­lass in die Er­de durch Hin- und Her­rüt­teln, dass die Wur­zeln voll­stän­di­gen Kon­takt mit der Er­de ha­ben, um Hohl­räu­me zu ver­mei­den, in de­nen die Wur­zeln ver­trock­nen könn­ten.

An­schlie­ßend den Erd­aus­hub, der für ei­ne gu­te He­cken­pfle­ge am bes­ten san­dig, leh­mig oder hu­mus­ar­tig sein soll­te, mit Kom­post mi­schen und die Pflanz­lö­cher da­mit auf­fül­len. Tre­ten Sie die Er­de noch vor­sich­tig fest, for­men Sie noch ei­nen Gieß­rand um den Wur­zel­be­reich und wäs­sern Sie die Pflan­zen gründ­lich. Ge­ra­de bei leh­mi­gen Bö­den soll­te nach ei­ni­gen Stun­den noch­mals ge­wäs­sert wer­den.

Un­ser Tipp:
Bin­den Sie die Jung­pf­länz­chen nach dem Pflan­zen an ei­nem Pfahl* fest, da­mit die zar­ten, neu ge­bil­de­ten Wur­zeln bei Wind nicht gleich wie­der ab­rei­ßen. Die­se Hil­fe­stel­lung bie­tet sich na­tür­lich auch für Hain­bu­chen­pflan­zen an, die ge­ra­de erst um­ge­pflanzt wur­den.

Hain­bu­che um­pflan­zen

Elektrische HeckenschereEs kann vie­le Grün­de ge­ben, war­um man ei­ne be­reits ein­ge­pflanz­te Pflan­ze oder He­cke noch ein­mal um­pflan­zen muss. Da­mit das Um­pflan­zen der Hain­bu­chen­he­cke ge­lingt, soll­ten Sie die­se im Früh­ling vor dem ers­ten Aus­trieb oder im Herbst, wenn nicht mehr so vie­le Blät­ter hän­gen, aus­gra­ben. Aber auf kei­nen Fall im Win­ter, denn der ge­fro­re­ne Bo­den ver­hin­dert ei­ne Neu­ver­wur­ze­lung.

Ach­ten Sie dar­auf, so we­nig Fa­den­wur­zeln wie mög­lich zu be­schä­di­gen. Ge­ra­de die­se sind für die Ver­sor­gung der Blatt­mas­se ver­ant­wort­lich. Wenn durch die Be­schä­di­gung das Gleich­ge­wicht zwi­schen der Wur­zel­mas­se und der Blatt­mas­se ent­steht, wer­den die vor­her ge­bil­de­ten Trie­be nicht mehr aus­rei­chen ver­sorgt und ster­ben ab.

Al­so muss als Ers­tes die He­cke zu­rück­ge­schnit­ten wer­den. An­schlie­ßend ste­chen Sie dort, wo man das En­de des Wur­zel­bal­lens ver­mu­tet, rund­her­um so tief wie mög­lich mit dem Spa­ten* in die Er­de. Dann kann man den Wur­zel­bal­len mit Sorg­falt aus dem Bo­den he­beln und in das ent­spre­chend gro­ße Pflanz­loch hin­ab­las­sen, die Er­de auf­fül­len, fest­drü­cken und gie­ßen.

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Sie be­nö­ti­gen Hil­fe beim Pflan­zen oder der Pfle­ge von ih­rer Hain­bu­chen­ecke? Dann kön­nen Sie be­quem und ein­fach die ge­eig­ne­ten Gar­ten­hel­fer bei JOB­RUF bu­chen. Ih­re stu­den­ti­schen Gärt­ner über­neh­men von der Pflan­zung über das Dün­gen bis hin zum Zu­rück­schnei­den al­le Auf­ga­ben rund um die He­cken­pfle­ge.

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Hain­bu­chen­he­cke pflan­zen – Al­le wich­ti­gen Tipps auf ei­nen Blick:

  • Im Früh­jahr oder Herbst pflan­zen
  • Ge­eig­ne­ten Stand­ort aus­wäh­len
  • Ab­stand zum Nach­bar­grund­stück ein­hal­ten
  • Ge­nü­gend Ab­stand zwi­schen den Pflan­zen las­sen
  • Pflanz­floch mit hu­mus­ar­ti­ger Er­de auf­fül­len
  • Fa­den­wur­zeln mög­lichst nicht be­schä­di­gen

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