Hain­bu­chen­he­cke schnei­den

Ei­ne Hain­bu­che treibt stark aus. Aus die­sem Grund be­nö­tigt sie für ein schö­nes, gleich­mä­ßi­ges Wachs­tum re­gel­mä­ßi­ge Pfle­ge. Er­fah­ren Sie in un­se­rer An­lei­tung, wann und wie oft Sie Ih­re Hain­bu­chen­he­cke rich­tig schnei­den – egal, ob es sich um ei­ne jün­ge­re oder ei­ne äl­te­re Pflan­ze han­delt. Dar­über hin­aus ge­ben wir Tipps zur op­ti­ma­len Vor­ge­hens­wei­se.

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Jun­ge Hain­bu­chen oft kür­zen

Ei­ne jun­ge Hain­bu­chen­he­cke kür­zen Sie am bes­ten zum ers­ten Mal be­reits kurz nach der Pflan­zung. Dann ist das Ge­wächs zwar noch klein und hat nur ei­nen Haupt­trieb so­wie we­ni­ge Sei­ten­t­rie­be, aber ein Rück­schnitt zu die­sem Zeit­punkt för­dert das Wachs­tum ex­trem. Kon­zen­trie­ren Sie sich auf das Kür­zen der Trie­be, die sehr nach oben oder au­ßen wach­sen.

Stut­zen Sie die Pflan­ze bis zu ei­nem Al­ter von zwei bis drei Jah­ren ru­hig bis zu sechs Mal im Jahr. Ge­hen Sie da­bei nach dem Prin­zip vor: lie­ber öf­ter und we­nig stark zu­rück­schnei­den, an­statt sel­ten, da­für dann aber zu viel.

Kür­zen Sie zu sel­ten, wächst die Pflan­ze zwar schnell hoch, aber nicht dicht. Das Er­geb­nis ist ein Ge­wächs, das nur oben und au­ßen dicht ver­zweigt, da­für un­ten und in­nen kahl ist – un­schö­ne Lö­cher ent­ste­hen. Ein re­gel­mä­ßi­ger Schnitt führt hin­ge­gen in Zu­sam­men­hang mit ei­ner Dün­gung zu ei­nem bu­schi­gen Wachs­tum.

Idea­le Zeit­punk­te gibt es für die­se Ver­schö­ne­rungs­schnit­te nicht – ver­trau­en Sie ein­fach Ih­rem Bauch­ge­fühl.

Ach­tung:
Laut Bun­des­na­tur­schutz­ge­setz §39 Abs. 3 sind zwi­schen dem 1. März und 30. Sep­tem­ber kei­ne Ra­di­kal­schnit­te er­laubt, son­dern le­dig­lich Pfle­ge- und Form­schnit­te. Grund hier­für sind brü­ten­de Vö­gel, die sich in der Pflan­ze ein­nis­ten kön­nen. Sei­en Sie wäh­rend die­ser Zeit beim Rück­schnitt der Hain­bu­chen­he­cke be­son­ders vor­sich­tig.

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Äl­te­re Hain­bu­chen­he­cke zwei­mal im Jahr zu­rück­schnei­den

Hat die Pflan­ze erst ein­mal ei­ne ge­wis­se Hö­he er­reicht und ist aus­rei­chend ver­zweigt, kön­nen Sie die Schnitt­fre­quenz auf zwei Mal pro Jahr zu­rück­fah­ren. Möch­ten Sie ei­ne äl­te­re Hain­bu­chen­he­cke schnei­den, emp­feh­len sich fol­gen­de Zeit­punk­te:

  • Ers­ter Schnitt im Früh­ling (En­de Fe­bru­ar/An­fang März): Mit dem Aus­trieb nach der kal­ten Jah­res­zeit ist es Zeit für den Erst­schnitt. Hier­bei wird die He­cke in Form ge­bracht. Vor­teil im Ver­gleich zum oft­mals emp­foh­le­nen ers­ten Kür­zen En­de Mai/An­fang Ju­ni: Der Rück­schnitt ist leich­ter, da die Trie­be noch nicht aus­ge­bil­det sind, und es brü­ten noch kei­ne Vö­gel in der Pflan­ze.
  • Zwei­ter Schnitt im Som­mer (Ju­ni bis Au­gust; Schnitt Jo­han­ni): Mit die­sem zwei­ten Schnitt ver­hin­dern Sie ein un­schö­nes und wil­des Aus­wu­chern der Zwei­ge. Der Schnitt soll­te nicht erst im Herbst im Ok­to­ber oder No­vem­ber er­fol­gen, da­mit die Pflan­ze bis zum Win­ter aus­rei­chend Mög­lich­keit hat, die Schnitt­wun­den wie­der zu ver­schlie­ßen – und so­mit kei­ne Frost­schä­den ent­ste­hen.

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So schnei­den Sie Ih­re He­cke rich­tig

Mit der Heckenschere schneidenSchnei­den Sie nach der Pflan­zung al­le län­ge­ren un­ver­zweig­ten Spit­zen der Hain­bu­chen­he­cke mit ei­ner schar­fen Ro­sen­sche­re* ra­di­kal zu­rück, min­des­tens um die Hälf­te. Dies führt zur bes­se­ren Ver­zwei­gung der Trie­be – ein dich­te­res Wachs­tum ist die Fol­ge.

Kür­zen Sie die Äs­te bei spä­te­ren Schnit­ten ma­xi­mal bis zum zwei­ten oder drit­ten Au­ge vom Trieb­an­satz. Schnei­den Sie da­bei nie­mals bis zum ers­ten Au­ge zu­rück, weil sich so kei­ne neu­en Trie­be mehr bil­den könn­ten. Aus­nah­me sind Trie­be, die nach in­nen wach­sen oder sich kreu­zen – die­se kön­nen Sie ge­trost bis zum An­satz ab­schnei­den. Kür­zen Sie auch den Haupt­trieb, und zwar bis auf ca. 15 Zen­ti­me­ter über den letz­ten Sei­ten­t­rie­ben.

Hin­weis:
Ge­nau­so wie Li­gus­ter ver­tra­gen Hain­bu­chen­he­cken Schat­ten sehr gut. Aus die­sem Grund kön­nen Sie die Pflan­ze oben und un­ten ru­hig gleich breit zu­rück­schnei­den. Ein ko­ni­scher Schnitt (oben et­was schma­ler) emp­fiehlt sich nur bei Ge­wäch­sen, die viel Licht be­nö­ti­gen – z. B. Thu­ja-He­cken.

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Las­sen Sie sich von Stu­den­ten hel­fen

Studentische Gartenhilfe bei JOBRUF findenFür den He­cken­schnitt fehlt Gar­ten­be­sit­zern oft­mals die Zeit und manch­mal auch die Lust. Da­mit Sie sich den­noch an ei­ner schön ge­wach­se­nen Pflan­ze er­freu­en kön­nen, über­las­sen Sie die­se Ar­beit doch ein­fach stu­den­ti­schen Gar­ten­hel­fern. Flei­ßi­ge Kräf­te mit grü­nem Dau­men fin­den Sie über die Stu­den­ten­ver­mitt­lung JOB­RUF. Ge­ben Sie ein­fach kos­ten­los ei­ne An­zei­ge auf. In der Re­gel er­hal­ten Sie schon in­ner­halb kur­zer Zeit Rück­mel­dun­gen von in­ter­es­sier­ten Stu­den­ten, die Sie auch bei wei­te­ren Gar­ten­ar­bei­ten un­ter­stüt­zen.

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Ver­öf­fent­licht am: 24.07.2018
Über­ar­bei­tet am: 18.02.2020
Au­tor: JOB­RUF


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© von An­Ro0002 (Ei­ge­nes Werk) [CC0 1.0], via Wi­ki­me­dia Com­mons
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