Hainbuchenhecke düngen

Hain­bu­chen­he­cke dün­gen

Wenn es ums Dün­gen geht, schei­den sich die Geis­ter. Al­ler­dings ist ei­ne gu­te Näh­stoff­ver­sor­gung aus­schlag­ge­bend für ein gu­tes Pflan­zen­wachs­tum. Wir ge­ben Ih­nen wich­ti­ge Tipps, wann und mit wel­chen Dün­ge­mit­teln Sie das Wachs­tum Ih­rer Hain­bu­chen­he­cke un­ter­stüt­zen kön­nen.

Schnell­na­vi­ga­ti­on

Wachs­tum för­dern mit Dün­ge­mit­tel

Ver­schie­de­ne Dün­ge­mit­tel­ar­ten

Ver­schie­de­ne An­wen­dungs­ge­bie­te

Hier­mit soll­ten Sie Hain­bu­chen dün­gen

Zwei Mal im Jahr dün­gen

An­lei­tung zum rich­ti­gen Dün­gen

Gar­ten­hil­fe von JOB­RUF

Mit Dün­ge­mit­tel das Wachs­tum för­dern

Pflan­zen wie die Hain­bu­chen­he­cke be­nö­ti­gen für ih­re Ent­wick­lung und ihr Wachs­tum Nähr­stof­fe. Die­se wer­den über­wie­gend über die Wur­zeln auf­ge­nom­men. Dün­ge­mit­tel kön­nen die­sen Pro­zess po­si­tiv be­ein­flusst.

KomposthaufenGe­ra­de im hei­mi­schen Gar­ten, z. B. bei der Hain­bu­chen­he­cke ist es wich­tig, dass Sie re­gel­mä­ßig ei­nen gu­ten Dün­ger für die He­cken­pfle­ge be­nut­zen, da Sie an­ders als in der frei­en Na­tur im­mer wie­der durch ih­re Gar­ten­ar­beit (Ab­zup­fen ab­ge­stor­be­ner Blät­ter, Gras schnei­den …) in den na­tür­li­chen Ver­lauf ein­grei­fen.

Ver­schie­de­ne Dün­ge­mit­tel­ar­ten

Es wird zwi­schen or­ga­ni­schen Dün­gern tie­ri­scher oder pflanz­li­cher Her­kunft (Horn­spä­ne*, Kuh­mist, Bio­ab­fall etc.)  und an­or­ga­ni­schen Dün­ge­mit­teln un­ter­schie­den. Bei­de For­men gibt es so­wohl als Fest­stoff­dün­ger oder Flüs­sig­dün­ger*, als schnell­wir­kend oder lang­wir­kend. Bei or­ga­ni­schem Dün­ge­mit­tel sind die dün­gen­den Ele­men­te an Koh­len­stoff ge­bun­den. Im Ge­gen­satz da­zu tre­ten bei an­or­ga­ni­schem Dün­ge­mit­tel die­se Ele­men­te in Form von Sal­zen auf und wer­den des­we­gen auch als Mi­ne­ral­dün­ger* be­zeich­net. Die­se wer­den meis­tens durch che­mi­sche Ver­fah­ren ent­wi­ckelt und syn­the­tisch her­ge­stellt. 

Na­tür­lich hat je­de Dün­ge­mit­tel­art – ob or­ga­nisch oder an­or­ga­nisch – ih­re Vor- und Nach­tei­le. Ganz kla­re Vor­tei­le von or­ga­ni­schen Dün­gern ist die Um­welt­freund­lich­keit. Die Wie­der­her­stel­lung der na­tür­li­chen Bo­den­frucht­bar­keit zur Un­ter­stüt­zung des ge­sam­ten Pflan­zen­wachs­tums er­folgt bio­lo­gisch, et­wa wenn Sie her­ab­fal­len­des Laub wäh­rend der Ra­sen­pfle­ge zu­sam­men­keh­ren und un­ter die He­cke wer­fen, wo es kom­pos­tie­ren kann.

Ein klei­ner Nach­teil ist der un­an­ge­neh­me Ge­ruch. Bei an­or­ga­ni­schen Dün­gern lie­gen die Vor­tei­le in der ho­hen Nähr­stoff­kon­zen­tra­ti­on und der schnel­len An­wen­dungs­mög­lich­keit, da der Zer­set­zungs­pro­zess nicht ab­ge­war­tet wer­den muss. Al­ler­dings ist an­or­ga­ni­scher Dün­ger ge­sund­heits­schäd­lich, so­bald er ins Grund­was­ser ge­langt.

Un­ser Tipp:
Grund­sätz­lich gilt, dass bei­de Dün­ger­ar­ten ver­wen­det wer­den kön­nen. Ach­ten Sie am bes­ten im­mer auf die An­ga­ben der Her­stel­ler auf dem je­wei­li­gen Pro­dukt. Dort fin­den Sie Hin­wei­se zum op­ti­ma­len Ein­satz­be­reich des Dün­gers.

Ver­schie­de­ne An­wen­dungs­ge­bie­te

Ge­ra­de für die Pflan­zen in­ner­halb des Hau­ses ist Flüs­sig­dün­ger na­tür­lich ge­ruchs­neu­tral, leich­ter ver­teil­bar und so­mit von den meis­ten Men­schen be­vor­zugt. Für die Hain­buch­he­cke eig­nen sich bei­de Dün­ger, da sie drau­ßen ge­pflanzt wird.

Kei­ne Sor­ge bei der Nut­zung von Flüs­sig­dün­gern. Die­se kön­nen in klei­nen Men­gen kei­ne Schä­den an­rich­ten. Al­ler­dings ist Vor­sicht ge­bo­ten, wenn Sie Ih­ren Gar­ten öko­lo­gisch nut­zen möch­ten. Dann soll­ten Sie die Hain­bu­chen­he­cke lie­ber mit Horn­späh­nen dün­gen.

Wenn Sie die Hain­bu­chen­he­cke mit Blau­korn dün­gen* möch­ten, ach­ten Sie dar­auf, dass kei­ne Kin­der im Gar­ten spie­len wer­den und kei­ne Tie­re den Gar­ten für ih­ren Aus­lauf nut­zen. Denn Blau­korn ist hoch­gif­tig und soll­te mit Vor­sicht an­ge­wen­det wer­den.

Wo­mit Sie die Hain­bu­chen­he­cke dün­gen soll­ten

Für die Hain­bu­chen­he­cke ver­wen­den Sie am bes­ten bei der ers­ten Dün­gung ei­nen or­ga­ni­schen Dün­ger. Nicht nur, da die Pflan­ze zu die­sem Zeit­punkt noch sehr an­greif­bar für che­mi­sche Ein­flüs­se ist, son­dern auch, da die ers­te Dün­gung das Wachs­tum der Pflan­ze auch im Bo­den un­ter­stüt­zen soll.

Wenn Sie ganz si­cher ge­hen möch­ten, wel­cher Dün­ger nicht nur für die Pflan­ze son­dern auch für den Bo­den op­ti­mal ist, kann man auch vor der Pflan­zung ei­ne Bo­den­un­ter­su­chung vor­neh­men, die von ver­schie­de­nen In­sti­tu­ten wie zum Bei­spiel der LU­FA durch­ge­führt wer­den kön­nen. Hier­bei wird der PH-Wert er­mit­telt und ei­ne ent­spre­chen­de Dün­ge­emp­feh­lung aus­ge­spro­chen.

Un­ser Tipp:
Sehr um­welt­be­wuss­te Hob­by­gärt­ner kön­nen auch Haus­mit­tel wie Kaf­fee­satz, ab­ge­stan­de­nes Mi­ne­ral­was­ser, auf­ge­brüh­te Tee­blät­ter oder Ba­na­nen­scha­len ver­wen­den oder im Herbst ab­ge­fal­le­ne Blät­ter un­ter die He­cke keh­ren.

Hain­bu­chen­he­cke zwei Mal im Jahr dün­gen

Auf je­den Fall ist die Dün­gung Ih­rer Hain­bu­chen­he­cke in der ers­ten Jah­res­hälf­te – am bes­ten zwi­schen En­de Fe­bru­ar und En­de Ju­ni – not­wen­dig. Zu die­ser Zeit be­kommt die Pflan­ze zwar viel Son­ne, die das Wachs­tum der Neu­aus­trie­be be­güns­tigt, al­ler­dings auch we­ni­ger Re­gen, d. h. we­ni­ger Mi­ne­ra­li­en. So un­ter­stüt­zen Sie die Mi­ne­ral­auf­nah­me nach ei­ner Tro­cken­pe­ri­ode.

GartenschlauchZu die­sem Zeit­punkt kön­nen Sie üb­ri­gens di­rekt Ih­re Hain­bu­chen­he­cke schnei­den und mit der Dün­gung das Wachs­tum neu­er Trie­be un­ter­stüt­zen.

Jun­ge Hain­bu­chen­he­cken dün­gen Sie au­ßer­dem noch ein­mal im Herbst (Sep­tem­ber oder Ok­to­ber), da es in die­ser Zeit noch nicht ge­friert und die Jung­pflan­zen so gut auf die kal­te Jah­res­zeit vor­be­rei­tet sind.

An­lei­tung zum rich­ti­gen Dün­gen

Wenn Sie den rich­ti­gen Dün­ger ge­fun­den ha­ben, kön­nen Sie be­gin­nen. Al­ler­dings nicht bei pral­lem Son­nen­schein, denn die Kom­bi­na­ti­on aus Dün­ger und Hit­ze kann zur Ver­bren­nung der Pflan­ze füh­ren. Bes­ser ist es am frü­hen Mor­gen oder Abend oder nach ei­nem Re­gen­guss zu dün­gen. Sie soll­ten nie­mals auf tro­cke­nem Bo­den dün­gen. Wenn nö­tig den Bo­den vor­her leicht an­feuch­ten und den Dün­ger gleich­mä­ßig und in der rich­ti­gen Do­sie­rung streu­en und je nach Be­lie­ben un­ter­ha­ken. Das an­schlie­ßen­de Be­wäs­sern be­schleu­nigt die Wir­kung.

Mit den Jah­ren wird die Hain­bu­chen­he­cke (wie auch an­de­re Ar­ten der Grund­stücks­be­pflan­zung, et­wa die Li­gus­ter­he­cke) im­mer an­spruchs­lo­ser und be­nö­tigt in der Re­gel nicht mehr so viel Pfle­ge, wenn der Bo­den kalk- und hu­mus­ar­tig ist. Hier emp­fiehlt es sich höchs­tens im Win­ter ei­ne Mulch­de­cke auf der Ober­flä­che zu ver­tei­len, um die Er­de vor dem Aus­trock­nen zu schüt­zen.

Wenn Sie die oben ge­nann­ten Hin­wei­se sorg­fäl­tig be­ach­ten, wird Ih­nen die Hain­bu­chen­he­cke lan­ge Zeit viel Freu­de be­rei­ten. Im Durch­schnitt kön­nen die Pflan­zen bis zu 150 Jah­re alt wer­den.

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Bild­quel­len (v.o.n.u.):
© "Am­grow Or­ga­nix Or­ga­nic Xtra. 100% or­ga­nic and na­tu­ral" by Doug Be­ckers is li­cen­ced un­der CC BY-SA 2.0 (si­ze chan­ged) 
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