Klee im Rasen entfernen 6 Möglichkeiten zum Bekämpfen

Klee im Rasen entfernen

Klee im Rasen entfernenBei Klee fällt einem meist Folgendes ein: 4 Blätter, Glücksbringer, Schornsteinfeger und Silvester. Haben Sie selbst aber dieses grüne, mehrblättrige Unkraut in Ihrem Garten, sind Sie darüber wahrscheinlich eher unglücklich anstatt glücklich. Weniger aufgrund des Aussehens, sondern eher durch das Konkurrenzverhalten mit anderen Pflanzen – vor allem den Rasenpflanzen, die verdrängt werden. Wir zeigen Ihnen deswegen, wie Sie Klee im Rasen entfernen und auch vorbeugen.

Zunächst Kleesorte identifizieren

Bevor Sie den Klee im Rasen vernichten, sollten Sie bedenken, dass es von diesem Gewächs verschiedene Sorten gibt. Manche Sorten sind leicht entfernbar, andere weniger leicht.

Am meisten verbreitet ist hierzulande der Weißklee, den man an seinen weißen bis rosafarbenen Blüten erkennt. Dieser lockt Bienen an und stellt deswegen – vor allem für Kinder – eine gesundheitliche Gefahr dar – nämlich wenn die Kleinen barfuß über die Wiese laufen. Dieser weiße Klee lässt sich beispielsweise leicht entfernen, z. B. durch Vertikutieren. Roter, gelber oder Hopfenklee ist hingegeben deutlich hartnäckiger und wird am besten – wie gleich noch genauer beschrieben – per Hand herausgerissen.

Dem Boden zur Vorbeugung Nährstoffe zufügen

Klee im Rasen ist ein Anzeichen von Nährstoffmangel, insbesondere Stickstoffmangel. Da Klee hiermit allerdings kein großes Problem hat, kann es sich in dem geschwächten Rasen breit machen. Damit es gar nicht so weit kommt, dass Sie Klee im Rasen bekämpfen müssen und sich dieser gar nicht so weit verbreitet bzw. erst gar nicht wächst, empfiehlt sich die Anwendung von Stickstoff. Düngen Sie den Rasen dazu mit Hornmehl. Dieses Mittel enthält viel Stickstoff und kein Phosphat, das das Unkraut noch mehr stärken würde.

Ein Rasen wird zudem durch Wassermangel und zu hohen Temperaturen bzw. zu starker Sonneneinstrahlung geschwächt, was wiederum das Wachstum des Klees fördern würde. Aus diesem Grund ist es wichtig, regelmäßig den Rasen zu sprengen, um diesen zusätzlich zu stärken.

Möglichkeit 1: Kleine Flächen Klee im Rasen mit Dunkelheit bekämpfen

Eher ein Geheimtipp unter den Hobbygärtnern ist das Vernichten von Klee im Rasen durch Bodenfolie oder dunkle Plastikfolie. Diese Technik kann bei kleinen befallenen Stellen aber sehr hilfreich sein. Spannen Sie die Folie einfach über die betroffenen Bereiche, und warten Sie bis zu vier Wochen ab. Beseitigen Sie die Bespannung nach dieser Zeit wieder – und Sie werden sehen, dass sich der Klee in der Zwischenzeit zurückgezogen hat bzw. schon komplett eingegangen ist.

Hinweis:
Keine Sorge! Ihr Gras wird durch diese Maßnahme zwar auch in Mitleidenschaft gezogen, wächst nach kurzer Erholungszeit aber wie gewohnt weiter – und das ohne Unkraut.

Möglichkeit 2: Ausstechen hilft zur dauerhaften Entfernung

Ausstechen hilft zum dauerhaften BekämpfungWenn Sie bei der Abdeckmethode doch zu viel Angst um Ihr schönes Grün haben, gibt es auch eine andere Möglichkeit, den Klee dauerhaft aus dem Rasen zu entfernen: nämlich durch Ausstechen. Wichtig ist dabei, dass Sie das entsprechende Stück so tief ausstechen, dass auch die Wurzel mit herausgerissen wird. Schauen Sie sich dafür die Erde in dem entfernten Stück an, um zu prüfen, ob die Pflanze wirklich samt Wurzel beseitigt wurde. Wenn dies nicht der Fall ist, sollten Sie noch etwas tiefer ausstechen. Ansonsten ist diese Arbeit völlig umsonst, und Sie müssen nach einer gewissen Zeit wieder von vorne anfangen. Diese Variante bietet sich an, wenn Sie roten Klee in Ihrem Rasen bekämpfen müssen. Denn dieser lässt sich in der Regel auf anderen Wegen nicht bzw. nur sehr schwer beseitigen.

Sicherlich möchten Sie Ihren Rasen nach dem Ausstechen nicht einfach so mit großen Löchern zurücklassen. Sie können deswegen an diesen Stellen Rasen nachsäen oder sich im Baumarkt bzw. Gartencenter Fertigrasen besorgen, den Sie in die Löcher einsetzen können.

Möglichkeit 3: Durch Vertikutieren große Flächen (Weiß-)Klee im Rasen vernichten

Liegt bereits ein großflächiger Befall des relativ harmlosen Weißklees vor, kann das Rasen vertikutieren weiterhelfen. Diese Maßnahme zur Gartenpflege hat zwei Vorteile: Zum einen kann der Rasen durch den Schnitt an seiner Oberfläche besser atmen und Sauerstoff aufnehmen. Zum anderen wird der Klee durch den Einschnitt geschädigt und dadurch geschwächt. Das alles führt dazu, dass der Rasen immer mehr das Unkraut verdrängt und Sie sich schon bald wieder über einen kleefreien Rasen freuen.

Die verbleibenden kahlen Stellen können Sie mit etwas Erde und Samen wieder auffüllen. Damit der Rasen nach diesem Eingriff insgesamt wieder schön und gleichmäßig wächst, sollten Sie ihn düngen und anschließend regelmäßig (ein- bis zweimal pro Woche) mähen.

Achtung:
Achten Sie, wenn Sie den Rasen mähen, darauf, dass Sie nicht zu kurz schneiden. Denn je kürzer das Gras, desto mehr Licht bekommt das Unkraut und kann dementsprechend besser wachsen. Experten empfehlen eine Mähhöhe von vier Zentimetern.

Möglichkeit 4: Auch einfache Hausmittel helfen

Sie suchen ein Hausmittel, um den Klee im Rasen natürlich zu entfernen, ganz ohne Chemie und ohne Gift? Dann bekämpfen Sie das Unkraut doch ganz biologisch mit kochendem Wasser! Einfach über die betroffenen Stellen gießen, trocknen lassen und schon sterben die Pflanzen ab.

Oftmals ist auch zu lesen, dass sich der Klee nur mit Essig und Salz vernichten lässt. Diese Methode sollten Sie allerdings nur im Notfall oder bei ganz kleinen Stellen anwenden. Denn wenn die Mittel einsickern, könnten neben dem Unkraut auch anderen Pflanzen und Tiere gefährdet werden.

Achtung:
Laut Pflanzenschutzgesetz der Bundesrepublik Deutschland ist der Einsatz von Essig und Salz auf gepflasterten bzw. versiegelten Flächen verboten, da dort kein biologischer Abbau möglich ist und das Oberflächenwasser nicht versickern kann.

Möglichkeit 5: Klee im Rasen entfernen mit Chemie

Klee im Rasen entfernen können Sie auch mit Chemie. Im Baumarkt oder Gartencenter gibt es spezielle Mittel, die das ungewollte Unkraut bekämpfen. Auch hier müssen Sie wieder keine Angst um Ihre Grünfläche haben, denn diese bleibt davon unbeeinträchtigt. Das liegt daran, dass die Wirkstoffe in solchen Unkrautvernichtern nur zweikeimblättrigen Pflanzen angreifen, wozu z. B. Klee gehört. Gräser sind einkeimblättrig und somit nicht in Gefahr.Weißer Klee lässt sich im Rasen leicht vernichten

Damit der Unkrautvernichter schnell wirken kann, ist es ratsam, ihm eine große Angriffsfläche zu bieten. Dafür empfiehlt es sich, den Rasen vor dem Auftragen nicht zu mähen. Das Mittel kann so auf einer großen Oberfläche von den Blättern aufgenommen werden.

Außerdem sollten Sie darauf achten, dass der Vernichter nicht direkt wieder von den Blättern abgespült wird. Um ihm etwas Zeit zum Wirken zu geben, sollten Sie also einen Tag wählen, an dem für die nächsten Stunden kein Regen mehr gemeldet ist und im Anschluss die Grünfläche nicht direkt wässern.

Möglichkeit 6: Studenten unterstützen Sie gerne

Eigentlich fehlt Ihnen die Zeit, selbst den Klee in Ihrem Rasen zu bekämpfen? Ein Gärtner ist Ihnen aber zu teuer? Dann sollten Sie sich von gartenerfahrenen Studenten helfen lassen! Flexibel, zu günstigen Konditionen und aus Ihrer Nähe – um nur einige Vorteile zu nennen.

Das hat Ihr Interesse geweckt? Dann zögern Sie nicht lange, und geben Sie noch heute kostenlos eine Anzeige bei JOBRUF auf! Schon bald werden Sie nette Studenten mit grünem Daumen kennenlernen, die Sie gerne bei der Gartenarbeit unterstützen.

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Bildquellen (v.o.n.u.):
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