Klee im Ra­sen ent­fer­nen

Klee im Rasen entfernenBei Klee fällt ei­nem meist Fol­gen­des ein: 4 Blät­ter, Glücks­brin­ger, Schorn­stein­fe­ger und Sil­ves­ter. Ha­ben Sie selbst aber die­ses grü­ne, mehr­blätt­ri­ge Un­kraut in Ih­rem Gar­ten, sind Sie dar­über wahr­schein­lich eher un­glück­lich an­statt glück­lich. We­ni­ger auf­grund des Aus­se­hens, son­dern eher durch das Kon­kur­renz­ver­hal­ten mit an­de­ren Pflan­zen – vor al­lem den Ra­sen­pflan­zen, die ver­drängt wer­den. Wir zei­gen Ih­nen des­we­gen, wie Sie Klee im Ra­sen ent­fer­nen und auch vor­beu­gen.

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Schnell­na­vi­ga­ti­on

Klee­sor­te iden­ti­fi­zie­ren

Nähr­stof­fe zur Vor­beu­gung

Dun­kel­heit bei klei­nen Flä­chen (1)

Aus­ste­chen zur dau­er­haf­ten Ent­fer­nung (2)

Ver­ti­ku­tie­ren bei gro­ßen Flä­chen (3)

Haus­mit­tel zur Klee­be­kämp­fung (4)

Che­mi­sche Ent­fer­nung (5)

Gar­ten­hil­fe von JOB­RUF (6)

Zu­nächst Klee­sor­te iden­ti­fi­zie­ren

Be­vor Sie den Klee im Ra­sen ver­nich­ten, soll­ten Sie be­den­ken, dass es von die­sem Ge­wächs ver­schie­de­ne Sor­ten gibt. Man­che Sor­ten sind leicht ent­fern­bar, an­de­re we­ni­ger leicht.

Am meis­ten ver­brei­tet ist hier­zu­lan­de der Weiß­klee, den man an sei­nen wei­ßen bis ro­sa­far­be­nen Blü­ten er­kennt. Die­ser lockt Bie­nen an und stellt des­we­gen – vor al­lem für Kin­der – ei­ne ge­sund­heit­li­che Ge­fahr dar – näm­lich wenn die Klei­nen bar­fuß über die Wie­se lau­fen. Die­ser wei­ße Klee lässt sich bei­spiels­wei­se leicht ent­fer­nen, z. B. durch Ver­ti­ku­tie­ren. Ro­ter, gel­ber oder Hop­fen­klee ist hin­ge­ge­ben deut­lich hart­nä­cki­ger und wird am bes­ten – wie gleich noch ge­nau­er be­schrie­ben – per Hand her­aus­ge­ris­sen.

Dem Bo­den zur Vor­beu­gung Nähr­stof­fe zu­fü­gen

Klee im Ra­sen ist ein An­zei­chen von Nähr­stoff­man­gel, ins­be­son­de­re Stick­stoff­man­gel. Da Klee hier­mit al­ler­dings kein gro­ßes Pro­blem hat, kann es sich in dem ge­schwäch­ten Ra­sen breit ma­chen. Da­mit es gar nicht so weit kommt, dass Sie Klee im Ra­sen be­kämp­fen müs­sen und sich die­ser gar nicht so weit ver­brei­tet bzw. erst gar nicht wächst, emp­fiehlt sich die An­wen­dung von Stick­stoff. Dün­gen Sie den Ra­sen da­zu mit Horn­mehl*. Die­ses Mit­tel ent­hält viel Stick­stoff und kein Phos­phat, das das Un­kraut noch mehr stär­ken wür­de.

Ein Ra­sen wird zu­dem durch Was­ser­man­gel und zu ho­hen Tem­pe­ra­tu­ren bzw. zu star­ker Son­nen­ein­strah­lung ge­schwächt, was wie­der­um das Wachs­tum des Klees för­dern wür­de. Aus die­sem Grund ist es wich­tig, re­gel­mä­ßig den Ra­sen zu spren­gen, um die­sen zu­sätz­lich zu stär­ken.

Mög­lich­keit 1: Klei­ne Flä­chen Klee im Ra­sen mit Dun­kel­heit be­kämp­fen

Eher ein Ge­heim­tipp un­ter den Hob­by­gärt­nern ist das Ver­nich­ten von Klee im Ra­sen durch Bo­den­fo­lie* oder dunk­le Plas­tik­fo­lie. Die­se Tech­nik kann bei klei­nen be­fal­le­nen Stel­len aber sehr hilf­reich sein. Span­nen Sie die Fo­lie ein­fach über die be­trof­fe­nen Be­rei­che, und war­ten Sie bis zu vier Wo­chen ab. Be­sei­ti­gen Sie die Be­span­nung nach die­ser Zeit wie­der – und Sie wer­den se­hen, dass sich der Klee in der Zwi­schen­zeit zu­rück­ge­zo­gen hat bzw. schon kom­plett ein­ge­gan­gen ist.

Hin­weis:
Kei­ne Sor­ge! Ihr Gras wird durch die­se Maß­nah­me zwar auch in Mit­lei­den­schaft ge­zo­gen, wächst nach kur­zer Er­ho­lungs­zeit aber wie ge­wohnt wei­ter – und das oh­ne Un­kraut.

Mög­lich­keit 2: Aus­ste­chen hilft zur dau­er­haf­ten Ent­fer­nung

Ausstechen hilft zum dauerhaften BekämpfungWenn Sie bei der Ab­deck­me­tho­de doch zu viel Angst um Ihr schö­nes Grün ha­ben, gibt es auch ei­ne an­de­re Mög­lich­keit, den Klee dau­er­haft aus dem Ra­sen zu ent­fer­nen: näm­lich durch Aus­ste­chen. Wich­tig ist da­bei, dass Sie das ent­spre­chen­de Stück so tief aus­ste­chen, dass auch die Wur­zel mit her­aus­ge­ris­sen wird. Schau­en Sie sich da­für die Er­de in dem ent­fern­ten Stück an, um zu prü­fen, ob die Pflan­ze wirk­lich samt Wur­zel be­sei­tigt wur­de. Wenn dies nicht der Fall ist, soll­ten Sie noch et­was tie­fer aus­ste­chen. An­sons­ten ist die­se Ar­beit völ­lig um­sonst, und Sie müs­sen nach ei­ner ge­wis­sen Zeit wie­der von vor­ne an­fan­gen. Die­se Va­ri­an­te bie­tet sich an, wenn Sie ro­ten Klee in Ih­rem Ra­sen be­kämp­fen müs­sen. Denn die­ser lässt sich in der Re­gel auf an­de­ren We­gen nicht bzw. nur sehr schwer be­sei­ti­gen.

Si­cher­lich möch­ten Sie Ih­ren Ra­sen nach dem Aus­ste­chen nicht ein­fach so mit gro­ßen Lö­chern zu­rück­las­sen. Sie kön­nen des­we­gen an die­sen Stel­len Ra­sen nach­sä­en oder sich im Bau­markt bzw. Gar­ten­cen­ter Fer­ti­gra­sen be­sor­gen, den Sie in die Lö­cher ein­set­zen kön­nen.

Mög­lich­keit 3: Durch Ver­ti­ku­tie­ren gro­ße Flä­chen (Weiß-)Klee im Ra­sen ver­nich­ten

Liegt be­reits ein groß­flä­chi­ger Be­fall des re­la­tiv harm­lo­sen Weiß­klees vor, kann das Ra­sen ver­ti­ku­tie­ren wei­ter­hel­fen. Die­se Maß­nah­me zur Gar­ten­pfle­ge hat zwei Vor­tei­le: Zum ei­nen kann der Ra­sen durch den Schnitt an sei­ner Ober­flä­che bes­ser at­men und Sau­er­stoff auf­neh­men. Zum an­de­ren wird der Klee durch den Ein­schnitt ge­schä­digt und da­durch ge­schwächt. Das al­les führt da­zu, dass der Ra­sen im­mer mehr das Un­kraut ver­drängt und Sie sich schon bald wie­der über ei­nen klee­frei­en Ra­sen freu­en.

Die ver­blei­ben­den kah­len Stel­len kön­nen Sie mit et­was Ra­sen­er­de* und Sa­men* wie­der auf­fül­len. Da­mit der Ra­sen nach die­sem Ein­griff ins­ge­samt wie­der schön und gleich­mä­ßig wächst, soll­ten Sie ihn dün­gen und an­schlie­ßend re­gel­mä­ßig (ein- bis zwei­mal pro Wo­che) mä­hen.

Ach­tung:
Ach­ten Sie, wenn Sie den Ra­sen mä­hen, dar­auf, dass Sie nicht zu kurz schnei­den. Denn je kür­zer das Gras, des­to mehr Licht be­kommt das Un­kraut und kann dem­ent­spre­chend bes­ser wach­sen. Ex­per­ten emp­feh­len ei­ne Mäh­hö­he von vier Zen­ti­me­tern.

Mög­lich­keit 4: Auch ein­fa­che Haus­mit­tel hel­fen

Sie su­chen ein Haus­mit­tel, um den Klee im Ra­sen na­tür­lich zu ent­fer­nen, ganz oh­ne Che­mie und oh­ne Gift? Dann be­kämp­fen Sie das Un­kraut doch ganz bio­lo­gisch mit ko­chen­dem Was­ser! Ein­fach über die be­trof­fe­nen Stel­len gie­ßen, trock­nen las­sen und schon ster­ben die Pflan­zen ab.

Oft­mals ist auch zu le­sen, dass sich der Klee nur mit Es­sig und Salz ver­nich­ten lässt. Die­se Me­tho­de soll­ten Sie al­ler­dings nur im Not­fall oder bei ganz klei­nen Stel­len an­wen­den. Denn wenn die Mit­tel ein­si­ckern, könn­ten ne­ben dem Un­kraut auch an­de­ren Pflan­zen und Tie­re ge­fähr­det wer­den.

Ach­tung:
Laut Pflan­zen­schutz­ge­setz der Bun­des­re­pu­blik Deutsch­land ist der Ein­satz von Es­sig und Salz auf ge­pflas­ter­ten bzw. ver­sie­gel­ten Flä­chen ver­bo­ten, da dort kein bio­lo­gi­scher Ab­bau mög­lich ist und das Ober­flä­chen­was­ser nicht ver­si­ckern kann.

Mög­lich­keit 5: Klee im Ra­sen ent­fer­nen mit Che­mie

Klee im Ra­sen ent­fer­nen kön­nen Sie auch mit Che­mie. On­line fin­den Sie den pas­sen­den Un­kraut­ver­nich­ter*, der das un­ge­woll­te Un­kraut be­kämpft. Auch hier müs­sen Sie wie­der kei­ne Angst um Ih­re Grün­flä­che ha­ben, denn die­se bleibt da­von un­be­ein­träch­tigt. Das liegt dar­an, dass die Wirk­stof­fe in sol­chen Un­kraut­ver­nich­tern nur zweikeim­blätt­ri­gen Pflan­zen an­grei­fen, wo­zu z. B. Klee ge­hört. Grä­ser sind ein­keim­blätt­rig und so­mit nicht in Ge­fahr.Weißer Klee lässt sich im Rasen leicht vernichten

Da­mit der Un­kraut­ver­nich­ter schnell wir­ken kann, ist es rat­sam, ihm ei­ne gro­ße An­griffs­flä­che zu bie­ten. Da­für emp­fiehlt es sich, den Ra­sen vor dem Auf­tra­gen nicht zu mä­hen. Das Mit­tel kann so auf ei­ner gro­ßen Ober­flä­che von den Blät­tern auf­ge­nom­men wer­den.

Au­ßer­dem soll­ten Sie dar­auf ach­ten, dass der Ver­nich­ter nicht di­rekt wie­der von den Blät­tern ab­ge­spült wird. Um ihm et­was Zeit zum Wir­ken zu ge­ben, soll­ten Sie al­so ei­nen Tag wäh­len, an dem für die nächs­ten Stun­den kein Re­gen mehr ge­mel­det ist und im An­schluss die Grün­flä­che nicht di­rekt wäs­sern.

Mög­lich­keit 6: Stu­den­ten un­ter­stüt­zen Sie ger­ne

Ei­gent­lich fehlt Ih­nen die Zeit, selbst den Klee in Ih­rem Ra­sen zu be­kämp­fen? Ein Gärt­ner ist Ih­nen aber zu teu­er? Dann soll­ten Sie sich von gar­ten­er­fah­re­nen Stu­den­ten hel­fen las­sen! Fle­xi­bel, zu güns­ti­gen Kon­di­tio­nen und aus Ih­rer Nä­he – um nur ei­ni­ge Vor­tei­le zu nen­nen.

Das hat Ihr In­ter­es­se ge­weckt? Dann zö­gern Sie nicht lan­ge, und ge­ben Sie noch heu­te kos­ten­los ei­ne An­zei­ge bei JOB­RUF auf! Schon bald wer­den Sie net­te Stu­den­ten mit grü­nem Dau­men ken­nen­ler­nen, die Sie ger­ne bei der Gar­ten­ar­beit un­ter­stüt­zen.

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Bild­quel­len (v.o.n.u.):
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