Löwenzahn im Rasen bekämpfen 3 Möglichkeiten zum Entfernen

Löwenzahn im Rasen bekämpfen

Löwenzahn im Rasen bekämpfenManche Leute freuen sich über Löwenzahn: Kinder z. B., wenn Sie mit Pusteblumen über die Wiese laufen, oder Hobbyköche, die hiermit leckere Köstlichkeiten anfertigen. Anders sieht es bei vielen Gartenbesitzern aus; den meisten ist das Unkraut mit den gelben Blüten im eigenen Garten einfach nur ein Dorn im Auge. Denn dieser tritt mit den Rasenpflanzen in Konkurrenz. Aber leider kann man die anpassungsfähige und anspruchslose Pflanze, die zudem in der Regel leider immer in größeren Mengen auftritt, nur schwer in Schach halten. Wenn auch Sie betroffen sind, zeigen wir Ihnen im Folgenden drei Möglichkeiten, wie Sie den Löwenzahn im Rasen bekämpfen können – und das Unkraut dauerhaft loswerden.

Weitere Verbreitung verhindern

Zum Leidwesen vieler Gartenbesitzer verbreitet sich Löwenzahn sehr schnell. Die Samen werden z. B. durch den Wind oder durch Schuhe, mit denen man über die Wiese läuft, verteilt. Deswegen ist es wichtig, die Samenbildung und somit eine weitere Verbreitung zu verhindern.

Schneiden Sie deswegen die Blütenköpfe ab. Ohne Blüte kann es nicht zu einem weiteren Aussamen kommen – eine Vermehrung ist also unterbunden. Um Bienen und anderen Insekten allerdings die Möglichkeit zu geben, noch den Nektar aus den gelben Blüten zu sammeln, sollten Sie mit dem Abschneiden bis nach dem Verblühen warten.

Achtung:
Werfen Sie die abgeschnittenen Blüten nicht auf dem Kompost! Die Schnittreste gehören in eine Tüte und dann auf den Restmüll. Andernfalls können sich Samen auf dem Kompost verteilen und somit zu einer erneuten Verbreitung führen.

Möglichkeit 1: Pflanzen mit Wurzel ausstechen

Wer kennt es nicht? Sie versuchen den Löwenzahn im Rasen zu entfernen, indem Sie ihn einfach rausziehen, und schon kurze Zeit später sprießen die Pflanzen wieder? Das liegt an den Wurzeln, die tief – bis zu einen, manchmal sogar bis zu zwei Metern – in die Erde hineinwachsen. Bei dem Versuch, die Pflanze auszuziehen, reißt die Wurzel zwar ab, bleibt zum größten – nicht sichtbaren – Teil aber in der Erde zurück. Dies wiederum führt dazu, dass das hartnäckige Unkraut schnell wieder nachwächst.

Pflanzen unbedingt mit Wurzeln entfernenWenn Sie also dauerhaft den Löwenzahn im Rasen beseitigen wollen, hilft nur eins: Die Pflanze muss samt Wurzeln ausgestochen werden. Hierfür können Sie ein langes Küchenmesser verwenden oder sich im Baumarkt oder Gartencenter einen speziellen Unkraut- bzw. Löwenzahnstecher besorgen. Hierbei handelt es sich um ein Gerät – optisch eine Mischung aus Schuhlöffel und schmaler Schaufel, manchmal seitlich mit metallenen Zähnen –, mit dem man neben der Pflanze in den Boden sticht. Mit leichten Bewegungen und Drehungen lockern Sie die Wurzel aus der Erde und können diese komplett herausziehen. Manche Geräte besitzen einen langen Stiel, sodass Sie sich bei der Arbeit noch nicht mal bücken müssen.

Möglichkeit 2: Chemisch Löwenzahn im Rasen entfernen

Ihnen ist das Ausstechen zu mühsam und deswegen wollen Sie den Löwenzahn im Rasen vernichten mit chemischen Mitteln? Im Baumarkt oder Gartencenter gibt es spezielle Mittel gegen Löwenzahn im Rasen. Da die Wirkstoffe nur zweikeimblättrige Pflanzen angreifen (hierzu gehört der Löwenzahn), bleibt der einkeimblättrige Rasen hiervon unberührt.

Warten Sie mit Ihrem Vorhaben auf jeden Fall so lange, bis die Pflanzen groß sind und somit eine entsprechende Angriffsfläche bieten. Deswegen sollten Sie vorher nicht den Rasen mähen. Wählen Sie zudem einen Tag, an dem für die nächsten Stunden kein Regen mehr gemeldet ist, um dem Vernichter etwas Zeit zum Einwirken zu geben. Im Anschluss sollten Sie also auch nicht Ihren Rasen sprengen.

Flüssige Unkrautvernichter können mit einer Gießkanne oder einer Rückenspritze aufgetragen werden. Verteilen Sie das Mittel möglichst nur auf den betroffenen Stellen, z. B. indem Sie direkt in die Blattrosette spritzen. Es sind auch spezielle Spritzmittel gegen Löwenzahn im Rasen erhältlich, die gleichzeitig auch das Gras düngen.

Achtung:
Beachten Sie immer, dass chemische Unkrautvernichter auch umliegenden Pflanzen schaden oder in das Grundwasser gelangen können. Manche Pflanzen sind oft auch schon resistent gegen solche Gifte. Informieren Sie sich vor dem Einsatz von chemischen Mitteln immer genauestens im Baumarkt oder Gartencenter!

Möglichkeit 3: Mit Hausmitteln Löwenzahn im Rasen beseitigen

Sie wollen den Löwenzahn im Rasen lieber biologisch bekämpfen? Natürlich kennen Hobbygärtner auch hierfür eine Lösung, die sich in jedem Haushalt finden lässt: Salz und Essig.Mittel gegen Löwenzahn im Rasen

Aber beim Einsatz dieser Hausmittel ist Vorsicht geboten! Essig und Salz sind sehr aggressiv und nicht sehr umweltschonend. Sie gelangen in die Kanalisation und stören so die Mikroorganismen, die für die Wasseraufbereitung in den Klärwerken zuständig sind. Setzen Sie sie also gegen Löwenzahn im Rasen ein, dürfen Sie nur sehr sparsam und gezielt arbeiten.

Hierfür geben oder träufeln Sie etwas von den Hausmitteln direkt in die Blattrosette. Gießen Sie nun noch ein wenig Wasser darüber, werden Sie feststellen, dass das Unkraut nach einigen Tagen abgestorben ist.

Achtung:
Der Einsatz von Essig und Salz auf gepflasterten bzw. versiegelten Flächen ist laut Pflanzenschutzgesetz der Bundesrepublik Deutschland verboten – dort ist kein biologischer Abbau möglich und das Oberflächenwasser kann nicht versickern.

Studenten helfen gerne weiter

Obwohl Sie wie beschrieben den Löwenzahn im Rasen bekämpfen, wird dieses hartnäckige Unkraut voraussichtlich nicht sofort aus Ihrem Garten verschwinden. Hinzu kommt, dass Ihr Nachbar ein Liebhaber des Unkrauts ist, dessen Samen sich immer wieder in Ihren Garten verirren? Warum lassen Sie sich die mühseligen Arbeiten nicht von einem gartenerfahrenen Studenten abnehmen?

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Bildquellen (v.o.n.u.):
© Petra Bosse / PIXELIO
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