Lö­wen­zahn im Ra­sen be­kämp­fen

Löwenzahn im Rasen bekämpfenMan­che Leu­te freu­en sich über Lö­wen­zahn: Kin­der z. B., wenn Sie mit Pus­te­blu­men über die Wie­se lau­fen, oder Hob­by­kö­che, die hier­mit le­cke­re Köst­lich­kei­ten an­fer­ti­gen. An­ders sieht es bei vie­len Gar­ten­be­sit­zern aus; den meis­ten ist das Un­kraut mit den gel­ben Blü­ten im ei­ge­nen Gar­ten ein­fach nur ein Dorn im Au­ge. Denn die­ser tritt mit den Ra­sen­pflan­zen in Kon­kur­renz. Aber lei­der kann man die an­pas­sungs­fä­hi­ge und an­spruchs­lo­se Pflan­ze, die zu­dem in der Re­gel lei­der im­mer in grö­ße­ren Men­gen auf­tritt, nur schwer in Schach hal­ten.

Wenn auch Sie be­trof­fen sind, zei­gen wir Ih­nen im Fol­gen­den drei Mög­lich­kei­ten, wie Sie den Lö­wen­zahn im Ra­sen be­kämp­fen kön­nen – und das Un­kraut dau­er­haft los­wer­den.

Die mit * ge­kenn­zeich­ne­ten Links sind sog. Af­fi­lia­te-Links - die­se ver­wei­sen auf Pro­duk­te bei Ama­zon. Falls Sie ein Pro­dukt dort kau­fen, er­hal­ten wir ei­ne klei­ne Pro­vi­si­on. Für Sie ent­ste­hen zu kei­nem Zeit­punkt zu­sätz­li­che Kos­ten!

Schnell­na­vi­ga­ti­on

Ver­brei­tung ver­hin­dern

Pflan­zen aus­ste­chen (1)

Che­mi­sche Ent­fer­nung (2)

Be­sei­ti­gung mit Haus­mit­teln (3)

Gar­ten­hil­fe von JOB­RUF

Wei­te­re Ver­brei­tung ver­hin­dern

Zum Leid­we­sen vie­ler Gar­ten­be­sit­zer ver­brei­tet sich Lö­wen­zahn sehr schnell. Die Sa­men wer­den z. B. durch den Wind oder durch Schu­he, mit de­nen man über die Wie­se läuft, ver­teilt. Des­we­gen ist es wich­tig, die Sa­men­bil­dung und so­mit ei­ne wei­te­re Ver­brei­tung zu ver­hin­dern.

Schnei­den Sie des­we­gen die Blü­ten­köp­fe ab. Oh­ne Blü­te kann es nicht zu ei­nem wei­te­ren Aus­sa­men kom­men – ei­ne Ver­meh­rung ist al­so un­ter­bun­den. Um Bie­nen und an­de­ren In­sek­ten al­ler­dings die Mög­lich­keit zu ge­ben, noch den Nek­tar aus den gel­ben Blü­ten zu sam­meln, soll­ten Sie mit dem Ab­schnei­den bis nach dem Ver­blü­hen war­ten.

Ach­tung:
Wer­fen Sie die ab­ge­schnit­te­nen Blü­ten nicht auf dem Kom­post! Die Schnit­t­res­te ge­hö­ren in ei­ne Tü­te und dann auf den Rest­müll. An­dern­falls kön­nen sich Sa­men auf dem Kom­post ver­tei­len und so­mit zu ei­ner er­neu­ten Ver­brei­tung füh­ren.

Nach oben

Mög­lich­keit 1: Pflan­zen mit Wur­zel aus­ste­chen

Wer kennt es nicht? Sie ver­su­chen den Lö­wen­zahn im Ra­sen zu ent­fer­nen, in­dem Sie ihn ein­fach raus­zie­hen, und schon kur­ze Zeit spä­ter sprie­ßen die Pflan­zen wie­der? Das liegt an den Wur­zeln, die tief – bis zu ei­nen, manch­mal so­gar bis zu zwei Me­tern – in die Er­de hin­ein­wach­sen. Bei dem Ver­such, die Pflan­ze aus­zu­zie­hen, reißt die Wur­zel zwar ab, bleibt zum größ­ten – nicht sicht­ba­ren – Teil aber in der Er­de zu­rück. Dies wie­der­um führt da­zu, dass das hart­nä­cki­ge Un­kraut schnell wie­der nach­wächst.

Pflanzen unbedingt mit Wurzeln entfernenWenn Sie al­so dau­er­haft den Lö­wen­zahn im Ra­sen be­sei­ti­gen wol­len, hilft nur eins: Die Pflan­ze muss samt Wur­zeln aus­ge­sto­chen wer­den. Hier­für kön­nen Sie ei­nen spe­zi­el­len Un­kraut- bzw. Lö­wen­zahn­s­te­cher* ver­wen­den. Hier­bei han­delt es sich um ein Ge­rät – op­tisch ei­ne Mi­schung aus Schuh­löf­fel und schma­ler Schau­fel, manch­mal seit­lich mit me­tal­le­nen Zäh­nen –, mit dem man ne­ben der Pflan­ze in den Bo­den sticht.

Mit leich­ten Be­we­gun­gen und Dre­hun­gen lo­ckern Sie die Wur­zel aus der Er­de und kön­nen die­se kom­plett her­aus­zie­hen. Man­che Ge­rä­te be­sit­zen ei­nen lan­gen Stiel, so­dass Sie sich bei der Ar­beit noch nicht mal bü­cken müs­sen.

Nach oben

Mög­lich­keit 2: Che­misch Lö­wen­zahn im Ra­sen ent­fer­nen

Ih­nen ist das Aus­ste­chen zu müh­sam und des­we­gen wol­len Sie den Lö­wen­zahn im Ra­sen ver­nich­ten mit che­mi­schen Mit­teln; hier­für gibt es pas­sen­de Ra­sen­un­kraut-Ver­nich­ter*. Da die Wirk­stof­fe nur zweikeim­blätt­ri­ge Pflan­zen an­grei­fen (hier­zu ge­hört der Lö­wen­zahn), bleibt der ein­keim­blätt­ri­ge Ra­sen hier­von un­be­rührt.

War­ten Sie mit Ih­rem Vor­ha­ben auf je­den Fall so lan­ge, bis die Pflan­zen groß sind und so­mit ei­ne ent­spre­chen­de An­griffs­flä­che bie­ten. Des­we­gen soll­ten Sie vor­her nicht den Ra­sen mä­hen. Wäh­len Sie zu­dem ei­nen Tag, an dem für die nächs­ten Stun­den kein Re­gen mehr ge­mel­det ist, um dem Ver­nich­ter et­was Zeit zum Ein­wir­ken zu ge­ben. Im An­schluss soll­ten Sie al­so auch nicht Ih­ren Ra­sen spren­gen.

Flüs­si­ge Un­kraut­ver­nich­ter kön­nen mit ei­ner Gieß­kan­ne* oder ei­ner Rü­cken­sprit­ze* auf­ge­tra­gen wer­den. Ver­tei­len Sie das Mit­tel mög­lichst nur auf den be­trof­fe­nen Stel­len, z. B. in­dem Sie di­rekt in die Blat­t­ro­set­te sprit­zen. Es sind auch spe­zi­el­le Spritz­mit­tel ge­gen Lö­wen­zahn im Ra­sen er­hält­lich, die gleich­zei­tig auch das Gras dün­gen.

Ach­tung:
Be­ach­ten Sie im­mer, dass che­mi­sche Un­kraut­ver­nich­ter auch um­lie­gen­den Pflan­zen scha­den oder in das Grund­was­ser ge­lan­gen kön­nen. Man­che Pflan­zen sind oft auch schon re­sis­tent ge­gen sol­che Gif­te. In­for­mie­ren Sie sich vor dem Ein­satz von che­mi­schen Mit­teln im­mer ge­nau­es­tens im Bau­markt oder Gar­ten­cen­ter!

Nach oben

Mög­lich­keit 3: Mit Haus­mit­teln Lö­wen­zahn im Ra­sen be­sei­ti­gen

Sie wol­len den Lö­wen­zahn im Ra­sen lie­ber bio­lo­gisch be­kämp­fen? Na­tür­lich ken­nen Hob­by­gärt­ner auch hier­für ei­ne Lö­sung, die sich in je­dem Haus­halt fin­den lässt: Salz und Es­sig.Mittel gegen Löwenzahn im Rasen

Aber beim Ein­satz die­ser Haus­mit­tel ist Vor­sicht ge­bo­ten! Es­sig und Salz sind sehr ag­gres­siv und nicht sehr um­welt­scho­nend. Sie ge­lan­gen in die Ka­na­li­sa­ti­on und stö­ren so die Mi­kro­or­ga­nis­men, die für die Was­ser­auf­be­rei­tung in den Klär­wer­ken zu­stän­dig sind. Set­zen Sie sie al­so ge­gen Lö­wen­zahn im Ra­sen ein, dür­fen Sie nur sehr spar­sam und ge­zielt ar­bei­ten.

Hier­für ge­ben oder träu­feln Sie et­was von den Haus­mit­teln di­rekt in die Blat­t­ro­set­te. Gie­ßen Sie nun noch ein we­nig Was­ser dar­über, wer­den Sie fest­stel­len, dass das Un­kraut nach ei­ni­gen Ta­gen ab­ge­stor­ben ist.

Ach­tung:
Der Ein­satz von Es­sig und Salz auf ge­pflas­ter­ten bzw. ver­sie­gel­ten Flä­chen ist laut Pflan­zen­schutz­ge­setz der Bun­des­re­pu­blik Deutsch­land ver­bo­ten – dort ist kein bio­lo­gi­scher Ab­bau mög­lich und das Ober­flä­chen­was­ser kann nicht ver­si­ckern.

Nach oben

Stu­den­ten hel­fen ger­ne wei­ter

Ob­wohl Sie wie be­schrie­ben den Lö­wen­zahn im Ra­sen be­kämp­fen, wird die­ses hart­nä­cki­ge Un­kraut vor­aus­sicht­lich nicht so­fort aus Ih­rem Gar­ten ver­schwin­den. Hin­zu kommt, dass Ihr Nach­bar ein Lieb­ha­ber des Un­krauts ist, des­sen Sa­men sich im­mer wie­der in Ih­ren Gar­ten ver­ir­ren? War­um las­sen Sie sich die müh­se­li­gen Ar­bei­ten nicht von ei­nem gar­ten­er­fah­re­nen Stu­den­ten ab­neh­men?

Schal­ten Sie ein­fach kos­ten­los ei­ne An­zei­ge bei der Stu­den­ten­ver­mitt­lung JOB­RUF und tre­ten Sie schon in­ner­halb kür­zes­ter Zeit in Kon­takt mit stu­den­ti­schen Gar­ten­hel­fern! Die­se ste­hen Ih­nen auch bei wei­te­ren Auf­ga­ben ger­ne tat­kräf­tig zur Ver­fü­gung, z. B. beim He­cke schnei­den.

Jetzt kos­ten­los An­zei­ge auf­ge­ben

 

Bild­quel­len (v.o.n.u.):
© Pe­tra Bos­se / PI­XELIO
© Erich Kepp­ler / PI­XELIO
© Ma­mas-Haus­mit­tel.de / PI­XELIO