Moos im Ra­sen ent­fer­nen

Moos im Rasen entfernenMoos im Porte­mon­naie ist gut, Moos im Ra­sen eher we­ni­ger. Denn vie­le Gar­ten­be­sit­zer är­gern sich über das un­ge­woll­te Un­kraut, das sich auf Grund­stü­cken breit­macht und Ra­sen­pflan­zen ver­drängt. Auch Ih­re Wie­se ist von Moos­be­fall be­trof­fen? Dann zei­gen wir Ih­nen im Fol­gen­den, war­um die Ur­sa­chen­for­schung vor al­lem für ei­ne dau­er­haf­te Be­kämp­fung un­um­gäng­lich ist und wie Sie das Moos in Ih­rem Ra­sen ent­fer­nen – bio­lo­gisch und oh­ne Che­mie durch Ver­ti­ku­tie­ren oder al­ter­na­tiv mit che­mi­schen Hilfs­mit­teln.

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Schnell­na­vi­ga­ti­on

Ur­sa­chen­fin­dung (1)

Vor­be­rei­tung: Mä­hen und dün­gen (2)

Moos be­kämp­fen durch Ver­ti­ku­tie­ren (3)

Nach­sä­en (4)

Al­ter­na­tiv che­mi­sche Ent­fer­nung

Gar­ten­hil­fe von JOB­RUF

Schritt 1: Ur­sa­chen­fin­dung schützt vor neu­em Be­fall

Be­vor Sie sich Ge­dan­ken dar­über ma­chen, wie Sie am bes­ten wie­der das Moos in Ih­rem Ra­sen ver­nich­ten, soll­ten Sie sich erst ein­mal über­le­gen, wo es über­haupt her­kommt bzw. wie­so es bei Ih­nen wächst. Oh­ne ei­ne aus­rei­chen­de Ur­sa­chen­su­che und ent­spre­chen­de Be­he­bung des Pro­blems kön­nen Sie dem un­lieb­sa­men Un­kraut vor­aus­sicht­lich nicht so schnell und erst gar nicht dau­er­haft Herr wer­den.

Dies sind die häu­figs­ten Grün­de für Moos­be­fall und so ge­hen Sie da­ge­gen vor:

  • Nähr­stoff­man­gel: Im­mer wenn Sie den Ra­sen mä­hen, ent­zie­hen Sie dem Bo­den und so­mit dem Ra­sen wich­ti­ge Nähr­stof­fe. Die­se kön­nen Sie durch ei­ne Dün­gung wie­der zu­füh­ren
  • Schat­ten: Moos liebt – an­ders als Gras – Schat­ten. Liegt Ihr Ra­sen al­so z. B. un­ter ei­ner dich­ten Baum­kro­ne, die Schat­ten wirft, kann sich das Un­kraut bes­ser aus­brei­ten und die Ra­sen­pflan­zen ver­drän­gen. Ver­su­chen Sie al­so nach Mög­lich­keit, sol­che Schat­ten­spen­der zu be­sei­ti­gen oder zu­min­dest so weit wie mög­lich zu ver­klei­nern
  • Stau­näs­se: Bei ei­ner kon­stan­ten Feuch­tig­keit im Bo­den ist die Ge­fahr, dass die Wur­zeln der Gras­pflan­zen fau­len, sehr groß. Das liegt an der Ver­dich­tung der obe­ren Erd­schicht, wie es z. B. bei zu leh­mi­gen Bö­den häu­fig der Fall ist. Das Was­ser hat so­mit kei­ne Mög­lich­keit ab­zu­si­ckern. Wenn Sie den Bo­den um­gra­ben und et­was Sand un­ter­ar­bei­ten, soll­te das Pro­blem be­ho­ben wer­den; das Was­ser kann bes­ser ab­lau­fen
  • Sau­rer Bo­den: Moos kann auf sau­ren Bö­den wach­sen; Gras be­kommt bei ei­nem pH-Wert un­ter 5,5 (ein pH-Bo­den­test lässt ein­fach on­line be­stel­len*) nicht mehr ge­nü­gend Nähr­stof­fe. In die­sem Fal­le soll­ten Sie den Ra­sen kal­ken – und die Säu­re so­mit neu­tra­li­sie­ren

Schritt 2: Zur Vor­be­rei­tung Ra­sen mä­hen und dün­gen

Um na­tür­lich Moos im Ra­sen zu ent­fer­nen, emp­fiehlt es sich, als Vor­be­rei­tung auf die fol­gen­den Ar­beits­schrit­te zu­nächst den Ra­sen zu dün­gen. Hier­durch wird ei­ne aus­rei­chen­de Nähr­stoff­ver­sor­gung si­cher­ge­stellt, und das Gras kann sich op­ti­mal auf die be­vor­ste­hen­den Ein­grif­fe vor­be­rei­ten.

Mä­hen Sie im An­schluss den Ra­sen. Ach­ten Sie aber dar­auf, dass Sie die von Ex­per­ten emp­foh­le­ne Mäh­hö­he von vier Zen­ti­me­tern nicht un­ter­schrei­ten. Mä­hen Sie zwei Wo­chen spä­ter er­neut – dies­mal so tief wie mög­lich, d. h. auf der un­ters­ten Stu­fe Ih­res Ra­sen­mä­hers* (ent­spricht ca. 2 bis 4 cm).

Ach­tung:
Er­scheint Ih­nen der Ra­sen nach dem Mä­hen zu tro­cken, war­ten Sie mit den wei­te­ren Ar­bei­ten bis zum nächs­ten Tag. In der Zwi­schen­zeit kön­nen Sie den Ra­sen spren­gen.

Schritt 3: Moos im Ra­sen be­kämp­fen durch Ver­ti­ku­tie­ren

Be­son­ders bei groß­flä­chi­gem Be­fall kön­nen Sie am ein­fachs­ten mit­hil­fe ei­nes Ver­ti­ku­tie­rers* Moos im Ra­sen be­sei­ti­gen. Denn beim Ra­sen ver­ti­ku­tie­ren, ei­ner Art Be­lüf­tung für den Ra­sen, wird der so­ge­nann­te Ra­sen­filz – be­ste­hend vor al­lem aus Mäh­rück­stän­den und Moos, aber auch Tei­len an­de­rer Bei­pflan­zen – ent­fernt. Die Wur­zeln des Moo­ses wer­den durch die Ein­schnit­te her­aus­ge­zo­gen.

Da Sie na­tür­lich nur das Un­kraut im Ra­sen be­kämp­fen und nicht die Grä­ser be­schä­di­gen möch­ten, soll­ten Sie dar­auf ach­ten, dass die Mes­ser den Bo­den höchs­tens drei Zen­ti­me­ter tief ein­rit­zen. Die bes­te Wir­kung er­zie­len Sie da­bei, in­dem Sie das Ge­rät zu­nächst längs und an­schlie­ßend quer über die Ra­sen­flä­che füh­ren.

Hin­weis:
Ha­ben Sie kei­ne Angst um Ih­re Ra­sen­pflan­zen! Ein­zel­ne Gras­hal­me wer­den zwar auch et­was in Mit­lei­den­schaft ge­zo­gen, aber re­ge­ne­rie­ren sich nach ei­ner kur­zen Er­ho­lungs­pha­se auf­grund der durch das Ver­ti­ku­tie­ren ent­ste­hen­den Be­lüf­tung schnell wie­der.

Schritt 4: Ra­sen nach­sä­en

Auch wenn das Ver­ti­ku­tie­ren für den Ra­sen an sich kei­ne gro­ße Ge­fahr dar­stellt, kann es den­noch sein, dass da­nach ei­ni­ge kah­le Stel­len zu­rück­blei­ben.

Während dem Auftragen von chemischen Mitteln Rasen nicht betretenDa dies nicht nur un­schön aus­sieht, son­dern auch Platz schafft für Un­kräu­ter, kön­nen Sie ein­zel­ne klei­ne Schä­den aus­bes­sern, in­dem Sie den Ra­sen nach­sä­en. Nach kur­zer Zeit freu­en Sie sich wie­der über ei­ne schö­ne – und vor al­lem moos­freie – Grün­flä­che.

Moos im Ra­sen ver­nich­ten al­ter­na­tiv mit Che­mie

Al­ter­na­tiv kön­nen Sie zu­sätz­lich che­mi­sche Moos­ver­nich­ter* ver­wen­den. Die­se er­hal­ten Sie im Bau­markt oder Gar­ten­cen­ter. In­for­mie­ren Sie sich beim Kauf dar­über, wel­che Wirk­stoff­zu­sam­men­set­zung sich für Ih­ren Gar­ten am bes­ten eig­net und wie Sie die Mit­tel am bes­ten an­wen­den.

In der Re­gel tra­gen Sie das Kon­zen­trat gleich­zei­tig mit ei­nem Ra­sen­dün­ger* auf. Es gibt so­gar spe­zi­el­le Ra­sen­dün­ger, die di­rekt ei­nen Moos­ver­nich­ter ent­hal­ten. Und egal, ob Sie sich für ein Pro­dukt mit dem Wirk­stoff Ei­sen­sul­fat, Es­sig­säu­re oder Qui­no­cla­min ent­schei­den: In­ner­halb von zehn Ta­gen stirbt das Moos ab. Sie kön­nen im An­schluss mit ei­nem Re­chen* oder ei­ner Har­ke* das Moos in Ih­rem Ra­sen ent­fer­nen, und das oh­ne zu ver­ti­ku­tie­ren.

Ach­tung:
Sei­en Sie beim Ein­satz ei­nes Mit­tels mit Ei­sen­sul­fat vor­sich­tig. Zum ei­nen ist die­ser Wirk­stoff – be­son­ders wenn er ver­schluckt wird – ge­sund­heits­schäd­lich. Tra­gen Sie des­we­gen, wenn Sie das Moos im Ra­sen be­kämp­fen, im­mer pas­sen­de Hand­schu­he*, ver­mei­den Sie den Kon­takt mit der Haut so­wie den Au­gen und ach­ten Sie dar­auf, dass Kin­der und Haus­tie­re wäh­rend dem Auf­tra­gen nicht die Wie­se be­tre­ten. Zum an­de­ren kön­nen die­se Mit­tel un­schö­ne Fle­cken auf Stein­plat­ten oder Klei­dung hin­ter­las­sen.

Stu­den­ten be­kämp­fen ger­ne Ihr Un­kraut

Sind Ih­nen die­se vier Ar­beits­schrit­te zum Ver­nich­ten von Moss im Ra­sen zu müh­se­lig oder fehlt Ih­nen ein­fach die Zeit da­für? Kein Pro­blem! Stu­den­ti­sche Gar­ten­hel­fer ste­hen Ih­nen ger­ne tat­kräf­tig zur Sei­te und über­neh­men die­se und vie­le wei­te­ren Auf­ga­ben im Gar­ten ger­ne für Sie.

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