JOBRUF-Redaktion JOBRUF-Redaktion
Aktualisiert: 10.08.2023

Referate spannend und informativ gestalten

Referate gehören im Studium zum ungeliebten Pflichtprogramm. Jeder kennt das Bild im Seminarraum: Ein Referent liest ambitionslos seinen Text ab, während die Mitstudenten gelangweilt in die Gegend oder auf ihre Smartphones starren. Bei solchen Veranstaltungen werden kaum Informationen vermittelt – entsprechend wenig Sinn haben schlechte Referate für das Erschließen neuer Themen und den Erfolg im Studium. Schluss mit der Zeitverschwendung! Wir geben dir Tipps, wie du fesselnde Vorträge hältst, indem du deine Präsentationen visuell und akustisch aufwertest und das echte Interesse deines Publikums weckst.

Was macht Referate so langweilig?

Dein Mitstudent hält ein Referat? Das nutzen wahrscheinlich viele deiner Kommilitonen zum Twittern, Chatten oder der Online-Suche nach neuen Studentenjobs. Dahinter steckt keine böse Absicht, doch viele Studenten empfinden das Hören von Referaten als langweilig, einschläfernd und im schlimmsten Fall als reine Zeitverschwendung. Was sind die Gründe? Neben vielen guten Tipps für Uni-Referate verwandeln diese 6 No-Gos verwandeln jeden Vortrag in ein Schlafmittel:

1. Einstieg ohne Aufhänger

Zu Beginn musst du dein Publikum aktiv motivieren, deinem Vortrag zu lauschen. In den ersten Sätzen sollte deshalb ein Nutzen oder ein aktueller Bezug versteckt sein – sei es, durch eine Nachrichtenmeldung, eine Perspektive für das eigene Leben oder eine provokante These, die zum Widerspruch reizt. Tödlich für die Aufmerksamkeit sind dagegen Standardfloskeln wie: „Heute halte ich ein Referat zum Thema X“, „Schön, dass ihr alle so zahlreich erschienen seid“ oder gar „Ich fang´ dann mal an.“

2. Aufbau ohne Struktur

Ähnlich wie bei der Bewerbung auf einen Studentenjob sollte nach dem knackigen Einstieg sollte dein Vortrag in einen klar gegliederten Hauptteil übergehen. Im Idealfall bietest du deinen Zuhörern bereits zu Beginn einen kurzen Ausblick auf die Punkte, die jetzt folgen. Wer dagegen einen langen Vortrag ohne erkennbare sinnhafte Gliederung herunterspult, lässt sein Publikum im Stich und muss sich nicht wundern, wenn es sich lieber dem Smartphone zuwendet.

3. Schlecht präparierte Referenten

Referat vor Gruppe von StudentenNichts motiviert weniger zum Zuhören als ein Redner, der nicht weiß, worüber er spricht. Schließlich liegt der Sinn eines Referats darin, dass der Referent oder die Referatsgruppe sich einen Expertenstatus erarbeitet, und die Mitstudenten damit entlastet, indem sie ihnen gut verwertbare Informationshäppchen präsentiert. Redner, die sich beim Ablesen verhaspeln, ihre Präsentationsfolien nicht kennen und auf Rückfragen nicht reagieren können, langweilen ihr Publikum, weil ihr Vortrag keinen Nutzen verspricht.

4. Monotone Sprechweise

Wer leise, schnell und monoton referiert, kann sich darauf verlassen, dass das Publikum spätestens nach 5 Minuten geistig aussteigt. Um die Aufmerksamkeit der Zuhörer zu fesseln, brauchst du einen ruhigen Tonfall, ausreichend lange Sprechpausen und im besten Fall eine Interaktion. Frage dazu zwischendurch deine Zuhörer nach ihrer persönlichen Erfahrung oder ihrer statistischen Einschätzung zur Thematik. Wer das nicht tut, riskiert, dass sich das Plenum anderen Beschäftigungen für langweilge Vorlesungen zuwendet.

5. Chaotisches Layout

Powerpoint-Präsentationen bieten zahlreiche Gestaltungsmöglichkeiten – doch zu große Kreativität stört die Konzentration der Zuhörer. Überfrachtete Designs und dynamische Überblendeffekte lenken vom Inhalt ab. Langer Text und endlose Bulletpointlisten animieren das Publikum zum stillen Mitlesen, sodass der Fokus auf den Referenten verloren geht. Marketingfachleute haben deshalb die Grundregel aufgestellt: Nie mehr als 25 Wörter pro Folie nutzen – und das stets in dunkler, plakativer Schrift vor hellem Hintergrund.

Visuelle Mittel: Das Salz in der Suppe guter Vorträge

Menschen sind Augentiere und über die Hälfte deiner Zuhörer merkt sich Referats-Inhalte bevorzugt über ihre visuellen Eindrücke. Ihnen kommst du entgegen, wenn du deine Rede reich bebilderst. Achte immer darauf, dass die Optik zum Inhalt passt und ihn nicht überfrachtet. Hier findest du die goldenen Regeln für ein visuell attraktives Referat:

1. Ein Handout verteilen

Wenn deine Zuhörer versuchen, alle wichtigen Informationen parallel zum Referat zu notieren, könne sie deinem Vortrag kaum folgen. Nimm ihnen die Arbeit ab, indem du ein Handout mit sämtlichen Kern-Informationen zusammenstellst und es ihnen vor Beginn deines Vortrages ankündigst.

Der Profi-Tipp:
Stelle deinem Publikum das Handout in Aussicht, aber verteile es erst nach dem Referat. So garantierst du, dass sich alle Zuhörer maximal auf deinen Vortrag konzentrieren.

2. Beispiele anführen

Dein Thema strotzt nur so vor kühlen Statistiken und nackten Zahlen? Dann bieten Einzel-Beispiele deinen Zuhörern geistige Entspannung und eine Gelegenheit zu einprägsamen Bildern: Bei einem Referat über ein Krankheitsbild kannst du beispielsweise eine historische Persönlichkeit erwähnen, die darunter litt, während ein Wirtschaftsthema anschaulicher wird, wenn du ein bekanntes Unternehmen erwähnst, dass dem beschriebenen Trend mustergültig folgt. Derartige Beispiele illustrierst du mit Fotos oder Logos, die im Gedächtnis deiner Zuhörer einen Anker für die weiteren Fakten bilden.

3. Grafiken und Schaubilder statt Fließtext

Ein Bild sagt mehr als tausend Worte – diese Devise gilt auch für Referate. Leider missverstehen viele Referenten die Möglichkeiten einer Powerpoint-Präsentation, indem sie ganze Textkolonnen an die Wand werfen. Hier ist eigentlich der Platz für anschauliche Grafiken: Mit Tortendiagrammen, Verteilungskurven und Blasendiagrammen veranschaulichst du Statistiken auf lebhafte Weise. Im Bereich Technik, Design und Architektur, eignen sich 3D-PDFs besonders gut, um deinen Zuhörern visuelle Eindrücke der beschriebenen Inhalte zu liefern – vor allem virtuelle Modelle lassen sich hiermit sehr gut vermitteln.  

Ein Tipp für abstrakte Themen:
Nutze Symbolbilder, falls das Thema keine konkrete Bebilderung hergibt. Doch gerade im psychologischen Themenbereich sind diese Icons ziemlich „abgenutzt“ und werden vom Publikum gern übersehen. Erfinde hier neue Symbole: Ein Marathon-Läufer, der erschöpft die Zielgerade überquert, macht eine stärkere emotionale Aussage zum Thema „Ziele erreichen“ als die oft genutzte Zielscheibe mit Pfeil.

4. Optisch ruhiges Design

Viele Referenten meinen es gut mit dem Publikum, indem sie ihre Powerpoint-Folien möglichst abwechslungsreich gestalten wollen. Doch weniger ist hier mehr: Wähle für das Design deiner Folien ein einheitliches Layout, ruhige Farben und möglichst wenig verschiedene Schrifttypen – schließlich soll dein Publikum an deinen Lippen hängen und nicht versuchen, sich auf überfrachteten Folien zurechtzufinden.

Die einfache Regel lautet hier: Vermittle immer nur eine einzige Botschaft pro Folie. Diese fasst du idealerweise in einem prägnanten Satz zusammen oder illustrierst sie mit einer aussagekräftigen Grafik. Alle Details, Erklärungen und Zusätze lieferst du deinen Zuhörern verbal.

Tipp:
Powerpoint hat sich als visuelles Standardtool für Referate durchgesetzt. Nutzen kannst du es auch ohne das Office-Paket von Microsoft zu besitzen, indem du auf die Online-Variante im Browser zurückgreifst. Zusätzlich gibt es zahlreiche Konkurrenztools, die ähnliche Möglichkeiten eröffnen, z.B. „Keynote“ für den Mac. „Prezi“ erlaubt dem Nutzer, die Inhalte per Drag & Drop in die Präsentation einzufügen, während „Google Slides“ mit Powerpoint kompatibel ist und einen Wechsel zwischen beiden Programmen erlaubt.

Akustische Mittel: Zusätzliche Aufmerksamkeit schaffen

Dein Vortrag soll beim Referat im Zentrum der Aufmerksamkeit stehen. Dabei lautet die wichtigste Regel: Halte die richtige Reihenfolge zwischen verbaler Aussage und Verbildlichung ein. Zuerst gibst du deinen Zuhörern eine zentrale Information (eine Zahl, ein Faktum, einen Merksatz) und blendest dann – beinahe zeitgleich – die passende Folie, Grafik oder PDF ein. Zeige das Bild niemals vor dem Gesagten, weil es sonst die Konzentration deines Publikums bindet und es dir nicht mehr zuhört. Merke: Akustische Elemente kommen an erster Stelle – visuelle Elemente folgen nach.

Um deinen Vortrag klanglich noch interessanter zu machen, solltest du die folgenden Strategien nutzen:

Die Stimme richtig einsetzen

Die Stimme des Referenten ist die Hauptattraktion jedes Vortrags. Das fällt in guten Präsentationen gar nicht auf, bei schlechten Rednern jedoch umso stärker ins Gewicht. Nichts lässt den Zuhörer schneller abschalten als eine monotone Stimmlage, lange Schachtelsätze und viele Füllwörter. Fesselnd wirken hingegen kurze Hauptsätze mit bis zu 10 Wörtern und eine aktive Sprache, in der Verben die Hauptrolle spielen. Für den idealen Vortrag kannst du deinen Text zunächst schriftlich in dieser Idealform abfassen, darfst ihn jedoch keinesfalls ablesen.

Probe das Referat vor einem kleinen Publikum von zwei bis vier Personen und achte dabei auf ein ruhiges Sprechtempo. Füllwörter wie „äh“ und „ähm“ ersetzt du am besten durch Schweigepausen, die dein Publikum als Denkpausen nutzen kann. Wenn du dann noch lernst, deine Stimme während des Vortrags abwechslungsreich zu modulieren und dabei zwischen einem fragenden, informativen und affirmativem Tonfall abzuwechseln, bietest du deinem Publikum beste Unterhaltung.

Die wichtigsten Inhalte knapp wiederholen

Du hast deine eigene Präsentation schon zig-mal gehört und kennst dich bestens in der Materie aus. Dein Publikum betritt dagegen Fakten-Neuland und wird im ersten Durchlauf nur ein Bruchteil der Informationen erfassen können. Mach es deinen Kommilitonen leicht, indem du nach jedem Kapitel deines Referats die wichtigsten Thesen und Schlussfolgerungen noch einmal in kurzen Sätzen wiederholst. Immer mit dem Hinweis: „Ihr müsst nur zuhören, nichts mitschreiben – das steht alles im Handout!“.

Hörbeispiele nutzen

Lernpsychologen wissen es schon lange: Jeder Student ist ein individueller Lerntyp, der einen bestimmten Sinneskanal bevorzugt. Während visuelle Lerntypen sich an Grafiken und Bildern festhalten, lernen haptische Menschen am besten, indem sie die Materie wortwörtlich mit ihren Händen „begreifen“. Wahrscheinlich gehören über ein Drittel deiner Zuhörer zur Gruppe der auditiven Lerntypen, die Informationen am besten über das Gehör verarbeiten. Sie kannst du wirksam unterstützen, indem du ihnen auditive Abwechslung bietest. Das kann in einem Geschichts-Referat eine historische Originalaufnahme sein und bei einem Wirtschaftsthema ein kurzer Ausschnitt einer CEO-Rede auf einer Aktionärsversammlung.

Videosequenzen einbauen

Kurze Erklärvideos oder YouTube-Beiträge können dir langwierige Erklärungen ersparen, wenn du sie richtig einsetzt. Die eiserne Regel: Halte Video-Beiträge so kurz wie möglich. Zusätzlich solltest du die bewegten Bilder nicht unvermittelt auftauchen lassen, sondern knapp an- und abmoderieren, damit sie den Fluss des Referats nicht stören. Immer wichtig: Achte auf die Urheberrechte des Videoproduzenten und gebe deine Quelle korrekt an.

Tipp:
Falls keine passenden Videos zum Thema existieren, kannst du einfachere Grafiken dynamisieren. Ein Balkendiagramm beispielsweise prägt sich deinem Publikum besser ein, wenn die Balken vor seinen Augen aus der X-Achse „wachsen“, anstatt als komplettes Diagramm aufzutauchen. Der Hintergrund: Alle bewegten Elemente emotionalisieren den Zuschauer mehr als starre und prägen sich deshalb stärker ins Gedächtnis ein.

Emotionale Mittel: Emotionale Inhalte prägen sich besser ein

Der erste Schultag, der erste Kuss oder die erste Fahrt nach dem bestandenen Führerschein – an biografische Momente erinnern wir uns ein Leben lang. Der Grund: Die Momente sind aufgeladen mit Gefühlen und prägen sich deshalb besonders tief in unser Gehirn ein. Forscher haben erkannt, dass die Amygdala, die unsere archaischen Gefühle regelt, eine direkte Leitung zum Hippocampus unterhält – dem Gehirnteil, der unser Gedächtnis strukturiert. Dieses Verhältnis kannst auch du als Referent nutzen: Wenn du deinen Vortrag für die Zuhörer emotional auflädst, dann folgen sie dir müheloser und erinnern sich leichter an die Inhalte. Nutze dafür die folgenden Techniken:

Sich selbst bei der Vorbereitungsarbeit für das Thema begeistern

Viele Referatsthemen beschreiben kleine Nischen eines großen Komplexes und können deshalb langweilig oder sogar irrelevant erscheinen. Dein Job als Referent ist es, deine Zuhörer vom Gegenteil zu überzeugen. Dazu musst du dir erst einmal selbst vergegenwärtigen, was eigentlich den spannenden Faktor deines Themas ausmacht. Findest du darin einen Bezug zum Alltagsleben? Hat es historisch zu einer wichtigen Wendung beigetragen? Gibt es ein Beispiel für ein verbreitetes psychologisches Phänomen?

Je intensiver du dein Thema mit seinem Umfeld verbinden kannst, desto mehr Bedeutung erlangt es auch für dich persönlich - und deine Begeisterung springt schließlich im Referat auf dein Publikum über. Im Idealfall hörst du dann von deinen Mitstudenten nach dem Vortrag: „Ich wusste gar nicht, dass das Steuerrecht des 19.Jahrhunderts so interessant sein kann!“

Selbst eine positive Einstellung zum Referatsthema haben

Wer sich für sein Thema begeistern kann, nimmt automatisch eine positive Grundhaltung ein, die auch die Körpersprache beeinflusst. Deine Zuhörer machen nämlich wortwörtlich „dicht“, wenn ihnen jemand mit unbewegter Miene und verschränkten Armen gegenübersteht. Lieber lässt man sich auf Redner ein, die Kommunikationsbereitschaft und Offenheit signalisieren. Eine entspannte Haltung, häufiges Lächeln und ruhige Gesten nehmen das Publikum emotional ein und motivieren es, deinem Vortrag zu folgen.

Das Referat als Geschichte erzählen

Referat vor Kollegen im BüroAnekdoten, Fallbeispiele und Erfahrungsberichte machen das Referat zur Geschichte und fesseln die Aufmerksamkeit des Publikums stärker als kühle Fakten. Hier gilt: Deine Zuhörer wollen eher beeindruckt, angeregt und unterhalten werden, anstatt nur informiert. Dabei darfst du ruhig in die emotionale Trickkiste greifen: Formuliere deine zentralen Aussagen so, dass sie für die Mitstudenten persönlich relevant, überraschend oder gar provokant klingen.

Relativieren kannst du überspitzte Thesen danach durch differenzierte Erklärungen – Hauptsache, du hast die Aufmerksamkeit deiner Zuhörer erst einmal sicher. Die absoluten Höhepunkte deines Vortrags solltest du ganz zu Beginn und am Ende platzieren, denn sie bleiben dem Publikum am stärksten in Erinnerung.

An passender Stelle Humor einfließen lassen

Im Gegensatz zu einer Hausarbeit oder einer Klausur darfst du Referate ruhig mit einer Portion Humor würzen. Witze lockern die Stimmung auf, binden dein Publikum emotional an dich und dienen als Gedächtnisanker. Die Voraussetzung: Die Komik muss im Referat Sinn machen. Denkbar wäre zum Beispiel ein humorvoller Einstieg durch einen Branchenwitz, ein falsch zugeordnetes Zitat oder ein selbstironisches Statement wie: „Ich weiß: Man darf hier an der Uni über alles reden – nur nicht über eine halbe Stunde“. Auch innerhalb des Vortrags kann Humor das Verständnis erleichtern, z.B. mit lustigen Bild-Illustrationen, die Inhalte leicht auf die Spitze treiben.

Gut kommen auch humorvolle Stilmittel in der Sprache an: Formuliere prägnante Überschriften in Form von Alliterationen, sodass z.B. aus „Mögliche Fehlerquellen“ ein „Pleiten, Pech und Pannen“ wird. Auch Reime oder verfremdete Sprichwörter bringen das Publikum zum Schmunzeln und machen das Gesagte besonders einprägsam.

Warum überhaupt Referate?

Dich in Referaten zu trainieren, zahlt sich im und nach dem Studium mehrfach aus. Grundsätzlich erarbeitest du dir damit Techniken, die für das wissenschaftliche Arbeiten und auch für das Erstellen von Publikationen wichtig sind: Schließlich kommt es hier darauf an, Quellen und Artikel zu sichten, die wichtigen Fakten zu extrahieren und in einen sinnvollen argumentativen Zusammenhang zu bringen. Darüber hinaus wird es dir in mündlichen Prüfungen wesentlich leichter fallen, einen „roten Faden“ zu halten, wenn du im Reden vor Publikum geübt bist. Schließlich gelten das Halten von Präsentationen und das Beherrschen didaktischer Mittel heutzutage als Schlüsselkompetenzen von Führungskräften.

Wer früh an seinen Mitstudenten übt, Inhalte zu vermitteln, zu begeistern und zum Zuhören zu motivieren, der punktet mit diesen Fähigkeiten auch im Berufsleben. Darüber hinaus schaffst du es mit regelmäßigen Referaten, Schüchternheit, Lampenfieber und soziale Ängste in den Griff zu bekommen.

Fazit: Referate und Vorträge sind heute gefragter denn je

In Zeiten der Digitalisierung kann sich jeder Student jederzeit alle nötigen Informationen seines Fachgebiets in Eigenregie beschaffen. Doch als soziale Wesen leben wir von der Interaktion und können gemeinsam schnellere Lernfortschritte erzielen. Deshalb behalten Referate ihre Daseinsberechtigung im Uni-Alltag – solange sie mit einem gut aufbereiteten Inhalt, abwechslungsreichen Medien und einem motivierenden Vortragsstil überzeugen. Im besten Fall ist der Vortrag dann keineswegs langweilig, sondern trainiert wichtige Soft Skills des Redners und bringt den Zuhörern einen echten Wissens-Gewinn. Nutze die Möglichkeit, diese Fähigkeiten zu trainieren, weil sie auch im späteren Berufsleben sehr hilfreich sein können.

Bildquellen (v.o.n.u):
©  lightpoet – 224515717 / Adobe Stock
©  New Africa – 209430949 / Adobe Stock
© Photo by Austin Distel on Unsplash

Aktuelle Jobangebote