Umzug im Alter Tipps für das Umziehen mit Senioren

Umzug im Alter

Umzug im AlterEin Umzug im Alter ist besonders dann sinnvoll, wenn die Räumlichkeiten nicht mehr zu den aktuellen Lebensumständen passen, z.B. weil die Treppe zur Etagenwohnung nicht mehr so leicht bewältigt werden kann wie vor einigen Jahren. Selbstverständlich kann die Organisation und Durchführung eines Umzuges sehr anstrengend sein und mehr Zeit in Anspruch nehmen, als im Vorfeld geplant. Deswegen haben wir hier ein paar wichtige Tipps rund um die Planung und den Ablauf zusammengefasst, die den Umzug mit Senioren erleichtern sollen.

1. Umzug ins Seniorenheim oder selbstständig? Das neue Zuhause

Am Anfang steht – auch bei einem Umzug im hohen Alter – die Frage, wie man überhaupt zukünftig leben möchte. Als Senior/in bieten sich hier mehrere Möglichkeiten an – jeweils mit Vor- und Nachteilen.

Der Rundumschutz: Seniorenresidenz oder Altenheim

Mit einem Umzug ins Seniorenheim wird sozusagen das Rundum-Sorglos-Paket mit inbegriffener Pflegebetreuung gebucht. Gerade für ältere Menschen, die an chronischen Krankheiten und/oder pflegebedürftig sind und dadurch stark beeinträchtigt werden, ist eine Seniorenresidenz oft die richtige Wahl.

Eigenständig, aber trotzdem sicher: Das Seniorengerechte Wohnen

Die Vorteile des seniorengerechten Wohnens beschränken sich nicht nur auf die barrierefreien Wohnungen und ein bestimmtes Maß an Eigenständigkeit. Auch Dienstleistungen wie z. B. die Wohnungsreinigung, die Hausnotruf-Anlage, Fahr-/Bringdienste oder der Zugang zu den Gemeinschaftsräumen sind teilweise im Miet-/Kaufpreis inbegriffen oder können wahlweise zusätzlich in Anspruch genommen werden.Umzug ins Seniorenheim oder doch WG?

Zusammenleben mit Gleichaltrigen: Die Senioren-WG

Eine Senioren-WG bietet sich für selbstbestimmte, noch sehr agile ältere Menschen an, die Kontakt zu anderen Menschen suchen. Entscheidet man sich für das Zusammenwohnen mit Gleichaltrigen, ist ein gewisses Maß an Kompromissbereitschaft allerdings notwendig.

Eigenständig und unabhängig: Die Wohnung

Kommt grundsätzlich eine der genannten Wohnformen (noch) nicht infrage, sollte trotzdem darauf geachtet werden, dass die nächste Wohnung barrierefrei ist oder zumindest im Erdgeschoss liegt. Auch nur einige wenige Treppenstufen können dafür sorgen, dass bei zukünftigen Mobilitätseinschränkungen ein erneuter Wohnungswechsel ansteht – inklusive des damit verbundenen Aufwands.

2. Die Lage der neuen Wohnung

Ist die Entscheidung für eine Senioren-WG oder weiterhin für das Alleinleben gefallen, sollte auch das Wohnumfeld ein Kriterium bei der Wohnungssuche sein. Wenn die Infrastruktur in der gewohnten Umgebung eine selbstständige Versorgung problemlos möglich macht, ist ein Umzug innerhalb des Viertels oder der Region meist am angenehmsten.

Oft ist auch ein Wohnungswechsel in die unmittelbare Nähe der Kinder bzw. Verwandten sinnvoll, sodass in Notsituationen direkt Hilfe vor Ort ist. Kurze Wege zu Ärzten oder Einkaufsmöglichkeiten sollten immer Priorität haben.

3. Umzug im Alter nutzen und von Gegenständen trennen

Umziehen im Alter zum Entrümpeln nutzenAuch wenn es schwer fällt, macht es Sinn, frühzeitig damit zu beginnen, sich von alten Gegenständen und Möbelstücken zu trennen. Gerade, wenn mit dem Umzug im Alter eine räumliche Verkleinerung einhergeht, ist die Mitnahme des kompletten Inventars in der Regel nicht möglich.

Wurde beispielsweise das Teeservice oder die zehnte Blumenvase in den letzten zwei Jahren nicht genutzt, ist es sehr unwahrscheinlich, dass diese in der Zukunft noch einmal zum Einsatz kommen. Die Frage, ob noch jedes Möbelstück in der neuen Wohnung einen Platz finden wird, sollte Vorrang haben.

Eventuell hat jemand in der Familie Interesse an ausrangierten Gegenständen oder aber man inseriert diese in einer Zeitungsannonce, um ggf. auch noch einen kleinen Betrag damit einnehmen zu können. Ebenfalls freuen sich karitative Einrichtungen über Sachspenden – so bekommt das Umziehen im Alter direkt einen weiteren sinnvollen Zweck.

Unser Tipp:
Nehmen Sie sich Zimmer für Zimmer vor und planen am besten ein bis zwei Tage pro Raum dafür ein. Eine objektive Einschätzung hilft oft. Deswegen kann es sinnvoll sein, Dritte zu Rate zu ziehen.

4. Hilfe beim Packen, Renovieren und Tragen organisieren

Man sollte sich nicht scheuen, die Familie um Hilfe zu bitten. Es ist ganz normal, dass man im Alter nicht mehr mühelos die Treppen dreißigmal hoch und runter hüpfen kann und man mit dem gesamten Aufwand eines solchen Umzugs im Alter alleine überfordert ist.

Wenn eventuell Renovierungsarbeiten in der alten oder neuen Wohnung anstehen, hilft die Familie mit Sicherheit gerne bei den notwendigen Besorgungen sowie der Ausführung der Arbeiten.

Kinder oder Enkel werden außerdem große Freude daran finden, dabei zu helfen, die Umzugskartons zu packen und dabei noch die eine oder andere Geschichte zu dem jeweiligen Erinnerungsstück zu hören (sofern diese nicht zu langatmig ausfällt). Ein Umzug im Alter kann ganz schön spannend sein.Studenten helfen beim Umzug mit Senioren

5. Studenten helfen gerne beim Umziehen im Alter

Sollte die Hilfe durch Familienmitglieder nicht zur Verfügung stehen, kann man für einen Umzug mit Senioren bei JOBRUF auch studentische Umzugshilfe buchen oder auch eine Renovierungshilfe finden, die sich ein paar Euro dazu verdienen möchte.

Vom Packen der Kartons über das Tragen der Möbel, Renovierungs- oder Reinigungsarbeiten in der alten und neuen Wohnung über das Fahren des Umzugstransporters findet man in studentischen Kräften die richtigen Helfer für einen Umzug im Alter. Es spielt dabei keine Rolle, ob ein Umzug ins Seniorenheim oder eine eigene Wohnung ansteht – Studenten helfen gerne.

6. Nachsendeantrag stellen, Versicherungen informieren und Adresse ummelden

Damit auch zukünftig die Post ankommt und in der Übergangsphase keine Briefe verloren gehen, sollte spätestens zwei Wochen vor dem großen Umzug einen Nachsendeantrag bei der Deutschen Post gestellt werden.

Ebenfalls über die neue Adresse sollten die Renten- und Krankenversicherung, Banken sowie weitere Vertragspartner (z.B. bei einem Zeitungsabo) informiert werden. Dies geht online, aber auch postalisch.

Nach dem Umzug müssen Sie sich innerhalb der ersten Wochen bei dem zuständigen Einwohnermeldeamt die Adresse ummelden. Um die Ummeldung kann sich auch eine bevollmächtigte dritte Person kümmern. Eine unterschriebene Bevollmächtigung mit den eigenen und den personenbezogenen Daten des Dritten reicht hier vollkommen aus.

Unser Tipp:
Nicht nur für die Ummeldung des Wohnortes können Angehörige oder Bekannte eingespannt werden. Auch die Mitteilung der Adressänderung bei Banken, Versicherungen und Co. muss nicht zwangsläufig selber übernommen werden. Hierzu bietet es sich an, einfach eine Liste mit allen wichtigen Ansprechpartnern zu erstellen und das Dokument einer vertrauten Person zu überlassen, welche im Anschluss alle Formalitäten erledigt.

Umzug im Alter – Keine Mammutaufgabe

Mit einer guten Planung, der richtigen Wahl einer Wohnform, ausreichend Helfern – ob studentisch oder aus der Familie – und einer guten Portion Selbstvertrauen ist das Umziehen im Alter eine machbare Aufgabe, die allerdings nicht unterschätzt werden sollte. Deswegen gilt es, ausreichend Zeit für die Erledigung aller Formalitäten und die unmittelbaren Umzugsvorbereitungen einzuplanen – und so den Umzug im Alter gut organisiert und vor allem entspannt anzugehen.

Trauen Sie sich nicht zu viel zu, und buchen Sie studentische Umzugshelfer in Berlin, Köln, München, Hamburg und vielen anderen deutschen Städten bei JOBRUF. Stellen Sie noch heute eine kostenlose Anfrage!

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