Hal­te­ver­bot für den Um­zug

Der Trans­por­ter parkt di­rekt vor Ih­rer Haus­tü­re – und Sie tra­gen Mö­bel, Kar­tons und Elek­tro­ge­rä­te von Ih­rer Woh­nung in das Fahr­zeug. So soll­te es sein, doch lei­der ist dies in den meis­ten Fäl­len – und vor al­lem bei ei­nem Um­zug in grö­ße­re Städ­te – nur durch ein ent­spre­chen­des Hal­te­ver­bot für den Um­zug mög­lich.

Wir er­klä­ren, wo und wie Sie den Park­platz vor Ih­rer Woh­nung rich­tig sper­ren und war­um es oft sinn­voll ist, ein Un­ter­neh­men mit dem Ein­rich­ten der Hal­te­ver­bots­zo­ne zu be­auf­tra­gen.

Schnell­na­vi­ga­ti­on

Nur mit Aus­nah­me­ge­neh­mi­gung

An­trag sie­ben Ta­ge vor­her

Kos­ten

Nicht oh­ne Ge­neh­mi­gung

Ein­fach und dop­pel­sei­tig

Sel­ber ein­rich­ten

Hal­te­ver­bot123.de hilft

Park­ver­bot nur mit Aus­nah­me­ge­neh­mi­gung

Für die Auf­stel­lung von Hal­te­ver­bots­schil­dern be­nö­ti­gen Sie ei­ne ent­spre­chen­de Aus­nah­me­ge­neh­mi­gung. Die­se kön­nen Sie sich beim zu­stän­di­gen Stra­ßen­ver­kehrs­amt, dem Orts­amt oder dem Land­rats­amt ein­ho­len.

Im bes­ten Fal­le er­hal­ten Sie nach An­trags­prü­fung ei­ne „Stra­ßen­ver­kehrs­be­hörd­li­che An­ord­nung“ und ein Auf­stel­lungs­pro­to­koll. Der Er­halt die­ser Un­ter­la­gen be­deu­tet so­mit, dass Ihr An­trag ge­neh­migt wur­de. Sie sind nun be­rech­tigt, für Ih­ren Um­zug amt­li­che Ver­kehrs­schil­der auf­zu­stel­len – ent­we­der in Ei­gen­re­gie durch Aus­lei­hen der ent­spre­chen­den Schil­der oder durch Be­auf­tra­gung ei­ner Fach­fir­ma.

Im An­trag müs­sen Sie fol­gen­de Da­ten an­ge­ben:

  • Vor- und Nach­na­me
  • Te­le­fon­num­mer für Rück­fra­gen
  • Grund der Ab­sper­rung
  • Ort der Ab­sper­rung
  • Da­tum der Ab­sper­rung
  • Zeit­raum der Ab­sper­rung
  • Grö­ße der Ab­sper­rung (ent­spre­chen­de Län­ge des Um­zugs­wa­gens + ca. vier bis fünf Me­ter zum Ran­gie­ren des Fahr­zeu­ges und Be- und Ent­la­den)
  • Wenn be­reits be­kannt: Kfz-Kenn­zei­chen und zu­läs­si­ges Ge­samt­ge­wicht des Um­zugs­wa­gens

Un­ser Tipp:
Ge­ben Sie beim Zeit­raum der Ab­sper­rung lie­ber ei­ne zu gro­ße Zeit­span­ne an, um nach­her nicht un­nö­tig in Zeit­druck zu ge­ra­ten. Die An­ga­be ei­ner frü­he­ren An­fangs­zeit räumt Ih­nen zu­dem Mög­lich­kei­ten ein, et­was ge­gen mög­li­che Falsch­par­ker zu un­ter­neh­men. Be­ach­ten Sie au­ßer­dem, dass in Wohn­ge­bie­ten Ab­sper­run­gen vor 7 Uhr mor­gens und 20 Uhr abends oft nicht ge­neh­migt wer­den.

An­trag min­des­tens sie­ben Ta­ge vor dem Um­zug stel­len

Kalender mit rotem ReiterDa­mit Ihr An­trag auf Hal­te­ver­bot wäh­rend des Um­zugs recht­zei­tig be­ar­bei­tet wer­den kann, soll­ten Sie die­ses früh ge­nug an­mel­den. Es gibt zwar kei­ne be­stimm­te Frist, aber spä­tes­tens sie­ben Ta­ge vor dem Um­zugs­tag soll­te das Park­ver­bot be­an­tragt wer­den – durch ei­ne län­ge­re Vor­lauf­zeit ver­hin­dern Sie Stress, falls et­was schief­geht.

Be­ach­ten Sie im­mer, dass die ent­spre­chen­den Schil­der 72 – in Ham­burg so­gar 96 – Stun­den vor Um­zugs­be­ginn auf­ge­stellt wer­den müs­sen. So­mit ge­ben Sie Nach­barn die Mög­lich­keit, sich früh­zei­tig um ei­ne an­de­re Park­mög­lich­keit wäh­rend des Ver­bo­tes zu küm­mern.

Kos­ten für ein Hal­te­ver­bot bei Um­zug

Die Kos­ten für ein Hal­te­ver­bot für den Um­zug fal­len von Stadt zu Stadt sehr un­ter­schied­lich aus. Je nach­dem, ob Sie die Hal­te­ver­bots­zo­ne le­dig­lich be­an­tra­gen oder sich für ei­nen Kom­plett­ser­vice inkl. Mie­te und Aus­tel­lung der Be­schil­de­rung ent­schei­den, kön­nen Sie mit Kos­ten zwi­schen 15 und 125 € rech­nen. Am bes­ten Sie in­for­mie­ren sich di­rekt auf der Home­page Ih­rer Stadt oder Ge­mein­de.

Hier fin­den Sie ei­ne Über­sicht der Prei­se für ei­ne ein­sei­ti­ges Hal­te­ver­bot für ei­nen Tag (reicht in der Re­gel für ei­nen Um­zug aus) in sechs gro­ßen deut­schen Städ­ten:

Stadt Be­an­tra­gung Schil­der­mie­te, Auf-/Ab­bau
Ge­samt
Ber­lin 15 € 65 € 80 €
Düs­sel­dorf 30 € 60 € 90 €
Frank­furt M. 30 € 105 € 135 €
Ham­burg 30 € 44 € 74 €
Köln 36 € 79 € 115 €
Mün­chen 25 bis 66 € 59 € 84 bis 125 €


Wer­te: Stand 2018

Un­ser Tipp:
Er­spa­ren Sie sich un­nö­ti­gen Stress und neh­men Sie das Kom­plett­an­ge­bot ei­nes Dienst­leis­ters in­klu­si­ve Be­an­tra­gung des Hal­te­ver­bots, Schil­der­mie­te, Auf- und Ab­bau in An­spruch. Ein wei­te­rer Vor­teil: Pro­fis ken­nen al­le mög­li­chen Fall­stri­cke und ge­setz­li­chen Re­ge­lun­gen und Sie sind auf der si­che­ren Sei­te. Wir emp­feh­len un­se­ren Part­ner hal­te­ver­bot123.

Kei­ne Ab­sper­run­gen oh­ne Ge­neh­mi­gung

Improvisierte AbsperrungNicht zu emp­feh­len ist das ei­gen­mäch­ti­ge Ab­sper­ren von Park­ver­bots­zo­nen durch Auf­stel­len von Müll­ton­nen, Stüh­len, Bän­ken oder Ti­schen oder die Be­nut­zung von Bän­dern und Lei­nen. Soll­ten an­de­ren Ver­kehrs­teil­neh­mern da­durch – et­wa durch um­fal­len­de Ge­gen­stän­de – Schä­den ent­ste­hen, haf­ten Sie als Ver­ur­sa­cher in vol­lem Um­fang.

Eben­so greift die Po­li­zei bei sol­chen selbst­kon­stru­ier­ten Ab­sper­run­gen ger­ne ein und ver­hängt ein Ver­war­nungs- oder Buß­geld. In die­sen Fäl­len spa­ren Sie durch Ihr ei­ge­nes Park- bzw. Hal­te­ver­bot bei Ih­rem Um­zug kein Geld, son­dern tap­pen schnur­stracks in die Kos­ten­fal­le.

Ein wei­te­rer Nach­teil bei dem Ver­such, den Park­platz beim Um­zug auf die­se Wei­se zu re­ser­vie­ren, ist, dass an­de­re Ver­kehrs­teil­neh­mer Ih­re selbst auf­ge­stell­ten, nicht of­fi­zi­el­len Hin­der­nis­se ein­fach ab­bau­en bzw. zur Sei­te schie­ben und den Park­raum für sich selbst nut­zen dür­fen.

Hin­weis:
Ei­ne Son­der­ge­neh­mi­gung für den Um­zug ver­schafft Ih­nen die Mög­lich­keit, Fahr­zeu­ge, die trotz­dem im Hal­te­ver­bot par­ken, der Po­li­zei zu mel­den.

Ein­fa­che und dop­pel­sei­ti­ge Hal­te­ver­bots­zo­nen

Ge­neh­mi­gun­gen für ein Hal­te­ver­bot wäh­rend des Um­zugs kön­nen für fast je­de Stra­ße aus­ge­stellt wer­den – auch für sol­che, in de­nen in der Re­gel kein Ver­kehr herrscht, z. B. in Fuß­gän­ger­zo­nen. Al­ler­dings wird hier­bei un­ter­schie­den, ob die Sper­rung für ei­ne oder bei­de Stra­ßen­sei­ten gilt.

Auto an einem AbschleppkranDie ein­fa­che Hal­te­ver­bots­zo­ne – durch zwei Schil­der ge­kenn­zeich­net – sperrt ei­ne Stra­ßen­sei­te bis zu 15 Me­tern ab. Ein sol­ches Park­ver­bot ist ein bis zwei Ta­ge gül­tig. Die dop­pel­sei­ti­ge Hal­te­ver­bots­zo­ne sperrt hin­ge­gen mit vier Schil­dern bei­de Stra­ßen­sei­ten ab. Die­se wird durch die Po­li­zei an­ge­ord­net und fin­det in der Re­gel bei sehr schma­len Stra­ßen Ver­wen­dung.

Park­ver­bots­zo­ne sel­ber ein­rich­ten

Sie ha­ben die Mög­lich­keit, die Park­ver­bots­zo­ne selbst­stän­dig ein­zu­rich­ten – vor­aus­ge­setzt, Sie ha­ben be­reits die ent­spre­chen­de Ge­neh­mi­gung er­hal­ten. Selbst­ver­ständ­lich muss am En­de der Gül­tig­keits­dau­er der Ab­bau auch wie­der durch Sie oder Ih­re Um­zugs­hel­fer er­fol­gen. Beim Ein­rich­ten gibt es aber ei­ni­ges zu be­ach­ten:

Die ab­ge­sperr­te Zo­ne muss im­mer durch zwei Schil­der ge­kenn­zeich­net sein – je­weils eins am An­fang und eins am En­de und zwar in 2 Me­tern Hö­he über ei­nem Geh­weg und 2,20 Me­ter über ei­nem Rad­weg. Als Schil­der wer­den da­bei nur sol­che ak­zep­tiert, die den amt­li­chen Be­stim­mun­gen der Stra­ßen­ver­kehrs­ord­nung ent­spre­chen. Die­se kön­nen Sie ge­büh­ren­pflich­tig bei ent­spre­chen­den In­sti­tu­tio­nen in der je­wei­li­gen Stadt aus­lei­hen.

Wich­tig ist, dass auf der Vor­der­sei­te klar das Da­tum samt An­fangs- und End­uhr­zeit er­kenn­bar ist und die Schil­der si­cher und fach­män­nisch auf­ge­stellt wer­den. Be­schil­de­run­gen oder Park­uh­ren, die sich in der Ver­bots­zo­ne be­fin­den, müs­sen ab­ge­deckt wer­den.
In ei­ni­gen Fäl­len müs­sen Sie zu­sätz­li­che Schil­der auf­stel­len. Bei­spiels­wei­se das Ver­kehrs­zei­chen 283-30 StVO (HV-Mit­te), wenn Ihr Hal­te­ver­bot län­ger als 15 Me­ter ist oder das Zu­satz­schild 1052-37 StVO, wenn sich die Ver­bots­zo­ne auf ei­nem Sei­ten­strei­fen be­fin­det.

Fül­len Sie nun das Auf­stel­lungs­pro­to­koll aus, wel­ches Ih­nen mit der Ge­neh­mi­gung zu­ge­sen­det wur­de, in­dem Sie den Zeit­punkt der Auf­stel­lung und die Fahr­zeu­ge no­tie­ren, die sich zu die­sem Zeit­punkt in der ab­ge­sperr­ten Zo­ne be­fin­den.

Hin­weis:
Sind Sie mit dem Be- bzw. Ent­la­den des Um­zugs­wa­gens schnel­ler fer­tig als ge­dacht und so­mit auch die Ver­bots­zo­ne zu lan­ge be­an­tragt, kön­nen Sie den Park­platz früh­zei­tig wie­der für an­de­re Au­to­fah­rer frei­ge­ben. De­cken Sie hier­für ein­fach die Ver­kehrs­schil­der z. B. mit ei­nem Müll­beu­tel ab.

Hal­te­ver­bot123.de nimmt Ih­nen die Ar­beit ab

Wäh­rend Ih­rer Um­zugs­pla­nung ha­ben Sie sich be­stimmt öf­ters ge­wünscht, ei­ni­ge Auf­ga­ben ein­fach ab­ge­ben zu kön­nen. Das Hal­te­ver­bot für Ih­ren Um­zug ist tat­säch­lich et­was, was Sie ge­trost in frem­de Hän­de ge­ben kön­nen. Hal­te­ver­bot123.de küm­mert sich um al­les:

  • Aus­fül­len der An­trags­for­mu­la­re bzw. Ein­ho­lung der Ge­neh­mi­gung
  • Lie­fern der Hal­te­ver­bots­schil­der
  • Auf- und Ab­bau der Schil­der

Ein Ser­vice, der Ih­nen wäh­rend der ge­sam­ten Or­ga­ni­sa­ti­on et­was Ar­beit ab­nimmt – pro­bie­ren Sie es aus!

 

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© "but what is it?" by Erich Fer­di­nand is li­cen­s­ed un­der CC BY 2.0
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